03.06.2015Sennebahn fährt ab 14. Juni Tempo 100
Am Sonntag, 14. Juni, wird der 30 Millionen Euro teure Ausbau der Sennebahn zwischen Paderborn und Bielefeld offiziell seiner Bestimmung übergeben. Das geschieht bei einer Sonderfahrt und einem Festakt mit NRW-Verkehrsminister Michael Groschek um 11.15 Uhr auf dem Bahnhof der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock.

Der Verkehr auf der eingeleisigen Bahnstrecke wird ab dem 14. Juni in zwei Phasen umgestellt. In der ersten Phase werden die Züge zunächst mit höherer Geschwindigkeit (Tempo 100) fahren. Dadurch verkürzt sich die Fahrzeit zwischen Bielefeld und Paderborn. In Phase zwei wird im August ein Verkehr im Halbstundentakt auf der Linie eingeführt.

Dieses Vorgehen in zwei Phasen wurde zwischen den Beteiligten (DB Netz AG, Nahverkehr Westfalen-Lippe und Nordwest-Bahn) verabredet, um nun eine qualitativ verlässliche Einführung der "neuen Sennebahn" sicherzustellen.

Ab 14. Juni verkürzt sich die Reisezeit zwischen Bielefeld und und Paderborn um 14 auf 53 Minuten Fahrzeit)

In der Gegenrichtung, nach Bielefeld, verkehren die Züge neun Minuten schneller, die Reisezeit beträgt dann 54 Minuten.

Die Sommerferien nutzt der Betreiber, um sicherzugehen, dass Technik und Betrieb reibungslos funktionieren, denn in der letzten NRW-Ferienwoche startet am 10. August Phase zwei mit 19 zusätzlichen Fahrten, denn dann rollt die Sennebahn montags bis freitags in den Hauptverkehrszeiten im Halbstundentakt.

Quelle: Neue Westfälische vom 21.05.2015

13.05.2015Angst vor dem Lärm von 130.000 Zügen
Der erste Blick auf die Südbahntrasse in Bad Oeynhausen gleicht einer Idylle. Gleich hinter dem Kurpark führt die Strecke entlang, die heute in erster Linie von Regionalzügen befahren wird. Doch Pläne der Bundespolitik bringen Bürger und OWL-Politiker auf die Palme. Denn es ist nicht ausgeschlossen, dass durch das romantische Gebiet von Bad Oeynhausen ein großer Anteil von jährlich rund 130.000 Zügen rollt.

Denn dieses Volumen ist heute auf der Hauptstrecke aus Richtung Hamm nach Berlin und weiter Richtung Polen unterwegs. Die Folge aus Sicht der Menschen in Löhne, Bad Oeynhausen und Vlotho: Die Lebensqualität wird vor allem durch die Güterzüge entlang der Trasse deutlich abnehmen. Denn diese Züge sind es in erster Linie, die einen immensen Lärm verursachen.

Käme es zu einem Ausbau der Südtrasse, die dann verstärkt von Güterzügen genutzt würde, "wäre das eine Katastrophe für die Region", wie der SPD-Landtagsabgeordnete Christian Dahm feststellt.

Dahm wird noch deutlicher: "Der Kurort-Status für Bad Oeynhausen wäre deutlich gefährdet." Immerhin gehen die Regionalpolitiker in Ostwestfalen-Lippe davon aus, dass künftig rund 100 Güterzüge pro Tag dicht am Kurpark Bad Oeynhausen vorbeigeschleust werden müssten, wenn die Ausbaupläne für die Südtrasse Realität würden.

Auch viele weitere Bürgermeister der Region, darunter die aus Porta Westfalica oder Rinteln, wenden sich gegen das Vorhaben. Bernd Hedtmann (SPD), Stadtoberhaupt von Porta Westfalica, weist darauf hin, dass der Ausbau der Südtrasse einer Zerschneidung der Landschaft im Naturpark Weserbergland gleichkäme. Das gehe nicht an, denn: "Wir sind eine Touristenhochburg."

Thomas Priemer (SPD), Bürgermeister der Stadt Rinteln, machte am Abend deutlich, dass der Widerstand gegen die Südtrassenplanung auch auf niedersächsischer Seite groß ist. "Im Weserbergland ist der Teufel los", umschrieb er die Stimmung in der Bürgerschaft. Alleine in Rinteln seien 20.000 Unterschriften gesammelt worden, "um gegen diese leidige Diskussion vorzugehen".

Lothar Ibrügger (SPD), langjähriger Bundestagsabgeordneter, Staatssekretär und Verkehrsexperte, unterstrich, dass die Entscheidung für den Ausbau einer Nordtrasse mit Lärmschutz politisch längst gefallen sei: "Das Parlament hat in der Sache entschieden." Es könne nicht angehen, dass nun immer wieder neue Planungsvarianten ins Spiel gebracht würden. "Wir wollen den Vollzug des gültigen Gesetzes", unterstreicht Ibrügger.

Es gehe bei den anstehenden Infrastruktur-Baumaßnahmen auch um Milliardenbeträge, so Ibrügger weiter. "Die EU hat den Nordkorridor als ihre Haupttrasse definiert." Das betreffe die Ost-West-Achse zwischen dem Hafen in Rotterdam sowie der polnischen Grenze. Es fehle lediglich der weitere Ausbau eines 43 Kilometer langen Abschnittes zwischen Minden und Haste, um auf dieser Trasse den entkoppelten Verkehr von Personen- und Güterzügen möglich zu machen, betonte Ibrügger. Es gehe auf der Strecke um ein geschätztes Verkehrsvolumen von 40.000 Güterzügen im Jahr. Bis 2030 wolle die Bahn 12 Milliarden Euro in die Infrastruktur investieren, erläuterte Ibrügger. Davon sollen alleine 80 Prozent in überregionale Projekte fließen. "Ich möchte gerne, dass davon so viel wie möglich in der Region ankommt." Man sei sich in dieser Frage parteiübergreifend einig, betonte der SPD-Politiker. Das soll am 26. Juni auf einer Regionalkonferenz in Lügde erneut deutlich werden.

Quelle: Neue Westfälische vom 13.05.2015

12.05.2015Markantem Stellwerk droht der Abriss
Es ist wohl eines der markantesten Bauwerke Paderborns. Und durch die regelmäßigen Stopps vor der heruntergelassenen Schranke haben Autofahrer, Radler und Fußgänger auch stets genügend Zeit, es sich genauer anzuschauen: das Stellwerk an der Detmolder Straße. Allerdings wird es wohl zum Jahresende abgerissen. Die Bahn benötigt es nicht mehr - und eine private Nachnutzung ist äußerst unwahrscheinlich.

Schon seit November des letzten Jahres sitzt in dem einmaligen Bau am Rand des Nordbahnhofs, der aussieht wie ein mit einem Kran aufgesetztes Straßenbahnabteil und den viele Paderborner Schrankenwärterhäuschen nennen, niemand mehr. Die Aufgaben hat das elektronische Stellwerk im lippischen Lage übernommen. Dieses Stellwerk ist für die komplette Steuerung der im Zuge der Modernisierung der Sennebahn erneuerten Signaltechnik auf der Strecke Bielefeld-Paderborn zuständig.

"Fakt ist, dass wir das Gebäude nicht brauchen", sagt Thomas Johann, Leiter des Regionalnetzes Münster-Ostwestfalen. Bis zum Jahresende werde es aber wohl noch stehen. Sollte dann allerdings kein Nachnutzer gefunden sein, bliebe nur der Abriss. Und für eine Nachnutzung gibt es einen großen Knackpunkt: Der Zugang besteht bisher nur von der Bahnseite und müsste auf die andere Seite zur Hermannstraße verlegt werden. Dabei müsse das Gebäude so abgesichert werden, dass niemand die Gleise betreten könne. Ein weiteres Manko betrifft die Räumlichkeiten selbst, da sie recht überschaubar sind. "Fürs Wohnen ist das zu klein", sagt Thomas Johann.

In jedem Fall bald abgerissen wird ein zweites Stellwerkgebäude, das im hinteren Bereich des Nordbahnhofs mitten zwischen den Gleisen steht. Hierfür wird es in keinem Fall eine private Nutzung geben.

Anfragen zu einer Umnutzung von ausgedienten Stellwerken habe es in seinem Bereich schon häufig gegeben, sagt Thomas Johann. Verkauft wurde bisher wurde jedoch keins. Immerhin haben sich in Ochtrup Eisenbahner in einem alten Bauwerk ihr Vereinsheim eingerichtet.

Der Ausbau der Inneneinrichtung im Stellwerk an der Detmolder Straße sei bereits angelaufen, sagt Thomas Johann. Dabei gebe es keinen Termindruck. Damit sich keine ungebetenen Gäste einnisteten, werde das Gebäude sicher verschlossen. Sollte zum Jahresende der Abriss folgen, bliebe am Standort des Stellwerks, das im Jahr 1950 im Zuge der Erneuerung der Gesamtanlage gebaut wurde, eine freie Fläche. Das Stadtbild würde sich nachhaltig verändern. Schließlich bildete der funktionale Bau vor dem dahinter liegenden Haus mit dem kleinen Hermann auf dem Dach ein einzigartiges Ensemble. Vor allem aus Richtung Bad Lippspringe bot sich ein wunderbarer Blick.

Der Paderborner Erwin Grosche hat dem Schrankenwärterhäuschen in seiner unnachahmlichen Art ein Denkmal gesetzt. In seinem Film "Wer der Welt den Atem nimmt" ist er nämlich Schrankenwärter. Er lässt die Welt, besser die Autos, still stehen und nimmt der Welt also den Atem.

Quelle: Neue Westfälische vom 25.04.2015

12.05.2015Volle Kontrolle im Stellwerk Lage
Der Haller Willem wird bereits seit einem Jahr von hier aus dirigiert, jetzt ist die Sennebahn hinzugekommen. In einem schmucklosen Gebäude unweit des Bahnhofs ist die "LzF" (Lage, zentrale Fahrdienstleitung) der DB Netz AG untergebracht. Von hier aus wird die komplette Signaltechnik für Züge in Ostwestfalen-Lippe gesteuert. Gestern wurde die Inbetriebnahme des Streckenabschnitts 2960, Paderborn-Brackwede, gefeiert.

Die Investitionen in die neueste Technik betrugen insgesamt rund 31,5 Millionen Euro. Zudem wurden Gleise und Weichen erneuert. Thomas Johann, Leiter des Regionalnetzes Münster-Ostwestfalen der Deutschen Bahn, erläuterte das "Herz der Steuerung". Vor Ostern sei die Sennebahn frisch aufgeschaltet worden, ab Mitte Juni könne auf der Strecke deutlich schneller gefahren werden. "Unsere Fahrdienstleiter halten den Kopf dafür hin, dass die Sennebahn pünktlich fährt", betonte Johann. Vierzehn Fahrdienstleiter sind hier im Schichtdienst tätig.

Rund hundert Züge sind es, die täglich von dem neuen elektronischen Stellwerk aus gesteuert werden. Nicht nur dass die DB Netz AG dafür das vorhandene Schienennetz anpasste, auch die Signale mussten im Zuge einer modernen digitalen Leit- und Sicherungstechnik umgebaut werden. Ferner galt es, die vorhandenen Bahnübergänge anzupassen und zu erneuern. Die Sennebahn kann künftig mit Tempo 100 statt bisher 60 durch die Lande fahren. Im weiteren Verlauf der Maßnahme hat die Bahn 20 neue Randwegbauwerke errichtet.

Insgesamt 154 Signale mussten in den Bahnhöfen Paderborn-Nord, Sennelager, Hövelhof, Schloß Holte und Sennestadt aufgestellt und 48 Weichen an die neue Technik angeschlossen werden. Auf der gesamten Strecke wurden 400 Schwellen getauscht und rund 180 Kilometer Kabel verlegt.

Quelle: Neue Westfälische vom 24.04.2015

21.03.2015Halbstundentakt der Sennebahn im August
Bislang herrschte die Annahme, die Sennebahn stelle mit dem sogenannten kleinen Fahrplanwechsel am 14. Juni auf den Halbstundentakt um. Das stimmt nicht. Dabei handelt es sich um eine Fehlinformation, stellt jetzt der Zweckverband "Nahverkehr Westfalen-Lippe" (NWL), der den Schienenverkehr in dieser Region organisiert, heraus.

Vor Monaten sei zwischen NWL, Deutscher Bahn (DB) und der Nordwestbahn als Betreiber der Sennebahn vereinbart, dass das elektronische DB-Stellwerk in Lage in zwei Phasen in Betrieb genommen werde. Das sagt Kai Schulte, Fachgebietsleiter Infrastruktur, Planung und Marketing des NWL. Wenn alles planmäßig verläuft, werden ab dem 14. Juni in einer ersten Phase die Züge der Sennebahn schneller fahren. Derzeit sind 60 Kilometer pro Stunde möglich, dann werden es bis zu 100 km/h sein. Die Züge werden so je nach Richtung 9 bis 14 Minuten Fahrzeit einsparen und von Hauptbahnhof zu Hauptbahnhof weniger als eine Stunde benötigen. Allerdings fahren sie zunächst noch stündlich. Die Sommerpause soll genutzt werden, "um sicherzugehen, dass Technik und Betrieb der Sennebahn reibungslos funktionieren", sagt Kai Schulte.

In der letzten Ferienwoche startet dann die zweite Phase. Ab 10. August fahren die Züge von Montag bis Freitag im Halbstundentakt. Das war ursprünglich für den Dezember 2013 vorgesehen. Weil der Ausbau der Strecke mitsamt der Technik, für den die DB zuständig ist, stockte, wurde der Termin dreimal verschoben. Der Zweckverband legt Wert auf die Feststellung, dass es sich diesmal nicht um eine Verzögerung handelt.

Eine verbindliche Aussage werde aber voraussichtlich erst nach Ostern möglich sein, schränkte Kai Schulte ein, wenn die geplante Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks erfolgreich umgesetzt ist. Fest steht aber, dass die Bahnhöfe Schloß Neuhaus, Sennelager und Hövelriege weiterhin nur stündlich bedient werden.

Anmerkung des Webmasters: Ehrlich gesagt: ich kann das nicht glauben. Bisher wurden alle Versprechungen, was die Sennebahn betrifft, gebrochen. Immer noch sind nicht mal alle Bahnsteige komplett fertiggestellt, 2 Jahre, nachdem angeblich mit einer einmonatigen Sperrung der komplette Umbau vonstatten gehen sollte.

Quelle: Neue Westfälische vom 18.03.2015

21.03.2015Künftig zwei ICE-Züge pro Stunde durch OWL
Angesichts der wachsenden Konkurrenz durch Fernbusse will die Deutsche Bahn mit einer Großoffensive neue Kunden gewinnen. So werden insgesamt 25 Orte neu ins Netz der Intercitys aufgenommen, teilte das Staatsunternehmen mit - darunter Chemnitz, Fürth, Heilbronn, Tübingen und Siegen. 40 weitere Städte sollen besser angebunden werden als bisher. Deutschlandweit werde es "keine weißen Flecken im Fernverkehr" mehr geben, versprach Personenverkehrs-Vorstand Ulrich Homburg. Bis alles umgesetzt ist, soll es aber 15 Jahre dauern.

Die Bahn will Kunden zurückholen, die sie vor allem an die Fernbusse verlor. Die Konkurrenz belastet das Bahnergebnis 2014 laut Konzernchef Rüdiger Grube mit 120 Millionen Euro. Er hatte daher schon auf die im Dezember übliche Preiserhöhung in der zweiten Klasse verzichtet.

Durch das neue Fernverkehrskonzept will das Bundesunternehmen perspektivisch 50 Millionen zusätzliche Reisende im Jahr gewinnen. Die Bahn investiert dafür in den nächsten 15 Jahren insgesamt 12 Milliarden Euro, vor allem in neue Züge. Bis 2030 sollen alle alten Intercitys durch neue Doppelstockzüge abgelöst werden. 2016 sollen die neuen ICE 3 einsatzfähig sein.

Auch bei den ICE erweitert die Bahn das Angebot: Auf den "Hauptachsen" sollen sie bald zweimal stündlich fahren - darunter auch auf der Strecke quer durch OWL zwischen Hamm und Hannover mit Haltepunkt Bielefeld. Die Bahn schaffe so quasi eine superschnelle S-Bahn zwischen den Metropolen, warb Homburg. Die Bahnstrecke von Köln nach Berlin wird bis zum Jahr 2030 zu einer der wenigen "Hauptachsen" der deutschen Bahn in Deutschland aufgewertet. Das bedeutet: In beide Richtungen sollen hier künftig je zwei ICE-Züge pro Stunde verkehren. Die Strecke verläuft quer durch OWL und passiert Gütersloh, Bielefeld, Herford, Bad Oeynhausen und Minden. Sprecher des Bahnkonzerns konnten allerdings weder sagen, in welchem Jahr die erhöhte Taktung eingeführt wird, noch wollten sie bestätigen, dass Städte in OWL tatsächlich häufiger angefahren werden. Der wichtigste ICE-Haltepunkt Bielefeld darf sich allerdings Hoffnungen machen zu profitieren. Verbessert werde auch die Anbindung Paderborns an das Fernverkehrsnetz, hieß es bei der Bahn AG. Versprochen wird eine IC-Verbindung im Zwei-Stunden-Takt. Auch Lippstadt soll besser ins Netz integriert werden, heißt es.

Beim Service will die Bahn mit Fernbussen und Fliegern gleichziehen und zumindest im ICE kostenloses Drahtlosinternet anbieten. Zusätzlich gibt es Entertainmentangebote mit Filmen und Spielen. In allen Fernverkehrszügen sind Reservierungen künftig kostenlos.

Auch an den Preisen wird gedreht: Für Intercitys soll es 2016 Sparpreise ab 19 Euro geben, die noch kurz vor Abfahrt erhältlich sind. Das Kernnetz werde nicht teurer, es werde aber einen günstigeren Einstieg geben. Die Bahncards werden um eine Drei-Monats-Variante erweitert.



Quelle: Neue Westfälische vom 19.03.2015

21.03.2015Millionen-Projekt weckt Befürchtungen
Die unendliche Geschichte des Bahnübergangs in Benhausen kommt langsam ins Rollen. In Stein gemeißelt ist zwar noch nichts, auch Grundstücksverhandlungen müssen noch getätigt werden, zumindest jedoch erfuhren rund 130 interessierte Bürger am Donnerstagabend in der Schützenhalle etwas über den aktuellen Zwischenstand.

Wie bereits im Bau- und Planungsausschuss im vergangenen Jahr vorgestellt, plant die DB Netz AG mit einer Halbrahmenbrücke oder eine Einfeld-Stahlbetonbrücke mit Hilfsbrücken. In beiden Fällen soll es für das Wohngebiet Papenberg im Westen eine neue Anliegerstraße geben.

Während diese Pläne relativ unstrittig waren, gab es für den geplanten Straßenbau vermehrt Kritik. So müssen sich die Bürger künftig auf zum Teil deutlich längere Wege einstellen. So wird die Straße sich ein Stück eingraben und dann unterhalb der Bahntrasse herführen. "Wir werden die Erschließung der Wohnhäuser und Gehöfte sicherstellen", verspricht Sven Koerner vom Landesbetrieb Straßen NRW. Die Siedlung Papenberg soll komplett neu angebunden werden und erhält einen Wendehammer.

Die beiden Bushaltestellen sollen westlich und östlich der Bahn verlegt werden. Nach dem Umbau wird es zwischen Paderborn und Benhausen auf der Nordseite einen durchgängigen Radweg geben. Die Steigungsverhältnisse der Straße werden gleich bleiben, sie kehren sich nur um. Sven Koerner geht davon aus, dass sich der Straßenlärm anschließend nicht erhöhen, sondern "vielleicht ein bisschen leiser wird". Ähnliches könnte auch durch den Einsatz von Flüsterbremsen im Güterverkehr passieren.

Die Eggestraße wird auf eine Breite von 3,50 Meter zurückgebaut. Die Beleuchtung bleibt laut der Stadt so bestehen wie bisher.

Weil es sich bei dem millionenschweren Bauvorhaben um die Kreuzung von Bahn und Straße und nicht etwa um eine Baustraße handelt, werden laut Eckhard Döring, Sachgebietsleiter im Amt für Straßen- und Brückenbau der Stadt Paderborn, keine straßenbaurechtlichen Beiträge von den Anwohnern erhoben. Das hatte Ulrich Koch nachgefragt. Zudem mahnte er Querungshilfen in Form einer Ampel an.

Kritisiert wurde auch die geplante neue Anbindung für Anwohner. "Dadurch bin ich gezwungen täglich Umwege zu fahren, zudem sind die Bushaltestellen künftig zu weit weg" bemängelte ein Bürger. "Ich bin künftig gezwungen, mit den landwirtschaftlichen Geräten die Straße statt Feldwege zu nutzen", sagte ein Landwirt. Ein anderer Bürger befürchtet hohes Tempo von vorbeifahrenden Autos. Die Geschwindigkeitsbegrenzung soll laut Straßen NRW 70 Kilometer in der Stunde betragen. Von einem Bürger ins Spiel gebrachte Kreisverkehre zur Temporeduktion lehnte der Landesbetrieb als "suboptimale Lösung für Benhausen" ab.

Der Landesbetrieb will die Straße während der Bauphase möglichst lange auf lassen. Eventuelle Sperrungen und Umleitungen sollen frühzeitig bekannt gemacht werden. Experte Koerner forderte die Bürger auf, ihre Bedenken im Planfeststellungsverfahren schriftlich zu äußern. Der Planentwurf könnte Mitte 2015 genehmigt werden.

Je nach dem Verlauf des Planfeststellungsverfahrens könnte laut der DB Netz AG möglicherweise 2018 mit dem Brückenbau begonnen werden. Die Überführung ohne den späteren Straßenbau soll bis zu 18 Monate dauern.

Quelle: Neue Westfälische vom 21.03.2015

03.03.2015Tauziehen zwischen Westfalen- und Eurobahn
Bahner sind eigentlich entspannte Leute. Doch dieser Paukenschlag überrascht selbst langjährige Experten der Szene. Es geht um 5,3 Millionen Zugkilometer pro Jahr und rund 11 Millionen Fahrgäste. Dies sind die imposanten Rahmendaten der Linien, die das sogenannte Teutoburger-Wald-Netz künftig umfasst. Das aktuelle Stammgebiet der in Bielefeld ansässigen Westfalenbahn war vom Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) für die Jahre 2017 bis 2032 neu ausgeschrieben worden. Mit einem zunächst eindeutigen Ergebnis.

"Die Eurobahn wird neuer Betreiber des Teutoburger-Wald-Netzes", schrieb der NWL Anfang November vergangenen Jahres. Doch nun kassierte die Vergabekammer Westfalen, diese Entscheidung. Ein Einspruch der Westfalenbahn hatte damit Erfolg. Keines der Angebote dürfe einen Zuschlag erhalten, entschied die Vergabekammer.

Eine Entscheidung, die wiederum die Verantwortlichen der Eurobahn, die sich schon auf die Beschickung des Netzes eingestellt hatten, in Not bringt. "Wir sind über die Entscheidung der Vergabekammer überrascht", sagt Eurobahn-Sprecher Karsten Peter Winter auf Anfrage.

Zwar will er sich inhaltlich nicht im Detail äußern, doch er sagt: "Wesentliche Aspekte zu dem Verfahren sind aus unserer Sicht nicht oder nur eingeschränkt berücksichtigt worden." Deshalb prüfe die Eurobahn "mit dem NWL zusammen" eine mögliche Beschwerde gegen die aktuelle Entscheidung der Vergabekommission.

Über diese müsste dann beim Oberlandesgericht (OLG) Hamm entschieden werden - mit ungewissem Ausgang. Das wiederum kann den Zeitplan zur Vorbereitung des Fahrbetriebs gehörig durcheinanderbringen. Denn sollte das OLG die Entscheidung der Vergabekammer bestätigen - dies könnte nach Ansicht von Experten kaum vor dem Sommer geschehen -, müsste das Ausschreibungsverfahren für das Teutoburger-Wald-Netz komplett neu abgewickelt werden. "Es geht um Fahrzeuge, Personal und Sicherheit für den Fahrgast", betont Winter. Die Eurobahn mit Sitz in Hamm, die auch einen Standort mit Werkstatt in Bielefeld unterhält, legt derzeit 11 Millionen Zugkilometer pro Jahr zurück.

Seit 1999 ist die Eurobahn in Deutschland aktiv; sie hat rund 400 Mitarbeiter. Das Eisenbahnunternehmen gehört zur weltweit aufgestellten Keolis-Gruppe mit rund 55.000 Mitarbeitern. Sitz des Mutterkonzerns ist in Paris.

Die Westfalenbahn GmbH mit Sitz in Bielefeld wird von den Gesellschaftern Mobiel (Bielefeld), Mindener Kreisbahnen GmbH (Minden), der Abellio GmbH (Essen) sowie den Verkehrsbetrieben Extertal (Extertal) gleichberechtigt getragen. Sie hatte zum Jahresende rund 300 Mitarbeiter.

Quelle: Neue Westfälische vom 03.03.2015

23.01.2015Neue Bahntrasse weckt Hoffnung in Kurgebieten
Die Pläne der Deutschen Bahn, eine Trasse durch Löhne und Bad Oeynhausen für den Güterverkehr auszubauen, bringen die Kommunen seit einiger Zeit auf die Barrikaden. Jetzt gibt es offenbar Hoffnung: Der Bund hat eine neue Alternative ins Spiel gebracht. Der Streckenabschnitt quer durch Ostwestfalen und Teile Niedersachsens ist Teil einer Europa-Achse Richtung Hannover, die dem wachsenden Güterverkehr Rechnung tragen soll. Bislang drehten sich die Pläne um zwei mögliche Trassenverläufe in der Region. Eine Strecke sollte über Löhne und Bad Oeynhausen, über Rinteln und Hameln nach Elze führen. Die Alternative sah eine Nordschiene über Minden und Haste vor.

Nun steht eine dritte Variante zur Diskussion. Sie würde OWL im Süden berühren und von Altenbeken über Emmerthal nach Hameln und Hannover führen. Die sogenannte Weserberglandroute würde den Kern Ostwestfalens nicht betreffen.

Die Befürchtungen in Löhne und Bad Oeynhausen beruhten vor allem auf dem steigenden Lärmpegel durch mehr Güterzüge. In Bad Oeynhausen herrscht auch Sorge um den Fortbestand der Kurgebiete, durch die die Trasse führt.

Vertreter der Anliegerkommunen aus Niedersachsen und Ostwestfalen haben sich in Rinteln getroffen, um eine gemeinsame Strategie abzustecken. Sie beschlossen, dass die betroffenen Kommunen ein Gutachten in Auftrag geben, das die Folgen des Güterverkehrs auf Tourismus und Lebensqualität darlegt. Welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen, könnte ein zweites Gutachten klären.

Derzeit gehen die Verantwortlichen davon aus, dass die im "Bundesverkehrswegeplan 2015" aufgeführten Trassenvorschläge noch in diesem Jahr auf Machbarkeit und Finanzierbarkeit erläutert werden. Davon geht der SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze nicht mehr aus: "Wir hängen hinter dem Zeitplan zurück."

Unterdessen nimmt der Widerstand in Rinteln gegen die Güterzugtrasse durchs Weserbergland Formen an. 20.000 Euro will die Stadt dafür außerplanmäßig aus den Haushaltsmitteln für 2015 bereitstellen. Nach Informationen dieser Zeitung fallen Mitte des Jahres auf Referentenebene von Bund und Land die Entscheidungen zur Trasse und damit die Empfehlungen für Bahnvorstand und Bundesregierung.

Offenbar arbeiten die EU-Beamten an einer Route von der niederländischen Küste bis zur polnischen Grenze, die fast vollständig außerhalb von Ostwestfalen verlaufen würde. Knackpunkt ist dabei der Streckenverlauf ab Hamm. Er würde in der Brüsseler Planung über Paderborn und Altenbeken direkt nach Kassel führen. Damit würden die Güterzüge nicht durch das Werretal rattern, allerdings durch den südlichen Kreis Höxter. Nach Recherchen dieser Zeitung favorisieren auch das Bundesverkehrsministerium und die Deutsche Bahn diese Streckenführung.

Variante II im EU-Transitnetz würde dagegen auf dem Weg Richtung Osten durch Löhne, Bad Oeynhausen und möglicherweise auch Minden verlaufen. Das würde davon abhängen, ob die Nord- oder Südtrasse den Zuschlag bekäme. Vor allem gegen die Südtrasse regt sich seit Jahren Widerstand.

Quelle: Neue Westfälische vom 16.01.15 und 23.01.15

18.11.2014Senne-Bahn fährt wieder wie gewohnt
Gute Nachricht für alle Nutzer der Sennebahn: Die Baumaßnahmen der DB Netz am Streckenabschnitt zwischen Bielefeld und Paderborn werden früher abgeschlossen als erwartet. Der für die Linie RB 74 "Senne-Bahn" angekündigte Ersatzverkehr bis zum 7. Dezember entfällt daher. Die Nord-WestBahn fährt wieder ohne Einschränkungen.

Quelle: Neue Westfälische vom 18.11.14
18.11.2014Dampflok auf Tour durch OWL
Die Herzen der Eisenbahnfans werden höher schlagen, wenn die Dampflok "01 150" sie wie in alten Zeiten quer durch Ostwestfalen-Lippe befördert. Die Bielefelder Eisenbahnfreunde wollen die Lok im Dezember von ihrem Heimatstandort Heilbronn in den Norden holen. Eine Sonderfahrt ist am Sonntag, 28. Dezember, geplant. Wegen des großen Erfolges im vergangenen Jahr fährt die 01 150 wieder zwei Dampfzug-Rundfahrten ab Bielefeld - einmal vormittags und einmal nachmittags. Wegen der kurzen Tage bieten die Eisenbahnfreunde nur eine "kleine Rundfahrt" von Bielefeld über Lage, Detmold, Altenbeken und Paderborn an. Fahrkarten können auch telefonisch bei den Bielefelder Eisenbahnfreunden (montags bis freitags, jeweils von 16 bis 19 Uhr) unter Tel. (05 21) 8 95 08 82 bestellt werden. Weitere Informationen unter www.eisenbahnstiftung.de und www.bielefelder-eisenbahnfreunde.de

Quelle: Neue Westfälische vom 18.11.14
07.11.20142. Teil von "Altenbeken - Klassiker der Eisenbahn" erschienen
Das Buch "Altenbeken - Klassiker der Eisenbahn" vom Autoren-Team Fischer/Huguenin ist mittlerweile selbst ein Klassiker, und mittlerweile in der zweiten Auflage erschienen. Nun gab es die Überraschung: am 31.10. erschien Teil 2 des Buches! Diesmal werden die 80er und 70er behandelt. In gewohnt ausführlicher und exzellent rechertierter Weise berichten die Autoren über den Betrieb in diesen beiden Jahrzehnten. Doch lassen wir die beiden selbst sagen, worum es im Buch geht:
" Die 1980er und 1970er Jahre, ein seltsamer Untertitel? Durchaus nicht! Nachdem Sie in Teil I "Altenbeken – Klassiker der Eisenbahn. 160 Jahre" chronologisch über die Eisenbahngeschichte im geografischen Raum zwischen Paderborn, Warburg , Höxter und Hameln mit dem Zentrum Altenbeken gelesen haben, brechen die Autoren mit der Chronologie und berichten über spannende, bisher nicht berücksichtigte Themen aus den 1980ern. Bei manchem Aspekt lohnt sich ein Blick zurück in die 1970er.

Am 29. Mai 1976 endete die Dampflokzeit – was ist aus den Eisenbahnern geworden? Nicht nur mit Lokführern und Heizern haben die Autoren spannende Interviews geführt, auch Schlosser, Lokleiter, Stellwerker und viele andere Spezialisten wurden befragt.

Umwälzungen und Veränderungen erleben die Menschen. Die 1980er waren ein Jahrzehnt, in dem auf der einen Seite mit der Konzentration und auf der anderen Seite mit der Auflösung von Dienststellen langjährige Bahntraditionen deutliche Risse erhielten. "Mein Opa war bei der Bahn, mein Vater, ich bin bei der Bahn." Diese generationsübergreifende Arbeit ist heute kaum noch zu beobachten. Was bleibt den Menschen heute aus der früheren Zeit? Das Buch erzählt im Stil der erlebten Geschichte. Für den Leser ist es so, als würde er dem Schlosser oder Lokführer bei der Arbeit über die Schulter blicken können. Die Detailtreue beginnt mit Kleinigkeiten. Wo stand der Lokführer, als er im Winter 1980 seinen Kollegen am Ausfahrsignal der Altenbekener Umgehungskurve ablösen musste? Wie hat er eine E-Lok gefahren, welche speziellen Problem bereiteten ihm Eis und Schnee? Wie sah die zu übernehmende Lok 140 400-3 eigentlich aus? Innerhalb der Baureihe 140 variierten die Farbgebung und Technik gewaltig! War sie noch grün oder schon blau-beige? Hatte die Lok umlaufende Stangen, war sie mit Doppel- oder Einfachlampen ausgerüstet...? Ähnlich hintergründig ist das Zeitkolorit, hier half die Recherche in vielen aufbewahrten Lokalzeitungen aus den 1980ern weiter. Nicht anders ist es mit den Dialogen. Ein Aktenmensch wie der Bahnhofsvorsteher spricht ganz anders als ein Mann aus der Werkstatt, so wird aus dem zweiten Band eine sprachliche, gesellschaftliche und technische Zeitreise ins Westfalen vor 30 Jahren"

Die Eckdaten zum Buch:
Altenbeken - Klassiker der Eisenbahn. Die 1980er und 1970er
ISBN Nummer 978-3-00-047089-9
Preis 54,90 Eur

Großformat 23,5 x 30cm
264 Seiten
135 Farbfotos und 32 S/W Aufnahmen
64 Zeichnungen, darunter:
eine 22-seitige Panoramazeichnung des Bahnhofes Altenbeken
Gleispläne Bebra, Bonenburg, Buke, Grebenstein, Hümme, Liebenau, Kassel, Neuenheerse, Nörde, Willebadessen, Warburg

Ausklapper:
Dreiseitiger Gleisplan Willebadessen um 1981
Vierseitige Gleisplan Warburg 1967

Erhältlich ist das Buch in jeder Buchhandlung und bei modellbundesbahn.de

Quelle: Modellbundesbahn.de / Karl Fischer
17.10.2014Fehler im Fahrplan: kein Halbstundentakt der Sennebahn
Wie schon vermutet, ist der im Winterfahrplan angegebene Halbstundentakt der Sennebahn ein Fehler in den Daten. Gewesen. Wie von der Nordwestbahn heute mitgeteilt, gilt bis auf Weiteres der bekannte Stundentakt. Der Halbstundentakt kommt frühestens im Frühjahr 2015.

Und die DB hat den Fahrplan in der Nacht zu heute auch korrigiert, es gilt wieder der Stundentakt.

Quelle: Nordwestbahn/Fahrplanauskunft der DB
16.10.2014Verwirrung im Fahrplan: Halbstundentakt der Sennebahn ab 14.12.
Nun ist die Verwirrung um den Halbstundentakt auf der Sennebahn komplett. Im September konnte die DB noch keinen Termin nennen, wann der neue Takt kommt. Im aktuellen Winterfahrplan steht er aber nun doch drin. Abfahrt ab Paderborn ist jeweils um 13 und 43, ab Brackwede jeweils um 9 und 39. Wie geplant werde Schloß Neuhaus und Sennelager nicht von jedem Zug angefahren. Der Takt ist in den Vormittagsstunden zu einem Stundentakt ausgedünnt. Ist das nun ein weiterer Fehler der DB, oder kommt der Takt nun doch? In den Fahrplanauskünften der Nordwestbahn findet man den Takt jedoch nicht...

Quelle: Webmaster
15.10.2014Bielefeld: Stadtbahn wird verlängert
Der Verband Nahverkehr Westfalen-Lippe hat den Bewilligungsbescheid über 13,6 Millionen Euro für eine Verlängerung der Bielefelder Stadtbahn übergeben. Das Projekt der Verlängerung der Stadtbahnlinie 2 von Milse nach Altenhagen umfasst eine zusätzliche Streckenlänge von 1,2 km und zwei neue Haltestellen. Geplant sind die Haltestelle Buschbachtal und die Endhaltestelle Altenhagen. Beide Haltestellen werden 70 m lang und als Mittelbahnsteig gebaut. Die Haltestellen werden grundsätzlich barrierefrei sein.

In einem Radius von 800 m zur Streckenverlängerung leben derzeit rund 4.000 Menschen und durch die geplante weitere Verdichtung der Wohnbebauung in den nächsten Jahren ist mit einem weiteren Anwachsen von rund 1.000 Einwohnern zu rechnen. Somit ist von einer entsprechend hohen Fahrgastnachfrage auf dem neuen Abschnitt der Stadtbahn auszugehen.

Die Gesamtkosten der Ausbaumaßnahmen an der Linie 2 betragen 15.103.300 Euro, bei zuwendungsfähigen Kosten von 15.073.300 Euro beträgt die Zuwendung des NWL 13.566.000 Euro, dies entspricht einer Förderquote von 90 %.

Christian Manz, Verbandsvorsteher des NWL: „Die Entwicklung des Nahverkehrsangebotes in Bielefeld ist beispielhaft für die gesamte Region. Mit den geplanten Maßnahmen wird ein weiterer wesentlicher Bestandteil für einen modernen städtischen Nahverkehr realisiert.“

Martin Uekmann, Geschäftsführer moBiel, bedankt sich für die Förderung des Ausbaus der Linie 2 durch den NWL: „Wir freuen uns sehr, hier ein zukunftsweisendes Beispiel für einen modernen Nahverkehr zeigen zu können. Mit der Verlängerung der Stadtbahnlinie 2 haben mehr Menschen die Möglichkeit, die Vorteile der umweltfreundlichen Stadtbahn zu nutzen. Dabei ist es für uns wichtig und selbstverständlich, dass Stadtentwicklung und Verkehrsentwicklung Hand in Hand gehen.“

Dem Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) wurde mit dem Inkrafttreten des neuen ÖPNV-Gesetzes für NRW zum 1. Januar 2008 die Aufgabe der Förderung von Investitionen im Nahverkehr übertragen. Diese Förderung wurde zuvor von den Bezirksregierungen bewilligt. Der NWL ist die Dachorganisation der westfälischen Zweckverbände, die die Verkehrsleistungen auf der Schiene bestellen. Hauptssitz des NWL ist Unna, die regionale Geschäftsstelle in Bielefeld ist untergebracht beim VerkehrsVerbund OstWestfalenLippe (VVOWL). Der Bereich Infrastrukturförderung wird von der Geschäftsstelle in Münster betreut.

Quelle: Neue Westfälische vom 14.10.14/mobiel.de vom 14.10.14
12.09.2014Starke Behinderungen auf der Sennebahn bis Dezember
Aufgrund von mehreren Baumaßnahmen der DB Netz kommt es im Zeitraum vom 13. September bis 7. Dezember zu wechselnden Einschränkungen im Verkehr der Linien RB 74 "Senne-Bahn" und RB 75 "Haller Willem". Die NordWestBahn hat Ersatzfahrpläne veröffentlicht. Fahrtausfall im Abschnitt Bielefeld Hbf - Brackwede
In den Zeiträumen vom 13. September bis 2. Oktober sowie vom 7. bis 14. November können die Züge der RB 74 "Senne-Bahn" und der RB 75 "Haller Willem" zwischen Brackwede und Bielefeld Hbf nicht verkehren. Die NordWestBahn richtet einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Wegen der längeren Fahrzeit der Busse erreichen Fahrgäste Bielefeld Hbf 15 Minuten später bzw. beginnen ihre Fahrt dort 15 Minuten früher.
Die NordWestBahn empfiehlt Fahrgästen, die in der Hauptverkehrszeit die "Zwischentakt"-Züge des Haller Willem (Bielefeld - Halle (Westf.)) nutzen möchten, zwischen Brackwede und Bielefeld Hbf auf die Züge der RB 69 (eurobahn) auszuweichen.

Abendliche Vollsperrung der RB 74 "Senne-Bahn"

Obwohl sich die Einführung des Halbstundentakts und der Fahrzeitverkürzung verzögern werden, sind entlang der Senne-Bahnaktuell weitere Bauarbeiten notwendig. Dazu wird die Strecke zwischen Bielefeld und Paderborn zeitweise vollständig gesperrt.
Vom 13. September bis 2. Oktober sowie vom 7. bis 16. November ist die gesamte Strecke Bielefeld Hbf - Paderborn Hbf täglich ab etwa 19:45 Uhr gesperrt, darüber hinaus ist die Strecke im Zeitraum vom 31. Oktober bis 7. Dezember freitags, samstags und sonntags jeweils Abends gesperrt. Busse ersetzen alle betroffenen Verbindungen auf der gesamten Strecke der RB 74 "Senne-Bahn".

Haltestellen der Ersatzbusse:
Bielefeld Hbf: Ersatzhaltestelle "Hauptbahnhof", Bussteig 3
Brackwede: Ersatzhaltestelle direkt vor dem Bahnhofgebäude
Bielefeld-Senne: Ersatzhaltestelle "Wächterstraße"
Windelsbleiche: Ersatzhaltestelle am Bahnhofsvorplatz
Sennestadt: Ersatzhaltestelle "Sennestadt Bahnhof"
Schloß Holte: Ersatzhaltestelle "Schloß Holte Bahnhof", Bussteig 1
Hövelriege: Ersatzhaltestelle "Bahnhof Hövelriege"
Hövelhof: Ersatzhaltestelle "Hövelhof Bahnhof"
Sennelager: Ersatzhaltestelle "Hauptwache"
Paderborn Schloß Neuhaus: Ersatzhaltestelle "Schloß Neuhaus Bahnhof"
Paderborn Nord: Ersatzhaltestelle "Nordbahnhof"
Paderborn Kasseler Tor: Ersatzhaltestelle "Am Kasseler Tor"
Paderborn Hbf: Ersatzhaltestelle "Paderborn Hbf", Bussteig 3



Quelle: Nordwestbahn/Gemeinde Hövelhof/Neue Westfälische vom 12.09.14
03.09.2014Und wieder versagt: Sennebahn bekommt keinen Halbstundentakt
Es war ja schon fast zu erwarten, wer den Fortschritt der Bauarbeiten gesehen hat, konnte es sich schon denken: der Halbstundentakt der Sennebahn, der vor wenigen Wochen noch vollmundig versprochen wurde, kommt nicht. Und diesmal ist die Bahn wenigstens so ehrlich zuzugeben, daß sie keinen Termin nennen kann, wann es denn mal vielleicht soweit ist. Der folgende Artikel aus der Neuen Westfälischen sagt eigentlich schon alles:

Die Deutsche Bahn meldet mal wieder Verspätung: Der ursprünglich bereits für Dezember 2013 geplante Halbstundentakt der Sennebahn zwischen Paderborn und Bielefeld wird auch Ende 2014 noch nicht realisiert. Erst zum Sommer 2015 könnte es endlich so weit sein. Die mittlerweile dritte Termin-Verschiebung verärgert Fahrgäste und Verkehrsverbünde sehr. Der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) fordert personelle und organisatorische Konsequenzen.

Die Planung für Dezember 2014 sei "verbindlich", hieß es noch vor zwei Monaten bei der DB Netz AG, die für die Modernisierung der Strecke verantwortlich ist. Nun wird auch dieser Termin nicht gehalten. "Das ist mehr als ärgerlich und bedauerlich, und wir entschuldigen uns dafür", sagt Dirk Pohlmann, Sprecher der Deutschen Bahn in NRW. Die Gründe für die andauernde Verzögerung seien Tiefbauarbeiten einer Fachfirma an Bahnübergängen, die nicht pünktlich fertiggestellt wurden bzw. werden. So lauteten auch die Erklärungen für die vorherigen Verzögerungen. Ohne das Anpassen von 48 Bahnübergängen (in 17 Fällen ist ein Neubau nötig) sei eine Geschwindigkeitserhöhung auf bis zu 100 Stundenkilometer nicht zu machen.

Die Nordwestbahn (NWB) hat diese Nachricht gestern "sehr überraschend getroffen". "Damit hatten wir nicht gerechnet", bedauert Maik Seete, NWB-Sprecher für NRW, dass man den Kunden noch immer keine höheren Taktfrequenzen oder kürzere Fahrzeiten bieten könne. "Feste Absprachen" erwarte man jetzt von der Bahn.

Der NWL geht weiter. Verbandsvorsteher Christian Manz, Herforder Landrat, und Vize Ulrich Conradi, Paderborner Kreisdirektor, fordern in einer Stellungnahme des NWL "personelle und organisatorische Konsequenzen", um endlich zum Ende zu kommen. Noch im Juni und Juli habe die Bahn die Fertigstellung für Dezember schriftlich zugesichert. Die dritte Verschiebung könne "nicht mehr allein mit Verzögerungen und Schwierigkeiten der Auftragnehmer" begründet werden: "Hier handelt es sich um gravierende Unzulänglichkeiten beim Management des Projektes", so der NWL. "Das Projektmanagement dieser Baustelle ist katastrophal", sagt Siegfried Volmer, Geschäftsführer des Nahverkehrsverbundes Paderborn-Höxter (NPH), Mitglied im NWL.

"Zu diesen Forderungen äußern wir uns nicht", erklärt Bahn-Sprecher Pohlmann, räumt aber ein, dass der Projektleiter dieses Jahr ausgetauscht worden sei. Auch erste organisatorische Konsequenzen seien erfolgt: "In der Bauüberwachung wurde nachjustiert. Das Projekt wird jetzt aus Frankfurt gesteuert und überwacht", sagt Pohlmann und betont, bei der Bahn sei man "enttäuscht von der Fachfirma".

Die "endgültige" Fertigstellung des 26-Millionen-Euro-Projektes plant die Bahn nun "im ersten Halbjahr 2015" - eine genauere Terminprognose lässt man lieber. Abgesehen von bestehenden Problemen: Wer weiß schon, wie der Winter wird? Der Fahrplan gelte "voraussichtlich" bis zum kleinen Fahrplanwechsel im Juni. Es sei selten, so der Sprecher auf Nachfrage, dass Fahrzeiten während der Laufzeit eines Fahrplans geändert würden.

"Mit Hochdruck" arbeite die Bahn daran, die Modernisierung der Sennebahn zum Abschluss zu bringen. Aber Pohlmann ist realistisch: "Die Beteiligten glauben es erst, wenn das Projekt wirklich fertig ist."

Soweit der Artikel. Mal sehen, ob diesmal wirklich was passiert. Ich persönlich glaube es nicht, schließlich verkehren auf der Sennebahn nur Züge der NordWestBahn. Die überlegt mittlerweile, ob und wie sie Ihre Kosten für neues Personal, das nun "auf Halde" liegt, der DB in Rechnung stellt. Mein Vorschlag: einfach keine Trassengebühren an DBNetz mehr zahlen. Schließlich befährt man sein über einem Jahr lediglich eine Baustelle und keine Strecke. Schade nur, daß seitens der lokalen Politik keinerlei Druck gemacht wird. So ist davon auszugehen, daß hier eine unendliche Geschichte entsteht, und alle halbe Jahre neue Gründe ausgegraben werden, warum es nicht voran geht.

Quelle: Neue Westfälische vom 22.08.14
02.09.2014Beim Schienennahverkehr wird NRW benachteiligt
Nordrhein-Westfalen wird einer Studie zufolge bei der Finanzierung des Schienennahverkehrs aufgrund der geltenden Kriterien seit Jahren benachteiligt. Würden die aktuelle Bevölkerungszahl und das Steueraufkommen ("Königsteiner Schlüssel") als Maßstab dienen, stünden NRW allein für das aktuelle Jahr 406 Millionen Euro mehr zu, heißt es in einer bislang unveröffentlichten Studie des Kölner Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW). Derzeit werden die Bundesmittel nach einem seit 1993 gültigen Schlüssel verteilt, der sich an den damals gefahrenen Zugkilometern orientiert.

Würden die Gelder nach dem jährlich aktualisierten Schlüssel verteilt, müssten Länder wie Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen auf dreistellige Millionenbeträge pro Jahr verzichten. Die Länder regeln die Verteilung der Bundesmittel von jährlich 7,3 Milliarden Euro einvernehmlich untereinander. Benachteiligte Länder wie NRW fordern, die Summe ab 2015 zu erhöhen, und wollen auch einen anderen Verteilerschlüssel.

Quelle: Neue Westfälische vom 13.08.14
02.07.2014Ab Dezember aber wirklich: Bahn verspricht Halbstundentakt für Sennebahn
Ein Jahr später als ursprünglich geplant soll die Sennebahn zwischen Paderborn und Bielefeld zum Fahrplanwechsel im Dezember im Halbstundentakt fahren und die beiden größten Städte Ostwestfalens gut zehn Minuten schneller miteinander verbinden. Laut DB Netz AG, die für die Modernisierung der Strecke verantwortlich zeichnet, ist diese Planung nun verbindlich. Der Ärger über die zwölfmonatige Verspätung ist in den Reihen des Nahverkehrsverbundes Paderborn Höxter (NPH) jedoch noch nicht passé.

Nachdem auch aus der für den aktuellen Sommerfahrplan angepeilten Inbetriebnahme nichts geworden war, hatte sich der Unmut beim NPH in offenen Ärger verwandelt. Am Dienstagabend musste Jürgen Akkermann, Leiter der Anlagenplanung bei DB Netze, gewissermaßen zum Rapport vor der Verbandsversammlung antreten.

Als Grund für die Verzögerung nannte der Planer die Schwierigkeit, mit den beteiligten Baufirmen verbindliche neue Termine zu bekommen, nachdem der Terminplan einmal über den Haufen geworfen war. Ein Abschluss der Tiefbauarbeiten sei aber entscheidend für die darauf aufbauenden technischen Modernisierungen, vor allem der modernen elektronischen Stellwerkstechnik.

So seien 17 Bahnübergänge neu gebaut und 31 für schnellere Geschwindigkeiten ertüchtigt worden; sechs unbeschrankte Bahnübergänge habe man aufgegeben. An Bahnübergängen in der Stadt Paderborn werde derzeit noch gearbeitet. Ab Mitte Oktober, so Akkermann, seien mehrwöchige Phasen vorgesehen, in denen die neuen Strecken und Signaleinrichtungen überprüft werden. Auf Nachfrage aus der Versammlung von Helmut Bentler (CDU) versicherte Akkermann nochmals, dass der Zeitplan stehe, da es sich bei den "Inbetriebnahmen" um reine Prüfphasen ohne Bauarbeiten handele.

Martina Denkner (Grüne) bezeichnete die einjährige Verzögerung als "Desaster nicht nur für die Planer, sondern auch für die Kunden". Sie regte eine Art Wiedergutmachung seitens der Bahn an. Darüber werde man nachdenken, so Akkermann. Vor allem der nur alternierende Halt in Schloß Neuhaus und Sennelager bleibe unbefriedigend, so Denkner, die sagte: "Das wird jede Menge Ärger bei den Kunden machen, vor allem bei solchen, die die Strecke nicht regelmäßig benutzen und plötzlich merken, dass sie nicht dort aussteigen können, wo sie hinwollen."

Die Strecke gebe nicht mehr als 100 Kilometer pro Stunde her, so Akkermann. Pro Fahrt gebe es lediglich eine Verspätungsreserve von vier Minuten. Man werden nach eineinhalb Jahren im Betrieb Gewissheit haben, ob eventuell doch noch ein zusätzlicher Halt drin sei.

Anmerkung des Webmasters: ich glaube das erst, wenn der Fahrplan für den Dezember veröffentlich wird und da wirklich der Halbstundentakt drin ist. Die DB hat in Paderborn in den letzten Jahren fast immer ihre Versprechen nicht ansatzweise eingehalten. Immerhin wird an der Sennebahn fleißig gearbeitet, auch wenn an einigen Bahnübergängen in den letzten Monaten zumindest sichtbar keine Fortschritte erkennbar sind.

Quelle: Neue Westfälische vom 26.06.14

02.07.2014Neue Verbindung zwischen Kassel, Bahnhof Paderborn und Flughafen Ahden
Gestern starteten die ersten Fahrten der neuen KasPa-Flotte. Hinter diesem Kunstwort verbirgt sich die neue Schnellbuslinie, die täglich elf Mal schnell und umsteigefrei die Bahnhöfe in Paderborn und Kassel-Wilhelmshöhe mit dem Airport Paderborn/Lippstadt verbindet.

Die neue Busflotte - vier Busse sind täglich am Start - pendelt im Zweistundentakt zwischen den drei Haltepunkten. Die roten Reisebusse bieten rund 50 Personen Platz und sind mit WLAN ausgerüstet, so dass sich die Reisenden über die nächsten Anschlusszüge informieren können oder sich sogar Online für ihren Flug einchecken können.

Bereits 2007 hatte die Ostwestfalen-Lippe-Bus eine Verbindung zwischen Bielefeld, Kassel und dem Flughafen geplant, doch dieses Vorhaben scheiterte seinerzeit am Veto der Bezirksregierung.

Michael Pölz, Marktbereichsleiter für Ostwestfalen Lippe, verspricht sich Einiges von dem neuen Angebot, das auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet ist, auch wenn die ebenfalls geplanten Haltestellen am Autohof in Diemelstadt und am Kasseler Hauptbahnhof nicht realisiert werden konnten.

Landrat Manfred Müller betonte, der Airport sei auf den Straßen gut angebunden und nun auch per Bus in kurzer Zeit von zwei Oberzentren aus erreichbar.

Mit der neuen Schnellbuslinie verkürzt sich auch die Reisezeit aus Nordhessen zum Ahdener Airport deutlich. Immerhin zehn Prozent der Fluggäste kommen aus dem Raum Kassel, aus Nordhessen sind es sogar 19 Prozent, wie Parkplatzzählungen in Ahden ergeben haben, so Flughafen-Geschäftsführer Marc Cezanne. "Ahden war immer Hauptflughafen für den Kasseler Raum", betonte Müller und fügte hinzu: "Das ist unser Markt."

André Bach betonte, die Busverkehr Ostwestfalen sei kein Unheilsbringer für Calden. "Der Kunde entscheidet", fügte Bach hinzu. Ein weiterer Vorteil ist die gute Schienenanbindung Richtung Süden mit Umsteigezeiten von 20 bis 25 Minuten in Kassel-Wilhelmshöhe. In Paderborn sind die Abfahrzeiten uf die Sennebahn ausgerichtet.

Durch die neue Verbindung werden die Frühmaschinen, die um 5 Uhr starten, nicht erreicht. "Das muss nicht in Stein gemeißelt bleiben", sagte Pölz und kündigte bei Bedarf Nachbesserungen an. Angepeilt wird von den Verantwortlichen eine zweistellige Zahl von Reisenden pro Fahrt. Die Details:

  • Die erste Abfahrt in Kassel-Wilhelmshöhe ist um 3.55 Uhr, am am Airport Paderborn/Lippstadt um 3.55 Uhr;
  • Die Fahrzeiten zwischen Paderborn und Ahden betragen 20, zwischen Paderborn und Kassel-Wilhelmshöhe 65 Minuten;
  • Die Fahrpreise liegen zwischen 6,20 und 19 Euro.

Anmerkung des Webmasters: Diese Schnellbuslinie fährt parallel zu den Zügen. Trotzdem dürften die Busse keine große Konkurrenz zur Bahn sein, da sie deutlich weniger halten und den Knotenpunkt Warburg (Anbindung an die Ruhrtalbahn) nicht bedienen. Eher sind sie eine Ergänzung zu den durchgehenden Zügen der Eurobahn, die allerdings nur in den Tagesrandlagen fahren. Die Busse bieten also alle zwei Stunden eine umsteigefreie Verbindung zwischen Paderborn und Kassel, und das zu akzeptablen Preisen.

Quelle: Neue Westfälische vom 01.07.14

27.05.2014Bürger kippen Stadtbahnausbau
217 Millionen Euro sollte sie kosten, zehn Millionen zusätzliche Fahrgäste im Jahr bringen und sich rechnen. Doch nun ist die Erweiterung der Bielefelder Stadtbahn um eine Linie 5 Geschichte. In einer Bürgerbefragung wurde das Projekt, das die Stadtteile Heepen und Sennestadt anbinden sollte, mit 46,6 zu 53,4 Prozent abgelehnt. Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD) verkündete "das Ende der Linie 5". Ohne Zustimmung der Bürger seien Großprojekte in Zukunft nicht mehr umzusetzen. Im Stadtrat hatte es zuvor eine breite überparteiliche Mehrheit für den Ausbau gegeben. Aber die Bürger entschieden anders.

Martin Uekmann (SPD), Geschäftsführer des Stadtbahnbetreibers MoBiel sagte aber auch: "Wir werden uns jetzt auf kleinere Projekte wie die Linie 2 nach Altenhagen konzentrieren." Bei Stadtwerken und ihrer Tochter MoBiel herrschte gestern große Enttäuschung. Uekmann: "Aber wir müssen den Bürgerwillen akzeptieren."

Vor allem im Stadtteil Heepen hatte sich der Widerstand gegen das Großprojekt formiert. Geschäftsleute fürchteten Kaufkraftabfluss in die Innenstadt, Anwohner die Ausdünnung des guten Bus-Netzes. Man mache jetzt "eine Flasche Sekt auf", kommentierte die Anti-Stadtbahn-Kampagne die Befragung. Im weiter außerhalb liegenden Sennestadt hatte Mehrheit der Befragten für den Ausbau votiert. Frustriert äußerte sich die Initiative "Pro Nahverkehr". Ihr Vorsitzender Godehard Franzen sagte: "Zu viele denken noch in dörflichen Strukturen und haben nicht die Bedeutung der Linie 5 für eine Großstadt erkannt."

Quelle: Neue Westfälische vom 27.05.14
26.05.2014Übergänge in Hövelhof werden sicherer
Der Sennebahn-Ausbau durch die Deutsche Bahn (DB) kommt, wenn auch nicht termingerecht, in Fahrt. Deutlich sichtbar ist das zurzeit an den zahlreichen Bahnübergängen entlang der Sennebahn. Hier erfolgen die technischen Anpassungen für zukünftige Streckengeschwindigkeiten bis zu 100 km/h als Voraussetzung für die Einführung des geplanten Halbstundentaktes in den Hauptverkehrszeiten ab Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2014. In der Sennegemeinde gibt es derzeit 13 Bahnübergänge, die unterschiedlich gesichert sind. Ein großer Teil davon ist bereits durch eine Schrankenanlage technisch ausgestattet, daneben erfolgt allerdings die Sicherung bei zwei Übergängen für Fußgänger und Radfahrer (Wassermannsweg und Lehmweg) mit sogenannten Umlaufsperren und bei zwei Privat- bzw. Interessentenwegen (Erlenweg und Im Rinthe) sogar nur mit Andreaskreuz.

"Dieser aktuelle Sicherheitsstandard - gerade für den durch Schüler stark frequentierten Bahnübergang Wassermannsweg - war aber für uns nicht ausreichend genug, zumal hier in der Vergangenheit schon gefährliche Bahnunfälle oder Beinahe-Unfälle passiert sind", berichtet Bürgermeister Michael Berens. In intensiven Verhandlungen mit der Deutschen Bahn konnte daher erreicht werden, dass am BÜ Wassermannsweg zwei moderne Schranken mit entsprechender Lichtzeichenanlage montiert werden.

Unterstützung für die Gemeindeinitiative kam auch von Dr. Martin Schneider, der als Notfallarzt am Wassermannsweg schon konkret mit Einsätzen konfrontiert wurde. "Hier bestand Nachholbedarf, vor allem wenn demnächst die höheren Geschwindigkeiten gefahren werden", unterstreicht Schneider sein Anliegen.

Die bisherigen Umlaufsperren werden trotzdem nicht verschwinden. Nach der endgültigen Fertigstellung des Bahnübergangs (terminiert für die Sommermonate) werden sie einige Meter vor der neuen Schrankenanlage wieder eingebaut. Durch diese "doppelte" Absicherung soll das schnelle und lärmintensive Durchrasen mit Mofas oder Motorrollern verhindert werden.

Für diese Maßnahme entstehen Gesamtkosten von 396.400 Euro, die jeweils zu einem Drittel von der DB, dem Bund und der Gemeinde Hövelhof als Straßenbaulastträger finanziert werden. Da die Sennegemeinde hierfür einen Zuschuss in Höhe von 70 Prozent von der Bezirksregierung Detmold erhält, verringert sich der Hövelhofer Eigenanteil auf 92.500. "Das ist gut angelegtes Geld für mehr Sicherheit in Hövelhof", so Bürgermeister Berens.

Getreu dem Bahngrundsatz, wonach ein aufgehobener Bahnübergang am sichersten ist, werden die Bahnübergänge Erlenweg und Lehmweg durch bauliche Maßnahmen komplett geschlossen. Als Ersatz für den Erlenweg wird auf der anderen Bahnseite eine neue Zuwegung ab der Straße "Am Bahndamm" geschaffen. Für den Lehmweg steht der nur einige hundert Meter entfernte - durch Schranken gesicherte - Bahnübergang "Hövelrieger Straße" zur Verfü-gung. Der Bahnübergang "Im Rinthe" wird aufgrund privatrechtlicher Vereinbarungen für den Interessentenweg auch durch eine neue Schrankenanlage gesichert. Kosten entstehen der Gemeinde für diese Projekte nicht, sie werden ausschließlich durch die DB im Rahmen des geförderten Streckenausbaus finanziert.

"Demnächst sind alle elf Bahnübergänge auf Hövelhofer Gemeindegebiet mit Schranken ausgestattet. Das ist tolles Ergebnis für mehr Sicherheit im Rahmen des für die Sennegemeinde positiven Sennebahn-Ausbaus", so Thomas Westhof, zuständiger ÖPNV-Mitarbeiter im Rathaus. Trotzdem Westhofs Apell: "Die Sennebahn ist demnächst kein Bummelzug mehr und fährt häufiger. Jeder Bürger sollte sich das bewusst machen!".

Quelle: Gemeinde Hövelhof (www.hoevelhof.de)
02.04.2014RB 55: Ersatzverkehr zwischen Brilon-Wald und Korbach
Streckensperrung vom 07.04. - 10.04., jeweils 6-20 Uhr. Aufgrund von Gleisbauarbeiten zwischen Brilon-Wald und Korbach werden die Züge durch Busse ersetzt. Weitere Informationen finden sich unter http://bauarbeiten.bahn.de

Quelle: DB Netz
28.03.2014Sennebahn in der Warteschleife
Was in den vergangenen Tagen schon spekuliert wurde, ist seit Donnerstag Gewissheit: Die Verbesserungen auf der Sennebahn zwischen Paderborn und Bielefeld wird es auch im Sommer noch nicht geben, wie die Bahn gestern offiziell mitteilte. Zum jetzigen Zeitpunkt mag sich die Bahn auf keinen neuen Termin festlegen.

Wie bereits berichtet, sollten die Verbesserungen - die Einführung des Halbstundentaktes in den Hauptverkehrszeiten und die Erhöhung der Fahrzeit auf 100 km/h - eigentlich schon zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 greifen. Dann wurde der Termin auf den sogenannten "kleinen Fahrplanwechsel" im Juni 2014 verschoben. Doch auch dieser Termin ist nicht zu halten. Zwei Hauptgründe macht die DB Netz AG für die erneute Verschiebung verantwortlich: Die Tiefbauarbeiten an den Bahnübergängen seien nicht rechtzeitig fertig. "Ohne die Anpassung der Bahnübergänge kann die geplante Geschwindigkeitserhöhung und somit der Halbstundentakt nicht realisiert werden", betonte die Bahn gestern in der Pressemitteilung. Außerdem hätten Ingenieurbüros zugesagte Termine bei der Planung der Anbindung an das elektronische Stellwerk in Lage "mehrfach nicht eingehalten". Bisher haben einzelne Stellwerke entlang der Strecke für die Weichenstellung gesorgt. Im Zuge der Ausbauarbeiten entfallen die einzelnen Stellwerke und werden durch das Stellwerk im lippischen Lage ersetzt. Und genau bei der Planung dieser Anbindung gebe es ebenfalls Zeitverzögerungen. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge rechnet die Bahn damit, dass die Bauarbeiten im zweiten Halbjahr 2014 beendet werden können. Voraussichtlich werde der aktuelle Fahrplan aber bis zur nächsten Umstellung im Dezember 2014 Bestand haben. Soll heißen: Mit einer Umstellung der Sennebahn schon vor dem Dezembertermin wird?s wohl nichts. Generell mochte sich die Bahn zum jetzigen Zeitpunkt auf noch keine Prognose einlassen: "Den Dezembertermin kann ich weder bestätigen noch dementieren", so ein Bahnsprecher. Im Juni will die Bahn über den weiteren Fortschritt der Bauarbeiten berichten. Der aktuell gültige Fahrplan werde "voraussichtlich" bis Dezember Bestand haben, so dass es bis dahin für die Fahrgäste zu "keinen Einschränkungen kommen wird".

Michael Hecker, einer der Sprecher das Fahrgastverbands "Pro Bahn" im Hochstift, nannte die erneute Verzögerung "sehr bedauerlich". Das Konzept habe von Anfang an auf "wackeligen Beinen" gestanden: "Dann ist es aber besser, man wartet ab, bis das System wirklich funktioniert. Wenn man zu früh an den Start geht, kann es erst recht zu Verzögerungen kommen."

Anmerkung des Webmasters: Wenn die Bahn schon nicht mal mehr einen Termin nennen mag, dann wird die Verzögerung mit Sicherheit noch länger dauern als nur bis zum Dezember 2014. Trotzdem stellt sich die Frage nach der Fähigkeit der Planer. Der gesamte Zeitplan, die Sennebahn im Rahmen einer einmonatigen Vollsperrung zu ertüchtigen, war schon gewagt. Geklappt hat es bekanntermaßen nicht. Warum im dem Zeitraum aber die Bahnübergange nicht neu gebaut wurden, wo wegen der Gleiserneuerugen alle Nase lang ein Übergang dicht war, bleibt wohl ein Geheimnis der Planer. Nun wird es wieder zu Sperrungen, Verschiebungen, Schuldzuweisungen etc. kommen. Die Leidtragenden sind die Fahrgäste. Und auch die Nordwestbahn steht dumm da, kann sie doch keine Verbesserung anbieten, wenn es dumm läuft sogar bis zum Ende der jetzigen Laufzeit des Betreibervertrags.

Ob DB Netz eine solche schlechte Planung auf einer Hauptstrecke auch nur wagen würde? Ich wage es zu bezweifeln.

Quelle: Neue Westfälische vom 28.03.14

27.03.2014Mal wieder: Halbstundentakt der Sennebahn verzögert sich
Die Sennebahn zwischen Paderborn und Bielefeld wird auch zum nächsten Fahrplanwechsel im Juni nicht wie zuletzt geplant im Halbstundentakt verkehren. Die Nordwestbahn bestätigte daß die Bauarbeiten an der Bahnstrecke zwischen Paderborn und Bielefeld nicht fristgerecht fertig werden. Die Nordwestbahn, deren Züge auf der Strecke der Sennebahn fahren, hat bereits geplante zukünftige Fahrpläne aus dem Buchungsportal der Deutschen Bahn im Internet zurückgezogen. Demnach wird die Sennebahn auch nach dem Fahrplanwechsel im Sommer weiter nur im Stundentakt verkehren. "Das ist unglaublich schade für die Region", sagte ein Sprecher der Nordwestbahn auf Nachfrage. Das Unternehmen rechne nicht damit, dass der Halbstundentakt noch in diesem Jahr eingeführt werden kann.

Die Deutsche Bahn hatte die Nordwestbahn gestern noch nicht schriftlich über die Verzögerungen informiert. "Damit sind wir nicht glücklich", kommentierte der NWB-Sprecher eine bislang nur mündliche DB-Information zu den Verzögerungen. Generell sei die Kommunikation mit der Deutschen Bahn aber gut.

Als Tochterunternehmen der Deutschen Bahn ist die DB Netz AG für den Streckenausbau auf der Schiene zuständig. Diese wiederum hatte verschiedene Unternehmen mit dem Streckenausbau beauftragt. Diese Arbeiten werden nun nicht termingerecht fertig.

Bei der Deutschen Bahn selber laufen aktuell Krisensitzungen. Heute will sich der Konzern offiziell äußern, gestern gab es keine Stellungnahme zu dem Thema.

Bereits einmal hatten die Pläne einer schnelleren und häufigeren Verbindung zwischen Paderborn und Bielefeld verschoben werden müssen. Ursprünglich sollte die Sennebahn bereits Ende 2013 halbstündlich verkehren. Nun ist klar: Auch der Ersatztermin kann nicht eingehalten werden.

Anmerkung des Webmasters: "unglaublich" trifft es. Wenn es nicht so traurig wäre, dann könnte man darüber lachen. Aber die DB schafft es bei der Sennebahn mit schöner Regelmäßigkeit, die Termine zu vergeigen. Auf den Haltepunkt Neuhaus musste man jahrelang warten, der Umbau der Sennebahn an sich wurde auch mehrfach verschoben bis er endlich letztes Jahr in Angriff genommen wurde. Und selbst dieser Umbau ist bis heute nicht abgeschlossen, die neuen Bahnsteige sind längst nicht alle fertig gebaut und in Betrieb. Daß die Zugzielanzeiger außer der aktuellen Uhrzeit nichts anzeigen dürfte an der fehlenden Anbindung an das ESTW Lage liegen, aber in Hövelhof sind auf dem Bahnsteig neue Lampen und Uhren installiert, die nicht in Betrieb sind. Immerhin werden zur Zeit die neuen Signale an der Strecke installiert. Aber auch hier kann man fragen: warum wurden die nicht gleich aufgestellt, als man die Strecke umgebaut hat? Schließlich wurde damals die Trasse auf links gedreht und die Strecke war gesperrt. So müssen jetzt von Mai bis Juni die Fahrgäste der Nordwestbahn abends auf den Bus umsteigen, weil da die Anschlußarbeiten laufen. Das hätte man wahrscheinlich alles bereits einbauen und vorbereiten können, als man 2013 gebaut hat.
Von den größeren Projekten in der Region hat man gefühlt den Eindruck, daß außer der Sanierung des Eggetunnel nichts termingerecht lief. Wäre man böse, würde man sagen: Kein Wunder, hier waren ja auch Züge der DB betroffen. Heute will sich die DB äußern, mal sehen, wer diesmal die Schuld hat.

Quelle: Neue Westfälische vom 27.03.14

27.03.2014RB 74: Streckensperrung Bielefeld Hbf - Paderborn Hbf Fr./Sa./So. Mai - Juni
In der Zeit vom 2. Mai bis 1. Juni 2014 ist jeweils Freitagabend, Samstagabend und Sonntagabend die RB 74 "Senne-Bahn" aufgrund der Inbetriebnahme eines neuen elektronischen Stellwerkes für die Züge der NordWestBahn gesperrt. Für die ausfallenden Verbindungen wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Mitnahme von Fahrrädern ist in den Bussen nicht möglich. Montag bis Donnerstag bestehen keine Einschränkungen im Zugverkehr.
Weitere Informationen erscheinen in Kürze auf der Homepage der Nordwestbahn.
Anmerkung des Webmasters: diese Sperrung könnte auf Grund der heute bekanntgegebenen Verzögerung des Ausbaus der Sennebahn noch entfallen.

Quelle: www.nordwestbahn.de vom 24.03.14
27.03.2014RB 84: Streckensperrung Holzminden - Kreiensen vom 3. bis 22. April 2014
In der Zeit von Donnerstag, 3. bis Dienstag, 22. April 2014 führt die DB Netz AG Brücken- und Gleisarbeiten an der Strecke RB 84 "Egge-Bahn" zwischen Holzminden und Kreiensen durch. Die Züge der NordWestBahn können während der Bauarbeiten auf dem Abschnitt nicht verkehren. Für die ausfallenden Verbindungen wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Der Ersatzverkehr ist auf die Anschlussverbindungen in Kreiensen ausgerichtet. Durch die längeren Fahrzeiten der Busse aus Richtung Kreiensen besteht in Holzminden Richtung Paderborn in der Regel kein direkter Anschluss auf die Züge der NordWestBahn.

Die Mitnahme von Fahrrädern ist in den Bussen nicht möglich. Der Ersatzfahrplan findet sich auf der Homepage der Nordwestbahn

Quelle: www.nordwestbahn.de vom 24.03.14

27.03.2014RB 67: Streckensperrung zwischen Warendorf und Rheda-Wiedenbrück
Aufgrund von Bauarbeiten kommt es zu einer Streckensperrung zwischen Warendorf und Rheda-Wiedenbrück von Samstag, 12.04.2014 bis Sonntag, 11.05.2014. Es wird in dieser Zeit ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingerichtet. Den SEV-Fahrplan finden Sie auf der Homepage der eurobahn.

Im Falle eines Schienenersatzverkehrs (SEV) mit Bussen finden Sie die Haltestellen hier:
Warendorf - Bahnhof, Bussteig A
Beelen - Bushaltestelle "Marktplatz" an der Warendorfer Straße (B64)
Clarholz - Samtholzstraße, Ecke Am Halloh Haltestelle Nahverkehr "Am Halloh"
Herzebrock - Bahnhofstraße an dem "Park and Ride"-Wendeplatz
Rheda-Wiedenbrück - Bahnhofsplatz, Haltestelle der Linie RB 78.3


Quelle: www.eurobahn.de vom 27.03.14

27.03.2014Münster - Rheine Schienenersatzverkehr vom 04.04.2014 - 10.04.2014
Aufgrund von Bauarbeiten der DB Netz AG kommt es vom 04.04.2014 - 10.04.2014 auf der RB 65 "Ems-Bahn" zwischen Münster und Rheine zu veränderten Abfahrts- und Ankunftszeiten sowie Zugausfällen auf dem Streckenabschnitt Greven und Rheine sowie Rheine und Greven. Für die ausfallenden Züge wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Busse halten am Bahnhofsvorplatz.
Nähere Infos zum Fahrplan entnehmen Sie dem Ersatzfahrplan auf der Homepage der Westfalenbahn

Quelle: www.westfalenbahn.de vom 27.03.14
18.03.2014"Altenbeken - Klassiker der Eisenbahn" erscheint am 28.03. in zweiter Auflage
Seit gut drei Monaten ist er vergriffen, der Band "Altenbeken - Klassiker der Eisenbahn" von Karl Fischer und Bernard Huguenin. Doch nun erscheint der Band erneut, in einer überarbeiteten Version. Im Laufe der Jahre sind viele Bücher über die Bahn in Altenbeken geschrieben worden. Doch keines hat die Geschichte vollständig wiedergegeben. Dies ist den beiden Autoren, die schon mit dem Doppelband "Ottbergen" ein Meisterwerk abgeliefert haben, erstmal gelungen. Kein Wunder, daß der 2.5kg schwere Wälzer schnell vergriffen war.
Für alle, die das Buch verpasst haben gibt es nun eine zweite Chance. Am 28.03. erscheint die zweite, überarbeitete Auflage. Es gilt schnell zuzuschlagen, auch diese Charge dürfte schnell weg sein.
Hier die Daten des Buchs:
464 Seiten, 175 Farb- und 168 s/w-Fotos, 72 Zeichnungen, 2 vierseitige und 4 dreiseitige Ausklappern, 24 Tabellen und 11 Karten, 24 Faksimiles sowie einer beidseitige bedruckten DIN A 0 Faltbeilage.
Format: 235 x 300 mm (hoch), gebunden
Preis: 59,80 Euro
Brakel, Modell Bw Ottbergen GmbH 2013
ISBN: 978-3-934802-43-8

Wer mehr wissen will, dem sei die Kritik der Lokrundschau ans Herz gelegt.

Quelle: Karl Fischer / www.modellbundesbahn.de
18.03.2014Neues Bahnhofsbegäude für Münster
Bahnreisende und Pendler müssen sich vom nächsten Jahr an auf starke Einschränkungen in Münster einstellen. Die Stadt bekommt bis zum Jahr 2016 ein neues Empfangsgebäude für ihren Hauptbahnhof. Stadt und Deutsche Bahn AG besiegelten mit Unterschriften nun das 36,8 Millionen Euro teure Projekt. Die Stadt steuert fünf Millionen Euro dazu bei. Fast ein Jahr lang wird der direkte Weg von den Gleisen in die Innenstadt gesperrt. Dann müssen die täglich rund 60.000 Bahnkunden den gegenüberliegenden Ausgang ansteuern und durch einen Straßentunnel zurück in Richtung Innenstadt laufen. Die Bauarbeiten sollen im Herbst beginnen und bis 2016 abgeschlossen sein.

Für 40 Millionen Euro hatte die Bahn gerade den Bereich der Gleise und Fußgängertunnel saniert. Hier sind die Arbeiten im vergangenen Jahr abgeschlossen worden. Jetzt folgt der lange erwartete zweite Schritt: Den Unterschriften war ein jahrzehntelanger Streit um den Neubau zwischen Stadt und Bahn vorausgegangen.

Quelle: Neue Westfälische vom 15.03.14

18.03.2014Höherer Bahnsteig für Bahnhof Kasseler Tor
Der Bahnhof am Kasseler Tor erhält ein neues Gesicht: Vermutlich ab 2018 werden dort umfassende Sanierungsarbeiten vorgenommen, wie ein Sprecher der Bahn mitteilte. Denn der Landesverkehrsausschuss NRW hat am Donnerstag entschieden, Restmittel aus der Modernisierungsoffensive 2 von insgesamt 20 Millionen Euro auch für Paderborn bereitzuhalten.

Investiert werden am Kasseler Tor 840.000 Euro. Der Außenbahnsteig von Gleis 1 soll mit einer Bahnsteighöhe von 76 Zentimetern neu gebaut werden. "Die Fahrgäste können dann bequemer ein- und aussteigen", so der Sprecher der Bahn. Außerdem sollen Wetterschutzhäuschen aufgestellt sowie sämtliche Schilder, Bänke, Müllkörbe und auch die Beleuchtung auf den neuesten Stand gebracht werden.

Dass die Sanierungsarbeiten erst 2018 beginnen werden, hängt mit den Auswirkungen auf den Zugverkehr zusammen. Denn die nötigen Sperrpausen, das sind die Zeiten, in denen Gleise im Zuge der Modernisierung nicht für den Zugverkehr genutzt werden können, müssen weit im Voraus angemeldet und genehmigt werden.

Dennoch freut sich die Paderborner Landtagsabgeordnete Sigrid Beer (Grüne) über die Entscheidung. "Endlich kann es gelingen, den Bahnhof Kasseler Tor aus der verkehrspolitischen Mottenkiste der 50er Jahre zu befreien", so der Wortlaut einer Presseerklärung.

Quelle: Neue Westfälische vom 15.03.14

18.03.2014Neuer Radweg auf alter Trasse
Mit einer Liedzeile von Achim Reichel eröffnete Landrat Manfred Müller gemeinsam mit Bürgermeister Heinz Paus ein neues Teilstück des Almeradweges von rund 180 Meter Länge in Wewer. Nunmehr brauchen die Nutzer des Almeradweges, der hier parallel mit der Kaiserroute von Paderborn nach Aachen verläuft, nicht mehr den gefährlichen Umweg über den Alten Hellweg um die Kirche zu nehmen. Vielmehr kann von der Straße Wasserburg aus direkt der Heimatweg in Richtung Borchen erreicht werden.

Der Radweg ist auf der alten Trasse der Almetalbahn errichtet worden. Dazu hat der Kreis Paderborn die alte Bahntrasse an die Stadt verpachtet. Der Radweg konnte unmittelbar auf das alte Schotterbett der Bahn aufgebaut werden.

Ortsvorsteher Volker Odenbach bedankte sich bei Bürgermeister Heinz Paus im Namen der Weweraner Bürger für die Fertigstellung des Lückenschlusses. Er betonte zugleich, dass man in Wewer nun auf eine weitere Verlängerung des Radwegs auf der alten Bahntrasse bis zur Straße Stemberg hoffe. Die Radfahrer brauchten dann zukünftig nicht mehr die stark befahrene Straße Alter Hellweg zu nutzen. Abseits des Verkehrs wäre dies eine enorme Aufwertung für den beliebten Fernradweg.

Anmerkung des Webmasters: Die Trasse ist trotz des Radwegs auf ihrer kompletten Länge nicht entwidmet und soll es nach Aussagen des Landrats auch niemals werden. Damit ist weiterhin die Möglichkeit gegeben, die Bahnlinie nach Büren wieder zu errichten, auch wenn dies zur Zeit finanziell nicht machbar ist.

Quelle: Neue Westfälische vom 15.03.14

27.12.2013WestfalenBahn als neuer Betreiber im Emsland stellt sich vor
Die WestfalenBahn, der zukünftige Betreiber der „Emslandstrecke“ zwischen Münster und Emden, hat sich jetzt auch in Papenburg Vertretern der Region vorgestellt. Wichtigste und auffälligste Veränderung werden die neuen Züge sein, erklärten Vertreter der WestfalenBahn bei einer Veranstaltung auf Einladung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostfriesland und Papenburg sowie der Verkehrsregion Ems-Jade (VEJ). Die WestfalenBahn informierte dabei die kommunalen und touristischen Vertreter über ihre Pläne.

Mit dem Betrieb der WestfalenBahn gehen Flirt-Züge auf der Strecke in Betrieb. Züge des Typs Flirt zeichnen sich durch stufenlose Begehbarkeit und große Türen aus. Insbesondere mobilitätseingeschränkten Personen, Personen mit Kinderwagen oder Menschen, die auf Rollstühle oder Gehhilfen angewiesen sind, wird der Ein- und Ausstieg mit ausfahrbaren Schiebetritten erleichtert. Eine weitere Besonderheit dieser Züge sind die 24 Fahrradstellplätze, die im Sommer auf 42 Stellplätze erweitert werden können. Der Fahrplan wird beibehalten wie bekannt und zusätzlich je einen Früh- und Spätzug von und nach Meppen enthalten. Auch beim Tarif bleibt für den Fahrgast alles beim Alten, da der Niedersachsentarif für alle Bahnunternehmen und -strecken angewendet wird.

Quelle: www.westfalenbahn.de

27.12.2013Premierenfahrt der WestfalenBahn nach Niedersachsen
Ab 13.12.2015 wird die WestfalenBahn (WFB) auch die Regional-Expressleistungen der Linie RE 60 übernehmen: Nagelneue Elektrotriebwagen verkehren dann auch im 2-Stunden-Takt von Rheine über Osnabrück, Minden und Hannover bis nach Braunschweig.

Bereits am 28.09.2013 stellte sich die WestfalenBahn aber in einer einzigartigen Premierenfahrt der Region und den Fahrgästen vor. Die Tour begann am 28.09.2013 in Rheine und Löhne und führte nach unterhaltsamer Fahrt nach Braunschweig. Dort angekommen standen drei interessante Stadtführungen zur Wahl – klassisch zu Fuß, per historischer Tram oder kulinarisch rund um das Braunschweiger „Mumme-Bier“.

Wer noch weiter wollte, blieb einfach sitzen und fuhr über den künftigen Endpunkt Braunschweig hinaus direkt weiter nach Wolfsburg: Dort konnte zu sehr günstigen Gruppen-Konditionen die Autostadt besichtigt werden, sogar eine kleine maritime Panorama-Tour war enthalten. Direkt am Bahnhof sorgten auch noch das „phaeno“ Experimentier-Museum und die „designer outlets“ für viele interessante Möglichkeiten bis zur Rückfahrt am späten Nachmittag.

Quelle: www.westfalenbahn.de

27.12.2013Das neue Sauerland-Netz: DB Regio gewinnt Ausschreibung erneut
Die DB Regio AG gewinnt erneut die Ausschreibung des auf zwei Lose aufgeteilten Sauerland-Netzes. Damit bleibt das Unternehmen Betreiberin des RE 17 Hagen – Kassel-Wilhelmshöhe und RE 57 Dortmund – Winterberg / Brilon Stadt (Los 1) sowie der RB 52 Dortmund – Lüdenscheid, RB 53 Dortmund – Iserlohn und RB 54 Unna – Neuenrade (Los 2). Die ebenfalls in Los 2 enthaltene RB 43 Dortmund – Dorsten gewinnt die DB Regio AG von der NordWestBahn zurück. Im Auftrag der drei Aufgabenträger Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und Nordhessischer Verkehrsverbund (NVV) wird die DB Regio das neue Sauerland-Netz ab Dezember 2016 (RB 43 bereits ab Dezember 2015) bis Dezember 2028 betreiben. Verschiedene Veränderungen im Fahrplanangebot machen die Verbindungen für die Reisenden künftig noch attraktiver: So wird z. B. der RE 17 in Schwerte Anschluss an den RE 7 von / nach Münster haben, wodurch sich die Reisezeit aus dem Hochsauerlandkreis nach Münster um 53 Minuten verkürzt.

Zur Erhöhung des Reisekomforts hat die DB Regio AG für alle Linien des Sauerland-Netzes fabrikneue zwei- bzw. dreiteilige Dieseltriebwagen beschafft. Die voll klimatisierten, bis zu 140 km/h schnellen Züge verfügen über 120 bzw. 160 bequeme Sitzplätze sowie Mehrzweckabteile, Rollstuhlplätze und eine behindertengerechte Toilette. Zu den weiteren Vorzügen der neuen Fahrzeuge gehören u. a. ein Fahrgastinformationssystem und erstmals im Sauerland-Netz Ticketautomaten im Zug. Zur Fahrgastsicherheit tragen eine Videoüberwachung sowie eine Zugbegleiterquote von 90 % ab 19 Uhr bei.

Im Überblick

  • Vertragslaufzeit: Dezember 2016 (RB 43 ab Dezember 2015) bis Dezember 2028
  • Linien
    • RE 17 Hagen – Kassel-Wilhelmshöhe
    • RE 57 Dortmund – Winterberg / Brilon Stadt
    • RB 43 Dortmund – Dorsten
    • RB 52 Dortmund – Lüdenscheid
    • RB 53 Dortmund – Iserlohn
    • RB 54 Unna – Neuenrade
  • Fahrzeuge: 20 zwei- sowie 16 dreiteilige Dieseltriebwagen vom Typ LINK II bzw. III, Hersteller PESA
  • Fahrplanverbesserungen
    • RB 54: wird in Fröndenberg auf den Anschluss der RE 57 von / nach Dortmund ausgerichtet. Verringerung der Reisezeit z.B. von Menden nach Dortmund um 22 Min.
    • RE 17: in Schwerte zukünftig Anschluss an die RE 7 von / nach Münster. Verkürzung der Reisezeit (über Hamm) aus dem HSK nach Münster um 53 Min.
    • RB 43: abends von montags bis freitags eine zusätzliche Fahrt in beiden Richtungen


Quelle: www.nwl-info.de
27.12.2013Umnutzung des Empfangsgebäudes in Warburg
Über 80 entbehrliche Empfangsgebäude in Nordrhein-Westfalen hat die BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW mbH (BEG) bereits verkauft. Eines davon ist das in den 1850er-Jahren in neogotischem Stil errichtete Empfangsgebäude des Bahnhofs Warburg.

Als das Gebäude über die BEG zum Kauf angeboten wurde, stand es zu 90 % leer. Von Anfang an zeigte sich die Stadt Warburg an der Entwicklung des Bahnhofes sowie seines Umfeldes interessiert und beteiligte sich an der Investorensuche. Den Zuschlag erhielt schließlich aufgrund ihres tragfähigen und adäquaten Nutzungs- und Sanierungskonzeptes die heutige Eigentümerin.

Wie im Kaufvertrag vereinbart, erfolgte eine denkmalgerechte Sanierung bzw. Modernisierung des Gebäudes. Als Hauptmieter wurde ein buddhistischer Verein gewonnen, der das Gebäude u. a. als Tempel nutzt. Unter dem Dach des Gebäudes finden sich zudem eine Agentur, die den Fahrkartenverkauf gewährleistet, ein Bistro, ein Massagesalon sowie eine moderne, öffentliche Toilette. Zur weiteren Attraktivitätssteigerung des Bahnhofsquartiers wird die Modernisierung des Busbahnhofes und der Park&Ride-Anlage beitragen. Dazu hat die Stadt Warburg eigens 10.000 qm ehemaliges Bahngelände erworben. Die offizielle Einweihungsfeier des neu gestalteten Bahnhofsquartiers ist für Mitte 2014 geplant

Quelle: www.nwl-info.de

24.12.2013Frohe Weihnachten
Ich wünsche allen Freunden des Bahnmarkts ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das Jahr 2014. Ich hoffe, Sie können im Kreise Ihrer Liebsten ruhige Tage verbringen.

Quelle: webmaster
12.12.2013Geduld mit der Sennebahn
Fahrgäste der Sennebahn müssen sich noch ein halbes Jahr gedulden: Erst dann können sie im Schnitt zehn Minuten schneller von Paderborn nach Bielefeld fahren. Auch der Halbstundentakt geht dann an den Start. Eigentlich waren die verkürzten Fahrzeiten der Sennebahn schon für den 15. Dezember vorgesehen. Der neue Termin stößt auf viel Kritik.

Ab dem 14. Juni 2014 wird die Sennebahn schneller und in regelmäßigeren Abständen unterwegs sein. Das hatten sich viele Pendler aber schon für Mitte Dezember erhofft, da die Deutsche Bahn den Zeitplan noch am 21. August bestätigt hatte. Entsprechend groß ist jetzt der Ärger. Auch der Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter (nph) bringt seinen Unmut über das "fehlerhafte Verhalten" der DB Netz AG zum Ausdruck. In einer Resolution, die auch vom Nahverkehrsverbund Westfalen-Lippe (NWL) getragen wird, kritisieren sie das "unprofessionelle Vorgehen" der Bahn. "Natürlich haben wir in den letzten Tagen den Frust einiger Fahrgäste zu spüren bekommen", sagte Stefan Atorf vom nph während der Verbandsversammlung am Dienstag. Ziel der Resolution sei es weiterhin, die Deutsche Bahn zu motivieren, die Bauarbeiten schnell zu beenden.

Ein zuständiges Ingenieurbüro konnte entsprechende Planungen zur telekommunikativen Anbindung der Bahnübergänge an das Elektronische Stellwerk in Lage nicht rechtzeitig liefern. Diese Anbindung ist jedoch Voraussetzung für höhere Geschwindigkeiten. Die Arbeiten sollen nun Ende Mai 2014 abgeschlossen sein. Mit dem "kleinen Fahrplanwechsel" am 14. Juni wird dann endlich die schnellere Sennebahn an den Start gehen. Auf bis zu 100 km/h soll sie beschleunigen - und so bis zu 14 Minuten schneller am Ziel sein. Außerdem wird die Sennebahn während der Hauptverkehrszeiten alle 30 Minuten fahren. Das soll vor allem die vielen Pendler und Studenten entlasten.

Aber bis es soweit ist, könnten sich vor allem für Umsteiger einige Probleme ergeben. Der Grund: Die verkürzten Fahrzeiten der Sennebahn wurden bereits in vielen Fahrplänen berücksichtigt und müssen jetzt wieder geändert werden. "Gespräche mit der Deutschen Bahn vom 21. Oktober haben ergeben, dass der jetzige Fahrplan noch bis zum 14 Juni gilt", erklärte Stefan Atorf. Zum Beispiel beim ICE-Anschlusszug von Bielefeld in Richtung Köln bleibt dann am Vormittag nur eine Minute Zeit zum Umsteigen. "Das ist für Gehbehinderte oder Rollstuhlfahrer nicht zu schaffen", kritisierte auch Helmut Bentler von der CDU. Doch diese "einzelnen Probleme" im Fernverkehr seien nun nicht mehr zu ändern.

Deshalb behalten sich der NWL und nph Regressansprüche bei Verspätungen gegenüber der DB Netz AG vor. Eine Fahrplanstudie der DB Netz AG, die sich dann auch mit dem Halbstundentakt bei den Bahnhöfen Schloß Neuhaus und Sennerlager beschäftigen wird, soll im Februar fertiggestellt werden.

Quelle: Neue Westfälische vom 12.12.13

11.12.2013Senne-Bahn fährt an Sonntagen im Stundentakt
Den sogenannten großen Fahrplanwechsel im Bahnverkehr gibt es am kommenden Sonntag, 15. Dezember. Von den Neuerungen bei den Regionalexpress-Zügen (RE) und Regionalbahnen (RB) in Ostwestfalen-Lippe sind auch Verbindungen im Kreis Paderborn betroffen, teilte der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), mit. Im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung wurde eine Neuordnung von Linien durchgeführt, um mehr Pünktlichkeit, günstige Zugumläufe und nachfragegerechtere Kapazitäten zu erreichen.

RB 73 "Der Lipperländer" (Bielefeld - Lage - Lemgo-Lüttfeld) und RE 82 "Der Leineweber" (Bielefeld - Lage - Detmold/Altenbeken):
Der Lipperländer wird nicht mehr über Bielefeld hinaus in Richtung Rahden fahren, sondern mit dem RE 82 "Der Leineweber" verknüpft. Von dem neuen "Duo der Lipper Linien" der Eurobahn wird eine deutliche Erhöhung der Pünktlichkeit erwartet, da durch die neue Linienführung aufwendige Gleisquerungen am Bielefelder Bahnhof entfallen. Die umstiegsfreie Verbindung zwischen Detmold/Altenbeken und Münster entfällt jedoch (alternative Reisemöglichkeit siehe RB 67). Der Fahrplan beider Linien bleibt nahezu unverändert. An Sonn- und Feiertagen wird ab dem Fahrplanwechsel ein Stundentakt zwischen Bielefeld und Lemgo-Lüttfeld angeboten. Zu nachfragestarken Zeiten fahren die Züge der RE 82 montags bis freitags auch auf dem Abschnitt Detmold bis Horn-Bad Meinberg. Die Verlängerung von drei Fahrten täglich bis Altenbeken stellt die Anbindung an den Eurobahn-Zug von/nach Kassel und den ICE von/nach München sicher.

RB 74 "Senne-Bahn" (Bielefeld - Paderborn):
An Sonn- und Feiertagen wird der bisherige Zwei-Stundentakt auf einen Stundentakt verdichtet. Die größten Veränderungen finden jedoch erst im nächsten Jahr statt, wenn alle Infrastrukturmaßnahmen der DB AG zwischen Bielefeld und Paderborn abgeschlossen sind. Dann wird sich die Reisezeit auf der Gesamtstrecke um bis zu 14 Minuten verkürzen und in der Hauptverkehrszeit ein 30-Minuten-Takt angeboten.

RB 84 "Egge-Bahn" (Paderborn - Ottbergen - Kreiensen):
Die Nordwestbahn übernimmt von der DB Regio auf der RB 84 zusätzlich den Abschnitt Holzminden - Kreiensen und betreibt somit nun die gesamte Strecke von Paderborn bis Kreiensen durchgängig. Die Züge fahren über Holzminden hinaus zweistündlich bis Kreiensen - ein Umsteigen entfällt.

Zusätzlich zu den Fahrplananpassungen werde durch die neuen Verkehrsverträge mit der Eurobahn und der Nordwestbahn mehr Sicherheit und Service in den Zügen geboten, teilte der NWL mit. Es komme deutlich mehr Servicepersonal zum Einsatz - in den Abendstunden sei nahezu jeder Zug begleitet. Eine umfangreiche Generalüberholung der Fahrzeuge soll für mehr Komfort sorgen: Moderne Info-Monitore zeigten aktuelle Informationen zu Anschlussverbindungen und Pünktlichkeit. Die Eurobahn habe für ihre neuen Linien Fahrzeuge von anderen Verkehrsunternehmen übernommen. Die Züge seien bis zuletzt im Einsatz gewesen und würden deshalb im ersten Halbjahr 2014 noch umgebaut. Voraussichtlich ab Sommer erfüllen dann alle Züge den neuen, erhöhten Standard.

Zum Fahrplanwechsel liegen die neuen Pläne kostenlos in der NWL-Geschäftsstelle Paderborn (nph) und bei den Vorverkaufsstellen der Bahn-Agenturen und Reisezentren sowie in den nph-Centern der Bürgerbüros und Touristinformationen der Kommunen aus. Die ab dem Fahrplanwechsel gültigen Fahrpläne sind bei den bekannten Stellen erhältlich oder können abgerufen werden unter www.vvowl.de und www.nph.de.

Quelle: Neue Westfälische vom 11.12.13

18.11.2013„Dieselnetz Ostwestfalen“: Mehr Service, mehr Sicherheit, mehr Fahrten
Auftakt für deutliche Verbesserungen im Schienenpersonennahverkehr in Ostwestfalen und in Südniedersachsen: Am Freitag haben NordWestBahn und die Aufgabenträger Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) und Nordhessischer VerkehrsVerbund (NVV) in der Historischen Bahnhofsgaststätte in Altenbeken den Verkehrsvertrag „Dieselnetz Ostwestfalen“ unterzeichnet. Ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember erleben Fahrgäste zwischen Göttingen, Kreiensen, Paderborn, Bielefeld und Osnabrück spürbare Verbesserungen.

„Mehr Service, mehr Sicherheit, mehr Fahrgastinformation – wir investieren für unsere Fahrgäste in Ostwestfalen und im südlichen Niedersachsen in ein noch besseres Verkehrsangebot“, so Dr. Ulrich Conradi, stellvertretender Verbandsvorsteher des NWL. Zusammen mit LNVG und NVV hatte der NWL die Verkehrsleistungen europaweit in zwei Losen ausgeschrieben, die NordWestBahn gewann das „Los Süd“. „Die NordWestBahn ist seit zehn Jahren erfolgreich in Westfalen unterwegs. Wir freuen uns auf weitere zwölf Jahre Zusammenarbeit!“, so Burkhard Bastisch, Geschäftsführer des NWL.

„Auch die niedersächsischen Strecken gewinnen“, unterstreichen LNVG-Geschäftsführer Hans-Joachim Menn und Klaus Hoffmeister, deren Gesellschaft zwischen Harz und Küste den Nahverkehr auf der Schiene organisiert und dafür jährlich knapp 300 Millionen Euro ausgibt. Die Oberweserbahn sei werktags zwischen Ottbergen und Göttingen künftig im Stundentakt unterwegs, die Egge-Bahn fahre umsteigefrei bis Kreiensen und biete Fahrgästen dort schnelle Anschlüsse Richtung Hannover und Göttingen, nennen Menn und Hoffmeister zwei Beispiele.

Auch Martin Meyer-Luu und Hansrüdiger Fritz, Geschäftsführer der NordWestBahn, freuen sich auf die neuen Herausforderungen: „Vielen Fahrgästen sind wir schon bekannt, auf manchen Strecken sind wir neu unterwegs. Wir haben kräftig in unsere Fahrzeugflotte investiert und wollen so alte wie neue Kunden mit Komfort und Zuverlässigkeit überzeugen."

Die bewährten Züge vom Typ TALENT erhielten in den letzten Monaten im Rahmen einer Generalüberholung unter anderem eine moderne Videoausstattung und große Displays für die Fahrgastinformation. In den Zügen sind künftig – insbesondere in den Abendstunden – zudem deutlich mehr Servicemitarbeiter unterwegs. Kunden erhalten ihre Tickets an neuen, noch benutzerfreundlicheren Fahrkartenautomaten im Zug. An allen niedersächsischen Stationen installiert die NordWestBahn zudem auch Automaten am Bahnsteig.

Auch in den Fahrplänen gibt es ab dem 15. Dezember vielfältige Verbesserungen:

  • Die Senne-Bahn (RB 74) fährt nun auch sonntags tagsüber im Stundentakt. Voraussichtlich ab Mitte 2014 – nach Abschluss der Bauarbeiten – verkürzt sich die Fahrzeit zwischen Bielefeld und Paderborn um bis zu 14 Minuten. Werktags fährt die NordWestBahn dann sogar im Halbstundentakt.
  • Auf dem Haller Willem (RB 75) wird es künftig bei stark nachgefragten Fahrten in den Morgenstunden mehr Sitzplätze geben.
  • Die Egge-Bahn (RB 84), bisher zwischen Paderborn und Holzminden unterwegs, verkehrt künftig bis zum Bahnknoten Kreiensen, der Umstieg in Holzminden entfällt. In Kreiensen bestehen zum Beispiel gute Anschlüsse an den Metronom in Richtung Hannover und in Richtung Göttingen.
  • Zum Fahrplanwechsel übernimmt die NordWestBahn die Oberweserbahn (RB 85) zwischen Göttingen und Ottbergen. Werktags verkehren die Züge künftig auch hier im Stundentakt – und damit deutlich öfter als bisher.
Die bisher von der NordWestBahn betriebenen Linien RB 67 „Der Warendorfer“ und RE 82 „Der Leineweber“ werden künftig von der eurobahn (Keolis Deutschland) bedient, die das Los „Nord“ gewann. Dazu gehören auch die Linien RB 71 „Ravensberger Bahn“ und RB 73 „Der Lipperländer“. Eurobahn und NordWestBahn informieren ihre Fahrgäste in einer gemeinsamen Informationsbroschüre über alle Änderungen.

Quelle: www.nordwestbahn.de vom 15.11.13
21.10.2013Bahntrasse für Radweg in Wewer verpachtet
Im vergangenen Jahr hatte der Kreis Paderborn die Trasse der früheren Almetalbahn - 24,5 Kilometer von der Paderstadt bis Büren - von der Westfälischen Almetalbahn GmbH (Ludger Guttwein) zum symbolischen Preis von einem Euro erworben, um die Widmung für e hat der Kreis die gut vier Kilometer auf Paderborner Grund bis zur Grenze der Gemeinde Borchen an die Stadt Paderborn auf 20 Jahre verpachtet.
Die Stadt Paderborn will auf der still gelegten Bahnstrecke die Radroute attraktiver gestalten. Bislang müssen Radfahrer auf in Wewer einige hundert Meter durch den Ort und über die Kreisstraße fahren.

Quelle: Neue Westfälische vom 21.10.13
21.10.2013Restaurierte Rangierlok wird zum Hövelhofer Industriedenkmal
Großer Bahnhof am Bahnhof in Hövelhof. Am Tag der Deutschen Einheit hatte ein wichtiges Stück Hövelhofer Geschichte seinen großen Auftritt. Viele Schaulustige, verfolgten die feierliche Enthüllung der restaurierten ehemaligen Rangierlok der Geha-Möbelwer Die Rangierlok war 1949 auf dem Werksgelände in den Dienst gestellt worden und hatte erst 1986 ihren Betrieb eingestellt. Seitdem fristete sie auf dem Werksgelände ein Schattendasein bevor sie in diesem Jahr restauriert wurde.

Bürgermeister Michael Berens erinnerte vor der feierlichen Enthüllung des Industriedenkmals daran, dass genau vor 111 Jahren die Sennegemeinde an die Sennebahn angebunden worden war und damit der wirtschaftliche Aufschwung Hövelhofs begann. "Das war eine der wichtigsten Entwicklungen, weil die Senne ein verkehrsmäßig schwer zugängliches Gebiet war und zum Teil pure Armut geherrscht hat", erläuterte Berens. Viele Befürchtungen hätte als damals gegeben, zumal einige Häuser wegen des Verlaufs der Bahntrasse hätten weichen müssen. Für Berens verkörpert die Geha-Lok gleichermaßen den ökonomischen Erfolg der ersten großen Hövelhofer Firma und der Gemeinde. In der Spitze haben die Geha-Werke über 800 Menschen einen Arbeitsplatz gesichert.

Mit einigen lautstarken Böllerschüssen begrüßten nach dem Festakt die Fürstbischöflichen Böllerschützen aus Hövelhof das neue Industriedenkmal am Bahnhof. Bei Hövelhofer Champagner wurde anschließend im Beisein vieler Ehrengäste munter weitergefeiert.

Passend dazu ist nun eine 12seitige Dokumentation der Eisenbahngeschichte Hövelhofs erschienen. Diese ist kostenlos im Tourismusbüro des Rathauses oder im Heimathaus erhältlich.

Quelle: Neue Westfälische vom 05.10.13

11.10.2013DB Regio AG verteidigt Sauerland-Netz: Ausschreibung ist entschieden
Die zuständigen Gremien vom Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) und Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) haben beschlossen, dass im Sauerland-Netz die Verkehrsleistungen nach gewonnener Ausschreibung bei der DB verbleiben sollen, die das Netz bereits heute betreiben. Auch die Linie RB 43 (Dortmund – Dorsten), die heute von der Nordwestbahn betrieben wird, wird somit künftig wieder von der DB Regio AG betrieben. Die Bieter seien bereits über die Entscheidung informiert worden, teilte der für die europaweite Ausschreibung federführende NWL heute mit.

Die drei Aufgabenträger hatten im Oktober 2012 die europaweite Ausschreibung mit Betriebsaufnahme im Dezember 2016 (bzw. bei der RB 43 bereits im Dezember 2015) und einer Vertragslaufzeit von 12 Jahren gemeinsam gestartet. Die Verkehrsleistung im Sauerland-Netz wurde dabei in zwei Lose aufgeteilt. Dabei umfassen die beiden Lose die folgenden Linien:

  • Los 1
    • RE 17, Hagen – Kassel-Wilhelmshöhe
    • RE 57, Dortmund – Winterberg/Brilon Stadt
  • Los 2
    • RB 52, Dortmund – Lüdenscheid
    • RB 53, Dortmund – Iserlohn
    • RB 54, Unna – Neuenrade
    • RB 43, Dortmund – Dorsten
Das Leistungsvolumen umfasst ca. 5,6 Mio. Zugkilometer jährlich.

Im Fahrplanangebot werden folgende Veränderungen eintreten:

  • In Schwerte wird der RE 17 zukünftig Anschluss an den RE 7 von/nach Münster haben. Hierdurch verkürzt sich die Reisezeit (über Hamm) aus dem HSK nach Münster um 53 Minuten.
  • Der Abendverkehr in den HSK wird aufgrund der Nachfrage neu sortiert. Zukünftig wird der RE 57 abends durchgängig und ohne Angebotslücke ab Dortmund direkt ins Sauerland verkehren. Nach 20 Uhr wird man dafür von Hagen kommend zukünftig per Umstieg in Schwerte (vom RE 7 in den RE 57) ins Sauerland gelangen können.
  • Der RE 17 verkehrt ab Dezember 2016 nur noch vier Mal täglich über Warburg hinaus nach Kassel-Wilhelmshöhe. Dafür wird in Warburg zukünftig ein Anschluss zum dann neu sieben Mal täglich über Hamm – Paderborn verkehrenden RE 11 nach Kassel-Wilhelmshöhe eingerichtet. Damit wird die Anbindung des ICE-Bahnhofs in Kassel aus Westfalen nachfragegerecht neu (verstärkt über den Hellwegkorridor Hamm – Paderborn) sortiert.
  • Die RB 54 wird in Fröndenberg auf den Anschluss des RE 57 von/nach Dortmund ausgerichtet. Hierdurch wird sich die Reisezeit z. B. von Menden nach Dortmund um 22 Minuten verringern.
  • Noch nicht umgesetzt werden konnte die Verkürzung der Fahrzeiten der RB 53, Iserlohn – Dortmund, da der Umbau des Kreuzungsbahnhofs Kalthof noch aussteht.
  • Auf der Linie RB 43 wird abends von montags bis freitags eine zusätzliche Fahrt in beiden Richtungen angeboten.
Obwohl für die RB-Linien auch Gebrauchtfahrzeuge zugelassen waren, werden nun im kompletten Netz Neubaufahrzeuge zum Einsatz kommen. DB Regio wird hier zum ersten Mal bundesweit (20 zwei- sowie 16 dreiteilige) Dieseltriebwagen vom Typ LINK (II bzw. III) des polnischen Hersteller PESA zum Einsatz bringen. Die beschleunigungsstarken, 140 km/h schnellen und 43,73 m bzw. 57,13 m langen Fahrzeuge werden bis zu 120 bzw. 160 bequeme Sitzplätze haben. Um insbesondere auf dem RE 57 (Dortmund – Winterberg) der hohen Nachfrage nach Fahrradstellplätzen nachzukommen, weisen die neuen dreiteiligen Fahrzeuge 36 Fahrradstellplätze auf. Damit können in Doppeltraktion zukünftig in der Fahrradsaison 72 (heute max. 50) Fahrräder je Zug transportiert werden. Alle Fahrzeuge sind klimatisiert und werden an 76 cm hohen Bahnsteigen per Spaltüberbrückung einen stufen- und nahezu spaltlosen (max. 2 cm) Einstieg haben, für niedrigere Bahnsteige wird der Ein- und Ausstieg über ausfahrbare Stufen erleichtert. Alle Fahrzeuge werden Mehrzweckabteile, 2 Rollstuhlplätze sowie 1 behindertengerechte Toiletten haben und sind vollständig videoüberwacht. Erstmals im Sauerland werden nun auch die Fahrausweisautomaten und Entwerter mit an Bord sein. Im Innenraum wird es zukünftig an zahlreichen Plätzen Steckdosen geben und ein Fahrgastinformationssystem wird auf Bildschirmen über die nächsten Halte sowie die Anschlüsse (in Ist-Zeit) informieren.

Die Zugbegleitquote wird 30 Prozent bis 19 Uhr und 90 Prozent ab 19 Uhr betragen.

Quelle: NWL-info.de

11.10.2013National Express übernimmt RE 7 und RB 48
Das bislang nur in Großbritannien tätige Verkehrsunternehmen National Express erhielt im Frühjahr den Zuschlag im ersten von allen drei SPNV-Aufgabenträgern in NRW gemeinsam ausgeschriebenen Vergabeverfahren. Anlässlich der feierlichen Unterzeichnung des Verkehrsvertrags stellten die Verbundvertreter die Leistungs- und Qualitätsverbesserungen dar, die mit der Vergabe verbunden sind, betonten jedoch auch die Verpflichtung zu Pünktlichkeit und Qualität. Der britische Botschafter in Deutschland, Simon McDonald, gratulierte zum vielversprechenden Markteinstieg.

Das Vergabeverfahren der Linien RE 7 und RB 48 war im April 2012 das erste Verfahren, das von allen drei Aufgabenträgern in Nordrhein-Westfalen – Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Nahverkehr Westfalen (NWL) und Nahverkehr Rheinland (NVR) – gemeinsam gestartet wurde. Den Zuschlag für die Verkehrsleistung von jährlich rund 5,1 Millionen Zugkilometer erhielt mit der National Express Rail GmbH die deutsche Tochter eines der größten ÖPNV-Unternehmen in Großbritannien. Die Bedeutung des Ausschreibungsgewinns und der Betriebsaufnahme in Deutschland unterstrichen mit ihrer Anwesenheit der britische Botschafter Simon McDonald und Dean Finch, Vorsitzender des Konzernvorstands von National Express.

Durch 35 neue Fahrzeuge und zusätzliche Leistungen erwarten die Aufgabenträger eine deutlich gesteigerte Qualität und Pünktlichkeit auf beiden lang laufenden Linien, die mit Münsterland, Bergischem Land und Rheinland drei wichtige Regionen in Nordrhein-Westfalen miteinander verbinden. National Express wird den Betrieb der Linien ab Dezember 2015 für 15 Jahre übernehmen.

"Wir freuen uns, dass unserer Strategie für mehr Wettbewerb im SPNV abermals Erfolge zeigt. So kommt mit National Express ein neues Eisenbahnverkehrsunternehmen nach Deutschland und nach NRW. Unser Fahrzeugfinanzierungsmodell ermöglicht und sichert den langfristigen Einsatz hochwertiger Neufahrzeuge in unserer Region. Darüber hinaus setzt der Vertrag viele Anreize, Pünktlichkeit und Qualität zu optimieren und das bei sehr günstigen Konditionen auf unserer Seite. Wir können so erhebliche Ersparnisse in die künftige Sicherung der SPNV-Leistungen fließen lassen." So bewertet VRR-Vorstandssprecher Martin Husmann den Verkehrsvertrag anlässlich der Unterzeichnung in der historischen Stadthalle Wuppertal. "Mit der Anbindung von Barmen und Oberbarmen an die RB 48 ergibt sich für die Fahrgäste aus Wuppertal eine neue Direktverbindung nach Solingen, Köln und Bonn." so Husmann weiter.

Dr. Hermann Paßlick, Verbandsvorsteher des NWL: "Im Raum Westfalen-Lippe wird die RE 7 durch dieses Ausschreibungsergebnis erheblich aufgewertet. So wird der Abschnitt Münster – Rheine wochentags künftig stündlich bedient; die Zubegleiterquote beträgt nach 19.00 Uhr 100% und die Fahrzeuge bieten mit ihrer gehobenen Ausstattung mehr Qualität für die Fahrgäste."

"Unsere Kunden können sich bei der RB 48 über wesentliche Verbesserungen freuen: In der Hauptverkehrszeit wird zwischen Köln und Bonn der heute bestehende 60-Minuten-Grundtakt auf zwei Fahrten pro Stunde verdichtet. Zudem wird an Wochenenden das Fahrtenangebot in den Abend- und Nachtstunden ergänzt. Die höheren fahrdynamischen Anforderungen der neuen Züge erlauben zudem die zusätzliche Bedienung der Stationen Hürth-Kalscheuren und – nach Fertigstellung – Bonn UN-Campus. Auch erhoffen wir uns durch die Spurtstärke der Fahrzeuge weniger Verspätungen auf den Linien", so NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober.

Der Betreiber hat sich auf beiden Linien für den Einsatz neuer Elektrotriebfahrzeuge vom Typ Talent 2 des Herstellers Bombardier entschieden. Die Betriebsqualität, insbesondere die Pünktlichkeit auf der Linie RE7, soll durch eine zukünftig bessere Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h (heute 140 km/h), gesteigert werden. Hierdurch und durch das deutlich verbesserte Beschleunigungsvermögen der Triebwagenzüge sollen die negativen Auswirkungen des häufig verspäteten Fernverkehrs auf der Strecke Hamm – Wuppertal – Köln besser kompensiert werden können. An die Pünktlichkeit haben die Aufgabenträger hohe Anforderungen gestellt: künftig werden alle Verspätungen über zwei Minuten vertraglich pönalisiert, d. h. dem Verkehrsunternehmen werden Zuschüsse gekürzt.

Weitere Ausstattungsmerkmale der Fahrzeuge sind: stufenloser Einstieg an allen Türen, zwei Toiletten pro Zug (davon eine behindertengerecht), Videoüberwachung und Mehrzweckbereiche mit ausreichend Abstellmöglichkeiten für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen. Insgesamt werden auf der Linie RE 7 510 Sitzplätze (mind. 30 mehr als heute) und auf der Linie RB 48 bis zu 415 Sitzplätze angeboten. Zur Verbesserung des subjektiven Sicherheitsgefühls werden nach 19 Uhr alle Züge von Kundenbetreuern begleitet. Die RE7 wird künftig wochentags auch zwischen Münster und Rheine im Stundentakt verkehren. Außerdem wird die RB48 bis Wuppertal-Oberbarmen verlängert und in der Hauptverkehrszeit den Abschnitt Köln – Bonn-Mehlem häufiger bedienen.

Die Bietergemeinschaft National Express Rail GmbH und IntEgro Verkehr GmbH macht in ihrem Angebot von der Option Gebrauch, die Fahrzeuge mittels des Fahrzeugfinanzierungsmodells der Aufgabenträger zu finanzieren. Dies bedeutet, dass die Bietergemeinschaft National Express Rail GmbH/IntEgro Verkehr GmbH die neuen Fahrzeuge zwar beschafft, diese jedoch an den VRR und NWL weiterveräußert. Der VRR und NWL werden Eigentümer der Fahrzeuge, übernehmen die Finanzierung und verpachten die Fahrzeuge dem Betreiber während der Betriebslaufzeit.

Quelle: NWL-info.de

18.09.2013Dem Nahverkehr fehlen Milliarden
Der Qualität des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Ostwestfalen-Lippe droht laut Experten eine nachhaltige Verschlechterung. Grund: Schon heute reichen die öffentlichen Mittel nicht aus, um die Infrastruktur instand zu halten. Landesweit fehlen Milliarden, um U-Bahn- oder Straßenbahnsysteme verkehrssicher zu halten, schreibt die ÖPNV-Zukunftskommission für NRW. Da viele dieser Bahnen an Rhein und Ruhr verkehren, hat OWL das Nachsehen im Kampf um Geld.

„Es wird mühsam sein, in unserer Region selbst kleinere Verbesserungen hinzubekommen“, sagte der Bahnexperte Rainer Engel aus Detmold, Mitglied der Zukunftskommission, dieser Zeitung. Heute berät die Verkehrskommission des Regionalrats bei der Bezirksregierung Detmold unter anderem über die Finanzierung des ÖPNV.

Obwohl die Fahrgastzahlen im ÖPNV seit Jahren steigen – derzeit fahren nach Angaben des Nahverkehrsverbundes Westfalen-Lippe (NWL) in Unna 30 Millionen Fahrgäste täglich bundesweit mit Bussen und Bahnen –, wird die Finanzausstattung zur Modernisierung dieser Bereiche durch die öffentliche Hand immer dünner.

Der Bund überweist den Ländern aufgrund des sogenannten Entflechtungsgesetzes für den Ausbau der kommunalen Verkehrswege und des ÖPNV bis 2019 pro Jahr rund 1,335 Milliarden Euro. Geld, das nach Ansicht der Experten der Verkehrskommission hinten und vorne nicht reicht. Sie haben für NRW einen Erneuerungsbedarf bei Verkehrsanlagen der S- und U-Bahnen bis 2025 in Höhe von rund 3,1 Milliarden Euro errechnet. Hinzu kommen 0,3 Milliarden für Reinvestitionen in Stationsbauwerke und 2,25 Milliarden im Fahrzeugbereich.

„Die Städte haben nichts zurücklegen können“, mahnt Engel. Daher sei die Zuweisung von Mitteln des Bundes und des Landes hier von entscheidender Bedeutung. „Das Grundproblem liegt im gesamten Bestandsnetz“, sagte NWL-Sprecher Ulrich Beele auf Anfrage dieser Zeitung. Er ist überzeugt: „Wir könnten an vielen Stellen schneller fahren.“ Doch das Gegenteil sei in Ostwestfalen-Lippe oft der Fall, weil das Schienennetz „zu großen Teilen über 100 Jahre alt und dringend sanierungsbedürftig ist“.

Die Folge, so Beele: Langsamfahrstrecken häuften sich immer mehr. „Nach wiederholtem Auftauchen wird das einfach in den Fahrplan aufgenommen und verschwindet aus der Statistik“, kritisiert er. Allerdings habe der NWL als Besteller der Transportleistungen kaum Einflussmöglichkeiten auf diese Entwicklung, da es zwischen dem NWL und dem Unternehmen DB Netz keine direkten Verträge gebe.

Die NRW-Zukunftskommission fordert aus all diesen Gründen, Mittel des Entflechtungsgesetzes verstärkt für die Sanierung der Verkehrsinfrastruktur zu verwenden. Rainer Engel mahnt, dass der Sanierungsbedarf an Rhein und Ruhr künftig so immens sein werde, dass der Regierungsbezirk Detmold mit seinen Vorhaben das Nachsehen haben könnte. Denn: „Die Lage im Ersatzbedarf ist sehr dramatisch.“

Viele Bahnstationen in OWL seien noch nicht modernisiert, unter anderem fehle die gesetzlich geforderte Barrierefreiheit. Engel: „Auf dem Hauptbahnhof Paderborn fehlt noch immer ein Aufzug am dritten Bahnsteig.“ Die Elektrifizierung der Strecken im Kreis Lippe sei „seit den 70er Jahren nicht instand gesetzt“ worden. Das Stellwerk in Oerlinghausen sei in jüngster Zeit „ein paarmal ausgefallen“. Ersatzteile für die Anlage müssten per Hand gefertigt werden.

Engel fordert auch dringend Investitionen zur Sicherung von Bahnübergängen im Raum Lübbecke, Espelkamp und Rahden. Erst jüngst hatte es in der Region einen tödlichen Verkehrsunfall durch eine Kollision eines Pkw mit einem Zug gegeben.

Quelle: Neue Westfälische vom 18.09.13
18.09.2013DB-Fahrzeuginstandhaltungswerk Paderborn feiert 100 jähriges Bestehen
Es hat zwei Weltkriege überstanden, unzähligen Paderborner Familien damals wie heute Lohn und Brot gegeben und Paderborn als Eisenbahnerstadt maßgeblich geprägt. Am Sonntag, 22. September, Es hat zwei Weltkriege überstanden, unzähligen Paderborner Familien damals wie heute Lohn und Brot gegeben und Paderborn als Eisenbahnerstadt maßgeblich geprägt. Am Sonntag, 22. September, öffnet das Fahrzeuginstandhaltungswerk Paderborn der Deutschen Bahn an der Hermann-Kirchhoff-Straße in der Stadtheide für einen Tag seine Pforten - das Werk Paderborn feiert 100. Geburtstag.

Viele Menschen wissen gar nicht, was hinter den hohen Mauern tagtäglich genau passiert. Der Paderborner Journalist und Autor Karl-Martin Flüter hat über ein Jahr lang in Kooperation mit dem Stadtarchiv intensiv recherchiert. Herausgekommen ist ein rund 150 Seiten starkes Buch mit dem Titel "Das Werk" - eine Mischung aus Bildband und erzählter Geschichte. Es ist auch ein Stück Zeitgeschichte über Paderborn als Eisenbahnerstadt und die Verbindung der Menschen zur Stadt. Anhand von elf Porträts von Mitarbeitern zeigt Flüter den Alltag im Werk und die Verantwortung der Beschäftigten auf. "Jeder Wagen hat beispielsweise eine eigene Akte", weiß der Autor.

Das Werk Paderborn ist heute ein moderner Reparaturbetrieb für Güterwagen, in dem auch verbrauchte Einzelteile wieder aufgearbeitet werden. Das Geburtstagskind gilt bundesweit als Kompetenzzentrum für Radsätze. Die rund 650 Mitarbeiter kümmern sich im Jahr allein um rund 28.000 Radsätze. 3.200 Güterwagen bringen sie jährlich auf Vordermann und überprüfen sie. Auf dem Werksgelände kann man sich bei einer Fläche von 210.000 Quadratmetern fast verlaufen. Allein die Gleisanlage ist 15 Kilometer lang. Im Zentrum steht immer noch die große Wagenrichthalle von 1913. Sie ist elf Fußballfelder groß. Die Wagen rollen vom Nordbahnhof her kommend durch die verschiedenen Abschnitte der Halle. Die Güterwagen durchlaufen eine Art TÜV, bei der Bahn heißt das Revision.

Das Werk Paderborn hat nach Aussage von Flüter die Menschen geformt und begleitet. "Um 1930 war jeder vierte Paderborner abhängig von der Bahn", sagt der Verfasser des Buches. In jeder Paderborner Familie gebe es mindestens einen Bahner. Das sei auch heute noch so. So werde die Bahnertätigkeit vom Opa bis zum Urenkel vererbt. "Durch die Bahn hatte Paderborn bereits vor 100 Jahren eine relativ industrielle Arbeitnehmerschaft", erzählt Flüter. Seit 1917 wird bei der Bahn in Paderborn qualifizierter Nachwuchs ausgebildet. Über 3.100 junge Menschen haben seitdem eine Ausbildung zumeist zum Industrieschlosser durchlaufen.

Längst wird die schwere klassische Handwerksarbeit ergänzt von modernen industriellen Produktionsverfahren. Der Anteil von Frauen in der Belegschaft steigt. Eine Produktionsleiterin ist erst 30 Jahre alt.

Heute wie damals bilden die Bahner im Werk so etwas wie eine große Familie. Dafür sorgt das Bahn-Sozialwerk (BSW), das seit 1899 besteht. Es kümmert sich neben der sozialen Absicherung der Mitarbeiter unter anderem um Gesundheitsförderung, Sportangebote oder diverse Veranstaltungen, um das Miteinander zu fördern. Den Eisenbahner-Sportverein gibt es seit 1928. Zu den Breitensportangeboten gehören Kegeln und Sportschießen. Die Sportangler unter den Bahnern verfügen sogar über zwei Teiche. Die Bahner hatten sogar ein eigenes Schwimmbad und einen Sportplatz. Bis in die 60er Jahre wurde der Nachwuchs in der eigenen Eisenbahnerfachschule Paderborn ausgebildet.

Seit vielen Jahrzehnten bildet das Paderborner Blasorchester der BSW-Stiftung das musikalische Aushängeschild der Bahner und zwar in ganz Deutschland. Wer in diesen Tagen am Werkseingang genau hinhört, könnte ein paar Töne der Musiker hören - für das Jubiläum muss schließlich fleißig geprobt werden.

Das erfolgreiche Stück Paderborner Zeitgeschichte begann am 10. Juli 1913 in der Stadtheide unter dem Namen Königliche Hauptwagenwerkstätte. Damit hatte Paderborn zwei Bahn-Werke. Denn seit 1858 gab es bereits ein Lokausbesserungswerk am Hauptbahnhof. In der Stadtheide wurden anfangs neben Güterwagen auch Personenwagen, Packwagen, Lokomotiven und Tender ausgebessert. 1932 rollten dann nur noch Güterwagen über das Gelände.

Nach dem Ersten Weltkrieg stieg die Zahl der Mitarbeiter auf rund 2.000. Als das Werk am Hauptbahnhof 1960 geschlossen und die Belegschaft übernommen wurde, arbeiteten in der Spitze bis zu 4.000 Menschen im Werk in der Stadtheide. Seine Glanzzeit und hohes Ansehen erlebte das Werk Paderborn jedoch unter dem damaligen Werkleiter Wolfgang Arnich. Er führte es von 1972 bis 1995 als alter Bundesbahner wie ein Vater und wurde deshalb auch gerne "Werksvater" genannt. Die Bahnreform und die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft bedeutete für das Werk 1994 einen großen Einschnitt. Effizienz und Geld verdienen waren die obersten Ziele.

Seit rund einem Jahr führt Uwe Reyer als Werkleiter die Geschicke. Das Jubiläum stelle eine Tradition und auch den Zusammenhalt der Mitarbeiter über viele Generationen dar. Jeder kenne jeden, die Identifikation mit dem Arbeitsplatz sei gut, der Zusammenhalt untereinander auch, sagt der 52-Jährige gegenüber der NW. Das Werk habe für ihn noch Optimierungsanreize, er liebe solche Herausforderungen, sagt der gebürtige Krefelder: "Ich möchte gemeinsam mit der Belegschaft etwaige Schwächen ausmerzen, um weiter eine gute Rolle zu spielen."

Das Buch "Das Werk" ist ab dem 23. September im Buchhandel erhältlich. Es kostet 19,80 Euro.

Quelle: Neue Westfälische vom 18.09.13
18.09.2013Tag der offenen Tür im AW Paderborn am 22.09.
Beim Tag der offenen Tür können die Besucher im Führerstand und in einem Schwerkleinwagen mitfahren. Zudem sind Sonderfahrten mit einer Dampflok vom Hauptbahnhof bis zum Jubiläumswerk geplant. Die Abfahrtszeiten sind ab Hauptbahnhof stündlich von 9.50 Uhr bis 15.50 Uhr, und ab Kasseler Tor 9.55 bis 15.55 Uhr, die Ankunft am Ausbesserungswerk ist stündlich - 10.04 bis 19.04 Uhr. In entgegengesetzter Ab Instandhaltungswerk geht es stündlich los von 10.23 bis 16.23 Uhr. Halt am Kasseler Tor ist stündlich von 10.34 Uhr bis 16.34 Uhr, der Hauptbahnhof wird um 10.37 bis 16.37 Uhr pro Stunde erreicht.

Zu sehen sein wird neben einer historischen Ausstellung und einer Fahrzeugausstellung auch eine Mini-Eisenbahn, eine große Modellbahnschau und eine Modellbahnbörse. Die Besucher dürfen auch einen Blick auf die Arbeitsstände, in die Drehgestellwerkstatt und Ausbildungswerkstatt, die Zerspanung, auf die Radsatzdrehmaschine und die Ultraschallprüfanlage werfen. Am 22. September stellen sich auch die Partner der Deutschen Bahn vor. Für die Kinder gibt es ein Bobbycar auf Schienen, eine Hüpfburg sowie eine Torwand und einen Kicker. Das Werk an der Hermann-Kirchhoff-Straße öffnet von 10 bis 18 Uhr seine Tore.

Quelle: Neue Westfälische vom 18.09.13
16.09.201352 8116 ist nun Denkmallok in Brake
Die Lok 52 8166 der Osnabrücker Dampflokfreunde hat den Besitzer gewechselt und ist nun eine Denkmallok in Bielefeld-Brake. Die Lok wurde 1943 bei Krauss-Maffei unter der Fabriknummer 16 480 gebaut und erhielt die Betriebsnummer 52 3354. Nach dem Krieg verblieb sie im Osten Deutschlands. 1946 wurde die Lok, wie viele andere der Baureihe auch, von den Sowjets beschlagnahmt. In der Sowjetunion erhielt sie die Nummer TÄ 3354. Anfang der 60er Jahre brauchte man in der UDSSR viele der Deutschen Dampfloks nicht mehr, sodass sie an diverse Osteuropäische Staaten verkauft wurden, so auch diese Lok 1962 wieder an die DDR.

1964 wurde sie im RAW Stendal rekonstruiert und erhielt die neue Nummer 52 8116. So wurde sie bis 1987 eingesetzt, zuletzt in Guben. Bis 1989 war die Lok dann abgestellt, bevor sie vom RAW Meiningen zur Heizlok umgebaut wurde. So war sie bis 1993 im Einsatz, zuletzt in Cottbus. Von dort gelangte sie im April 1993 zum Eisenbahnmuseum Dieringhausen, wo sie noch eine Zeit unter Dampf stand.

Im September 2009 erhielten die Osnabrücker Dampflokfreunde die Lok im Rahmen eines Tauschgeschäftes. Im Herbst 2011 wurde die Lok optisch aufgearbeitet.

Nachdem sich ein neuer Eigentümer für die Lok fand (Fa. Büromöbel Kerkmann, Brake), wurde Sie im August/September 2013 erneut äußerlich aufgearbeitet und am 06.09.2013 nach Brake bei Bielefeld überführt.

Dort wurde sie am 15.09.2013 per Tieflader zu ihrem endgültigen Standort auf dem Firmengeländer überführt.

Quelle: Neue Westfälische vom 16.09.13/Osnabrücker Dampflokfreunde
02.09.2013Deutsche Bahn will das Stellwerk in Altenbeken schließen
Draußen rauschen Züge mit Getränkedosen-Halter und mobilem Internetanschluss vorbei, drinnen regiert Technik aus der Weimarer Republik: Die Weichen in Langeland stellen Eisenbahner noch mit der Hand. Doch damit ist künftig Schluss: Das Stellwerk soll 2015 aufgegeben werden - mit ihm die Stellwerke in Himmighausen und Altenbeken.

Die Deutsche Bahn bestätigt Pläne, nach denen die drei Stellwerke bald auf das interne Abstellgleis rangiert werden sollen. Zwar werde das nicht vor 2015 passieren, für die Fahrgäste steht aber schon jetzt fest: Busfahrten und Wartezeiten müssen eingeplant werden.

Der Grund: Ein elektronisches Stellwerk in Hamm übernimmt künftig die zentrale Regelung von Weichen und Signalen. Bis es endgültig soweit sein wird, müssen zunächst noch etliche Kilometer Kabel zwischen Altenbeken und Hamm gelegt werden. "Es kann zu Einschränkungen im Zugverkehr kommen", teilt ein Sprecher der Deutschen Bahn mit. Ein grober Plan der Arbeiten liege "schon in der Schublade". Warum das Stellwerk geschlossen werden soll, ist simpel: Die Technik für das Weichenstellen ist schlichtweg zu alt.

"Das Stellwerk in Altenbeken wird bald 50 Jahre alt - die Technik muss ersetzt werden", so Bahn-Bezirksleiter Axel Herrmann. Der Sprecher der Bahn denkt ebenso: "Wir wollen Altenbeken an die moderne Technik anschließen." Mit dem neuen Stellwerk in Hamm könne die Bahn "rationeller eigene Arbeiten wahrnehmen" - Geld sparen also.

Bereits seit 1963 betreiben Eisenbahner das Stellwerk in Altenbeken; Drucktastenstellwerke wie dort werden aber zunehmend von elektronischen Stellwerken ersetzt. Insgesamt gibt es im Altenbekener Hauptwerk, in Himmighausen und in Langeland 21 Arbeiter. Sie steuern rund 70 Weichen und 37 Lichtsignale. Das sagte der zuständige Bezirksleiter der Bahn, Axel Herrmann, im Gespräch mit der NW.

Dass das Stellwerk tatsächlich schon 2015 geschlossen wird, glaubt er indessen nicht: "Ich gehe davon aus, dass das Stellwerk in Altenbeken erst im Dezember 2017 geschlossen wird." Die Zukunft der Mitarbeiter sei verschieden. So seien einige Arbeiter dann schon im Ruhestand. Andere haben die Möglichkeit, bei "Interesse und Qualifikation" in das neue Stellwerk in Hamm zu wechseln. Auch Versetzungen der Arbeiter in andere Stellwerke Ostwestfalens seien möglich.

Ob die Ankündigung, das Stellwerk zu schließen, in eine ungünstige Zeit falle, wollte der Bahn-Sprecher nicht kommentieren. Der Hintergrund: Weil im Mainzer Stellwerk zu viele Mitarbeiter krank oder im Urlaub sind, mussten dort in den vergangenen Tagen und Wochen viele Züge ausfallen. Pläne zur Schließung von Stellwerken würden aber "Jahrzehnte vorher" beginnen, so der Sprecher. Daher seien Fragen zu Engpässen im Stellwerk Altenbeken unangebracht.

Ebenfalls für 2015 plant die Bahn im Altenbekener Bahnhof die Erneuerung des Nordteils. Budget: rund fünf Millionen Euro.

Quelle: Neue Westfälische vom 22.08.2013
29.08.2013Ärger um verzögerten Ausbau der Sennebahn
Die Modernisierung der Sennebahn (hier ein Foto von Schotterarbeiten bei Paderborn) zwischen Bielefeld und Paderborn verzögert sich. Statt, wie ursprünglich geplant, zum Beginn des Winterfahrplans am 15. Dezember kann das Bauprojekt nun voraussichtlich erst zum 30. Mai 2014 abgeschlossen werden, wie die Deutsche Bahn mitteilte. „Im Rahmen der Modernisierungsarbeiten sollte die Strecke ans elektrische Stellwerk Lage angeschlossen werden“, so ein Bahnsprecher auf Anfrage. Doch ein beauftragtes Ingenieurbüro habe zugesagte Termine nicht eingehalten. Der Zugbetrieb werde deshalb einstweilen weitergeführt wie bisher. „Überrascht“ zeigte sich davon Timo Kerßenfischer, Sprecher der Nordwestbahn. Man könne nun nicht ab Mitte Dezember rund zehn Minuten schneller auf der Strecke unterwegs sein. Dienstschichten und Zugumläufe müssten umgeplant werden. „Absolut ärgerlich“ nennt Ludger Siemer, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Ostwestfalen-Lippe, die Verspätung auf der Baustelle. Man habe die Bahn vor einer solchen Entwicklung gewarnt. „Die Fahrpläne sind fertig und in der vergangenen Woche von der DB testiert worden.“ Jetzt müsse alles umgeplant werden. Man hoffe nun, den 30-Minuten-Takt wirklich Mitte 2014 einführen zu können.

Quelle: Neue Westfälische vom 29.08.13
27.08.2013Neues Eisenbahn-Buch "Altenbeken" enthüllt spektakuläre Baupläne von 1900
Geheimprojekt oder schlicht vergessen? Um 1900 plante die preußische Eisenbahn-Verwaltung (KPEV) den Bau eines zweiten Viadukts und eines weiteren Eisenbahntunnels in Altenbeken. Das enthüllt nun ein Fachbuch zur Eisenbahngeschichte der Region. Ab heute ist dies in den Bücherregalen zu finden.

Davon wussten selbst Eisenbahner nichts, die im Dunst der Dampflok groß wurden. Drei Jahre trugen die Autoren Quellen zusammen, sprachen mit Eisenbahnern und Lok-Freunden. Allein im Paderborner Stadtarchiv verbrachte Autor Karl Fischer drei Wochen; recherchierte Quelle um Quelle, Bild für Bild.

Erstaunlichstes Ergebnis der Forschungen: Das Viadukt in Altenbeken sollte einen Zwilling bekommen. Auch ein zweiter Tunnel durch den Rehberg war geplant. Der Grund: 1903 war aus dem Rehbergtunnel längst ein Engpass geworden, wie die Königliche Eisenbahndirektion (KED) in Kassel feststellte. Um den Verkehr wieder zu beschleunigen, prüfte die preußische Eisenbahn laut einem Plan vom 8. November 1903 den Neubau einer nördlichen Beketal-Trasse. Hierfür hätte das Viadukt an seiner nord-westlichen Seite erweitert werden müssen. Das fanden die Autoren im hessischen Staatsarchiv in Marburg heraus.
"Wir haben sensationelle Pläne gefunden - sie werden in der Fachpresse noch für Aufsehen sorgen", freut sich Karl Fischer. Pläne zu einer zweiten Beketal-Brücke seien in der Fachwelt komplett neu: "Solche Funde sind Highlights, da zittern im Archiv schnell die Finger. Dass so etwas in Altenbeken geplant wurde, war uns allen unbekannt."

"Das Buch soll die Menschen mitnehmen in die damalige Zeit" sagte Autor Karl Fischer. Er beschreibt das 2,5 Kilogramm schwere Buch als "Fundgrube für Eisenbahn-Fans". Aus welchem Steinbruch kommen eigentlich die Felsen, die heute das Altenbekener Viadukt in einen gelblichen Sandstein-Ton tauchen? Wann sorgte noch gleich ein Eisregen für Stillstand bei der Bahn? Und wieso lagen Geschwindigkeitsrausch und Tragödie oftmals nah beisammen? Als das steht drin, reich bebildert und mit original Fahrplänen und Zeitungsartikeln ergänzt.

Der aktuellste Leckerbissen findet sich am Ende des Buches: Mit Stativ im Gepäck, unternahmen die Autoren einen Rundgang durch den bis Herbst gesperrten Rehbergtunnel, und hielten ihre Eindrücke für den Leser mit der Kamera fest.

Die Pläne zum Viadukt-Zwilling verschwanden aus unbekannten Gründen indes wieder in den Archiven. Die Kosten waren damals wohl schlicht zu groß. Dabei hätte der Umbau der Beketal-Trasse eine Sperrung des Rehbergtunnels möglich gemacht. Dieser musste dringend saniert werden. Dass dieser Schritt nicht erfolgte war der Beginn einer Tragödie - im Jahre 1903 stürzten Teile des baufälligen Tunnels ein.

Kommentar des Webmasters: die beiden Autoren Fischer und Huguenin haben bereits den Doppelband "Ottbergen" herausgebracht, ein absolut lohnenswertes Buch. Insofern wird das neue Buch, das wohl auch als Doppelband geplant ist, sehr umfassend über Altenbeken berichten.

Die Daten:
Klassiker der Eisenbahn Altenbeken
Autoren: Karl Fischer und Bernard Huguenin
Band 1: 160 Jahre Chronik (462 Seiten)
343 Fotos, 11 Karten sowie Zeichnungen und Ausklappseiten
Extra: ein Faltblatt, so groß wie ein Fahrkartenautomat
Eigenverlag Modellbundesbahn
ISBN 978-3-934802-43-8
Kosten: 49,95 Euro


Quelle: Neue Westfälische vom 27.08.13
01.07.2013Halbzeit der Sanierung Rehbergtunnel
Schicht im Schacht, tatsächlich im Rehbergtunnel bei Altenbeken. Die Arbeiter der GUT-Arbeitsgemeinschaft haben die Baubuden des zukünftigen Rettungsplatzes oberhalb der Sagestraße ins Wochenende verlassen. Zu Fuß, mit Rad oder Auto sind am Freitag Verkehrspartner der Bahn zu einer Besichtung der Sanierungsarbeiten angereist. Es ist Halbzeit.

200 Meter sind es noch bis zum Tunneleingang. „Am Montag beginnen wir mit den Nachtschichten“, sagt Manfred Ziegerath. Vor sechs Wochen war der Bahn-Pressesprecher für NRW aus Düsseldorf zum letzten Mal im 1.632 Meter langen Rehbergtunnel. „Damals wurden die Gleise rausgenommen, das Gleisbett für die neue Drainage vorbereitet.“ Die 10 bis 30 Arbeiter, die hier bislang in 12-Stunden-Schichten die Tunnelsanierung voran getrieben haben, sind im Zeitplan.

Der neue Oberbau – wie Schienen, Schotter und Schwellen zusammen bezeichnet werden – liegt schon in Richtung Altenbeken. Eisen auf Eiche, wer hätte das gedacht. „Die Holzschwellen haben den Vorteil, das sie abfedern“, sagt Axel Herrmann. Er ist als Betriebsleiter für den Zugverkehr zwischen Höxter und Bad Sassendorf, gesteuert über die Stellwerke, verantwortlich. Wie Beton- halten auch Holzschwellen 30 bis 40 Jahre und sie sind längst nicht mehr mit krebseregenden Substanzen getränkt. Ein Meter Oberbau kostet übrigens so oder so rund 1.000 Euro.

Der Tunnel bleibt an diesem Freitagnachmittag dunkel. Martin Nowosad, Bahnhofsmanager aus Bielefeld und an diesem Tag der Gastgeber, versucht sich am Stromsteuerungskasten – ohne Erfolg. „Ob wir weiter rein gehen oder nicht, es sieht drinnen genau so aus“, dämpft Betriebsleiter Herrmann zu hohe Erwartungen an das Innenleben der Bahn-Durchfahrt. Eine Gleistrecke liegt, und für die in Richtung Langeland ist das Bett freigeräumt. Als spannendes Thema weiter drinnen wartet allerdings das Wasser. Durch den Lichtschein in der Tunneleinfahrt und mit unterstützenden Taschenlampen schreitet die Gruppe problemlos ein paar hundert Meter ins Dunkel vor.

Abwechselung bieten auf dem Weg die seitlichen Entwässerungsschächte. Etwa 80 gibt es davon. Einzelne führen bis zu hundert Meter im Berg parallel der Gleisstrecke, weiß Betriebsleiter Herrmann und warnt nicht nur zum Spaß: „Da kann man sich verlaufen.“ In einem etwa 1,80 tiefen Schacht hat sich das eindringende Wasser wie in einem Quellbecken gesammelt. „Glasklar, Trinkwasserqualität“, schwärmen die Bahnmitarbeiter. Noch weiter hinten im Tunnel soll sich im frei geräumten Gleisbett ein kleiner See gebildet haben. „Das Wasser-Problem bleibt auch nach der Sanierung bestehen“, so Betriebsleiter Herrmann.

Unbearbeitet bleibt bei dieser Tunnelsanierung auch die Innenwand. Feuchtigkeit und über Jahrzehnte der Qualm unzähliger Dampflokomotiven haben Beton und Steine grau bis schwarz gefärbt – grünes Moos ist der einzige Farbkontrast. Kein Vergleich mit dem modernen Eggetunnel, wo helle Wände das wenige Licht auch noch reflektieren. „Bei einer späteren Sanierung soll dieses Thema angepackt werden“, schaut Herrmann noch weiter in die Zukunft und nennt als mögliche Jahreszahl „2020“.

Quelle: Neue Westfälische vom 29.06.13
27.04.2013 Neue Konkurrenz für TWE
Die Teutoburger-Wald-Eisenbahn (TWE) mit Sitz in Gütersloh hat im Ringen um die Wiederaufnahme des Personenverkehrs auf der Strecke Harsewinkel–Gütersloh–Verl Konkurrenz aus dem Münsterland bekommen. So streben auch die Tecklenburger Nordbahn auf dem Abschnitt zwischen Osnabrück und Recke sowie die Westfälische Landeseisenbahn (WLE) zwischen Münster und Sendenhorst eine Reaktivierung an. Wie der Geschäftsführer des federführenden Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), Burkhard Bastisch, auf Anfrage dieser Zeitung erklärte, kann aus finanziellen Gründen nur eines der drei Vorhaben realisiert werden. Der NWL habe sich noch nicht auf einen Favoriten festgelegt. Als Grundlage für eine solche Weichenstellung soll ein Gutachten dienen, das voraussichtlich im Juli von der Verbandsversammlung in Auftrag gegeben wird.

Quelle: Neue Westfälische vom 27.04.2013
27.04.2013Abschied von der Tecklenburger Nordbahn
Wieder geht ein Stück Eisenbahngeschichte verloren. Aus wirtschaftlichen Gründen wird die WVG den Betrieb auf der Tecklenburger Nordbahn ab sofort zwischen Osnabrück und Rheine-Stadtberg einzustellen. Aktuell ist bereits kein Verkehr mehr auf dieser Strecke. Auch die aktuelle Diskussion um eine Teilreaktivierung der Strecke im Personenverkehr konnte diese Entscheidung nicht aufhalten. Die Betriebsleitung der WVG hat der DGEG zugesagt, dass sie im Verlauf des Monats Mai noch eine Fahrt über die Nordbahn führen können. Vermutlich wird sie den letzten Zug auf dieser Strecke fahren. Danach wird die Strecke betrieblich gesperrt. Daher hat sich die DGEG kurzfristig entschlossen an Fronleichnam mit einer dreiteiligen Schienenbusgarnitur des Fördervereins Schienenbus Menden eine Abschiedsfahrt über diese Strecke durchzuführen. Im weiteren Verlauf wird die Strecke nach Spelle sowie die Anschlussbahn nach Osnabrück-Piesberg befahren. Hier können Sie auch mit der neu gebauten Feldbahn in den ehemaligen Steinbruch am Piesberg fahren. Nachmittags wird dann zu einem der noch betriebsbereiten Teilstücke der TWE gefahren, nämlich der Strecke zum Hafen Saerbek.

Quelle: Auschreibung der DGEG vom 27.04.2013
28.03.2013Bilder zum Betriebsstart der Sennebahn
Seit heute rollen die Züge wieder, in der Galerie gibt es deshalb den aktuellen Status der Umbauarbeiten. Nur soviel an dieser Stelle: die DB ist nicht fertig geworden. Alle gebauten Bahnsteige sind noch nicht komplett fertig. In Schloß Holte und Paderborn-Kasseler Tor sind die Bahnsteige noch gar nicht in Angriff genommen worden. Die Fahrgäste werden also noch einige Wochen auf einer Baustelle unterwegs sein.

Quelle: Webmaster
27.03.2013Senne-Bahn fährt ab Donnerstag wieder
Nach rund vier Wochen Bauarbeiten auf der Senne-Bahn rollen die Züge ab Donnerstag wieder über die Strecke der RB 74 zwischen Bielefeld und Paderborn. Die Minustemperaturen haben die Bauarbeiten geringfügig verzögert, so dass am Donnerstagvormittag noch mit Verspätungen von bis zu 15 Minuten zu rechnen ist.

Der Zug NWB 75417 ab Bielefeld um 6.16 Uhr kann in Schloß Holte auf der eingleisigen Strecke nicht mit dem Gegenzug aus Paderborn kreuzen, sondern wartet auf diesen in Sennestadt und verspätet sich daher. Die Verspätungen übertragen sich auf die folgende Züge der Senne-Bahn, werden aber im Laufe des Vormittags wieder ausgeglichen, teilte die Nordwestbahn am Mittwoch in einer Pressemeldung mit.

Quelle: Nordwestbahn/NW-News vom 27.03.13
22.03.2013Baubeginn in Schloß Holte und Bildserie zum Gleisbauzug
Die Mauereidechsen sind anscheinend ausgewandert. Am 20.03. begann daher der Umbau des Bahnhofs Schloß Holte. Trotz des erneuten Wintereinbruchs am gleichen Tag wird nun fleißig an den Gleisen gearbeitet. Ob ein Bahnsteig noch bis zum Ende der Sperrung fertig wird, ist unklar.

Am 19.03. arbeitete der Gleisumbauzug in Hövelhof. Im Menü findet sich nun eine komplette Bilderserie, die erklärt, wie so ein Monster arbeitet. Viel Spaß beim Betrachten.

Quelle: Webmaster
16.03.2013Neue Bilder vom Umbau der Sennebahn
Es gibt wieder ein Update bei dem Umbau der Sennebahn. Die neuen Bilder zeigen auch den Bauzug in Aktion. Zu finden ist alles auf der Seite Umbau Sennebahn

Quelle: Webmaster
16.03.2013Eidechsen verzögern den Umbau der Sennebahn
Inzwischen erscheint es fraglich, ob die von der Bahn terminierte Komplettsperrung der Strecke bis zum 28. März ausreicht, um die umfangreichen Modernisierungsarbeiten zu erledigen. Das liegt weniger an den 16.000 Schwellen, die in dieser Zeit ausgetauscht werden müssen und auch nicht an den 50.000 Tonnen Schotter, mit denen das Gleisbett erneuert wird – sondern an kleinen Tieren, die unter Artenschutz stehen.

Im Bereich des Bahnhofs Schloß Holte müssen etwa 400 bis 500 Mauereidechsen umgesiedelt werden, die das Gleisbett seit vielen Jahren als Winterquartier nutzen. Es soll sich um die größte Population dieser Eidechsenart in ganz NRW handeln. Beim gegenwärtigen Frost sehen die Eidechsen allerdings nicht den geringsten Anlass, ihren Winterschlaf zu beenden und aus ihrem Versteck zu kriechen. So lange sie friedlich im Gleisbett schlummern, darf die Bahn in Schloß Holte nicht mit schweren Baumaschinen anrücken.

Angesichts der Minusgrade ist nun auf dem Bahnhofsgleis über dem Winterquartier der Mauereidechsen ein Wärmezelt errichtet worden. Heizgeräte im Zelt sollen den Tieren einen Hauch von Frühling vorgaukeln. Krabbeln sie aus ihrem angewärmten steinigen Bett hervor, werden sie abgefangen und in ein Übergangsquartier gebracht. Das dauert.

Dass die modernisierte Sennebahn vielleicht schon ab dem Winterfahrplan im Dezember für schnellere Züge und Halbstundentakt auf dieser Strecke sorgen könnte, ist – nicht nur wegen der winterschläfrigen Eidechsen – vermutlich ohnehin eine Illusion. Erst Mitte 2013 will die Bahn damit beginnen, die Sennebahn an ein neun Millionen Euro teures elektronisches Stellwerk in Lage anzuschließen, dem auch die Überwachung der Bahnübergänge obliegen soll.

Die beiden für den Betrieb auf der Sennebahn zuständigen Verkehrsverbünde – der Nahverkehrsverbund Paderborn-Höxter (NPH) und der Verkehrsverbund Ostwestfalen-Lippe (VVOWL) – konzipieren den ersten Fahrplan für beschleunigte, im Halbstundentakt rollende Sennebahnzüge erst für Mitte 2014. Diese beiden Verbünde als auch der übergeordnete Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL, Sitz: Unna) gehen unabhängig von dem Problem mit den Eidechsen fest davon aus, dass die DB Netz mit den Arbeiten an der Sennebahn – die Erneuerung des Oberbaus soll sieben Millionen, die Modernisierung der Haltepunkte 10 Millionen kosten – nicht pünktlich fertig wird.

Quelle: Neue Westfälische vom 14.03.2013
13.03.2013Vier-Millionen-Projekt für Bahnübergang Benhausen / Fertigstellung 2017 geplant
30 Jahre lang wurde gestritten und verhandelt, jetzt ist die Lösung beim Benhauser Bogen unter Dach und Fach: Am Bahnübergang zwischen Benhausen und Paderborn wird eine Unterführung für den Straßenverkehr gebaut. Die Fertigstellung ist für 2017 geplant. Die Deutsche Bahn AG und der Landesbetrieb Straßenbau NRW einigten sich jetzt auf den Bau einer sogenannten Eisenbahnüberführung an der Eggestraße.

„Damit nimmt das lange Warten vor dem Bahnübergang endlich ein Ende“, freute sich Bundestagsabgeordneter Carsten Linnemann über die Entscheidung. Er habe zuletzt die abschließenden Gespräche mit Vertretern der Bahn geführt.

Flankierend hätten in Düsseldorf auch Landtagsabgeordneter Daniel Sieveke und Bürgermeister Heinz Paus für die Umsetzung der Baumaßnahme geworben. „Unser gemeinsames Netzwerk für Paderborn hat erfolgreich auf allen nötigen Ebenen für eine Lösung gekämpft“, sagte Sieveke in einer Pressemitteilung der CDU.

Es sei befriedigend zu sehen, dass gemeinsamer Einsatz zum Ziel führe. Erleichtert zeigte sich gestern auch Paderborns Bürgermeister Heinz Paus: „Das ist der berühmte Spatz in der Hand, mit dem wir aber gerne vorlieb nehmen. Eine Begradigung mit geschätzten Kosten von mehr als 50 Millionen Euro istzum jetzigen Zeitpunkt politisch leider nicht umsetzbar.“

Bis zu 30 Minuten pro Stunde müssen Autofahrer im Schnitt vor den Bahnschranken warten. Die Tunnel-Durchstiche sollen ungehindert freie Fahrt garantieren. Nach dem Planungsauftakt soll schon in den kommenden Monaten mit Vermessungsarbeiten begonnen werden.

Die Kosten für die Untertunnelung werden auf rund vier Millionen Euro geschätzt. Die Vorplanung soll Anfang 2014 abgeschlossen sein, die dann auch Grundlage für eine Bürgerinformation ist. „Den Weg, frühzeitig die Bürgerinnen und Bürger vor Ort mitzunehmen, können wir nur begrüßen“, kommentierten Benhausens Ortsvorsteher Franz Driller und CDU-Ortschef Alfred Jolk die Ankündigung der Bahn.

Das Planfeststellungsverfahren könnte 2015 starten. Mit Vorliegen des Planfeststellungsbeschlusses besteht Baurecht. Im günstigsten Fall könnte nach derzeitigen Schätzungen der Deutschen Bahn mit einer Fertigstellung der Untertunnelung noch 2017 gerechnet werden.

„Dieser ehrgeizige Zeitplan ist allerdings nur umsetzbar, wenn Verfahrenswidersprüche oder Rechtsmittel eine Umsetzung des Projektes nicht verzögern“, betont die Bahn in ihrer Pressemitteilung.

Quelle: Neue Westfälische vom 09.03.2013
13.03.20133,2 Millionen Euro für den Bahnhof Ottbergen
Schön ist es wahrlich nicht als Reisender oder als Pendler auf dem Bahnhof Ottbergen. Das Schienen-Zentrum des ehemaligen Eisenbahnerdorfs gammelt vor sich hin. Lange Wege, dunkle Ecken, fehlende Übergänge: Nun soll sich laut Bahn etwas tun. Und der Bahnhof sein Aussehen stark verändern. Im Sinne der Barrierefreiheit wird gebaut und umgestaltet.

Eine neue Rampen- und Treppenanlage solle eine direkten und kurzen Zuweg zu allen Gleisen ermöglichen, sagt Bahn-Sprecher Franz Heumüller auf Anfrage. „Das alte Bahnhofsgebäude bleibt erhalten. Der angrenzende Neubau wird abgerissen, so dass eine direkte Wegführung von Gleis 52 zu den Gleisen eins und zwei ermöglicht wird. Der alte Zugang über den Tunnel wird verschlossen.“ Ab Mitte 2014 sollen die Bauarbeiten starten. „Die Plangenehmigungsunterlagen wurden Anfang 2013 beim Eisenbahnbundesamt eingereicht“, sagt Heumüller.

Die Barrierefreiheit steht dabei im Fokus der Planer: „Es geht um den Neubau einer barrierefreien Rampenanlage inklusive Treppenanlage von der Bahnhofstraße zu Gleis 51 (heute 11) und den Neubau von zwei Reisenden-Übergängen von Gleis 51 zu 52 und von Gleis eins zu zwei.“ In ganz neuer Lage werde der neue Bahnsteig für Gleis 52 entstehen. An Gleis eins wird der Hausbahnsteig erhöht. Ziel der Planer ist es, an allen Ottberger Bahnsteigen eine Höhe von 76 Zentimetern zu erhalten. Heute vielerorts bereits Standard. Laut Heumüller stehen weiterhin Wetterschutzhäuschen, die Beleuchtungsanlage, das Wegeleitsystem und die Bahnsteig-Ausstattung auf der Agenda. Es sollen demnach 3,2 Millionen Euro verbaut werden.

1.330 Fahrgäste werden täglich nach Auskunft von Heumüller am Bahnhof gezählt. „Die Beeinträchtigungen für sie werden während der Bauarbeiten so weit wie möglich minimiert. Der Betrieb soll aufrecht erhalten und Wege ausgeschildert werden.“ Details würden in der nun anstehenden Ausführungsplanung geklärt.

Quelle: Neue Westfälische vom 09.03.2013
09.03.2013HP Windelsbleiche: Baubeginn vielleicht schon 2014
Die Planungen zum Neubau eines Haltepunktes der Sennebahn an der Buschkampstraße in Bielefeld sind ein gutes Stück weitergekommen. Wie die NW in einem Artikel vom 02.03. berichtet, wird die DB Netz an der Buschkampstraße einen neuen Haltepunkt – mit Bahnsteig und entsprechender Einrichtung wie Stationsuhr, Wartehäuschen und Info-Tafeln – bauen. "Das ist auch schon an ein Ingenieursbüro vergeben", sagte Frank Homann vom Amt für Verkehr. Das gleiche Büro werde von der Stadt auch mit der Umfeldplanung – Park & Ride mit rund 15 Stellplätzen, Fahrradabstellanlag– beauftragt.Genutzt werde für den künftigen Haltepunkt aber lediglich das DB-Gelände, unterstrich Homann. Die angrenzenden Ackerflächen seien privat, sie ständen nicht zum Verkauf. "Daher konnten wir unsere Wunschplanung nicht verwirklichen."

Wenn alles glatt läuft, werde die DB im Frühjahr 2014 mit den Bauarbeiten starten, eine Betriebsaufnahme wäre dann zum Fahrplanwechsel im Sommer möglich, so Homann. Die Stadt habe entsprechend Haushaltsmittel für 2014 bereitgestellt. Die städtische Umfeldplanung könne parallel laufen und alles gleichzeitig fertig sein.

Kommentar des Webmaster: Damit würde der bisherige Haltepunkt Windelsbleiche an der Buschkampstraße aufgegeben werden und die Straßenseite wechseln.

Quelle: Neue Westfälische vom 02. 03.2013 Haltepunkt: Baubeginn im Frühjahr 2014
09.03.2013Die Fahrdienstleitung für den Haller Willem wurde von Quelle nach Lage verlegt
Unbemerkt von der Öffentlichkeit wurde Ende Januar die erste Strecke in OWL an das zentrale Stellwerk in Lage angeschlossen, wie die NW am 26.01. berichtete: Quelle. Donnerstagabend. Konzentriert sitzt Oliver Krupka am Schreibtisch, vier Bildschirme, Zugmeldebuch, Uhr und Telefon fest im Blick. Auf den Monitoren leuchten rote, gelbe und grüne Linien, dazu Zugnamen und Symbole: für den 30-jährigen Fahrdienstleiter ein sekundengenaues Abbild des gesamten Bahnverkehrs auf der Haller-Willem-Strecke zwischen Brackwede und Wellendorf. Wenn um 23.35 Uhr der letzte Zug Wellendorf passiert und Krupka Feierabend macht, geht am Bahnhof Quelle endgültig das Licht aus: Seit gestern wird die digitalgesteuerte Strecke von Lage aus überwacht.

"So ein bisschen komisch ist es schon, hier der Letzte zu sein", bekennt Krupka, der im Mai 2012 auch der erste Fahrdienstleiter am digitalen Leitstand in Quelle war. "Aber es ist auch schön, wenn man endlich zu Hause einziehen kann." Zu Hause, das ist der Neubau im lippischen Lage, der mehreren Fahrdienstleitungen Platz bietet. Ab Sommer wird auch der Fahrdienstleiter der Strecke Münster – Rheda über Warendorf dort sitzen, im Dezember, sobald auf Digitaltechnik umgestellt, auch der der Sennebahn. "Ziel ist, später alle klassischen Nebenbahnen der Region von Lage aus zu steuern", verrät Thomas Johann, Leiter des Regionalnetzes Münster-Ostwestfalen.

Einige Souvenirs vom Haller Willem reisen mit nach Lippe: ein mechanisches Hauptsignal aus dem Bahnhof Halle zum Beispiel. "Ein Zwergsignal: Es musste unter das Bahnhofsdach passen", erläutert Johann. Nun steht es vor dem Lagenser Neubau. Das Queller "Lzf"-Schild wird im Büro des Haller-Willem-Leitstands Platz finden, wahrscheinlich auch das vorherige "Qf"-Schild aus der mechanischen Ära – laut Johann eine deutschlandweit einmalige Buchstabenkombination. Der digitale Fahrdienstleiterplatz in Quelle wird in den nächsten Tagen abgebaut und ebenfalls nach Lage gebracht: Mit ihm wird, erläutert Johann, ab Dezember die Sennebahn gesteuert.

Die räumliche Distanz des Fahrdienstleiters von der Bahnsteigkante sehen Johann und Krupka nicht als Problem, da ein Fahrdienstleiter bei Digitalsteuerung die Strecke nicht mehr optisch begutachten muss. "Wenn beispielsweise eine Schranke kaputt ist, erhalte ich am Bildschirm sofort eine Störmeldung. Dann muss ich den Technischen Notdienst anrufen, damit er die Schranke schnellstmöglich entstört", erläutert Krupka. Johann ergänzt: "Wir haben zwei voneinander unabhängige, bahneigene Datenleitungen nach Lage verlegt." Der ständige Zugriff des Fahrdienstleiters aus Lage auf die Haller-Willem-Streckenelektronik ist also gut abgesichert.

In den nächsten zehn Wochen wird auch die seit Monaten abgeklemmte mechanische Stellwerkstechnik aus dem Queller Bahnhof ausgebaut und das nun endgültig nicht mehr benötigte Gebäude besenrein an die Bahnflächen-Entwicklungs-Gesellschaft NRW mbH übergeben. "Die sind froh, dass wir raus sind", so Johann, "es gibt nämlich schon Interessenten".

Um 23.20 Uhr erreicht der letzte Personenzug nach Bielefeld fahrplangemäß Brackwede, und Krupka beginnt, erste Gleise zu sperren. Kleine rote Kreuze erscheinen auf dem Monitor. "Es ist nun technisch nicht mehr möglich, dort eine Fahrstraße reinzustellen", erklärt der Fahrdienstleiter. Das heißt, dass dort keine Züge mehr eingeplant werden können. Auch im Zugmeldebuch vermerkt der 30-Jährige jede einzelne Sperrung, beobachtet von Johann. "Ich begleite das Umschalten und quittiere dann, dass alles korrekt gelaufen ist", erklärt der Regionalnetzleiter.

Dann ist auch der letzte Zug in Gegenrichtung aus dem Leitbereich, und Krupka kann die restliche Strecke sperren. Kurz vor Mitternacht ist im Queller Bahnhof endgültig Feierabend. Wenn Krupka am Freitagmittag seinen ersten Spätdienst in Lage antritt, wird das Zugmeldebuch längst dort sein, und der Kollege vom Frühdienst wird die Gleise, im Buch und digital rechtzeitig vor dem ersten Frühzug entsperrt haben. Vom Arbeitsweg her ist Krupka dieser Dienstortwechsel relativ egal: "Ich wohne in der Mitte, in Oerlinghausen", verrät er lächelnd, "da habe ich dann ab morgen vielleicht drei Kilometer weniger".

Quelle: Neue Westfälische vom 26. 01.2013
09.03.2013Tempo 100 auf der Sennebahn erst ab Juni 2014
Oberhausen, Hennef, Minden, Essen – selten stehen so viele Fahrzeuge mit fremden Nummernschildern am Bahnhof Sennestadt an der Krackser Straße. Mit ihnen kommen in den nächsten Wochen täglich jene Fachkräfte, die helfen, die Sennebahn fitzumachen. Seit Freitagabend ruht der Verkehr für vier Wochen, seither wird überall zwischen Bielefeld und Paderborn mit Hochdruck gearbeitet. Doch mit dem langersehnten Halbstunden-Takt wird es trotzdem nichts mehr in diesem Jahr.

Bestellt wird die Musik vom Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) bei der Nordwestbahn (NWB) als Konzessionsnehmer der Strecke. Diesen beiden Partnern ist das ambitionierte Projekt der Deutschen Bahn (DB Netz) zu unsicher. „Wir gehen davon aus, dass die DB Netz nicht rechtzeitig fertig wird, und haben uns entschlossen, den Fahrplanwechsel auf den Halbstunden-Takt erst im Juni 2014 zu vollziehen“, sagt Uli Beele, Sprecher des NWL.

Die Entscheidung sei schon Ende vergangenen Jahres gefallen, als die Verkehre für 2013 bestellt werden mussten. Zu teuer sei es für die Nordwestbahn, zusätzliche Fahrzeuge zu ordern und Personal zu rekrutieren, um dann am Jahresende eventuell in die Warteschleife zu gehen. „Diese Kosten wollen wir nicht tragen und die DB Netz ebenfalls nicht.“ Also mache es Sinn, „einen Puffer von sechs Monaten einzuziehen“.

Den schwarzen Peter möchte Dirk Pohlmann, Sprecher von DB Netz, so allerdings nicht zugeschoben bekommen. „Mit Blick auf die Infrastruktur werden wir die Bauarbeiten bis Ende des Jahres beenden“, das sei die Aufgabenstellung. „Der Halbstunden-Takt mit Tempo 100 wäre ab da möglich.“ Pohlmann räumte jedoch ein, dass es „schon noch einige Unwägbarkeiten gibt“, vor allem im Zusammenhang mit dem Umbau von Bahnübergängen.

Schon allein das Programm für die nächsten vier Wochen, bis zum 28. März (4.30 Uhr), ist richtig ambitioniert. So werden insgesamt 19 Kilometer Gleisstränge erneuert, 16.000 Bahnschwellen ausgetauscht, 50.000 Tonnen Schotter eingebaut und 13 Weichen modernisiert. Bahnsteige werden angehoben und auf eine einheitliche Länge von 120 Metern gebracht.

Ab dem kommenden Wochenende wird ein rund 100 Meter langer Umbau-Zug auf der Sennebahn fahren, der die Schwellen und Gleisstränge verlegt. Ihm folgt am Wochenende 16./17. März eine fast 500 Meter lange Bettungsreinigungsmaschine. Das Spezialfahrzeug hebt Schotter und Gleise an, macht die Erde darunter plan, reinigt den Schotter und bringt ihn wieder auf die Strecke. Und das alles mit einem Höllenspektakel. „Wir wühlen ordentlich an allen Ecken und Enden“, sagt Dirk Pohlmann.

Derweil müssen die Sennebahn-Kunden auf den Bus umsteigen. NWB-Sprecherin Katrin Hoffmann berichtet, dass insgesamt fünf Busunternehmen fahren, koordiniert von der Firma TWE Veolia Verkehr. „In der Spitze sind 20 bis 25 Busse zwischen Bielefeld und Paderborn im Umlauf.“ Dabei gibt es zwei verschiedene Konzepte: Der Direktbus, der im Vergleich zur Bahn statt 60 nun 85 Minuten braucht, hält nur in Schloß Holte-Stukenbrock und in Hövelhof. Der Ersatzverkehr fährt jede Haltestelle zwischen den beiden Städten an und benötigt 1:54 Stunde – fast doppelt so lang wie die Fahrt mit der Bahn.

Quelle: Neue Westfälische vom 26. 01.2013
08.03.2013Fotoserie über Sennebahnumbau im Bahnmarkt
Der Umbau der Sennebahn ist nun eine gute Woche im Gange. Ich habe eine Fotoserie begonnen, die den Umbau dokumentieren soll. Sie ist über das Menü zu erreichen. Diese Serie wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert, um die Fortschritte zu dokumentieren. Nach dem Abschluß der Baumaßnahmen werde ich mein Fotoarchiv öffnen und Bilder aus früheren Tagen hinzufügen, um so eine komplette Streckenbeschreibung zu erstellen.

Quelle: Webmaster
06.03.2013Servicemangel: Bahnhöfe in OWL werden nachgerüstet
Die Deutsche Bahn muss Millionen investieren, um den Kundenservice für Reisende zu verbessern. Nach einem Urteil des Kölner Verwaltungsgerichts sind im gesamten Bundesgebiet 1.900 Bahnhöfe technisch aufzurüsten. In einem weiteren Verfahren entschieden die Richter, dass die Bahn verpflichtet ist, Schadenersatz auch dann zu leisten, wenn eine Verspätung bei der Benutzung einer Privatbahn entstanden ist.

Der Fahrgastverband Pro Bahn begrüßte die neuen Gerichtsentscheidungen als richtigen Schritt in Richtung mehr Kundenfreundlichkeit. „Das finde ich wirklich toll“, sagte Rainer Wester, Sprecher des Verbandes in OWL, in einer ersten Reaktion.

Mit dem Urteil des Kölner Gerichts, das die Bahn nach eigenen Angaben noch anfechten will, soll sie verpflichtet werden, in der Fläche mehr zu tun. Sie soll auch kleinere Haltestellen und Bahnhöfe, die bislang nur von vergleichsweise wenigen Reisenden frequentiert werden, mit sogenannten dynamischen Schriftanzeigern (DSAs) ausstatten. Bislang gibt es an kleinen Bahnhöfen häufig weder Lautsprecheranlagen noch elektronische Fahrgastinformationen. Mit der Installierung von DSA-Geräten sollen den Kunden nun auch dort Verspätungen von Zügen oder andere Störungen angezeigt werden. Geklagt hatte das Eisenbahnbundesamt.

Wie Torsten Nehring, Bahnsprecher in NRW, bestätigte, kosten die dynamischen Schriftanzeiger pro Stück zwischen 6.000 und 8.000 Euro. Von den 694 Bahnstationen in Nordrhein-Westfalen seien derzeit bereits 373 mit DSA-Geräten ausgestattet. An mittleren und großen Bahnhöfen seien überall Fahrgastinformationsanlagen und Bildschirme installiert. An etwa 150 kleineren Haltestellen und Bahnhöfen fehlten in NRW noch DSAs. Die elektronischen Anzeigetafeln würden aber auch dort bis 2015 angebracht.

In Ostwestfalen-Lippe sei die Nachrüstung bereits in vollem Gange, sagte Martin Nowosad, Bahnhofsmanager für die Region. Derzeit würden DSAs an den Haltestellen der Sennebahn montiert. Weitere Bahnhöfe (Rahden, Salzkotten, Schötmar, Sandebeck, Lahde, Holzhausen, Leopoldstal, Bielefeld-Ost und Godelheim) sollen in diesem Jahr als letzte in OWL die Technik erhalten. Die Bahn habe die kleinen Stationen in der Fläche oft vernachlässigt, sagte Lothar Ebbers, Sprecher von Pro Bahn NRW. Das Fahrgast-Potenzial dort sei deshalb häufig „nicht ausgeschöpft“ worden.

Kai Schulte, Sprecher des Verkehrsverbunds OWL, begrüßt es, dass die Bahn stärker in die Pflicht genommen wird. Ähnliche elektronische Anzeigen „würde ich mir auch an den großen Busverknüpfungspunkten wünschen“, sagte er.

Ein zweites Kölner Urteil betrifft den Schadenersatz bei Verspätungen von mehr als einer Stunde. Die Bahn müsse diesen auch bei der Benutzung von Privatbahnen erstatten, entschied das Kölner Verwaltungsgericht. Es stellte klar, dass das Unternehmen, welches das Ticket verkauft, auch für die versprochene Leistung haften muss.

Anmerkung des Webmasters: Die Bahn ist vom EBA verklagt worden, weil bei einer Überprüfung zweier Stationen in Schleswig-Holtstein das Fehlen von Informationssystemen aufgefallen war und die Bahn zunächst eine Weisung des EBA nicht befolgen wollte. Laut Urteil (Az.: 18 K 4907/11) ist die Bahn verpflichtet, auf allen Bahnhöfen und selbst auf Kleinststationen wartende Fahrgäste über Zugausfälle und Verspätungen "aktiv" zu informieren. Es reiche nicht aus, wenn Plakate auf Nummern von Info-Telefonen hinweisen würden. Die DB wird dem Ganzen nun nachkommen und wahrscheinlich nur an den Haltepunkten, wo Kosten und Aufwand in keinerlei Verhältnis stehen, Ausnahmen erbeten. Ob sich das auf die Fahrpreise niederschlägt, bleibt abzuwarten, denn eine Verbesserung des Komforts kann dazu führen, daß die Leistungsbesteller nun für jeden Halt eines Zuges einen anderen Tarif des "Stationspreissystems" an DB Station & Service zu zahlen haben.

Quelle: Neue Westfälische vom 06.03.2013/dpa
04.03.2013Bf Bad Iburg über TWE-Strecke nicht mehr zu erreichen
Am 15.01.2013 die TWE per Email mitgeteilt, dass der Bahnhof Bad Iburg aus beiden Richtungen nicht mehr erreichbar ist. Eine Sonderprüfung der Brücke in Bahn-km 28,055 hat ein Schadensbild ergeben, dass diese mit sofortiger Wirkung für den Eisenbahnbetrieb zu sperren ist.

Leider werden alle betroffenen Abschnitte derzeit betrieblich für die TWE nicht benötigt, da hier nach Aussage der TWE kein Interesse und Bedarf am Schienengüterverkehr besteht. Der Kanalhafen Saerbeck wird derzeit von Ibbenbüren mit Fahrzeugen der Deutschen Bahn bedient.

Inzwischen hat sich das Aktionsbündnis „pro TWE“ gegründet. Dieses hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Erhalt der Strecke zu erreichen. Näheres unter www.ab-twe.de. Die traditionellen Startpunkte des Vereins Eisenbahntradition e.V. - Versmold, Bad Laer, Bad Iburg und Ibbenbüren - können aufgrund der Streckensperrungen nicht mehr erreicht werden. Daher hat der Verein die Fahrten auf der TWE an die aktuelle Situation angepasst und bittet hierfür um Verständnis.

Quelle: Newsletter I/2013 der Eisenbahntradition e.V.
04.03.2013Wiederinbetriebnahme der E-Lok 22 und Bahnhofsfest in Alverdissen
Am 26. Mai soll erstmals wieder E-Lok 22 der Landeseisenbahn Lippe aus eigener Kraft von Bösingfeld nach Alverdissen fahren. Zudem wurde der Bahnhof Alverdissen umgebaut. Über vier Jahre hat die LEL an dem Projekt „Historische Elektrobahn“ gearbeitet. Die Hauptuntersuchung des ehemaligen Gütertriebwagens sowie der Wiederaufbau der durch Diebstahl zerstörten Fahrleitung sollen bis zum 26.05. abgeschlossen sein. Bereits abgeschlossen ist die umfangreiche Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes Alverdissen. Die Stadt Barntrup hat den gesamten Bahnhofsvorplatz überplanen lassen. Der Umbau wurde mit LEADER-Mitteln gefördert und wird nun am 25. und 26. Mai gemeinsam mit allen Alverdisser Vereinen im Rahmen eines Bahnhofsfestes gefeiert.

Quelle: Newsletter Landeseisenbahn Lippe vom 01.03.13
04.03.2013Alte Rangierlok soll als Industriedenkmal zum Sennebahnhof ziehen
Lummerland hat die Lokomotive Emma, Hövelhof die ehemalige Rangierlok der Geha-Möbelwerke. Auf sie wären auch Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer stolz, wenn sie demnächst sogar im optisch perfekt restaurierten Erscheinungsbild am Hövelhofer Bahnhof steht. Viele Hövelhofer werden sie noch kennen, die kleine rund fünf Meter lange und drei Meter breite Rangierlok der Geha.

Im Jahr 1948 in der ehemaligen Ruhrthaler Maschinenfabrik in Mülheim an der Ruhr gebaut, ist die Lok eng mit der erfolgreichen Firmengeschichte der Möbelwerke verbunden. Die Hölzer- und Leimwagen für die Produktion wurden viele Jahre auf dem Schienenweg angeliefert. Dafür gab es bis 2009 ein Anschlussgleis an die Teutoburger Wald-Eisenbahn (TWE), die Strecke zwischen Hövelhof und Gütersloh. Für den weiteren Transport und Verschub auf dem Werksgelände selbst wurde dann im Jahr 1949 die Rangierlok „in Dienst“ gestellt, die bis 1986 in Betrieb war.

Danach fristete die Lok ein Schattendasein auf dem Betriebsgelände. Der Zahn der Zeit nagte an Material und optischem Erscheinungsbild. Vor einiger Zeit wurde nach einer Brandschutzübung Hövelhofs Marketingleiter Thomas Westhof durch seine Feuerwehrkameraden auf die Lok aufmerksam. Schnell reifte die Idee, dieses technische Kleinod für die Sennegemeinde zu erhalten und öffentlich darzustellen.

Zunächst wurde sogar erwogen, die Lok wieder komplett fahrtüchtig zu machen, um sie beispielsweise touristisch auf der TWE-Strecke nach Gütersloh einzusetzen. Der hierfür durch bahnrechtliche Auflagen vorgeschriebene technische und damit hohe finanzielle Aufwand standen aber in keinem vertretbaren Verhältnis.

Die Geha-Lok wird in einem Gemeinschaftswerk in den kommenden Wochen komplett restauriert und optisch wieder auf Vordermann gebracht. Daran sind beteiligt: die Geha-Möbelwerke, die Sennegemeinde Hövelhof mit dem Verkehrsverein, das berufliche Ausbildungsnetzwerk Bang, die Deutsche Bahn und der Verein „Eisenbahn-Tradition“ aus Lengerich.

Die Materialkosten für die Restaurierung werden komplett von den Geha-Möbelwerken übernommen. Die notwendigen Metall- und Schweißarbeiten werden von Auszubildenden der Bang-Mitgliedsbetriebe im Rahmen ihrer Berufsausbildung durchgeführt. Mit Unterstützung der Deutschen Bahn wird die Lok dann nach der Restaurierung einen Ehrenplatz als Industriedenkmal am Hövelhofer Bahnhof bekommen.

„Einen besseren Standort kann es in Hövelhof gar nicht geben. Die Sennebahn und der damit verbundene Hövelhofer Bahnhof stehen wie kein anderer Faktor für die Entwicklung der Sennegemeinde von einem eher landwirtschaftlich geprägten Ort hin zu einer wirtschaftsstarken Kommune mit kerngesunden mittelständischen Betrieben“, erklärt Hövelhofs Bürgermeister Michael Berens. „Ganz besonders danke ich den Geha-Werken und der Familie Henrichsmeyer für diese außergewöhnliche Kooperation. Die niedliche Geha-Lok steht gleichermaßen für den wirtschaftlichen Aufstieg der ersten großen Hövelhofer Firma sowie der Gemeinde selbst“, so Berens.

Die Bedeutung der Anbindung Hövelhofs an das Bahnnetz (1902 Sennebahn, 1907 TWE-Strecke) unterstreichen auch Carsten Tegethoff und Tanja Tegethoff vom Ortsheimatpflegerteam. So symbolisiere der Bahnanschluss den Beginn eines bis dato nie da gewesenen Aufschwungs der Sennegemeinde. Die Sennebahn wird in diesem Jahr für mehrere Millionen Euro ausgebaut und der Bahnhof Hövelhof neben sieben weiteren Stationen entlang der Strecke modernisiert.

Quelle: Neue Westfälische vom 02.03.2013
25.02.2013Paderborn: Stadtbahn endgültig zu den Akten gelegt
Auf dem Weg zu einer barrierefreien Lösung für Passanten des Bahnübergangs Rosentor hat der Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung Gas gegeben . Zuvor traten die Politiker bei einem anderen Aspekt des Themas Rosentor aber endgültig – und einstimmig – auf die Bremse. Sie beerdigten das regionale Stadtbahnkonzept für Paderborn.

Vor fast 20 Jahren war ein Karlruher Ingenieurbüro beauftragt worden, dieses Konzept eines Nahverkehrssystems auf Schienen zu entwickeln. Es setzte unter anderem auf die Reaktivierung der Bahnlinie nach Bad Lippspringe, aber auch auf völlig neue Stadtbahngleise und -strecken, die über innerstädtische Straßen wie die Klöcknerstraße oder die Husener Straße führen sollten. Das Rosentor sollte in diesem Netz zu einem Haltepunkt für den Regional- und Stadtbahnverkehr werden. Dieser Nahverkehrs-Traum ist vor allem aus Kostengründen ausgeträumt. Für die Realisierung eines solchen Konzeptes könne Paderborn „überhaupt nicht mehr“ mit Fördergeldern rechnen, empfahl Stadtplaner Volker Schultze, den Schlussstrich zu ziehen. Am Rosentor, so rief er in Erinnerung, wäre dafür eine aufwändige Anhebung des Gleiskörpers um 1,30 Meter Meter nötig gewesen. Die Bahn selbst habe „nicht das geringste Interesse“ gezeigt, bei einem solchen Konzept mitzumachen.

„Wir kommen an dem Punkt seit Jahren nicht weiter“, plädierte unter anderem der Liberale Thomas Sprute dafür, Abschied von dieser Planung zu nehmen. „Mit einem weinenden Auge“, wie er ausdrücklich für die FDP anmerkte. Denn ein Stadtbahnkonzept hätte „ein Meilenstein“ für Paderborn werden können. Dass die Beerdigung zu einem Zeitpunkt erfolgt, „wo wir gerade die Innenstadt überplanen“, tat dem Liberalen sogar „richtig weh“. Vielleicht, so seine vage Hoffnung, könne man das Konzept „ja irgendwann wieder aufleben lassen“. Auch Vera Esders von den Grünen empfand: „Ein trauriger Abschied.“ Die Pläne des Stadtbahnkonzeptes seien „toll“ gewesen. Markus Mertens (CDU) wies darauf hin, dass für diese Stadtbahn auf kurzer Distanz vom Hauptbahnhof über das Rosentor bis zum Kasseler Tor drei Haltepunkte vorgesehen waren. Das sei von vornherein „unrealistisch“ gewesen. Ausschussvorsitzender Ulrich Schröder (CDU) spielte vor der Abstimmung auf ein ganz persönliches Verkehrskonzept für Paderborn an: „Ich wollte ja immer eine Schwebebahn in der Westernstraße. . .“

Kommentar des Webmasters:
Wer ernsthaft geglaubt hat, daß in Paderborn jemals eine Stadtbahn fahren würde, kann nur als Träumer bezeichnet werden. Die Straßenbahn war schon vollkommen unrentabel und wurde in den 60ern zu Recht eingestellt. Eine Stadtbahn hätte vielleicht Chancen haben können. Um aber wirklich Erfolg zu haben, hätte es auf lange Sicht nicht ausgereicht, die bestehenden und ehemaligen Strecken zu nutzen, es hätten vollkommen neue Verbindungen, z.B. nach Delbrück, geschaffen werden müssen, um die Pendlerströme von der Straße zu bekommen. Genau daran war es aber dem nph und der Stadt nie gelegen. Denn seit 1992 hat man in den Medien so gut wie nie wieder etwas von dem Konzept gehört. Die gesamte Politik war immer nur auf Bus und PKW ausgerichtet. Man betrachte nur mal, was in Paderborn zu Libori oder dem Frühlingsfest geboten wird: so gut wie keine Sonderleistungen auf den Strecken der Nordwestbahn, maximal ein Libori-Ticket beim Padersprinter, von dem aber niemand aus dem Umland was hat. Immerhin: 2012 gab es Park and Ride zu Libori. Man vergleiche das aber mal mit den Angeboten zum deutlich kleineren Annentag in Brakel. Zuletzt wurde ja auch noch die Almetalbahn per Gutachten unrentabel gerechnet. Und die DB hat sowieso kein großes Interesse an der Region Paderborn. Davon zeugen ja die umfangreichen Taten der DB zu den Themen Hauptbahnhof, Containerbahnhof, Benhauser Bogen, Beschleunigung der Strecke Paderborn - Kassel, Mitte Deutschland Verbindung...

Wenn man sich dann noch den Kommentar des Ausschußvorsitzenden Schröder mal auf der Zunge zergehen lässt, dann ist klar, was die Meinung der CDU zum Konzept wirklich war und ist: "Totaler Schwachsinn". Denn nichts anderes ist der Kommentar des Herrn Schröder.

Quelle: Neue Westfälische vom 19.02.2013
25.02.2013Rehbergtunnel Altenbeken: Statt durch den Tunnel in den Bus
Rund 12 Millionen Euro verbaut die Deutsche Bahn AG bei den umfangreichen Gleisbau- und Tunnelarbeiten im Bereich des Rehbergtunnels zwischen Altenbeken und Langeland. Sie erfordern eine sechsmonatige Sperrung ab April. Betroffen sind und 650.000 Reisende für die ein umfangreicher Schienenersatzverkehr auf den vier Zuglinien geplant wurde.

Der im Jahr 1868 eingeweihte Rehbergtunnel ist trotz größerer Instandsetzungen in der 80er Jahren mächtig in die Jahre gekommen. Vor allem Wassereinbrüche machen den Bahnern zunehmend zu schaffen. „Die Tunnelröhre ist ein riesiges Feuchtgebiet“, beschrieb gestern Projektleiter Norbert Strathmann von der DB Netz AG aus Hamm den Zustand des Bauwerks. Korrosion hat Schienen, Schwellen und dem Befestigungsmaterial schwer zu schaffen gemacht. Insgesamt müssen im Tunnel 3.400 Meter Gleise erneuert werden. Gleichzeitig wird in dem Bauwerk ein umfangreiches Sicherheitspaket in Sachen Brandschutz installiert. Dazu gehören auch der Neubau von Rettungsplätzen an den Tunnelportalen. Während der sechsmonatigen Vollsperrung vom 2. April bis 27. September werden an den Tunnelportalen in Altenbeken und Langeland insgesamt sieben Weichen und weitere 5,3 Kilometer Gleis erneuert. Nach der Tunnelsanierung soll die Geschwindigkeit im Tunnel ab Dezember von 50 auf 80 Kilometer pro Stunde erhöht werden.

„Die Arbeiten geben uns Sicherheit für die nächsten Jahre“, so Strathmann. Allerdings denkt die Bahn bereits heute über die Zeit nach 2025 nach. Dann wird der Tunnel endgültig am Ende sein. Zurzeit zeichnen sich für diesen Fall drei Szenarien ab. Dazu zählen eine nochmalige Aufweitung des Tunnels, der Bau einer zweiten Tunnelröhre oder der komplette Neubau eines Tunnels.

„Sechs Monate ohne Schienenverkehr heißt auch sechs Monate Busverkehr“ weiß Siegfried Volmer, Leiter der Geschäftsstelle Paderborn des Nahverkehrsverbundes Westfalen-Lippe (NWL) und ist sich sicher, dass für die vier betroffenen Zuglinien „mehr als der notwendige Mindeststandard“ geboten wird.

Nicht betroffen vom Ersatzverkehr ist der Fern- und Regionalverkehr in Richtung Warburg und Kassel. Zwischen den Bahnhöfen Horn-Bad Meinberg und Paderborn verkehrt ein Direktbus im Stundentakt, der etwa zehn Minuten länger als die Bahn unterwegs ist. Ein weiterer Bus bedient sämtliche Unterwegshalte bahnparallel mit allerdings deutlich verlängerter Fahrzeit.

Zwischen Bad Driburg und Altenbeken verkehrt ebenfalls ein Ersatzverkehr. Reisende müssen mit etwa 20 Minuten längeren Fahrzeiten rechnen. An Wochenenden können Reisende auch den zusätzlichen Fahrradbus der Linie S 30 nutzen, der bis Paderborn fährt. Auch die Linien 438 und S 30 bieten sich für Reisende zwischen Paderborn und Bad Driburg an.

Zwischen Steinheim und Paderborn gibt es ebenfalls Direktbusse ohne Zwischenhalt nach Paderborn und bahnparallele Busse mit verlängerter Fahrzeit nach Altenbeken. Während die Bahn für diese Strecke 29 Minuten braucht, fahren die Direktbusse in 54 und die schienenparallelen Verkehre in 64 Minuten.

Zusätzlich verkehren halbstündige Pendelzüge zwischen den Bahnhöfen Altenbeken und Paderborn. In den Bussen werden keine Fahrräder befördert. Für Fahrkarten gibt es in den meisten Bussen Automaten. Allerdings ist das Kontingent eingeschränkt.

Mobilitätseingeschränkte Reisende sollten sich rechtzeitig in der Mobilitätszentrale der Deutschen Bahn anmelden.Die verlängerten Fahrzeiten sind in allen Medien und elektronischen Auskunftssystemen hinterlegt. Außerdem wurden eigens 65.000 Fahrplanhefte mit den aktuellen Ersatzfahrplanen gedruckt, so Manfred Ziegerath von der DB AG, Kommunikation Regionalbüro NRW ¦ OWL.

Von den sechsmonatigen Bauarbeiten im Tunnel sind folgende Bahnlinien betroffen:
  • RB 72 „Ostwestfalenbahn“, Paderborn–Detmold-Herford
  • RB 82 „Der Leineweber“, Altenbeken–Detmold-Bielefeld
  • RB 84 „Egge-Bahn“, Paderborn-Höxter-Holzminden
  • S5 „S-Bahn-Hannover“, Paderborn-Hannover-Flughafen
  • Die Vollsperrung der Senne-Bahn zwischen Bielefeld und Paderborn wird rechtzeitig zum Baubeginn im Tunnel aufgehoben.
  • Weitere Baustellen im regionalen DB-Netz wird es während der Tunnelsanierung nicht geben.


Quelle: Neue Westfälische vom 22.02.2013
15.02.2013Sennebahn Paderborn - Bielefeld im März gesperrt
Wie schon berichtet, wird die Sennebahn Paderborn - Bielefeld (RB 74) im März vollständig gesperrt, um die Ausbaumaßnahmen zügig vornehmen zu können. Nun steht der Fahrplan der Ersatzbusse fest. Der vollständige Fahrplan kann bei der Nordwestbahn herunterladen werden.

Von Freitag, 1. März ab 22 Uhr bis zum Donnerstag, 28. März bis 4:30 Uhr wird die Senne-Bahn komplett für den Zugverkehr der NordWestBahn (NWB) gesperrt. Die Bahnhöfe und Haltepunkte werden modernisiert und die Strecke beschleunigt und für den Halbstundentakt ausgebaut. Statt der Züge werden rund vier Wochen lang Busse fahren. Zwei Linien werden für die Fahrgäste zwischen Bielefeld und Paderborn eingerichtet: Ein schneller Direktbus mit den Zwischenhalten in Schloß Holte und Hövelhof. Und ein Ersatzbus, der alle Stationen der Senne-Bahn bedient.

Von Bielefeld nach Paderborn
Der Ersatzbus fährt stündlich ab Bielefeld montags bis samstags zur Minute 42 von 6:42 bis 18:42 Uhr, morgens und abends gibt es einige Taktabweichungen (3:50, 4:50, 5:27 Uhr und 19:50, 20:50, 22:50 Uhr). Sonntags besteht ein Zwei-Stunden-Takt ab 8:42 Uhr. Der Bus hält an allen Unterwegsbahnhöfen der Senne-Bahn, die Reisezeit beträgt 123 Minuten. Der Direktbus startet in Bielefeld montags bis freitags um 6:05, 7:20, und zwischen 13:20 und 17:20 Uhr stündlich, und braucht 85 Minuten bis Paderborn. Er hält nur in Schloß Holte und in Hövelhof. Am Wochenende fährt der Direktbus nicht.

Von Paderborn nach Bielefeld
Stündlich fährt der Ersatzbus ab Paderborn montags bis samstags zur Minute 14 von 6:14 bis 18:14 Uhr, morgens und abends gibt es einige Taktabweichungen (4:04, 4:57, 5:27 Uhr und 19:19, 20:19, 22:19 Uhr). An Sonntagen fahren die Ersatzbusse ab 8:14 alle zwei Stunden. Der Direktbus startet in Paderborn montags bis freitags um 5:30, 6:05, 6:50, 7:50 und zwischen 13:50 und 17:50 Uhr stündlich, und braucht 85 Minuten bis Paderborn. Er hält nur in Hövelhof und in Schloß Holte.

In den Bussen des Schienenersatzverkehrs besteht die Möglichkeit ein Ticket zu erwerben. Um Fahrtzeitverzögerungen durch Ticketverkäufe in den Bussen möglichst gering zu halten, werden die Fahrgäste gebeten, schon im Vorfeld einen Fahrschein zu kaufen. In den Bussen des Ersatzverkehrs stehen Stellplätze für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen zur Verfügung, hier werden Niederflurbusse zum Einsatz kommen. Die Direktbusse, überwiegend Reisebusse, können diese Plätze nicht anbieten. Die Fahrradmitnahme ist in den Bussen des Schienenersatzverkehrs nicht möglich. Reisegruppen mögen sich bitte vorab anmelden, damit die Kapazitäten der Busse abgestimmt werden können.

Haltestellen der Ersatzbusse:
Bielefeld Hbf: Bushaltestelle „Hauptbahnhof“ Bussteig 3
Brackwede: direkt vor dem Bahnhofsgebäude
Bielefeld-Senne: Bushaltestelle „Wächterstraße“
Windelsbleiche: am Bahnhofsvorplatz
Sennestadt: Bushaltestelle „Sennestadt Bahnhof“
Schloß Holte: Bushaltestelle „Schloß Holte Bahnhof“, Bussteig 1
Hövelriege: Bushaltestelle „Bahnhof Hövelriege“
Hövelhof: Bushaltestelle „Hövelhof Bahnhof“
Sennelager: Bushaltestelle „Hauptwache“
Schloß Neuhaus: Bushaltestelle „Schloß Neuhaus Bahnhof“ nicht am 15. bis 17.03. dann Bushaltestelle „Hatzfelder Platz“
Paderborn Nord: Bushaltestelle „Nordbahnhof“
Kasseler Tor: Bushaltestelle „Am Kasseler Tor“
Paderborn Hbf: Bushaltestelle „Paderborn Hbf“, Bussteig 3


Quelle: Nordwestbahn vom 15.02.2013
01.02.2013RegioTram Kassel künftig ohne DB
Die RegioTram soll künftig von der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft KVG und der Hessischen Landesbahn HLB betrieben werden. Dies wurde Anfang November in einer Ausschreibung durch den NVV nach der vorbehaltlichen Vergabeentscheidung bekannt. Der NVV hatte den Betrieb der Linien RT3 (Kassel-Warburg) und RT4 (Kassel-Melsungen) für den Zeitraum Dezember 2013-2023 ausgeschrieben. Derzeit betreibt die RegioTram Betriebsgesellschaft die Leistungen. Hinter der Gesellschaft steckt mehrheitlich die DB, zu 49% ist noch die Regionalbahn Kassel RBK beteiligt, die wiederung ein Gemeinschaftsunternehmen von KVG und HLB ist und die 28 Fahrzeuge stellt.
Die RegioTram startete 2001 mit einem Vorlaufbetrieb. Nach Karlsruher Vorbild wurde eine Verknüpfung zwischen dem Kasselaner Straßenbahnnetz und den DB-Strecken geschaffen.

Quelle: Eisenbahn Kurier 01/2013
01.02.2013TWE übernimmt Rangiergeschäft in Hamburg
Die Teutoburger Waldeisenbahn TWE hat zum 1. November das Hamburger Rangiergeschäft der Firma CC-Logistik übernommen. Auch die Mitarbeiter des Standorts Hamburg von CC Logistik wechselten zur TWE. CC Logistik hatte vornehmlich für die Captrain-Gesellschaften RBB und ITL gearbeitet. Die TWE möchte das Geschäft in Hamburg ausbauen. CC Logistik sieht hingegen den Streckendienst und Wagenmeisterleistungen als Hauptgeschäft. Die Triebfahrzeugführer von CC Logistik fahren mittlerweile für zahlreiche Unternehmen im Streckendienst.

Quelle: Eisenbahn Kurier 01/2013
27.12.2012Erster Schritt zur Wiederbelebung der Bremer Bahn
Vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für das Aktionsbündnis Eisenbahnstrecke Bünde-Bassum (AEBB): Die Rhein-Sieg-Eisenbahn, Partnerin des Bündnisses bei den Bemühungen zur Wiederbelebung der Bahn Rahden-Bremen, hat eine erste Betriebsgenehmigung bekommen. Das niedersächsische Wirtschaftsministerium hat die Genehmigung für den Betrieb des Sulinger Bahnsteigs als Eisenbahnbetriebsanlage erteilt.
Ein erster kleiner, aber wichtiger Schritt, wie AEBB-Vorsitzender Matthias Huck gestern erfreut auf Anfrage der Neuen Westfälischen erklärte. Die Deutsche Bahn AG dürfe die Anbindung des Bahnhofs Sulingen nicht mehr kappen, da jedes Eisenbahninfrastruktur-Unternehmen und jedes Eisenbahn-Verkehrsunternehmen Anspruch auf den Anschluss an das Gleisnetz der DB habe. Die Rhein-Sieg-Bahn ist sowohl Unternehmen für Eisenbahnbetrieb als auch Infrastruktur.
Sollte die DB die Sulinger Umgehungsbahn (Südschleife) wirklich bauen, dann müsste eine Weiche eingebaut werden - und die Durchgängigkeit der Linie Rahden-Bremen bliebe erhalten, so Huck. "Der Gesetzgeber sagt, dass ein Eisenbahninfrastruktur-Unternehmen in Deutschland an das Netz angebunden werden muss." Zudem gebe es eine Richtlinie der Europäischen Union, die allen Eisenbahninfrastruktur-Unternehmen den Zugang zum Schienennetz gewähre.
Die allgemeine Betriebsgenehmigung für die "Dümmer-Weser-Bahn" wird nach Angaben Hucks noch geprüft; einige wenige Details müssen noch vorgelegt werden.

Quelle: Neue Westfälische vom 23.12.12
24.12.2012Frohe Weihnachten
Ich wünsche allen Freunden des Bahnmarkts ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das Jahr 2013. Ich hoffe, Sie können im Kreise Ihrer Liebsten ruhige Tage verbringen.
22.12.2012Landeseisenbahn Lippe: Dampflok Emil Mayris​ch fährt nicht mehr
Mit großem Bedauern musste die Landeseisenbahn Lippe (LEL) zum Ende des erfolgreichen Fahrten-Jahres 2012 eine traurige Nachricht zur Kenntnis nehmen: Der zuständige TÜV-Gutachter hat im Rahmen der jährlichen Kesselüberprüfung die endgültige Abstellung der Dampflok "Emil Mayrisch N.3" alias 92 6505 verfügt.
Die zuletzt gemessene Wanddicke des Kessels ist nach nunmehr 72 Betriebsjahren mit knapp über 9 mm an einer unteren Grenze angekommen, die der Gutachter nicht mehr als ausreichend für einen Betrieb ansieht. Diese Messungen erfolgen jährlich in Stichproben unter Zugrundelegung der jeweils geltenden technischen Normen. Bereits in den vergangenen Jahren musste der Kesseldruck für den Betrieb der Dampflok in Übereinstimmung mit diesen Richtlinien schrittweise gesenkt werden, zuletzt auf einen Betriebsdruck von 10 bar - ein Minimum für den sinnvollen Einsatz der Maschine als Streckenlok vor dem Heckeneilzug auf den Steigungen im Extertal.
Insgesamt dürfen die Aktiven der LEL und ihre Fahrgäste aber mit Stolz zurückblicken: auf eine Dampflokomotive, gebaut im Kriegsjahr 1940, die bis weit nach dem Ende der Dampfzeit bei der Staatsbahn im Kohlebergbau im Einsatz stand und seit 2001 zuverlässig und sicher ihren Dienst im Exter- und Begatal verrichtet hat. 72 Jahre sind eine beachtliche Leistung und jede technische Lebensdauer ist endlich. So leider auch diese.
Die Vorstand der LEL prüfen zur Zeit intensiv, ob und wie mittelfristig wieder Dampfbetrieb in Nordlippe Einzug halten kann. Derzeit ist in dieser Hinsicht noch vieles offen. Sorgfältig erwogen werden sowohl eine Kesselerneuerung auf "Emil Mayrisch" als auch eine eventuelle Heimkehr der nach wie vor vereinseigenen 93 1410 aus dem Bahnpark Augsburg zwecks Instandsetzung und Wiederinbetriebnahme. Die dahingehenden Überlegungen werden sich entsprechend ihrer Tragweite für das Vereinsgeschehen noch bis in das Jahr 2013 hinein erstrecken.
Der Zugbetrieb in Nordlippe wird weiterhin aufrechterhalten. Einerseits steht seit 2009 die 58-jährige Diesellok V2.004 des Vereins Braunschweiger Verkehrsfreunde als Leihgabe zur Verfügung. Außerdem planen die Eisenbahnfreunde die Wiederinbetriebnahme der E-Lok 22 auf dem Abschnitt Bösingfeld-Alverdissen.

Quelle: Landeseisenbahn Lippe
15.12.2012Sennebahn bekommt Halbstundentakt bereits Ende 2013
Die Verbandsversammlung des Nahverkehrsverbundes Paderborn/Höxter (nph) hat auf ihrer jüngsten Sitzung die vorzeitige Einführung des halbstündlichen Taktverkehrs auf der Senne-Bahn (RB 74) ab dem Fahrplanwechsel Ende 2013 beschlossen. Vertraglich vereinbart war die Einführung des Halbstundentaktes mit der Nordwestbahn (NWB), die die RB 74 „Senne-Bahn“ betreibt, erst für 2016. Da der Ausbau der Infrastruktur auf der Senne-Bahn früher als ursprünglich geplant, umgesetzt wird, begrüßen die Nordwestbahn und der Nahverkehrsverbund die vorzeitige Einführung. Durch die Steigerung des Angebots werde der hohen Nachfrage durch Berufspendler und Studenten auf der Strecke Paderborn – Bielefeld Rechnung getragen. Bereits zum Fahrplanwechsel am letzten Sonntag sind die Sitzplatzkapazitäten auf der Senne-Bahn durch den Einsatz von zwei Triebwagen (Doppeltraktion) bei weiteren vier Fahrten verdoppelt worden. Der geplante Halbstundentakt ermöglicht zukünftig weitere Kapazitätsanpassungen.

Die Verdichtung des Taktverkehrs kostet bis 2016 zusätzlich ca. 1,2 Millionen Euro pro Jahr, die aus den Haushaltsmitteln des Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), in dem der nph Mitglied ist, finanziert werden.

Quelle: Neue Westfälische 13.12.12
15.12.20122013 werden zwei Bahnstrecken im Ostwestfalen gesperrt
Am 9. Dezember, fand der so genannte „große Fahrplanwechsel“ im Bahnverkehr statt. Für Ostwestfalen gibt es starke Veränderungen. Mehr Platz für Pendler und Auszubildende außerhalb der Sommer- und Winterferien bieten insgesamt sechs Fahrten, die jeweils von Montag bis Freitag auf der RB 74 oder RB 84 unterwegs sind. Ab dem Fahrplanwechsel bestehen weitere Zugfahrten in den Morgen- und Mittagsstunden aus zwei Triebwagen (Doppeltraktion) und verfügen damit über die doppelte Anzahl an Sitzplätzen.

Nach erfolgter Ausschreibung wir die DB Regio AG, S-Bahn Hannover, für weitere acht Jahre den S-Bahn-Verkehr Paderborn und Hannover betreiben. Die Fahrgäste können sich über mehr Sicherheit unterwegs freuen, denn die Züge werden mit einer Videoüberwachung nachgerüstet, und zwischen 20 und 6 Uhr ist ein Zugbegleiter an Bord. Auch tagsüber sind zusätzliche Servicemitarbeiter unterwegs. Außerdem sind die Sitzflächen der Züge erneuert und darüber hinaus neu aufgepolstert worden.

Im Rahmen des Streckenausbaus der Senne-Bahn können in dem Zeitraum vom 1. März, 22Uhr, bis 28. März, 4.30 Uhr, keine Züge auf der gesamten Strecke verkehren. Es wird ein Ersatzverkehr mit Bussen für die ausfallenden Züge eingerichtet. Zusätzlich zum Ersatzverkehr sind Direktbusse in der Hauptverkehrszeit (Montag bis Freitag) zwischen Bielefeld und Paderborn mit ausgewählten Halten geplant. Eine Fahrradmitnahme in den Ersatzbussen ist nicht möglich.

Die Deutsche Bahn AG führt vom 2. April bis 27. September 2013 Modernisierungsmaßnahmen im Bereich des 1.632 Meter langen Rehbergtunnels zwischen Altenbeken und Langeland durch, der aufgrund des Umfangs der Arbeiten vollständig gesperrt werden muss. Für den gesamten Zeitraum wird daher auf Streckenabschnitten der Zuglinien ein Ersatzverkehr mit Bussen (SEV) eingerichtet.

Zusätzlich werden Bus-Direktverbindungen angeboten. Die Fahrradmitnahme in den Bussen des Ersatzverkehres ist leider nicht möglich. Ausnahme: Auf dem Abschnitt Paderborn–Bad Driburg verkehrt an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ein Schnellbus (S 30) mit Fahrradanhänger, in dem bis zu 20 Fahrräder komfortabel mitgenommen werden können.

In enger Kooperation haben der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und die beteiligten Bahnunternehmen ein Ersatzangebot mit Bussen entwickelt, dass die Einschränkungen durch die Tunnelsperrung auf ein Minimum reduziert. Dennoch muss aufgrund der in Teilbereichen schwierigen Straßenführung je nach Fahrziel mit längeren Fahrzeiten gerechnet werden.

Quelle: Neue Westfälische 04.12.12

15.12.2012Sechs Monate Zwangspause im Rehbergtunnel
Vom 2. April bis zum 28. September 2013 finden umfangreiche Gleisbauarbeiten im Tunnel zwischen Altenbeken, Langeland und Himmighausen statt. Neben der Erneuerung von insgesamt acht Weichen werden in dieser Zeit rund 9.000 Meter Gleise, Schwellen und Schotter ausgetauscht. Gleichzeitig werden im Rehbergtunnel der Rettungsweg, Löschwasserleitungen, Notbeleuchtung und Kabelkanäle erneuert. Wegen dieser komplexen Arbeiten, die rund 22 Millionen Euro kosten, bleibt die Strecke in beiden Richtungen für den Zugverkehr komplett gesperrt.

Der Oberbau im Tunnel muss erneuert werden. Die brandschutztechnischen Einrichtungen müssen auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden. Dazu werden 3.400 Meter Gleise sowie Schwellen und Schotter erneuert. Ferner muss die Tiefenentwässerung instandgesetzt werden. Außerdem werden vier Weichen am Westportal Altenbeken neu eingebaut.

Zur Erhöhung der Sicherheit im Rehbergtunnel werden eine Löschwasserleitung mit Wasserbehältern. Außerdem werden die Kabelkanäle erneuert und für die Fluchtwege Gitterroste in den und zwischen den Gleisen eingebaut. An den Tunnelportalen entstehen Rettungsplätze, und eine Notbeleuchtung wird im Tunnel installiert. Für die Feuerwehren werden im Tunnel Rollpaletten bereitgestellt. Nach der Tunnelsanierung wird ab Dezember 2013 die Geschwindigkeit von derzeit 50 auf 80 Kilometer pro Stunde erhöht.

Während der Tunnelsperrung werden weitere Gleis- und Weichenerneuerungen entlang der Strecke vorgenommen. Geplant sind Gleiserneuerungen zwischen Langeland und Himmighausen auf einer Länge von 4.000 Meter und die Erneuerung des Gleises 4 im Bahnhof Langeland mit einer Länge von 1.300 Meter.

Ferner sind Weichenerneuerungen in den Bahnhöfen Altenbeken und Himmighausen vorgesehen. Ziel dieser Bündelung ist es, verschiedene Bauarbeiten an einem Streckenabschnitt gleichzeitig auszuführen, um so Anzahl und Dauer der baubedingten Sperrungen zu minimieren.

In Abstimmung mit den beteiligten Bahnunternehmen und dem Fahrgastverband ProBahn haben der Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter (NPH) und der Verkehrsverbund Ostwestfalen-Lippe (VVOWL) ein Ersatzangebot mit Bussen ein Schienenersatzverkehr (SEV) entwickelt, der die Einschränkungen durch die Tunnelsperrung und den übrigen Gleisbauarbeiten weitestgehend auffangen soll. Betroffen sind die Linien:

  • RB 72 „Ostwestfalenbahn“ (Paderborn–Detmold–Herford) SEV zwischen Altenbeken und Horn-Bad-Meinberg
  • RE 82 „Der Leineweber“ (Altenbeken–Detmold–Bielefeld) SEV zwischen Altenbeken und– Horn-Bad-Meinberg
  • RB 84 „Egge-Bahn“ (Paderborn–Höxter–Holzminden) SEV zwischen Altenbeken und Bad Driburg sowie
  • S 5 „S-Bahn Hannover“ (Paderborn–Hannover-Flughafen) SEV zwischen Altenbeken und Steinheim
Darüber hinaus werden Bus-Direktverbindungen angeboten, die nur unwesentlich länger als die Züge unterwegs sind.

Der Rehberg-Tunnel ist rund 1,7 Kilometer lang und wurde 1868 in Betrieb genommen. Während der Dampflokzeit verfügte er über zwei Gleise ohne Elektrifizierung. In den 1950/60er Jahre wurde der Tunnel mit Oberleitungen und Signalen nachgerüstet.

In den 1980er Jahren fanden größere Instandsetzungen im Tunnel statt. Weitere Maßnahmen zur Verlängerung der Lebensdauer des Tunnels wurden in den letzten Jahrzehnten ergriffen. Beispielsweise wurden Anker zur Stabilisierung der Tunnelauskleidung angebracht. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die Deutsche Bahn wird den Baulärm auf das unbedingt notwendige Maß beschränken und bittet die Anwohner um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Weitere Informationen gibt es unter www.bahn.de/bauarbeiten

Quelle: Neue Westfälische 11.12.12

15.12.2012Komplizierter Fahrplan 2013 für Paderborn
Bedingt durch die Sperrung des Rehbergtunnels vom 02.04. bis 28.09. ergibt sich für Paderborn ein Fahrplan in Richtung Osten mit einigen Tücken. Wer zur Zeit den Aushangfahrplan in Paderborn liest, kann sich auf den ersten Blick freuen: es fahren pro Stunde deutlich mehr Züge in Richtung Osten ab. Doch bei genauerem Hinsehen entpuppt sich das als falsch: Damit die umfangreichen Schienenersatzverkehre zwischen Altenbeken und Horn, Bad Driburg und Steinheim überhaupt sinnvoll möglich sind, wurden für die Zeit des Baus die Abfahrtzeiten der Züge in Richtung Altenbeken deutlich vorverlegt. Und damit stehen diese Züge nun zweimal im Fahrplan.

Aber Vorsicht: es gibt keine feste Regel für die vorverlegten Abfahrtzeiten.

  • So fährt die Eggebahn Paderborn - Holzminden während der Bauphase statt zur Minute 53 nun zur Minute 32, also 21 Minuten früher.
  • Die Ostwestfalenbahn Paderborn - Herford fährt zur Minute 4 statt zur Minute 21, also 17 Minuten früher.
  • Die S5 Paderborn - Hannover entfällt in Paderborn schlicht und einfach. Von Altenbeken nach Steinheim gibt es aber SEV.
Darüberhinaus wurden einige Züge zumindest zeitweise in ihrem Zuglauf verlängert:
  • Die Ems-Börde-Bahn fährt um 5.51 (nicht Sa), 9.42 (Sa) und 19.42 über Warburg hinaus bis nach Kassel-Wilhelmshöhe.
  • Der ICE um 15.10 fährt über Düsseldorf weiter nach Wiesbaden. Damit ergibt sich eine tägliche Direktverbindung in den Rhein-Main-Raum in 3,5 Stunden.
  • Der Spät-IC (Fr, So) um 20.10 fährt über Düsseldorf hinaus nach Köln.


Quelle: Webmaster
29.10.2012Zeitplan für Umbau Sennebahn liegt nun vor
Nur noch ein gutes Jahr, dann kommen Pendler schneller von Paderborn nach Bielefeld: Die NordWestBahn fährt auf der Strecke bald nicht nur mit einer höheren Geschwindigkeit, sondern verkürzt den Takt in der Hauptverkehrszeit von 60 auf 30 Minuten. Gleisanlagen, Signaltechnik und Bahnsteige – auf der Strecke Paderborn-Bielefeld wird ab dem nächsten Frühjahr fleißig gearbeitet. Schließlich sollen die Züge der NordWestBahn ab 15. Dezember 2013 ab dem Bahnhof Sennelager mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Stundenkilometern zwischen den beiden ostwestfälischen Metropolen pendeln. Bislang ist die Sennebahn mit 60 bis 80 Stundenkilometern nicht gerade flott. 15 Übergänge werden erneuert, 32 angepasst, 6 zurückgebaut, darunter der Dümmer Weg, erläuterte Björn Schniederken von der DB Netz AG im Bau- und Planungsausschuss des Stadtrates.
Im kompletten Monat März bleibt die Strecke wegen der erforderlichen Arbeiten am Oberbau gesperrt. Nicht davon betroffen sind Firmen wie Benteler, die ans Schienennetz angebunden sind. Pendler können dann auf Busse ausweichen. Und ab Juli werden die Bahnübergänge kontinuierlich den künftigen technischen Erfordernissen angepasst. Schniederken kündigte an, dass zu einem späteren Zeitpunkt geplant sei, die Bahnsteige am Paderborner Nordbahnhof sowie in Sennelager, in Hövelhof und in Hövelriege zu erneuern.
Ein Lärmschutzgutachten habe ergeben, dass bei der höheren Geschwindigkeit außer Schienenstoßdämpfern, die den Schallpegel absenken, keine Maßnahmen erforderlich seien.
Anmerkung des Webmasters: bleibt zu hoffen, daß die DB diesen Zeitplan auch einhält. Zumindest der Sprecher der DB scheint nicht ganz informiert zu sein. Schließlich liegen in Hövelhof seit mittlerweile über einem Jahr die Betonschwellen bereit (es sollten ja schon letztes Jahr die Bahnübergänge neu gemacht werden) und der HP Hövelriege ist bereits fertig umbebaut, mit neuen Bahnsteigen (Baubeginn war im Mai 2011, siehe News vom 12.05.11).

Quelle: Neue Westfälische vom 27.10.2012
29.10.2012Bahn verkauft acht Bahnhöfe in OWL
Die Deutsche Bahn plant, etliche Bahnhofsgebäude in der Region umzuwidmen. Viele Bahnhofs-Empfangshallen würden für die Abwicklung des Zugverkehrs nicht mehr benötigt und sollten deshalb einen neuen Eigentümer bekommen, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von DB Netze und NRW-Verkehrsministerium.
Betroffen sind die Bahnhöfe in Altenbeken, Bad Oeynhausen, Bünde, Halle, Horn-Bad Meinberg, Minden, Windheim (Petershagen) und Schieder.
Diese acht stehen auf der Liste zum sogenannten „3. Empfangsgebäudepaket NRW“, die insgesamt 31 Bahnhofsgebäude umfasst. Das erste Paket wurde bereits 2003 geschnürt: Kommunen übernahmen mit finanzieller Unterstützung des Landes die Bahnhofsgebäude und verkauften sie meist an Privatleute weiter. Mehr als 80 Bahnhofsgebäude sind in Nordrhein-Westfalen auf diesem Weg bereits umgewidmet worden – zu Wohnungen, Büros, Geschäften oder Gaststätten. Ziel sei es, die Sanierung der häufig maroden, aber stadtbildprägenden Gebäude zu ermöglichen und sie vor Leerstand und dem drohenden Verfall zu bewahren.

Quelle: Neue Westfälische vom 25.10.2012
02.10.2012„OWL-Nahverkehr im Nachteil“
Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in Ostwestfalen-Lippe wird bei der Zuteilung der Investitionsmittel durch das Land stark benachteiligt. Davon zeigten sich gestern Experten bei einer Anhörung im Düsseldorfer Landtag überzeugt. Sie vertraten ihre Positionen im Zusammenhang mit der von der Landesregierung angestrebten Novelle des ÖPNV-Gesetzes.

„Die Mittel müssen nach objektiven Parametern verteilt werden“, sagte Godehard Franzen, Vorsitzender des Vereins „Bielefeld pro Nahverkehr“, im Gespräch mit dieser Zeitung. Dies sei aber derzeit und auch nach den Formulierungen des neuen Gesetzentwurfs nicht der Fall. Franzen vertrat bei der Anhörung die Position, dass der auch für OWL zuständige Zweckverband Westfalen-Lippe (NWL) im Vergleich zu anderen Verkehrsverbünden zu wenig Geld bekomme. Als Beispiel nannte Franzen die Zuweisung für Investitionen. Aus dem Gesamttopf von 120 Millionen Euro pro Jahr solle der NWL nur rund 20 Millionen Euro bekommen. Dies entspreche einem Anteil von 16,7 Prozent, so Franzen, der diese Summe „gänzlich inakzeptabel“ findet.

Denn im NWL-Gebiet lebten 33 Prozent der Einwohner des Landes. Das Gebiet umfasse einen Flächenanteil von 50 Prozent. Gehe man bei der Verteilung danach vor, „müsste der Anteil bei 35 Millionen Euro liegen. Alles andere ist nach meiner Auffassung nicht zu rechtfertigen“, so Franzen.

„Wir bekommen viel zu wenig von diesen Mitteln“, kritisiert auch Uli Beele, Sprecher des NWL, auf Anfrage dieser Zeitung. „Dies ist nicht fair“, fügte Beele hinzu. Dies machte der NWL ebenfalls bei der Anhörung in Düsseldorf deutlich. Experten befürchten in den kommenden Jahren einen stark zunehmenden Verteilungskampf um Mittel für den ÖPNV zwischen den Regionen. Die OWL-Experten warnen davor, bei der Mittelverteilung das Gewicht weiter in Richtung Rhein-Ruhr-Raum mit seinen zahlreichen U- und Stadtbahnsystemen zu verschieben. Denn auch in OWL müsse der ÖPNV zukunftsfähig bleiben.

„Es gibt einen riesigen Bedarf, Bahnhöfe zu modernisieren“, so Godehard Franzen. Auch die ehrgeizigen Pläne zum Ausbau des Bielefelder Stadtbahnnetzes hingen von der Mittelzuweisung des Landes ab. Von solchen Zuweisungen profitierte jüngst die Stadt Rahden mit dem Neubau ihres Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB), wie Uli Beele erläutert. In Detmold sei eine entsprechende Baumaßnahme im Gange. Auch elektronische Ticketingsysteme würden aus diesem Topf finanziert. Die Ausgabe von Fahrtickets in Form von Chipkarten ist laut Beele derzeit in Bielefeld in der Vorbereitungsphase.

Quelle: Neue Westfälische vom 02.10.2012
21.09.2012Überweg an der Sennebahn wird geschlossen
Lange ging der Streit über den Umbau des Fußweg-Bahnübergangs am Dümmerweg. Die Anwohner wollten Schranken, damit das Pfeifen der Züge ein Ende hat, die Stadt und die DB hatten dafür aber kein Geld. Nun ist die Entscheidung gefallen, nachdem Stadt und DB bereits vor Monaten davon gesprochen haben:
Die Deutsche Bahn wird den Bahnübergang am Dümmerweg im März 2013 schließen. Diesen Termin nannte Margit Hoischen, die Leiterin des städtischen Straßen- und Brückenbauamtes, im Bezirksausschuss Schloß Neuhaus. Dieser Ausschuss hatte im September letzten Jahres für die Schließung votiert. Auslöser waren Beschwerden von Anwohnern über die schrillen Warnsignale der Sennebahn-Züge. Eine Bürgerinitiative hatte vergeblich um eine technische Sicherung des Übergangs gekämpft. Die nächsten Übergänge liegen etwa 400 Meter entfernt.

Quelle: Neue Westfälische vom 13.09.12
21.09.2012Zugverkehr in ganz OWL aus Lage kontrolliert
Die Deutsche Bahn errichtet eine Stellwerk-Zentrale in Lippe. Der Bau der Arbeitsgemeinschaft „Haller Wilhelm Strecke 2950“ in Lage (Kreis Lippe) versprüht den Charme einer Fertiggarage, doch der wahre Wert liegt im Innern. Nun werden die rechnergesteuerten Systeme installiert, die nach der Inbetriebnahme den kompletten Bahnverkehr in ganz OWL steuern. Kein billiges Vergnügen.

Wie ein Bahnsprecher erläuterte, kostet das neue Stellwerk in Lage 6,8 Millionen Euro. Nachdem nun der 21 Meter lange Rohbau aus Modulteilen weitgehend fertiggestellt worden ist, wird in einem weiteren Bauabschnitt die hochkomplexe Technik eingebaut. Mit der Inbetriebnahme ist nach den Worten des Sprechers der DB „Mobility Logistics“ AG Ende 2012 zu rechnen. Wenn sie ihre Arbeit aufgenommen hat, wird im ersten Schritt von Lage aus die Strecke des „Haller Wilhelm“ von Bielefeld-Brackwede über Dissen nach Bad Rothenfelde gesteuert.

Elektronische Stellwerke seien, so der Sprecher, verglichen mit mechanischen Stellwerken sehr komplizierte Gebilde. Sie benutzen heute fast ausschließlich Monitore als Darstellungsmedium und Mäuse, Grafikstifte und Tastaturen zum Eingeben von Daten und Informationen. Das alte Stellwerk in Lage soll stillgelegt und abgerissen werden.

Quelle: Neue Westfälische vom 11.09.12
21.09.2012Leere Kassen bremsen Streckenwiederbelebungen / Vier Bahnlinien in OWL betroffen
Vereinzelt blitzt Schotter durchs Unkraut. Reste von Holzbalken lassen das frühere Gleisbett erahnen. Hier, zwischen Büren und Paderborn, fährt schon lange kein Zug mehr. Die Strecke liegt im Dornröschenschlaf. Wachküssen könnte sie nur eine Finanzspritze des Landes. Auf diese warten auch die Strecken Harsewinkel–Verl und Lemgo/Lüttfeld–Barntrup – und weiter im Norden die Linie von Rahden Richtung Bremen.

Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) hat die TWE-Strecke von Harsewinkel nach Verl (Kreis Gütersloh) in die oberste Kategorie eingestuft, gleich dahinter rangieren die Begatalbahn zwischen Lemgo/Lüttfeld und Barntrup sowie die Almetalbahn zwischen Paderborn und Büren. „Es gibt einfach zu wenig Regionalisierungsmittel“, sagt Lothar Ebbers, Sprecher des Fahrgastverbandes Pro Bahn NRW. In OWL habe es mit dem Haller Willem (Bielefeld–Osnabrück) im Jahr 2005 bisher nur eine wiederbelebte Strecke gegeben. „Es gibt keine echten Flops“, sagt Ebbers. Bundesweit sei bisher keine reaktivierte Strecke wieder stillgelegt worden. Bahnfahren ist im Kommen. „Es gibt Verdichtungen, weitere Stilllegungen sind für unsere Region derzeit nicht zu erwarten“, sagt Ralf Oestreich, Vorstandsvorsitzender von Pro Bahn OWL. Solange auf Strecken Güterverkehr fahre, sei eine Reaktivierung innerhalb von zwei Jahren umsetzbar.

Die Wiederaufnahme des Personenverkehrs zwischen Rahden und Bremen hält Michael Frömming, Landesvorsitzender des Verkehrsclubs Deutschland in Niedersachsen, für machbar und für geboten. Diese Strecke wird auf einem Teilstück bei Sulingen (Kreis Diepholz) noch für den Güterverkehr genutzt. Früher fuhren hier sogar Eilzüge von Cuxhaven nach Frankfurt, bis bis 1994 war es die kürzeste Verbindung zwischen OWL und Bremen.

Die vier diskutierten Strecken der Region im Detail:
Almetalbahn: Paderborn–Büren–Brilon (59,7 Kilometer)
Der Personenverkehr zwischen Paderborn und Büren endete am 30. Mai 1981. Danach tuckerte nur noch eine Museumsbahn über die Gleise. Vor einigen Jahren wurden die Stahlgleise entfernt und verkauft. Kürzlich hat der Kreis Paderborn die Strecke für einen Euro gekauft. Damit ist eine Entwidmung ausgeschlossen, die Trasse bleibt erhalten und darf nicht bebaut werden. Eine Reaktivierung der Strecke, die in rund 1,3 Kilometer Entfernung zum Flughafen Paderborn/Lippstadt liegt, ist derzeit dennoch fast ausgeschlossen. 2011 beschloss der Nahverkehrsverbund Paderborn-Höxter einstimmig, die Almetalbahn nicht wieder in Betrieb zu nehmen. Grund: Die Kosten von knapp 30 Millionen Euro und zusätzliche Betriebskosten von 3,8 Millionen Euro pro Jahr.
Reaktivierungschance: nahe null

Teutoburger-Wald-Eisenbahn (TWE): Ibbenbüren, Versmold, Harsewinkel, Gütersloh, Verl, Hövelhof (93,4 Kilometer)
Der letzte Personenzug zwischen Versmold und Gütersloh fuhr am 21. Mai 1977, zwischen Gütersloh und Hövelhof am 31. Oktober 1978. Aktuell gibt es nur noch Güterverkehr. Captrain Deutschland, TWE-Konzernmutter, kündigte vor zwei Jahren eine mögliche Einstellung des Güterverkehrs an, da die Strecke zu marode sei. Weitere Investitionen seien nur für Güter- und reaktivierten Personenverkehr sinnvoll. „Der Streckenabschnitt Harsewinkel–Verl, um den es zunächst geht, wird mit einem Kosten-Nutzungs-Faktor von 1,98 bewertet“, sagt Josef Högemann vom Aktionsbündnis Pro TWE. Ab 1,0 sei eine Strecke rentabel. Erwartet werden bis zu 3.500 Fahrgäste täglich, geplant wären Fahrten im Stundentakt. Der Kreis Gütersloh sowie die Städte Gütersloh, Verl und Harsewinkel wollen sich an den Betriebskosten von einer Million Euro über 20 Jahre beteiligen. Sollte alles perfekt laufen, könnten Ende 2016 wieder Personenzüge rollen. Die Ausschreibung ist abgeschlossen. „Wenn dort wieder Züge fahren, dann von der Eurobahn“, bestätigt Kai Schulte (Verkehrsverbund OWL).
Reaktivierungschance: gut

Begatalbahn: Lemgo/Lüttfeld–Barntrup (16,8 Kilometer)
Der Personenverkehr wurde 1980 eingestellt, der letzte Güterzug fuhr 2001. Zum Neustart für die gesamte Strecke wurde vor einigen Jahren die Haltestelle Lemgo-Lüttfeld gebaut. Das 1,9 Kilometer lange Teilstück kostete 3,9 Millionen Euro und befördert täglich einige hundert Schüler. „Das Geld wäre da. Der Verkehrsverbund OWL hat es zugesagt“, sagt Willi Wächter, Vorstandsmitglied bei Pro Bahn OWL. Dennoch ist die Reaktivierung der Gesamtstrecke vorerst gescheitert. Die Gemeinden Lemgo und Dörentrup sind, anders als Barntrup, nicht bereit, den jährlichen Betriebskostenzuschuss in Höhe von einer Million Euro zu übernehmen. Das Projekt ist nun auf unbestimmte Zeit verschoben.
Reaktivierungschance: gering

Bremer Bahn: Rahden–Bassum (Bremen) (50 Kilometer):
Der letzte Eilzug von Bielefeld nach Bremen fuhr im Mai 1994, der letzte Güterzug 1997. In Rahden endet derzeit die „Ravensberger Bahn“ (Eurobahn). Das Aktionsbündnis Eisenbahnstrecke Bünde–Bassum (AEBB) um Matthias Huck und Bernd Vollmer engagiert sich für die Wiederbelebung und hält Personenverkehr im Stundentakt für machbar. Ein Betriebskonzept für die „Dümmer-Weser-Bahn“ ist beim Verkehrsministerium in Hannover zur Genehmigung eingereicht; befahren möchte die Strecke die Rhein-Sieg-Eisenbahn (Bonn). Offen ist, ob die Deutsche Bahn (DB) durch eine Güterzug-Umgehungsbahn („Südschleife“) den Bahnhof Sulingen (Landkreis Diepholz) abbinden und die Strecke unterbrechen wird. Diese Trasse wollte eigentlich die Stadt Sulingen bauen, das Eisenbahnbundesamt gab grünes Licht. Doch hat sich die klamme Stadt vom Vorhaben verabschiedet. Die DB müsste alleine bauen.
Reaktivierungschance: mittelfristig möglich

Quelle: Neue Westfälische vom 30.08.12
13.06.2012Almetalbahn-Trasse gesichert, Kreis Paderborn wird Eigentümer
Grünes Licht für den Kauf der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Paderborn und Büren (Almetalbahn) gab der Ausschuss für Wirtschaft, Bau und Verkehr in seiner jüngsten Sitzung. Der Kreis Paderborn wird Eigentümer der Strecke mit einer Länge von rund 25 Kilometers sowie einer Gesamtfläche von 50 Hektar und zahlt dafür einen symbolischen Kaufpreis von einem Euro.
Verhindert werden soll mit dem Ankauf die Entwidmung der Strecke. Entwidmung würde bedeuten, dass die Trasse für den Eisenbahnverkehr unwiederbringlich für künftige Generationen verloren wäre. Die Anrainerkommunen Paderborn, Borchen, Salzkotten und Büren befürworten ausdrücklich diesen Schritt „als Instrument der kommunalen Daseinsvorsorge“, heißt es in der Beschlussvorlage.
Der Kreis Paderborn „geht davon aus, dass die beteiligten Kommunen Borchen, Salzkotten und Büren sich bereit erklären, dauerhaft mindestens 50 Prozent aller Unterhaltungskosten für die Streckenabschnitte in ihrem Stadt/Gemeindegebiet zu übernehmen. Für Baudenkmäler werden die Kosten durch den Kreis getragen. Eine Kostenübernahme durch die Stadt Paderborn für den Streckenabschnitt in ihrem Stadtgebiet erfolgt zunächst nicht, soll aber im Zuge der Gespräche über die Nutzung der Trasse für städtische Zwecke angestrebt werden“, heißt es wörtlich im Beschlusstext. Die Stadt Paderborn habe großes Interesse, die Bahntrasse zum Beispiel für eine Radwegeverbindung in Wewer anzukaufen und anzupachten und habe das auch in ihrem Beschluss im Bau- und Planungsausschuss zum Ausdruck gebracht, heißt es weiter.
Der Besitz einzelner Strecken kann zeitlich übertragen werden, sofern die jeweilige Stadt oder Gemeinde mindestens 50 Prozent der Unterhaltungskosten zahlt. Aber auch hier gilt: Die Sicherung der Gesamtrasse zwischen Paderborn und Büren hat Vorrang. Deshalb muss eine Rückübertragung an den Kreis innerhalb angemessener Frist möglich sein.
Die abschließende Entscheidung über den Ankauf der Almetalbahn trifft der Paderborner Kreistag in seiner Sitzung am 18. Juni.

Quelle: Neue Westfälische vom 13.06.2012
13.06.2012Fahrpläne überarbeitet
Lang hat es diesmal gedauert, aber nun sind die letzten Lücken in der Fahrplanübersicht geschlossen. Die Saison 2012 scheint bei vielen Bahnen von Planungsunsicherheit und Absagen gekennzeichnet zu sein. Dementsprechend spät wurden auch die Fahrpläne veröffentlich, sodaß erst jetzt alle Daten bekannt sind.
Viel Spaß beim Planen der Fahrten.

Quelle: Webmaster
25.04.2012Salzkotten sagt Kostenbeteiligung im Almetal zu
„Etwas merkwüdig“ nennt der Salzkottener CDU-Fraktionschef Michael Fechtler den Antrag der Stadt Paderborn, den Teil der Almetalbahn-Trasse bis vom Hauptbahnhof bis Wewer zu erwerben. Mittlerweile hat der Kreis Paderborn einen Vorstoß zum Kauf und damit zur Sicherung der gesamten Trasse gemacht.

Dafür erhält der Kreis nun die Unterstützung des Salzkottener Stadtrates. 3,9 Kilometer der früheren Bahntrasse befinden sich auf dem Gebiet der Stadt Salzkotten. Das sind gut 11 Prozent der Gesamtstrecke zwischen Büren und Paderborn.

Der Kreis plädiert für eine prozentuale Kostenbeteiligung der Kommunen an der Hälfte der Erhaltungsmaßnahmen – zum Beispiel für die Sicherung der Bauwerke. Zwei Viadukte befinden sich bei Niederntudorf. Auf die Stadt Salzkotten kommen entsprechend der Abrechnung aus den vergangenen Jahren Kosten in Höhe von jährlich 3.000 Euro zu.

„Wir sind der Meinung, dass die Trasse nicht zerstückelt werden darf“, so Fachbereichleiter Ludwig Bewermeier gegenüber dem Stadtrat am Montagabend.

Ähnlich Fechtler für seine Fraktion: „Für die CDU ist es selbstverständlich, dass die gesamte Strecke erhalten werden muss.“ Als weitere Bedingung für eine Salzkottener Kostenbeteiligung nennt er, dass eine so genannte Entwidmung, das heißt grundsätzliche Aufgabe der Bahntrasse durch den Kreis „nur mit Zustimmung der Kommunen“ erfolgen dürfe.

„Angesichts der Kosten gehen wir diesen Weg gern mit“, so Meinolf Glahe (SPD), dem es schwer fällt, sich eine mögliche neue Nutzung der früheren Eisenbahntrasse in der Zukunft vorzustellen.

Quelle: Neue Westfälische vom 25.04.2012
21.04.2012Trasse im Almetal könnte erhalten bleiben
Der Kreis Paderborn könnte Eigentümer der ehemaligen Almetalbahn-Trasse zwischen Paderborn und Büren werden. Wenn die Städte Paderborn, Büren und Salzkotten sowie die Gemeinde Borchen die Hälfte der so genannten Unterhaltungskosten an der Strecke tragen w Ein entsprechender Beschluss ist am Mittwochabend im Wirtschafts-, Bau- und Verkehrsausschuss des Kreises aber noch nicht gefasst worden. Weil Stellungnahmen aus den entsprechenden Kommunen bislang nicht vorliegen. Auch haben die einzelnen Fraktionen das Thema noch nicht beraten. Doch die Ausschussmitglieder waren sich in der Sache einig – im Kreisausschuss soll eine entsprechende Beschlussfassung erfolgen.

Der Kreis Paderborn will mit einem Kauf der Gesamtstrecke zu einem symbolischen Preis von einem Euro, eine Stückelung verhindern, die alte Bahntrasse für zukünftige Generationen in ihrer Widmung sichern. Wenn sich auch kaum jemand „in den nächsten 20-30 Jahren“, so Stefan Atorf (Büren) als stellvertretender Geschäftsführer des Nahverkehrsverbundes Paderborn/Höxter (nph), hier einen neuerlichen Bahnverkehr vorstellen könne: „Der Schnellbus fährt heute von Ort zu Ort – ein besseres Angebot kann man sich nicht vorstellen.“

In den vergangenen fünf Jahren lagen die Unterhaltungskosten – unter anderem für die Sicherung der Bauwerke und den Grünschnitt – „deutlich unter den prognostizierten Zahlen“, so Martin Hübner, Technischer Dezernent des Kreises. Die Gesamtsumme betrug für vier Jahre gut 90.000 Euro – allerdings ohne die Personalkosten beim Kreis. Zur 26,6 Kilometer langen Bahntrasse zählen 54 Bauwerke: 15 Brücken, 2 Tunnel und 37 Stützwände. Für den Erhalt zum Beispiel der denkmalgeschützten Tudorfer Brücke müsste sich der Kreis um Fördermittel bemühen. Hübner: „Ich gehe aber nicht davon aus, dass dies mittelfristig erforderlich ist.“

Für die SPD fragte Bernd Schäfer nach der Verbindung über Büren hinaus Richtung Brilon und Nordhessen. Dieser Abschnitt der Almetalbahn befindet sich in Eigentum der Bahn AG – Besitzer ist das Versorgungsunternehmen RWE. Die noch intakten Gleise dienen gelegentlichen Transporten von schweren Transformatoren. Ein Rückzug sei hier nicht ausgeschlossen, so Atorf, und würde den Betrieb der Waldbahn Almetal treffen.

Den Abbau der Gleise zwischen Paderborn und Büren vor Jahren durch den Besitzer Westfälische Almetalbahn (Ludger Guttwein) – bei hohen Stahlpreisen – hielt er im Nachhinein für unerheblich: „Die Gleise stammen teilweise aus den 30er Jahren und hätte für einen neuen Betrieb ohnehin ersetzt werden müssen.“

Quelle: Neue Westfälische vom 20.04.2012
27.03.2012Jeder fünfte ICE in Bielefeld mit Verspätung
Datenjournalisten haben festgestellt, daß man am Bielefelder Hauptbahnhof relativ häufig seine Anschlüsse verpassen kann. Sie ordnen den Bielefelder Fernverkehr in die Rubrik „sehr viele Verspätungen“ ein. Schlechter geht es nicht. Auffallend ist die ICE-Verbindung Berlin–Bielefeld-Hamm. Mehr als jeder fünfte Schnellzug aus der Hauptstadt kommt mit Verspätung an. Die errechnete Verspätungsquote beträgt 22 Prozent mit durchschnittlich zwölf Minuten Rückstand.

Die Deutsche Bahn veröffentlicht eine monatliche Pünktlichkeitsstatistik – allerdings ohne regionale Gliederung. Genauer, sogar in Echtzeit, ist ein Onlinedienst der Süddeutschen Zeitung, der jetzt seine erste Auswertung veröffentlicht hat. Bielefeld ist als Problempunkt auf der Karte rot markiert. Ralf Oestrich vom Fahrgastverband Pro Bahn in Ostwestfalen-Lippe hat eine Erklärung: „Die Strecke Berlin– Rheinland ist stark frequentiert.“ Seit Jahren schlägt der Verband für Bielefeld eine Entlastung vor. Zwischen Bielefeld und Minden liegen vier Gleise nebeneinander. Zwei sind für den Güter-, zwei für den Reiseverkehr. Besser sei die Unterteilung in Nah- und Güterverkehr einerseits und Fernverkehr andererseits, meint Oestrich. Sozusagen eine Überholspur für Schnellzüge. Dazu müssten aber zusätzliche Weichen und Bahnsteige entstehen.

In Hamm, dem nächsten ICE-Halt in Richtung Westen, ebbt die Verspätung auffallend ab. Das liegt an der Entkoppelung der beiden Zugteile aus Berlin; der nötige Aufenthalt kann bei Bedarf verkürzt werden.

Hauptgrund für die Unpünktlichkeit sind Verspätungen vorausfahrender Züge (17 Prozent), Bauarbeiten (12) und technische Störungen am Zug (11). Ursache für diese Verspätungen sind zur Hälfte Tiere auf dem Gleis.

Quelle: Neue Westfälische vom 15.03.12
27.03.2012Stadt Paderborn soll sich Trasse der Almetalbahn sichern
Die Stadt Paderborn würde die Trasse der stillgelegten Almetal-Bahn auf ihrem Gebiet übernehmen, falls der Kreis Paderborn auf das Angebot des derzeitigen Eigentümers Ludger Guttwein (Borchen) eingeht, die Trasse für einen symbolischen Euro zu übernehmen. Dies beschloss der Planungs- und Bauausschuss des Rates am Dienstagabend einstimmig. Die Ausschussmitglieder bewerteten damit die Chancen, die die Trasse mit Blick auf ein mögliches Containerbahnhof-Projekt oder auch eine Umwandlung in Radwege bietet als größer an als die finanziellen Risiken, die mit einer Übernahme verbunden wären. Zwar ist unklar, wer letztlich für die Entsorgung der alten Schwellen aufkommt; immerhin soll der notwendige Sicherungsbedarf für die Strecke auf Paderborner Gebiet an Barkhausen und Wewer vorbei mit 60.000 Euro pro Jahr relativ überschaubar sein – jedenfalls überschaubarer als für die Tunnels und vielen anderen Brücken, für die die Nachbargemeinden sorgen müssten, sollte der Kreis die Strecke tatsächlich übernehmen und auf die Anliegerkommunen aufteilen wie es vom Paderborner Planungsausschuss favorisiert wird. Markus Mertens (CDU) äußerte deshalb auch Zweifel, ob die anderen Kommunen eine solche Lösung überhaupt mittragen würden. Stefan Schwan (Grüne) übte, obwohl er das Projekt verkehrspolitisch sinnvoll fand, grundsätzliche Bedenken: „Der jetzige Eigentümer hat durch den Verkauf der Gleise guten Gewinn gemacht. Jetzt soll die Gemeinschaft die Folgekosten tragen. Das stört mich extrem.“

Quelle: Neue Westfälische vom 22.03.12
08.02.2012Triebwagen der Hümmlinger Kreisbahn fährt wieder
Gute Nachrichten für die Freunde des Schienenbusses. Die Museumseisenbahn Hümmlinger Kreisbahn fährt 2012 wieder. Allerdings nicht auf ihrer Stammstrecke Werlte - Lathen, sondern von Wilhelmshaven nach Bohnenburg und Sande. Der Triebwagen darf auf der Stammstrecke seit 2009 ja keine Gäste und Güter mehr befördern, aus Sicherheitsgründen. Daher hat sich der Verein entschlossen, den VT auf anderen Strecken einzusetzen. Beheimatet bleiben Triebwagen und Verein aber weiterhin im Hümmling.

Quelle: www.museumsbahn-huemmlingerkreisbahn.de
29.12.2011Almetalbahn endgültig beerdigt
Im Oktober wurde das Gutachten zur Almetalbahn vorgestellt, das der Strecke ein zu hohes Defizit bescheinigt. Nun haben sich die Politiker auch von der Bahn abgewandt. Wie zu erwarten war, sprachen sich der Nahverkehrsverband Paderborn-Höxter (nph), die Kommunen und der Kreis einstimmig gegen eine Wiederinbetriebnahme der Strecke von Paderborn nach Büren aus. Die 30 Mio EUR für die Wiederinbetriebnahme sowie ein jährliches Defizit von 3,8 Mio EUR sind den Beteiligten zu viel.

Bei der Sitzung des nph wurde dennoch über den Erhalt der Trasse diskutiert, z.B. als Trasse für Stromleitungen.

Damit hat der nph sein Ziel erreicht. Denn der Verband hatte nie Interesse an der Strecke, auch wenn er es nach außen immer wieder bekundet hat. Aber wie sonst ist zu erklären, daß ausgerechnet das Gutachten, das vom nph in Auftrag gegeben worden ist, so schlechte Zahlen errechnet, während ein gerade mal ein Jahr älteres Gutachten noch zu einem Kosten-Nutzen-Faktor von 1,2 gekommen ist, was für eine Bahn ein sehr guter Wert ist.

Weiterhin hat das nph-Gutachten auch nur die Strecke Paderborn-Büren betrachtet und damit an der nph-Grenze halt gemacht. Mit der Begründung, daß zwischen Büren und Brilon niemand wohnen würde und damit dort die Strecke kein Sinn mache, wurde flugs das komplette Sauerland, vornehmlich Willingen, ausgeblendet und damit der Bedarf für Wochenendausflüge von Paderborn und für Zubringerdienste zum Flughafen für Sauerländer ignoriert. Ebenso wurde die Möglichkeit, den Schülerverkehr Brilon - Büren auf die Schiene zu bringen (wird sehr von Briloner Politikern gewünscht), nicht betrachtet. Aber das passt zur Kleinstaterei des nph. Nicht zufällig weist Pro Bahn darauf hin, daß im neuen Entwurf des Nahverkehrsplan des nph auch in Zukunft Busverkehre es kaum mehr über die Grenzen der Kreise Paderborn und Höxter schaffen. Horn statt Detmold, Alme statt Brilon, Garfeln statt Lippstadt oder Rietberg statt Rheda-Wiedenbrück heißen heute Ziele, die früher nur Zwischenstationen zum nächsten Bahnhof waren. So recherchierte der Verband, dass in den letzten Jahren viele Buslinen zerstückelt worden seien, um möglichst innerhalb des eigenen Kreises zu bleiben. Beispielhaft sei hier die Linie zwischen Paderborn und Detmold erwähnt, die damals an allen Tagen der Woche durchgehend im Stundentakt verkehrte und heute in Horn endet. Meist mit Lücken von zwei Stunden und am Sonntag ohne Anschluss nach Detmold.

Mittlerweile gibt es sogar aus dem Bürener Politikumfeld Proteste gegen das Aus der Almetalbahn: die Sozialdemokraten verweisen darauf, dass im Gutachten für den nph eine Weiterführung der Strecke von Büren nach Brilon nicht berücksichtigt wurde. Die Entscheidung setze sich auch über Weichenstellungen in zwei Regionalplänen und im Nahverkehrsplan für Westfalen-Lippe hinweg.

Was den Flughafen betrifft: zwar ist eine Direktanbindung an den Flughafen aus dem Almetal heraus nur mit Shuttlebussen ab Wewelsburg sinnvoll, aber aufgrund der Tatsache, daß in Calden ein Konkurrenzflughafen mit Landesmitteln aus dem Boden gestampft wird, sollte den Politikern doch stark zu Denken geben. Denn Calden wird nur erstmal nur mit dem Auto erreichbar sein! Der NVV hat gerade 32 Mio EUR in 7 Straßenbahn-Halte bis Obervellmar investiert, die Linie 1 fährt nun sogar bis Vellmar Nord. Von dort sind es nur noch 8 km zum Flughafen (gilt ebenso für einen Anschluß an die Regiotram von Espenau oder Fürstenwald). Es hat zwar niemand ernsthaft in Erwägung gezogen, aber vielleicht wäre ein Bahnanschluß unter Benutzung der alten Trasse Büren - Geseke in Form eines Gleisdreiecks eine sinnvolle Möglichkeit: Büren und die Hauptbahn PB - Hamm hätten Anschluß an den Flughafen.

Quelle: Webmaster, NW
18.11.2011Kabelklau verhindert E-Lok-Fahrt
Die Landeseisenbahn Lippe wollte eigentlich ihre frisch aufgearbeitete E-Lok 22 in Aktion präsentieren, doch dies wurde sehr wirksam verhindert. Denn einige Teile der Oberleitung der Strecke wurden gestohlen. Wieder einmal. Die Strecke im Extertal ist damit mittlerweile mindestens dreimal bestohlen worden. Und jedesmal haben es die Diebe geschafft, unbemerkt zuzuschlagen.
Nachdem gerade bei Bahnunternehmen immer wieder Kabel gestohlen werden und damit der Betrieb lahmgelegt wird, kann man das eigentlich schon nicht mehr als reinen Diebstahl werten. Solche Eingriffe in die Sicherheits- und Versorgungseinrichtung einer Bahn sind schlicht Sabotage wenn nicht sogar Terrorismus. Bei einigen Museumseisenbahnern geht schon das geflügelte Wort um, daß man sich nicht wundere, wenn man eines Tages um die Kurve komme und dann das Gleis weg ist.

Quelle: Neue Westfälische vom 31.10.11
18.11.2011OHE gewinnt Heidekreuzbahn
Die Osthannoverschen Eisenbahnen haben die Ausschreibungen zum Betrieb des Heidekreuzes gewonnen. Am 18. April hat die OHE das Tochterunternehmen Heidekreuzbahn gegründet. Johann Ubben ist Eisenbahnbetriebsleiter, er wird Vorbereitungen für die Betriebsaufnahme verantworten und auch die Bahn operativ leiten. Noch fahren auf den beiden Strecken Buchholz - Hannover und Uelzen - Bremen die DB-Triebwagen der BR 628, ab dem Fahrplanwechsel im Dezember werden Lint-Triebwagen eingesetzt.

Quelle: GeraMond Newsletter Q2.2011 des Archivs der Bahnhöfe
18.11.2011Benhausen und seine Bahnübergänge: das Ende ist in Sicht
Der kleine Ort Benhausen, zwischen Paderborn und Altenbeken gelegen, ist recht gut von der Außenwelt abgeschottet. Denn die Bahnstrecke umschließt den Ort von drei Seiten und die Schranken sind meist unten. Noch. Die Gleisführung um Benhausen ist auch als Benhauser Bogen bekannt und seit Jahren ein Zankapfel. Denn zum einen ist der Bogen in Hanglage gebaut und eigentlich immer irgendwie eine Baustelle. Durch den immer stärker werdenden Zugverkehr sind die Schranken der drei Bahnübergänge aber auch immer öfter geschlossen. Mittlerweile so lange, daß die Rettungsdienste Sorge haben, nicht rechtzeitig am Einsatzort sein zu können. Nicht selten sind von 60 Minuten 20 die Übergänge dicht.
Die große Lösung des Problems, die Verlegung der Strecke auf die Südostseite des Ortes (siehe auch frühere Meldungen hier), dürfte aufgrund der Kosten wohl endgültig gestorben sein. Nun wird aber wohl die kleine Lösung realisiert. Die beiden Übergänge Eggestraße und Hildesheimer Hellweg werden durch Unterführungen ersetzt.
Der NRW-Verkehrsminister Harry Voigtsberger sicherte nun schriftlich zu, daß die erforderlichen Landesmittel zur Durchführung rechtzeitig bereit gestellt werden. Nach Auskunft von Straßen.NRW beabsichtigt die DB noch dieses Jahr eine Planungsvereinbarung über die Beseitigung des BÜ Eggestraße abzuschließen. 2014 soll dann in gleicher Weise mit dem BÜ Hildesheimer Hellweg verfahren werden. Nach Abschluß der Planungen können dann Aussagen zum Baubeginn gemacht werden.

Quelle: Neue Westfälische vom 19.10.11
18.11.2011Schulungsfahrten in Brilon-Stadt
Der Fahrplanwechsel im Dezember bringt wieder etwas mehr Personenverkehr in NRW. Zwischen Brilon-Wald und Brilon-Stadt wird die Kurhessenbahn den Betrieb aufnehmen. Nun laufen die Schulungsfahrten. Da bislang nur Güterzüge die Strecke benutzen, um das Werk Egger zu bedienen, müssen die Lokführer der Kurhessenbahn Streckenkunde bekommen. Dies geschieht zur Zeit durch den Einsatz von Triebwagen der BR 628. 60 Lokführer wird die Strecke den ganzen Tag über näher gebracht, noch bis kurz vor Eröffnung des Bahnhofs. Diese werden auch ab 11.12. im Regelverkehr die Strecke bedienen.
Der Bahnhof Brilon-Stadt, der seit gut 30 Jahren kein Personenverkehrshalt mehr war, wurde für den Neubeginn neu gebaut. Da das Bahnhofsgebäude heute in Privatbesitz ist und die vorhandenen alten Bahnsteige nach heutigen Maßstäben viel zu eng sind, wurde kurzerhand neben dem Bahnhof ein neuer Bahnsteig gebaut, mit direktem Zugang zum ebenfalls neu erbauten Busbahnhof.

Quelle: Westfalenpost vom 17.11.11
08.11.2011Stimmen sie für die Waldbahn!!!
Die Waldbahn Almetal braucht Ihre Unterstützung! Noch bis zum 15.11. läuft bei der DIBA eine Abstimmung. Kommt sie dort unter die ersten 1000 Vereine, so bekommt sie 1000 EUR Spende von der DIBA. Bitte stimmen Sie für die Waldbahn ab. Einfach auf www.waldbahnalmetal.de gehen und dort abstimmen.

Quelle: www.waldbahnalmetal.de
28.10.2011TWE sperrt Strecke
Die Teutoburger Waldeisenbahn (TWE) hat im September ihre Strecke zwischen Bad Iburg und Bad Laer gesperrt. Die Sperrung wurde notwendig, weil der Bahndamm nicht mehr stabil ist. Der Abschnitt wurde nur noch gelegentlich genutzt zur Überführung von Fahrzeugen in die Werkstatt Lengerich-Hohne und von den Zügen des Museumsbahnvereins Eisenbahn-Tradition.
Für den Museumsbahnverkehr geht es nun in eine ungewisse Zukunft, da die Strecke auch schon zwischen Tecklenburg und Brochterbeck gesperrt ist. Zudem denkt die TWE über eine Stilllegung von Teilen des Nordabschnitts nach.

Quelle: Eisenbahn-Kurier 11/11
28.10.2011Weitere Verbesserugen für Paderborner Schienenverkehr
Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) hat in seiner Verbandsversammlung in Unna wichtige Verbesserungen für den Schienenverkehr in Paderborn beschlossen. So werden zum Fahrplanwechsel im Dezember die Züge der Regionalexpress-Linie nach Köln/Aachen um einen weiteren Doppelstockwagen auf 6 Wagen erweitert.
Weiterhin wurden im nun verabschiedeten Nahverkehrsplan für Westfalen-Lippe die Regionalexpresslinie nach Aachen und die Verbindung zum Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe endgültig festgeschrieben. Im Nahverkehrsplan ist auch die Sennebahn Paderborn - Brackwede enthalten, an deren Verbesserung bereits gebaut wird.
Eine gute Nachricht gibt es noch für den Hauptbahnhof in Paderborn. Der NWL beschloß einen Investitionsbetrag von 1,6 Mio EUR zum Einbau von neuen Weichenverbindungen zur Erhöhung der Bahnhofskapazität.

Quelle: Neue Westfälische vom 23.10.2011
28.10.2011Neue Tarifstruktur für Nahverkehr in Westfalen geplant
Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe will die Tarifstruktur deutlich vereinfachen. Zur Zeit gibt es in Westfalen fünf (!) regionale Tarifsysteme mit unterschiedlichen Preisen und Konditionen. Dazu kommen noch die jeweiligen Regelungen für den Übergang in ein anderes Tarifgebiet. Der NWL möchte dies nun deutlich vereinfachen. Dazu soll bis Anfang 2012 ein Projektbüro aufgebaut werden, damit es demnächst möglich ist, z.B. von Dortmund nach Bielefeld, von Münster nach Paderborn oder von Siegen nach Hagen innerhalb eines Verbundtarifs fahren zu können.
Heute hat man in der Regel die Qual der Wahl und muß sehen was billiger ist:
  • der normale DB-Tarif
  • der NRW-Tarif
  • der jeweilige Verbundtarif und ggf. noch
  • der Übergangstarif in andere Verbünde
Die heutigen fünf Tarife in Westfalen sind: Hochstift-Tarif des nph, "Der Sechser" des VVOWL, die Tarife des Zweckverband Personennahverkehr Westfalen-Süd (ZWS), Zweckverband SPNV Münsterland (ZVM) und Zweckverband SPNV Ruhr-Lippe (ZRL).

Quelle: Neue Westfälische vom 25.10.2011
28.10.2011Almetalbahn rechnet sich laut Gutachten nicht
In der Verbandsversammlung des nph ist ein Gutachten vorgestellt worden, das der Almetalbahn Paderborn - Büren keine positive Zukunft bescheinigt. Das Gutachten wurde von der Spiekermann AG (Düsseldorf) im Auftrag des nph erstellt und kommt zu folgendem Ergebnis:
Für eine Wiederbelebung wären Investitionen von ca. 30 Mio EUR notwendig. Dazu kämen noch die Betriebskosten bei einem 30-60-Minuten Takt. Laut Gutachten würde das zu einem jährlichen Defizit von 3,8 Mio EUR führen. Bezogen auf einen Betriebszeitraum von 30 Jahren müsste der nph 70 Mio EUR aufbringen, eine gigantische Summe. Der Betrieb eines Shuttlebusses von Wewelsburg zum Flughafen Ahden ist dabei noch nicht eingerechnet.
Das Gutachten geht davon aus, daß trotz bereits eingerechneter positiver Fahrgasteffekte durch die Verbindung mit der Sennebahn lediglich 2000 Nutzer täglich die Strecke befahren würden. Das sind kaum mehr, als heute durch den Schnellbus transportiert werden. Dadurch ergibt sich lediglich eine Umverteilung der Einnahmen vom Schnellbus auf die Bahn. Da der Busverkehr heute durchaus wirtschaftlich fährt, würde die Umverteilung zu einer Unterdeckung der Buskosten führen.
Das Gutachten berücksichtigt allerdings nicht eine Weiterführung der Strecke nach Brilon und den Güterverkehr, obwohl die Stadt Brilon an einer Schienenanbindung an Büren interessiert ist und durch den Anschluß an die Kurhessenbahn in Brilon-Stadt eine direkte Bahnverbindung ins Sauerland (Willingen) entstehen würde. Der nph begründet dies damit, daß im Abschnitt Büren - Brilon kaum jemand wohnt.
Damit dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, wann die Trasse zwischen Paderborn und Büren in die Entwidmung geht. Die Entscheidung über den Zeitpunkt liegt nun bei der Politik. Landrat Manfred Müller als Verbandsvorsitzender wünscht, entgegen der Meinung einiger Verbandsmitglieder, ein geordnetes Verfahren, er will zunächst die Kommunen anhören. Bis zur nächsten Sitzung im Dezember soll das Augenmerk auf eine mögliche Trassensicherung über 2012 hinaus gerichtet werden.

Quelle: Neue Westfälische vom 18.10.2011
26.08.2011NWL-Verbandsversammlung beschließt ÖPNV-Förderprogramm
Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) hat am 19. Juli 2011 unter anderem den Maßnahmenkatalog für die Förderung von ÖPNV-Vorhaben für 2012 und die folgenden Jahre beschlossen. Das Förderprogramm hat ein Volumen von 30,59 Mio Euro und umfasst 46 neue Maßnahmen mit Baubeginn in 2012. Die größten Vorhaben sind (Gesamtkosten in Klammern):
  • Verlängerung der Bielefelder Stadtbahn nach Milse (11,09 Mio. Eur)
  • Elektronisches Ticket der Stadtwerke Münster (1,78 Mio. Eur)
  • Neubau Busbahnhof Meinerzhagen (1,23 Mio. Eur)
  • Umbau Busbahnhof Borken (1,4 Mio. Eur)
  • Umbau Busbahnhof Detmold (1,19 Mio. Eur)
Von diesen landesweiten Fördermitteln in Höhe von 150 Millionen Eur aus § 12 des ÖPNV-Gesetzes NRW erhält der Raum Westfalen-Lippe lediglich elf Prozent der insgesamt verfügbaren Mittel in Nordrhein-Westfalen, obwohl der NWL mehr als die Hälfte der Fläche von NRW ausmacht und in diesem Raum rund ein Drittel der Nahverkehrsleistungen (Bahn) gefahren werden.
Der NWL fordert daher, dass im Rahmen der jetzt anstehenden Überprüfung des ÖPNV-Gesetzes für NRW diese Quote deutlich erhöht wird, um eine gleichberechtigte Förderung in allen Landesteilen zu gewährleisten.

Quelle: nwl-info.de
26.08.2011NWL kritisiert Verzögerungen bei der Modernisierungsoffensive für Bahnhöfe
Im Rahmen der Modernisierungsoffensive (MOF 2) werden im NWL 49 kleine und mittlere Bahnhöfe umgebaut. Die DB AG erklärte kürzlich, dass unter anderem wegen Personalmangel dieses Programm nicht im vereinbarten Zeitraum realisiert werden kann. So entstehen bei 17 Bahnhöfen im NWL Verzögerungen bis zu zwei Jahre. Der NWL kritisiert diese Entwicklung und fordert die DB nachdrücklich auf, alle Maßnahmen zu ergreifen, um die Maßnahmen zügig umzusetzen.

Quelle: nwl-info.de
26.08.2011KC ITF veröffentlicht Qualitätsbericht SPNV NRW 2010
Das Kompetenzcenter Integraler Taktfahrplan hat das Thema Langsamfahrstellen in NRW untersucht und nun den Bericht für 2010 vorgelegt. Die Kurzfassung: es gibt nun weniger LA-Stellen, es bleibt aber noch genug zu tun. Hauptgegenstand des Qualitätsberichtes ist die Analyse der unterjährig auftretenden Geschwindigkeitsbeschränkungen durch temporäre Langsamfahrstellen. Diese sind nicht Bestandteil des Verzeichnis der zulässigen Geschwindigkeiten (VzG), welches die Planungsgrundlage für das gesamte Fahrplanjahr darstellt. Aus diesem Grund können jene Langsamfahrstellen negative Auswirkungen auf die Fahrplanstabilität haben, insbesondere wenn sie über einen längeren Zeitraum bestehen.
In den wöchentlich erscheinenden sog. La-Verzeichnissen sind alle Geschwindigkeitsreduzierungen abweichend zum VzG aufgeführt. Nach der Auswertung dieser La-Verzeichnisse ergibt sich für das Jahr 2010 ein umfangreiches Gesamtbild über Anzahl, Länge, Ursachen und Auswirkungen von La-Stellen in NRW.
Die Ergebnisse zeigen, dass sich sowohl die Anzahl als auch die Länge der La-Stellen von 2009 nach 2010 deutlich verringert haben. Dennoch sind 2010 weiterhin dauerhafte La-Stellen im gesamten Jahresverlauf aufgefallen, die teilweise bereits 2009 vorhanden waren. Die Auswirkungen dieser dauerhaften La-Stellen werden in dem vorliegenden Bericht mit Hilfe einer Berechnung des Fahrzeitverlustes/Tag ermittelt. In Abhängigkeit der Lage und Höhe des Geschwindigkeitseinbruchs sowie der verkehrlichen Bedeutung des betroffenen Streckenabschnitts summieren sich die Fahrzeitverluste über den Tag von wenigen Sekunden bis zu über einer Stunde auf. Für diese dauerhaften Langsamfahrstellen bestehen unterschiedliche Planungsstände zur Beseitigung der Mängel, welche im Qualitätsbericht perspektivisch dargestellt werden. Zusammen gilt es nun, die geplanten Maßnahmen umzusetzen.
Im Bericht wird auch angegeben, welche La-Stellen beseitigt werden sollen. Hier eine Auswahl aus Ostwestfalen:
  • Bielefeld - Brackwede: Brückenmangel, Beseitigung in 2012 geplant
  • Altenbeken: Signal-/sicherungstechnischer Mangel, Beseitigung im Rahmen der Umstellung auf Elektronisches Stellwerk vsl. Ende 2015
  • Warendorf - Beelen: Bahnübergang, keine konkrete Beseitigung geplant, BÜ-Grundsatzfrage auf der Strecke
  • Langeland - Altenbeken: Tunnelmangel, Sanierung in Planung (vsl. Sommer 2013)
  • Altenbeken - Paderborn: Hanglage bei Benhausen, Beseitigung hängt von langfristigen Planungen ab

Der komplette Bericht kann von der Hompage des Nahverkehr Westfalen-Lippe (nwl) heruntergeladen werden.
Kommentar des Webmasters: Wie man sieht, wird im Bereich Altenbeken noch auf lange Sicht mit Beeinträchtigungen zu leben sein. Besonders spannend dürfte die Sanierung des Eggetunnels werden: hier ist eine Vollsperrung für über ein Jahr angedacht!

Quelle: nwl-info.de
26.08.2011Bahn gibt Planungsmittel für Paderborn Hbf frei
So langsam sieht es doch danach aus, als könnte Paderborn wirklich ein neues Empfangsgebäude am Hauptbahnhof bekommen. Die DBAG hat nun mitgeteilt, daß sie die Planungsmittel freigegeben hat. Nachdem die Stadt für 5.5 Mio Eur das Umfeld und die Bahnhofstraße aufgewertet und zudem eine Zuschuß von 1 Mio Eur für den Neubau des Gebäudes zugesagt hat, zieht nun auch die DB mit am Strang. Die Stadt Paderborn geht davon aus, daß bis Anfang 2012 alle Gespräche abgeschlossen werden können und danach das Neubaupaket nebst Finanzierung steht.


Quelle: Neue Westfälische vom 21.07.11
26.08.2011Hoffnung für die Mitte-Deutschland-Verbindung
Wurde bisher das Angebot auf der MDV seitens der Bahn immer weiter ausgedünnt, wird es im nächsten Jahresfahrplan wohl zu keinen Kürzungen kommen. Grund ist die deutlich bessere Auslastung der Züge. Wie Manuel Rehkopf, Vorstand Marketing der DB Fernverkehr AG beim ersten CDU-Verkehrsforum mitteilte, hat die Bahn bis 2010 pro Zug gut 2000 EUR Verlust gemacht, weil nur gut 130 Fahrgäste mitfuhren. Die Gewinnschwelle liegt aber bei 160 Passagieren. So kamen pro Jahr mehr als 10 Mio Verlust zusammen. Die Ursache war eigentlich einfach zu finden: der Laufweg der Züge von Düsseldorf über Paderborn und Erfurt nach Berlin und weiter nach Stralsund war ein Flop: Berlin ist über Hannover deutlich schneller zu erreichen. Deshalb laufen die Züge seit Dezember 2010 Leipzig und Dresden an, was zu einer stabilen Nachfrage von gut 200 Fahrgästen pro Zug geführt hat.
Auch die Verbindung von Paderborn nach München erfreut sich großer Beliebtheit, im Schnitt sitzten mehr als 250 Personen im Zug.
Inwieweit das Angebot weiter ausgebaut werden kann, steht indes noch nicht fest. Zum Einen fehlen der DB wegen der verstärkten Revisionen immer noch 30 ICE pro Tag, andererseits aber bekommt die DB 2013 27 neue Doppelstock-IC.
Möglichkeiten zur Ausweitung des Verkehrs auf der MDV sieht Rehkopf in zusätzlichen Einzelzügen zwischen der ostfriesischen Küste/Münster und München sowie einer Vertaktung von Nahverkehrszügen und IC (sprich: jede Stunde ein Zug, egal ob RB oder IC).
Eine weitere Verbesserung wird es auf der Regionalexpresslinie 1 nach Düsseldorf geben: die Züge werden von 5 auf 6 Wagen aufgestockt. Und auch auf der Sennebahn wird es besser werden: nach Abschluß der Ausbauarbeiten (wahrscheinlich 2013) verkürzt sich die Reisezeit und ein Halbstundentakt wird möglich.

Quelle: Neue Westfälische vom 21.07.11
03.08.2011Homepage am 09.08. nicht erreichbar
Wie uns unser Hoster Host Europe soeben mitteilt, wird die Homepage vom 09.08. 23 Uhr bis zum 10.08. 06 Uhr nicht oder nur eingeschränkt erreichbar sein.
Grund sind Wartungsarbeiten am Energienetz des Hosters.
Nachteulen müssen sich also für die Zeit eine andere Beschäftigung suchen...

Quelle: Webmaster
12.05.2011Paderborn bezuschusst neuen Hauptbahnhof
Wieder ein Schritt in Richtung Neubau. Der Rat der Stadt Paderborn hat bis auf zwei Enthalten zugestimmt, einen städtischen Baukostenzuschuß in Höhe von 1 Mio Euro an die DB Station & Service AG zu leisten. Bürgermeister Paus hofft, noch vor der Sommerpause dem Rat den endgültigen Vertrag für den 4.4 Mio Euro-Neubau vorlegen zu können.

Quelle: Neue Westfälische vom 08.04.11
12.05.2011Ausbau der Sennebahn hat begonnen
Das nächste große Bahnprojekt in Ostwestfalen hat begonnen. Am 04.05. wurde in Hövelriege der Startschuß zum Ausbau der Sennebahn gegeben. Bis Dezember 2013 sollen die Maßnahmen andauern. Und diese fast zwei Jahre werden auch dringen benötigt werden. Allein 23 Mio Euro werden in die Infrastruktur und Bahnübergänge gesteckt. Dazu kommen gute 10 Mio Euro für die Modernisierung von 7 Stationen entlang der Strecke Paderborn - Bielefeld inklusive barrierefreier Zugänge. Noch einmal gut 400.000 Eur werden in die Zugzielanzeiger, neudeutsch "dynamische Schriftenanzeiger" gesteckt. Somit werden gut 34 Mio Euro auf 40 km Strecke verbaut. Die Kosten teilen sich Land, Deutsche Bahn und der Nahverkehr Westfalen-Lippe.
Was wird nun alles gemacht?
  • die gesamte Signalisierung wird modernisiert und an das elektronische Stellwerk in Lage angeschlossen. Damit ist die Zeit der Flügelsignale vorbei. Ebenso werden die heute noch in den Bahnhöfen Hövelhof, Schloß-Holte und Sennestadt arbeitenden Fahrdienstleiter ihren Posten verlieren. Insgesamt fallen so 60 Arbeitsplätze weg. 14 davon werden im Stellwerk Lage neu geschaffen.
  • Zwischen Brackwede-Süd und Windelsbleiche wird ein neuer Haltepunkt Bielefeld-Wächterstraße geschaffen.
  • In Hövelhof wird das Gleis 3 abgebaut.
  • Alle Bahnsteige der Sennebahn werden auf 76 cm erhöht.
  • Die Geschwindigkeit der Strecke wird von heute 60km/h auf 80, stellenweise 100 km/h angehoben. Damit verkürzt sich die Fahrzeit zwischen Paderborn und Bielefeld von heute 63 auf 53 Minuten.
  • Ab Dezember 2013 soll in der Hauptverkehrszeit ein 30-Minuten-Takt eingeführt werden.
Die Sennebahn hat seit der Übernahme der Zugleistungen durch die NordWestBahn 2003 einen riesigen Aufstieg erlebt. Die Fahrgastzahlen haben sich mehr als verdoppelt, ein Ende der Tendenz ist nicht abzusehen. Heute muß man oft genug schon im Zug stehen, wenn man nicht gerade an einem der beiden Endpunkte einsteigen kann. Mit den jetzigen Maßnahmen steht ihr eine noch rosigere Zukunft bevor.

Quelle: Neue Westfälische vom 05.05.11
02.04.2011Neubau Paderborn Hbf rückt in greifbare Nähe
Das Empfangsgebäude ist seit Jahrzehnten keine Augenweide mehr, Besserung war nicht in Sicht. Doch nachdem der Vorplatz nun komplett neu gebaut wurde, scheint dies auch für den Bahnhof möglich zu werden. Für gut 4.4 Millionen EUR will die DB in der Tat ein neues Empfangsgebäude errichten, wenn die Stadt Paderborn 1 Mio Zuschuss gibt. Die Vorplanungen sollen bereits begonnen haben. Der Neubau soll aus Beton, Glas und Aluminium bestehen und neben der 300 qm großen Empfangshalle auf 1000 qm Platz für Geschäfte bieten. Dazu kommt noch die Radstation mit 200 Stellplätzen.
Die Detailplanungen für das 57m lange und 25m breite eingeschossige Gebäude, das aber zweigeschossig wirkt, sind 6 Monate angesetzt, der Bau an sich würden noch einmal 15-18 Monate in Anspruch nehmen.
Wann Baubeginn sein könnte, steht noch nicht fest. Aber immerhin ist dies schon mehr, als man bisher erwarten konnte. Schließlich versucht die Stadt Paderborn schon seit Ewigkeiten, das Problem zu lösen. Sogar einen Bau auf eigene Faust hatte man bereits erwogen, scheiterte aber an rechtlichen Hürden. Nach Protestplakaten 2008 und der jetzt fast abgeschlossenen Neugestaltung des Vorplatzes und der Bahnhofstraße wäre ein neues Empfangsgebäude nur logisch.

Quelle: Neue Westfälische vom 25.03.11
25.03.2011Endgültiges Aus für die Hümmlinger Kreisbahn zu Ostern 2011
Aufgrund vollkommen maroder Schienen muß die Museumseisenbahn Hümmlinger Kreisbahn sich zu Ostern mit letzten Fahrten endgültig vom Publikum verabschieden. Hier der Wortlaut der Erklärung der Bahn: Letzte Fahrten des „Pingel - Anton“ zu Ostern

Kein Bahnverkehr mehr auf dem Hümmling

Am Ostersonntag und Ostermontag wird die Museumseisenbahn Hümmlinger Kreisbahn mit ihrem roten Schienenbus, im Volksmund „Pingel – Anton“ genannt, die letzten Fahrten auf dem Hümmling durchführen. Grund für den Abschied sind marode Schienen und Schwellen auf Teilabschnitten der Bahnstrecke von Lathen nach Werlte. So wurde schon im Herbst letzten Jahres der Güterverkehr auf der Bahnstrecke aus diesem Grunde eingestellt.
Derzeit besteht auch keine Aussicht, dass seitens des Eigentümers der Gleise, die kreiseigene Emsländische Eisenbahn, Gelder für die Sanierung der Bahnstrecke bereitgestellt werden können.
Zum Abschied pendelt daher der Werlter Museumsbahnverein mit seinem Triebwagen nur zwischen Sögel und Ostenwalde, sowie zwischen Sögel und Rupennest, wo die Betriebssicherheit der Gleise gewährleistet ist.

Nach diesen Fahrten zu Ostern ist endgültig Schluss auf der Bahnstrecke der ehemaligen Hümmlinger Kreisbahn.

Die Holzwirtschaft hat sich Verladestellen außerhalb des Landkreis Emsland als Ersatz gesucht, Dünger für die Landwirtschaft kommt mit dem LKW, und die Museumsbahn aus Werlte wird ihren Schienenbus voraussichtlich im Sommerhalbjahr für die Wilhelmshavener Touristik an der Jade einsetzen.
Damit geht dem Hümmling ein Stück Verkehrsinfrastruktur verloren und auch der Tourismus auf dem Hümmling verliert einen beliebten Sympathieträger, denn die Fahrten im „Pingel – Anton“ wurden immer gut angenommen.

Quelle: www.museumsbahn-huemmlingerkreisbahn.de
24.02.2011Bahnhof Brilon-Wald könnte Hotel werden
Der alte Bahnhof in Brilon-Wald ist seit vielen Jahren ein echter Schandfleck bei der Durchfahrt durch den Ort. Das einst imposante Bahnhofsgebäude ist verwahrlost. Kein schöner Anblick für Einheimische und Gäste, die mit der Bahn anreisen und als ersten Eindruck von ihrer Urlaubsregion ein Bild von einem sehr maroden und ungepflegten Bahnhofsgelände bekommen.
Dieser Zustand muss sich nach Meinung vieler schnell ändern. Doch die Deutsche Bahn AG sitzt solche Probleme aus und wartet auf ein Engagement der Kommunen – so wie in Willingen geschehen – oder auf Investitionen aus der Wirtschaft. Die in Gründung befindliche „Wald-Bahnhof Sauerland Brilon Willingen GmbH & Co. KG“ möchte aus dem Objekt ein Wald-Hotel mit Eisenbahnromantik machen.
In ersten Gesprächen wurden bereits Repräsentanten der Bahn über das Vorhaben informiert. Auf große Resonanz stießen die Vorschläge der Initiatoren beim Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Patrick Sensburg und den Landtagsmitgliedern Hubert Kleff (CDU) und Dr. Karsten Rudolph (SPD). Auch NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper möchte sich in den nächsten Wochen vor Ort ein Bild machen. Die Verantwortlichen der Stadt Brilon sagen dem ehrgeizigen Projekt ebenfalls Unterstützung zu.
Man ist optimistisch, dass Fördermittel von verschiedenen Trägern zur Verfügung gestellt werden und im Anschluss mit den konkreten Planungen und dem Bauvorhaben begonnen werden kann. Briloner und Willinger Unternehmer sind von dem Projekt überzeugt und werden bei Informationsveranstaltungen in Brilon-Wald, Brilon und Willingen in den nächsten Wochen über den aktuellen Stand informieren. Das Projekt ist länderübergreifend, städteverbindend und eröffnet mit seiner Wirtschaftsförderung und Denkmaleigenschaft vielfältige Förderzugänge. Die einschlägigen Förderungen müssen kombiniert werden. Die Stadt Brilon und die Gemeinde Willingen können in NRW bzw. Hessen dabei innovative Wege gehen.

Die bisherigen Pläne sehen nach Sanierung und Renovierung ein Low-Budget-Hotel vor, dass vor allem für Gruppenreisende oder Schulklassen geeignet ist. Insgesamt sollen 50 Übernachtungsplätze und 100 Sitzplätze für die Gastronomie im historischen Bahnhof entstehen. Weiterhin sollen auf den Gleisen Schlafwagen mit weiteren 150 Betten stehen, die den Traum von der Eisenbahnromantik im schönen und waldreichen Sauerland wahr werden lassen. Somit könnte der Wald-Bahnhof annähernd über 200 Betten in Hotel und Schlafwagen verfügen.
Der Wald-Bahnhof Sauerland soll langfristig zum Imagegewinn der gesamten Region beitragen und ein neues Gästeklientel in unsere Region locken.

Quelle: Briloner Stadtspiegel, 02.04.10
24.02.2011Preisexplosionen bei Bahnhofsgebühren
Die meisten Bahnhöfe in Ostwestfalen sind alles andere als luxuriös. Dennoch müssen die dort haltenden Bahngesellschaften ab sofort deutlich mehr zahlen. Denn die DB Station & Service AG hat sich ein neues Preissystem (SPS 11) einfallen lassen müssen, nachdem die Bundesnetzagentur das bisherige System für ungültig erklärt hat.
Nur leider versteht niemand die Preispolitik, die nun gefahren wird. Im Durchschnitt steigen die Preise für die Halte in den Bahnhöfen um satte 37%. Die Verkehrsverbünde kostet das 7 Mio EUR zusätzlich im Jahr. Natürlich sind die Betroffenen absolut nicht einverstanden. Sollten die Preise Bestand haben, drohen nach Angabe der Verbünde sogar Angebotskürzungen.
Das Preissystem berechnet sich nach einem komplizierten Schlüssel und teilt die Bahnhöfe in 7 Kategorien (1 groß, 7 kleiner Bahnhof) ein. Die Logik hinter dem System ist nicht klar zu erkennen. So sind die Preise pro Halt für Bielefeld Hbf und Altenbeken mit 16,97 EUR identisch (Altenbeken früher 5,97 EUR, Bielefeld 15,88 EUR), haben ansonsten aber nur eine Gemeinsamkeit: sie sind ICE-Halt. Das gilt auch für Paderborn Hbf, hier kostet der Halt aber nur 8,25 EUR (früher 5,97 EUR).
Auffällig ist vor allem, daß die Stationen, an denen überwiegend DB-Züge halten, deutlich besser wegkommen: der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr spart 2 Mio pro Jahr, Berlin Hbf kostet nun 14,69 EUR statt 43,49, Dortmund Hbf 13,55 EUR statt 20,76 EUR, Hannover Hbf 19,16 EUR statt 30,44 EUR. Macht mal eben 64 Prozent weniger in der Hauptstadt, aber 54 Prozent mehr in runtergekommenen Bahnhofsödnis Löhne (4,61 EUR statt 3 EUR).
Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Natürlich dementiert die Bahn hier gezielte Benachteiligungen der Konkurrenten.
Anmerkung des Webmasters: Mal ehrlich gefragt: warum sollte die DBAG auf einmal nicht mehr der Konkurrenz Steine in den Weg legen? Die Strecken kann sie ja nicht mehr kaputtsparen und stilllegen, seit die Verkehrsleistungen von den Verbänden bestellt und ausgeschrieben werden. Da bleibt als Ausweg ja nur eine Preiserhöhung oder die Benachteiligung im Fahrplan durch SEV und Langsamfahranweisungen für bestimmte Züge...

Quelle: Neue Westfälische, 23.02.11
12.02.2011Rhein-Sieg-Bahn möchte Sulinger Kreuz übernehmen
Die DB-AG denkt über eine Entwidmung der Strecke Rahden - Bremen nach, doch es regt sich großer Widerstand. Ein möglicher Betreiber wäre die RSE aus Bonn. Die Lage ist ein wenig verworren: die DB behauptet, seit der Stilllegung 1997 gäbe es kein Verkehrskonzept für die Strecken Nienburg - Diepholz und Rahden - Bremen. Interessanterweise zeigten damals aber sowohl die OHE als auch die RSE Interesse. Beide wollten die kompletten Strecken übernehmen, scheiterten aber an der DB, die den noch im Güterverkehr genutzten Abschnitt Barenburg - Sulingen - Diepholz nicht abgeben wollte. Nun verhandelt die Rhein-Sieg-Bahn aber wieder mit der DBAG.
Ein weiterer Stolperstein ist die Sulinger Südschleife, die die Stadt gerne bauen würde. Diese Schleife würde die Güterzüge von Diepholz nach Barenburg aufnehmen, womit der Bahnhof in Sulingen überflüssig werden würde und die Stadt das frei werdende Gelände zu Geld machen könnte. Ein freigehaltener Bahnkorridor hält den VCD nicht davon ab, hier eine "kalte Entwidmung" zu vermuten. Die 700.000 EUR teure Maßnahme möchte die Stadt gerne von der EU gefördert haben, allerdings wurde laut EU für die laufende Förderperiode nichts angefragt.
Gutachten:
Für den Erhalt des Sulinger Kreuzes spricht sich das Land Niedersachsen aus, das in einem Gutachten den Erhalt dringend empfiehlt, als Option für zukünftigen Seeland-Hinterland-Verkehr. Nur leider sind die Strecken Bundeseigentum und damit hat das Land nicht viel zu melden. Ein weiteres Gutachten spricht sich aus wirtschaftlichen Gründen gegen die Wiederbelebung des Personenverkehrs aus, dieses Gutachten wird vom VCD aber nicht anerkannt, weil die Zahlen nicht veröffentlicht werden.
Alles in allem sieht es im Moment danach aus, als ob ein Betreiber für Güterverkehr Gewehr bei Fuß steht, DB und Politik aber mal wieder nicht in der Lage sind, global zu denken und ein gemeinsames Konzept anzugehen. Zudem möchte die DB liebend gerne der Konkurrenz eins auswischen...

Quelle: Neue Westfälische vom 08.01.11
04.02.2011NordWestBahn mit neuer Strecke
Die Weser-/Lammetalbahn von Bünde nach Hildesheim wird ab Dezember von der NordWestBahn betrieben und nicht mehr von der Eurobahn. Die NWB hat laut Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen und Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe das wirtschaftlichste Angebot bei der Ausschreibung eingereicht.
Die Bahn fährt im Stundentakt und wird von 1300 Reisenden täglich benutzt. Für die Fahrgäste soll sich nichts ändern. Weiterhin werden 11 Triebwagen vom Typ Lint 41 fahren. Sie werden lediglich umbeschriftet.

Quelle: Neue Westfälische
13.11.2010Buch über Scherfede-Holzminden erscheint/Vorstellung im Bahnhof Borgholz
Garrelt Riepelmeier hat ein Buch über die versunkene Magistrale Scherfede-Holzminden geschrieben, das Ende November in den Handel kommt. Vorgestellt wird es am 04.12. um 12 Uhr im Bahnhofsmuseum Borgholz.

Quelle: Garrelt Riepelmeier
13.11.2010Bahnhofsmuseum Borgholz ist wieder geöffnet
Lange war es geschlossen, das Stellwerk wurde abgebaut und Inventar verkauft, nun ist das Bahnhofsmuseum in Borgholz wieder geöffnet. Wie der Betreiber Hajo Menke mitteilte, wird das Museum wieder auf Anfrage geöffnet. Das Außengelände, das Stellwerk und der Fahrkartenschrank sind zwar mittlerweile verschwunden, trotzdem lässt sich noch immer die Eisenbahngeschichte erleben.
Die nächste reguläre Öffnung ist am 04.12., wenn dort das Buch "Scherfede-Holzminden" von Garrelt Riepelmeier vorgestellt wird.

Quelle: Bahnhofsmuseum Borgholz
12.11.2010DB Schenker übernimmt Verkehre von der TWE
Seit Ende September hat die DB Schenker Rail alle Koorporationsverkehre auf den Strecken der Teutoburger Wald-Eisenbahn AG übernommen. Bislang wurden diese Verkehre von der TWE Bahnbetriebs GmbH durchgeführt. Die TWE konzentriert sich nun auf Güterzug-Verkehre auf Strecken, die nicht der TWE gehören. Dies sind unter anderen
  • Zeithain - Würgendorf/F-Vitry-le-Francois/Brackwede-Süd (Luppen)
  • Beddingen - Hamm (Warmbreitband)
  • Beddingen - Duisburg - Hamm (Coils)
  • Duisburg Hafen - Mülheim-Styrum (Stahlblöcke)
  • Duisburg-Huckingen - Zeithain (Brammen)
  • Bous - Düsseldorf-Rath (Rundblöcke)
  • Düsseldorf-Rath - Bous (Schrott)
  • Bottrop - Nordenham (Koks)
  • Delmenhorst - Rechterfeld (Getreide)
  • Hesepe - Leipzig (Kerosin)


Quelle: Gera Nova
12.11.2010Streckenreaktivierung nimmt Konturen an
Der VVOWL hatte im Juni angekündigt, die Reaktivierung der Strecken Verl - Harsewinkel und Lemgo - Barntrup in Angriff zu nehmen. Nun ist klar, es wird nur eine Reaktivierung geben. Die Begatalbahn Lemgo - Barntrup wird nicht weiter untersucht. Ein gutes Stück vorangekommen ist man aber mit der TWE-Strecke Verl - Gütersloh - Harsewinkel. Der VVOWL will die Strecke nun ausschreiben und arbeitet intensiv daran, Fördermittel beim Land einzuwerben.

Quelle: Neue Westfälische
12.11.2010Doch noch Hoffnung für das Almetal
Seit 2006 ist die Almetalbahn im Abschnitt Paderborn - Büren stillgelegt und abgebaut. Nun gibt es ein neues Gutachten, daß die Reaktivierung billiger als bisher annimmt. In 2006 wurde im Zuge einer Machbarkeitsstudie zur Anbindung des Flughafens Paderborn/Lippstadt an das Bahnnetz ein Kostenrahmen von 43-48 Mio EUR ermittelt. Dies lag vorangig an der Überwindung der Höhendifferenz aus dem Almetal. Die Kosten schienen durch die erwartete Nachfrage nicht berechtigt zu sein.
Nun hat die Spiekermann Consulting Engineers eine neue Studie vorgelegt, in der nur noch von knapp 30 Mio EUR die Rede ist. Der Flughafen soll in der Variante von Wewelsburg an mit einem Shuttlebus angebunden werden. Die Bahntrasse durch das Almetal würde von Paderborn bis Büren reaktiviert. Das Fahrgastaufkommen wurde sehr niedrig ansetzt, die Berechnung nach einem standardisierten Verfahren durchgeführt. Es handelt sich hierbei um eine volkswirtschaftliche Nutzen-Kosten-Analyse, die einen positiven Wert von 1,2 für die Errichtung des SPNV auf der historischen Trasse ermittelt hat (1,0 ist der Mindestwert).
Der NPH beschloss deshalb in seiner Sitzung vom September, die Reaktivierung der Strecke mittelfristig in Angriff zu nehmen, und dabei den Flughafenzubringer als Zusatz zu betrachten. Vorrangig soll die Strecke Bielefeld-Paderborn-Büren wiederbelebt werden. Die Trasse soll nun in den Nahverkehrsplan des Dachverbandes Nahverkehr-Westfalen-Lippe (NWL) eingestellt werden. Sie wird hier in Konkurrenz zu anderen in Westfalen-Lippe zu reaktivierenden Strecken stehen. Ob die Almetalbahn hier die wichtigste bzw. bedeutendste ist, wird die Politik entscheiden.
Gleichzeitig beschloss die Verbandsversammlung auch, die Düsseldorfer Gutachter die Folgekosten berechnen zu lassen. Weiterhin soll der Kreis Paderborn für weitere 4 Jahre bei der Verkehrsicherungspflicht der Trasse mit 30.000 EUR unterstützt werden.

Vor 2015 wird wohl nichts passieren, da die Strecke auch in den Verkehrsinfrastrukturbedarfsplan des Landes NRW aufgenommen werden muss und dieser erst in 2015 fortgeschrieben werden soll (sofern die Landesregierung nicht etwas anderes regelt). Aktuell befindet sich die Almetalbahn in der 2. Stufe. Ob die Maßnahmen in der 1. Stufe (u.a. Sennebahn) bis dahin umgesetzt worden sind, weiss bis dato niemand.

Quelle: Neue Westfälische
29.06.2010VVOWL möchte Bahnstrecken wiederbeleben
Der Verkehrsverbund OWL will sich aktiv darum bemühen, zwei stillgelegte Bahnstrecken zu reaktivieren. Nach Möglichkeit soll die TWE-Strecke Verl - Gütersloh - Harsewinkel wieder für den Personenverkehr in Betrieb genommen werden. Heute verkehren hier nur Güterzüge. In die Überlegungen ist bereits eine Verlängerung bis Versmold enthalten. Diese Strecke böte zudem die Möglichkeit, Personenverkehr von Güterloh nach Paderborn durchzuführen, da die Strecke im weiteren Verlauf in Hövelhof an die Sennebahn Paderborn - Brackwede angebunden ist.
Auch die Strecke Lemgo-Lüttfeld - Barntrup solle wiederbelebt werden. Vorraussetzung ist natürlich in jedem Fall die Finanzierbarkeit. Dazu sollen Land, Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe und die Anliegergemeinden beitragen. 2015 könnte der erste Zug fahren.

Quelle: Neue Westfälische
12.01.2010Serverumzug ist vollständig abgeschlossen
Unser Provider Host Europe hat sich mal wieder selbst übertroffen und in weniger als 24 Stunden den kompletten Serverumzug durchgezogen. Nach ein paar kleinen Scriptanpassungen funktioniert der Bahnmarkt auch wieder vollständig. Wenn dennoch Fehlfunktionen auftreten sollten, dann bitte nicht zögern, mir zu mailen.

Quelle: webmaster
10.01.2010Seitenausfall wegen Serverumstellung möglich
In den nächsten Tagen kann es zu Ausfällen von Teilen der Webseite oder der gesamten Webseite kommen. Grund ist eine Serverumstellung bei unserem Provider, die mir einen günstigeren Vertrag beschert.
Ich rechne damit, daß die Umstellung bis Ende Januar gelaufen ist.

Quelle: Webmaster
25.12.2009Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch
Wir wünschen allen Freunden der Waldbahn ein frohes Weihnachtsfest 2009 und einen guten Rutsch ins Jahr 2010.
27.11.2009Mehr Züge in OWL zum Fahrplanwechsel
Mit dem Fahrplanwechsel am 13.12. wird das Zugangebot im Nahverkehr in OWL deutlich verstärkt. So wird die Ems-Börde-Bahn (RB 69) Bielefeld - Hamm bis in den Abend hinein im 30 Minutentakt fahren. Auf der Strecke Bielefeld - Detmold werden in den Spitzenzeiten die Züge um zusätzliche Triebwagen verlängert und damit das Sitzplatzangebot deutlich erhöht. Zudem werden die 12:50 Uhr-Züge Freitags und Sonntags von Bielefeld bis Altenbeken fahren (Gegenzug um 14:13 Uhr) und damit Anschluß an den Fernverkehr in Altenbeken herstellen. Auf dem Haller Willem Bielefeld - Osnabrück gibt es samstags nach 23 Uhr in beiden Richtungen noch eine zusätzliche Spätfahrt und auf der Sennebahn Paderborn - Bielefeld (RB 74) werden samstags die Züge bis 22:13 bzw. 22:39 Uhr im Stundentakt fahren. Die genauen Daten findet man unter VVOWL.de

Quelle: VVOWL
21.09.2009Nochmals Antik- und Eisenbahntrödelmarkt in Borgholz
Das Bahnhofsmuseum Borgholz ist seit dem 22.06.2009 geschlossen. Jetzt wurde auch das Hebelstellwerk abgebaut und damit das Museum endgültig beerdigt. Trotzdem gibt es am 26./27.09. noch einmal einen Trödelmarkt, auf dem neben antiken Dingen auch noch Restbestände aus dem Museum verkauft werden. Ab 13 Uhr werden die Devotionalien angeboten.

Quelle: www.museumsbahnhof.de
15.06.2009Bahnhofsmuseum Borgholz schließt endgültig am 21.06.09
Lange hat Hajo Menke versucht, das Ende zu verhindern, doch nun ist leider endgültig Schluß. Am 21.06.09 öffnet das Bahnhofsmuseum Borgholz zum letzten Mal die Tür für Besucher. 25 Jahre nach der Stilllegung der Strecke Scherfede - Holzminden ist nun auch das Aus für das Museum gekommen. Im ehemaligen Empfangsgebäude des Borgholzer Bahnhofs hatte der letzte Bahnhofsvorsteher, Erich Menke, ein kleines, aber feines Eisenbahnmuseum eingerichtet. Der Original Fahrdienstleiterraum wurde dabei um reichlich Exponate aus dem Eisenbahnwesen ergänzt. So entstand ein kleiner musealer Landbahnhof, in dem die Geschichte der Eisenbahn anzufassen war.
Nach dem Tod des Museumsgründers führte sein Sohn Hajo Menke das Museum weiter. Doch mangels politischem Interesse und spätestens mit dem endgültgigen Abriss fast der gesamten Strecke stand die Zukunft des Museums in den Sternen. Ohne Gleise war eine angedachte Draisinenstrecke nicht realisierbar, ohne Unterstützung eine Finanzierung des Museums langfristig nicht machbar.
Blutenden Herzens entschloss sich Hajo Menke deshalb Anfang 2009, das Museum zu verkaufen, doch leider fand sich kein Käufer. Daher wurde seit Ostern mit dem Verkauf des Inventars begonnen.
Nun ist das Ende gekommen: am 21.06. öffnet das Museum von 13.30 Uhr bis 18 Uhr letztmalig sein Türen für Besucher. Natürlich können auch sie ein Stück Eisenbahngeschichte käuflich erwerben. Am 27./28.06. findet dann ab 12 Uhr der ultimative Abverkauf des Restinventars (näheres unter www.museumsbahnhof.de)statt. Danach ist das Museums für immer geschlossen.
Für immer? Hoffen wir es nicht. Vielleicht findet sich ja doch noch ein Liebhaber, der das Museum und damit die Eisenbahngeschichte der gesamten Strecke Scherfede - Holzminden weiterleben lässt.

Quelle: Michael Kreutner, www.museumsbahnhof.de
08.05.2009Fahrpläne endlich vollständig
Die Fahrpläne der Museumsbahnen liegen nun endlich alle vor. Es sind auch noch einmal 6 neue Bahnen hinzugekommen, die Kasbachtalbahn, der Schluff bei Moers, die Oleftalbahn, die Hümmlinger Kreisbahn, die Ammerlandbahn und das Rhönzügle in Bayern. Viel Spaß beim Fahren

Quelle: webmaster
04.04.2009Umsteigen in Hameln droht
Die Zeit der durchgehenden S-Bahnen von Paderborn nach Hannover sind möglicherweise gezählt. Das Land Niedersachsen will den Verkehr bereits im Frühjahr 2012 neu ausschreiben, während die Verträge in Nordrhein-Westfalen noch bis 2013 laufen. Käme es zu einem Betreiberwechsel in Niedersachsen, so hätte das Auswirkungen auf die Gesamtstrecke: der Verkehr müsste in Hameln gebrochen werden, die Fahrgäste müssten umsteigen.

Quelle: Neue Westfälische
13.03.20091,5 Mio Euro für neue Bahnangebote in OWL
Viele Nahverkehrszüge in OWL sind überfüllt. Deshalb hat die VVOWL-Zweckverbandsversammlung nun 1,5 Mio EUR bereitgestellt um mehr Züge fahren zu lassen. Nach den Sommerferien geht es los, dann verkehren abends zusätzliche Züge auf den Strecken Bielefeld - Lemgo und Lemgo - Lage. Ab Dezember soll es zusätzliche Plätze auf der Strecke Bielefeld - Detmold geben und er Halbstundentakt zwischen Hamm und Bielefeld bis 21 Uhr verdichtet werden.
Auch die Nordwestbahnstrecken Sennebahn und Haller Willem profitieren: Samstags wird es abends mehr Züge geben.
Weiterhin gilt ab dem 01.08. in NRW eine Mobilitätsgarantie im Nahverkehr. Sie besagt, daß ab Verspätungen von 20 Minuten die Bahnkunden Taxikosten bis 20 EUR zurückfordern können.

Quelle: Neue Westfälische
11.02.2009Hoffnung für Rahden-Bremen
Es gibt wieder Hoffnung für die Wiederbelebung der Bahnlinie Rahden - Bremen. Ein Gutachten empfiehlt die Trasse als Option für künftige Güterverkehre. Das vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium erstellte Gutachten kommt zum Ergebnis, daß die Linie, neben einigen anderen, die vorhanden und genutzen Strecken im Güterverkehr von den Seehäfen ins Binnenland entlasten kann. Für den Erhalt der Linie hat sich mittlerweile auch die CDU-Fraktion (!) im niedersächsischen Landtag ausgesprochen.
Im Gutachten wird auch der Ausbau der Herforder Kurve empfohlen. Angesichts erwarteter steigern Güterzahlen könnte so eine Linie Wilhelmshaven-Osnabrück-Herford-Altenbeken-Kassel den Knoten Bremen und die Strecke Bremen-Hannover entlasten.

Quelle: Neue Westfälische
03.01.2009Neue Fahrpläne und Termine
Das Jahr hat kaum begonnen, da sind auch schon fast alle Fahrpläne da. Und Termine gibt es auch wieder reichlich. Viel Spaß bei der Wochenendplanung.

Quelle: Webmaster
03.01.2009Kreis Paderborn fordert Umbau des Benser Bogens
Ein Ort, drei Bahnübergänge, und alle gleichzeitig zu, bis zu 20 Minuten pro Stunde. Das ist die Situation in Benhausen an der Strecke Paderborn-Altenbeken. Seit etlichen Jahren fordert die Stadt Paderborn die Begradigung der Strecke bei Benhausen, mit dem Ziel, die drei Bahnübergänge wegzubekommen und die Strecke um 5 Fahrminuten zu verkürzen. Im Dezember haben nun Mitarbeiter des Kreises Messungen durchgeführt und dabei festgestellt, daß die Schranken bis zu 20 Minuten pro Stunde unten sind, an allen Übergängen gleichzeitig. Für Rettungsfahrzeuge ist das eine Katastrophe, hier gehen schnell 4 wertvolle Minuten verloren.
Diese Ergebnisse untermauerten eine von Stadt und Kreis gleichlautende Resolution zur Begradigung des Bogens, die dem Bundesverkehrsminister im Oktober zugesandt wurde. Die Antwort aus Berlin kam nun: bis 2010 ist die geforderte Linienführung nicht im Investitionsplan mit drin. Gleichzeitig verweist das Ministerium auf Zahlen der DB von 1991 (!), die einen Neubau der Strecke südlich von Benhausen auf 44,5 Mio Euro (1. Variante) und 50,7 Mio Euro (2. Variante) schätzen. Die Beibehaltung des Bogens würde nach diesem Zahlenwerk nur 13,4 Mio Euro (1998 wegen Dammsanierungsmaßnahmen auf 30,6 Mio Euro korrigiert) kosten. Verwunderlich ist allerdings, daß die DB Zahlen aus 1991 präsentiert, wo sie doch selbst 2003 die Änderung des Gebietsentwicklungsplans beantragt hat um den Bogen zu begradigen.
Hoffen wir, daß dieses Bauvorhaben doch noch in naher Zukunft zur Ausführung kommt, zumal nach Einschätzung der DB AG der Zugverkehr noch zunehmen soll. Die Begradigung hätte nur Vorteile: 5 Minuten weniger Fahrzeit, mehr Ruhe in Benhausen und keine Bahnübergänge mehr, keine Gefahr von Dammrutschen mehr.

Quelle: Webmaster/Neue Westfälische
03.01.2009Stadt Paderborn macht mobil gegen DB AG
Pünktlich zu Weihnachten hat die Stadt Paderborn mit einem großen Plakat am Hauptbahnhof ihrem Unmut über die DB AG Luft gemacht. Seit nunmehr 10 Jahren laufen Verhandlungen über die Umgestaltung des Paderborner Hauptbahnhofs. Der Bahnhof ist zwar in den letzten Jahren durch die DB saniert worden (neue Bahnsteige, Aufzüge, etc.), aber das Bahnhofsgebäude ist nach wie vor ein potthässlicher 50er-Jahre-Bau, in dem es nicht einmal Sitzgelegenheiten gibt.
Die Stadt Paderborn beginnt nun im März 2009 mit dem Umbau der Bahnhofstraße und des Bahnhofsvorplatzes, um die Optik aufzuwerten und das Problem der Busspuren lösen zu können. Die Stadt kann dabei aber nur auf die eigenen Gelände zugreifen, große Teile des Bahnhofsvorplatzes und das Empfangsgebäude gehören der DB. Und die mauert seit 10 Jahren, über die Gründe kann man nur spekulieren. So verdient die DB mehr an Zughalten, als an den Geschäften, gleichzeitig dünnt sie den Fahrplan im Fernverkehr immer weiter aus. Nun ist der Stadt der Kragen geplatzt. Sie hat ein großes Plakat auf dem Bahnhofsvorplatz aufgestellt, daß von allen Seiten aus gut zu lesen ist. "Die Stadt Paderborn baut, die DB leider nicht". Um die Reisenden zum Protest bei der DB zu animieren, ist auch noch die Telefonnummer der DB-Zentrale in Berlin abgedruckt.
Mal sehen, was diese Aktion bewirkt. Vor einigen Jahren hat die Stadt Bielefeld in einer ähnlichen Aktion auf einem großen Plakat direkt zu Beschwerden bei Herrn Mehdorn aufgerufen, da die Bauarbeiten am Bielefelder Hbf einfach nicht zu Ende geführt wurden. Mittlerweile ist der Bahnhof in Bielefeld fertig und ansehnlich.

Quelle: Webmaster/Neue Westfälische
03.01.2009Neues elektronisches Stellwerk in Göttingen steuert Altenbeken-Ottbergen
Ein neues elektronisches Stellwerk übernahm in Göttingen am 19. Oktober 2008 die Steuerung aller Signale, Weichen und Bahnübergänge entlang des rund 185 Kilometer langen Harz-Weser-Netzes mit den Strecken Altenbeken-Ottbergen, Ottbergen-Kreiensen, Ottbergen-Göttingen und Bodenfelde-Northeim. Damit werden 17, teilweise bis zu 100 Jahre alte Stellwerke, ersetzt. Durch die Umstellung erhofft sich die Deutsche Bahn (DB) in Zukunft einen zuverlässigeren und effizienteren Betrieb. Im Vorfeld der Umstellung wurden einige laut DB nicht mehr benötigte Ausweichgleise entfernt. Während der Umstellungsphase ließen sich Einschränkungen im Zugbetrieb an den Wochenenden und in den Nachtstunden nicht immer vermeiden. Die Gesamtkosten für die Umstellung werden von der Deutschen Bahn auf rund 38 Millionen Euro beziffert.

Quelle: pro Bahn
03.01.2009Wege in Ottbergen werden noch länger und gefährlicher
In Ottbergen sind die Wege zwischen den noch betriebenen Gleisen 1 und 11 sowie dem Gleis 2 schwieriger geworden. Der Übergang über das Gleis wurde abgebaut, Reisende müssen nun über die lange Treppe den Bahnhof komplett verlassen und die Autounterführung nutzen, um auf die andere Seite zu gelangen. Dieser nicht barrierefreie Weg ist gefährlich, da sich in der Autounterführung nur ein schmaler Bürgersteig befindet.

Quelle: pro Bahn
03.01.2009Ehemalige Denkmallok vom AW Paderborn soll Gelsenkirchen-Bismarck zieren
Viele Paderborner werden sich noch an die Dampflok 052 404 erinnern, die nach ihrer Ausmusterung Ende 1976 noch viele Jahre im Ausbesserungswerk Paderborn-Nord auf einem Abstellgleis als Denkmallok abgestellt war. Zukünftig soll die Dampflok nun einen Blickfang für den neu geplanten Eisenbahn-Erlebnispark "Railworld" im ehemaligen Betriebswerk Gelsenkirchen-Bismarck werden. Hierzu wird die Lok bis zum Jahr 2010 äußerlich überarbeitet. Da nun nicht mehr wie früher die Auszubildenden des Paderborner Wagenwerkes für diese Aufgaben zur Verfügung stehen, sucht der neue Besitzer, ein privater Eisenbahnverein, nach Spendern für den Erhalt der Maschine.

Quelle: pro Bahn
03.01.2009Stillgelegtes Bahnsteiggleis in Soest reaktiviert
Überraschend begann vor einigen Wochen ein Zweiwegebagger das zugewucherte Gleis südlich vom Bahnsteig 1 im Bahnhof Soest frei zu räumen und zu sanieren. Von diesem Kopfgleis fuhren bis 1960 Personenzüge und Triebwagen über die WLE-Trasse von Soest über Belecke nach Brilon. Nach Informationen der Zeitschrift "Bahn-Report" in der Dezemberausgabe soll die Eurobahn demnächst dieses Gleis nutzen, um ihre Triebwagen abstellen zu können.

Quelle: pro Bahn
03.01.2009Kapazitätserweiterung für Knotenbahnhof Hamm beschlossen
Von einem bundesweiten Programm zur besseren Anbindung der Seehafen-Hinterlandverkehre wird nun auch der Knotenbahnhof Hamm profitieren. So sollen bis zum Jahr 2010 ca. 4,2 Millionen Euro in die dortigen Gleisanlagen investiert werden, um in Zukunft die sich ständig steigernden Güterverkehre aus Richtung der Häfen Bremen und Hamburg besser bewältigen zu können. Dieses sieht eine Finanzierungsvereinbarung vor, die bereits am 18. Juli 2008 zwischen dem Bund und der Bahn geschlossen worden ist. Hamm stellt für die über Münster ankommenden Güterzüge die Drehscheibe für die Weiterfahrt in Richtung Westen, Süden und Osten dar. Die derzeitige zweigleisige westliche Umfahrung des Bahnhofs Hamm stößt bereits jetzt an seine Grenzen, wodurch zum Teil auch der Personenverkehr gestört wird. Die Planungen für die Kapazitätserweiterungen an den Gleis- und Signalanlagen sind bereits abgeschlossen worden, so dass die ersten Aufträge noch in diesem Jahr vergeben werden können.

Quelle: pro Bahn
03.01.2009Gleisanschlüsse in Paderborner Industriegebiet erleben Renaissance
Lange Zeit ging es auf den Anschlussgleisen im Paderborner Industriegebiet am Frankfurter Weg eher ruhig zu und so einige ehemals genutzte Gleisanschlüsse wurden im Laufe der Zeit abgebaut. Nachdem seit dem Frühjahr inzwischen regelmäßige Transporte vom Zementwerk Atlas nach Polen stattfinden, beginnt nun auch ein Hersteller von Betonfertigteilen mit dem Bau einer modernen Fertigungshalle samt Gleisanschluss. Am 30. November 2008 erfolgte der Einbau einer Weiche, mit der das neue Produktionsgebäude demnächst auch per Bahn erreicht werden kann.

Quelle: pro Bahn
03.01.2009Abbau von Bahnsteiganlagen im Bahnhof Büren ungeklärt
Vor einigen Wochen wurden aus nicht näher bekannten Beweggründen die alten Bahnsteiganlagen im Bahnhof Büren abgerissen. Anwohner vermuteten bereits, dass die Flächen für eine spätere bahnfreie Nutzung vorbereitet werden. proBahn fragte bei der Stadt Büren nach und bekam eine ungewöhnliche Antwort. Nach dem Schreiben der Bürener Bauverwaltung sind auch der Stadt Büren die Hintergründe des Abbaus nicht bekannt. Auch Nachfragen beim Eigentümer, der Westfälischen Almetalbahn sowie dem Kreis Paderborn, der für die Verkehrssicherungspflicht verantwortlich ist, führten seitens der Stadt Büren zu keinem Ergebnis. Laut gut unterichteten Kreisen soll Luttger Guttwein, Inhaber der Westfälischen Almetalbahn, ziemlich entsetzt reagiert haben, als er vom Abriss der Bahnsteige erfahren hat.

Quelle: proBahn
03.01.2009Neue Chance für Reaktivierung der Bahnstrecke Brilon Stadt - Brilon Wald
Die Chancen für eine schon seit längerer Zeit immer wieder diskutierten Reaktivierung des Abschnitts Brilon Wald - Brilon Stadt für einen Personenverkehr sind Mitte Dezember gestiegen. Unter der Auflage, dass der zuständige Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL) auf diesem Abschnitt Verkehre bestellt, hat das Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes NRW in Aussicht gestellt, den Bahnhof Brilon Stadt im Rahmen des Infrastrukturfinanzierungsplans zu fördern. Eine Entscheidung über einen möglichen Betrieb wird von Seiten des ZRL im nächsten Jahr gefällt werden. Der Teilabschnitt der ehemaligen Oberen Almetalbahn wird derzeit noch stark im Güterverkehr genutzt.

Quelle: proBahn
03.01.2009Neues Buch: Geschichte der Westfälischen Landes-Eisenbahn
Unter dem Titel "Von Warstein bis ins Münsterland" haben die Autoren Josef Kückmann und Dr. Burkhard Beyer ein Buch zur Geschichte der Westfälischen Landes-Eisenbahn (WLE) herausgebracht. Auf über 270 Seiten haben die Autoren aus dem reichhaltigen Archiv des 125 Jahre alten Unternehmens Daten, Fakten und viele Fotos zusammengetragen und ein spannendes und informatives Werk geschaffen. Erhältlich ist das Buch zum Preis von 39,80 Euro im Buchhandel oder beim Verlag DGEG Medien GmbH in Hövelhof.

Quelle: proBahn
02.01.2009Strecke Menden - Hemer verkauft
Der 23. Dezember 2008 war ein sehr guter Tag für Hemer: Die westfälische Landesgartenschaustadt hat die stillgelegte Bahntrasse nach Menden sowie das komplette Hemeraner Bahnhofsgelände gekauft! Die Stadt Hemer hat von der Bahnentwicklungsgesellschaft das ehemalige Bahnhofsgelände Hemer und die stillgelegte Bahntrasse nach Menden komplett erworben. Das Hemeraner Stadtgebiet vergrößert sich damit für einen hohen sechsstelligen Eurobetrag stachelartig bis zu der blauen Metallbrücke in der Horlecke, aber das ist nicht das Wesentliche. Wichtig ist der - am 23. Dezember unterzeichnete - Kooperationsvertrag mit der Rhein-Sieg-Eisenbahn-Gesellschaft, die diese Bahnstrecke für Personenbeförderung wieder in Betrieb nehmen will - mindestens bis zur Landesgartenschau 2010 in der Felsenmeerstadt. Bis zum 30. Juni 2009 kann die RSE aus welchem Grund auch immer absagen und vom Vertrag zurücktreten - auch das ist so vertraglich vereinbart. Für diesen Fall wird die Stadt Hemer die Gleisstrecke aufheben und den Bahndamm zuschütten: „Dann können wir den Radweg verwirklichen”,will Bürgermeister Michael Esken dann auf den bereits genehmigten Plan B zurückgreifen. Für die Landesgartenschauplaner bei der Stadt Hemer ist es jetzt nicht minder wichtig und beruhigend, dass mit dem Erwerb des Bahnhofsgeländes der Kreuzungsbereich Ostenschlahstraße nun doch ausgebaut werden kann.

Quelle: www.derwesten.de
31.10.2008HP Schloß Neuhaus eröffnet
1979 wurde der Bahnhof abgerissen, 29 Jahre später, am 30.10.2008, wurde der Haltepunkt Schloß Neuhaus der Sennebahn endlich wieder eröffnet.
"Es gibt ’nen Sonderzug nach Pankow," flachste Elsbeth Menneken, die langjährige frühere Vizebürgermeisterin, hoch erfreut über das Gedränge am neuen Bahnsteig. Menneken kann sich noch gut an die letzten Personenzüge erinnern, die vor Jahrzehnten im damaligen Bahnhof Schloß Neuhaus hielten. Es waren sonntags verkehrende Sonderzüge - zum winterlichen Ski-Vergnügen ins Sauerland.
Der nahe der Marienloher Straße gelegene Bahnhof Schloß Neuhaus wurde 1979, vor fast 30 Jahren, abgerissen - spätestens damit war der Ort für lange Zeit vom Schienenverkehr abgehängt. Der SPD-Kreistagsabgeordnete Dr. Helmut Funke, nicht minder erfreut wie Elsbeth Menneken, sprach daher nicht ganz unbegründet von einem "Jahrhundertereignis", als gestern der neue Bahnhaltepunkt Schloß Neuhaus mit einem Scherenschnitt der Offiziellen in Betrieb genommen wurde.
Er liegt zwischen Schatenweg und Hatzfelder Straße und hat rund eine halbe Millionen Euro gekostet. Finanziert wurde der Bau vom Land NRW, der Stadt, dem Nahverkehrsverbund Paderborn-Höxter (NPH) sowie der Bahn. Vom Schatenweg führt eine behindertengerechte Rampe zum Bahnsteig. Ein zweiter Zugang von der Hatzfelder Straße soll in den nächsten Wochen geschaffen werden, kündigte Uwe Lüers, Chef des Bielefelder Bahnhofsmanagements, an.
Der gestrige "große Bahnhof" für den kleinen Haltepunkt war ein regenreiches Ereignis: "Man könnte meinen, der Himmel weint Freudentränen", spannte Landrat Manfred Müller als NPH-Verbandsvorsteher den Schirm auf. Schon 1953 - wegen der ortsfernen Lage des früheren Bahnhofs - habe es Verhandlungen mit der DB zur Schaffung eines Haltepunkts an dieser Stelle gegeben, rief er in Erinnerung. Der Landrat: "55 Jahre nach den ersten Überlegungen sind wir tatsächlich hier angekommen!" Jahrelang hätten NPH und Stadt "gedrängt, moderiert, gefragt, gebeten, ja fast könnte man sagen gebettelt, dass es endlich weitergeht".
Der neue Haltepunkt Schloß Neuhaus wird werktags im Stundentakt, samstags bis 17 Uhr im Stunden- und danach im Zwei-Stunden-Takt bedient. Sonntags fahren die Züge alle zwei Stunden. Die Nordwestbahn hat einen Fahrplan-Flyer für den neuen Haltepunkt herausgebracht.

Quelle: Neue Westfälische
31.10.2008NRW drängt auf den Ausbau der Sennebahn
Am Rande der Feierlichkeiten zur Eröffnung des Haltepunkts Schloß Neuhaus erklärte Günter Kozlowski, Staatssekretär im Düsseldorfer Verkehrsministerium. Die Verkehrsleistung auf dieser Strecke sei "deutlich verbesserungsbedürftig". Die Verbesserung der Bahnverbindung zwischen Paderborn und Bielefeld sei "in hohem Landesinteresse".
Kozlowski bestätigte, dass in den letzten Monaten eine Planungsvereinbarung zwischen Land und Deutscher Bahn zum Ausbau und zur Beschleunigung der Sennebahn ausgehandelt wurde. Der Staatssekretär: "Wir sind uns in allen wesentlichen Punkten einig." Das Papier soll in Kürze unterzeichnet werden. Danach werde das Land "den erforderlichen Druck" ausüben, um eine zügige Planung durch die Bahn zu erreichen. Die Kosten für den Ausbau werden auf 18 Millionen Euro geschätzt. Die Fahrzeit zwischen Paderborn und Bielefeld, die heute in einer Richtung 63 und in der Gegenrichtung 70 Minuten beträgt, soll um 12 bzw. 15 Minuten gesenkt werden.
Der Blick ging gestern nicht nur Richtung Bielefeld. Für die Weigerung der Bahn, den auf Generalüberholung wartenden Paderborner Hauptbahnhof komplett oder teilweise an die Stadt zu veräußern - Kozlowski: ,,Ich weiß, dass der Bürgermeister das nicht so toll findet" -, brachte der Staatssekretär ,,gewisses Verständnis" auf: Zeige diese Haltung doch, dass dieser Bahnhof für die DB wichtig sei. Das gelte es zu respektieren. Kozlowski: "Aber dann muss die Bahn auch was dafür tun, dass das Ding ordentlich aussieht." Angeblich, so verlautete aus Kozlowskis Umfeld, soll die DB der Stadt gegenüber vor weniegn Tagen zwei Ideen zur Lösung des Problems aufgezeigt haben.

Quelle: Neue Westfälische
01.10.2008Bahnhofsmuseum Borgholz steht zum Verkauf
Vor wenigen Jahren hat Erich Menke noch für sein Museum das Bundesverdienstkreuz erhalten, doch nun sieht sich sein Sohn gezwungen, das Museum zu verkaufen. Hans-Josef Menke kann die Kosten für den Unterhalt leider nicht mehr alleine stemmen. Daher sucht er für sein Museum, das aus dem Empfangsgebäude und einem angebauten Wohnhaus sowie den Bahnsteiganlagen besteht, einen Käufer.
Zugleich wird das große Archiv des Museums aufgelöst. Am 18./19. und 25./26.10. findet ein großer Basar im Museum statt, bei dem die Bestände aus den Kellern angeboten werden. Dazu zählen Fahrzeuge wie die Handhebeldraisine für 16 Personen, Bahnbautechnik wie die Schienensäge, ein Mustergleis mit Holz-,Stahl-,Beton- und Y-Schwellen, eine komplette Stellwerkstechnik, Stempelpressen, Stempel, Edmonsonsche Rohlinge, reichlich Fachbücher, Plakate und Uniformen.
Hoffen wir, daß das Museum durch einen Käufer vor dem Untergang bewahrt wird.

Quelle: www.museumsbahnhof.de
07.09.2008Bahn verspätet sich in Schloß Neuhaus
Lange musste man in Neuhaus auf den Haltepunkt warten, nun wird es doch wieder später als geplant. Eigentlich sollte der neue Haltepunkt an der Sennebahn Ende September eröffnet werden. Doch nun wird es wohl auf einen Termin zwischen Ende Oktober und dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember werden. Der Grund liegt diesmal aber nicht bei der Bahn: ein Anwohner hatte drei Wochen nach Baubeginn einen Baustopp bewirkt. 4 Wochen Pause waren angesagt. Und verständlicherweise will die Bahn den HP auch erst dann in Betrieb nehmen, wenn er wirklich fertig ist.
Der Bahnsteig an sich ist fertig und abgenommen. Nun müssen noch die Beleuchtung und die Infosäulen installiert werden. Zudem soll noch ein zweiter Ausgang in Richtung Hatzfelder Straße gebaut werden. Doch ob der so schnell kommt, ist nicht klar. Auf der Beschilderung ist er jedenfalls nicht vorhanden, er war in der ursprünglichen Planung auch nicht vorgesehen.

Quelle: Neue Westfälische
02.09.2008Termine und Fahrpläne aktualisiert
Der Umzug ist nun abgeschlossen, jetzt habe ich auch wieder Zeit für die Bahn. Daher gibt es ab sofort auch wieder aktuelle Termine und, teilweise sehr kurzfristige, Fahrplanänderungen bei den Museumsbahnen. Die ersten Termine und Fahrten für 2009 sind auch schon da. Viel Spaß beim Stöbern und fahren.

Quelle: Webmaster
18.07.2008Bahnhof Scharmede wird umbenannt
Fast 125 Jahre lang hatte der Name Bestand: Scharmde. Nun soll nach dem Willen des Landes NRW Schluß damit sein. Zukünftig wird es heißen: "Nächster Halt Salzkotten-Scharmede". Was sich anhört wir eine weitere sinnlose Verschwendung von Steuergeldern, macht durchaus Sinn. Da in den Tarifstrukturen des Nahverkehrs die Tarife immer von Stadt zu Stadt gelten, muß der Fahrgast wissen, in welcher Stadt er sich gerade aufhält. Daher werden flächendeckend die Namen der Bahnhöfe an die Gemeindezugehörigkeit angepasst.
Und so kommt es, daß Ende 2009 aus Scharmde halt Salzkotten-Scharmede wird. Immerhin wird das Salzkotten kleiner geschrieben als das Scharmede. Die Kosten übernimmt übrigens komplett das Land NRW, die Kommunen zahlen nichts.
Durch die landesweit über 200 Umbenennungen bekommen einige Städte damit faktisch einen Hauptbahnhof, so auch Salzkotten. Das aber wird sich im Namen nur in Lippstadt niederschlagen. So manches Kuriosum ergibt sich dabei auch: so bekommt Mönchengladbach dadurch gleich zwei Hauptbahnhöfe: Rheydt Hbf gehört zur Gemeinde Mönchengladbach...
Ohne Ärger geht es auch nicht: Wattenscheid, bis zur Gebietsreform 1975 eine selbständige Gemeinde, wird das äußerst ungeliebte Bochum vorangesetzt. Da kocht die Volksseele: wat en sch...

Quelle: Neue Westfälische
18.07.2008In eigener Sache
So mancher wird sich fragen, warum seit gut drei Monaten ziemliche Funkstille herrscht. Der Grund ist recht simpel: da ich am 01.08. aus einer Mietwohnung in ein eigenes Haus umziehe, habe ich zur Zeit vollkommen andere Dinge im Kopf als Eisenbahn und Internet. Dieser Zustand wird wohl auch noch bis Ende August anhalten.

Quelle: webmaster
20.06.2008Schienenersatzverkehr zwischen Paderborn und Altenbeken
Vom 21.06. bis 01.07. besteht zwischen Paderborn und Altenbeken aufgrund von Bauarbeiten ein SEV für die RB 72 (Herford - Altenbeken - Paderborn). Betroffen sind die Linien RB 72 (Herford - Altenbeken - Paderborn) und die S5 (Paderborn - Hannover) Durch den SEV verlängern sich die Fahrzeiten für die RB 72 um eine satte Stunde, für die S5 um 30 Minuten. Alle anderen noch verkehrenden Züge werden von der DB mit lediglich 10 Minuten Verspätung avisiert.

Quelle: DB AG
14.05.2008Bau des HP Schloß Neuhaus hat begonnen
Mit dem symbolischen ersten Spatenstich begannen gestern die Arbeiten am neuen Haltepunkt der Sennebahn in Schloß Neuhaus. Ältere Neuhäuser können sich noch erinnern, dass bis in die siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts Züge in der damals noch selbstständigen Gemeinde, und zwar an der Marienloher Straße hielten. Mit der Aufgabe des dort für Fahrgäste relativ ungünstig gelegenen Haltepunktes hieß es: Umsteigen auf Auto oder Bus.
"Es geht nicht alles nur rückwärts bei der Bahn," lobte gestern Landrat Manfred Müller in seiner Eigenschaft als Vorsteher des Nahverkehrsverbundes Paderborn-Höxter (NPH) die Entscheidung, deren Baukosten in Höhe von 550.000 Euro freilich im Wesentlichen vom Land getragen werden. NPH und Stadt Paderborn teilen sich den nichtförderfähigen Rest von 96.000 Euro. Die DB bekommt den Haltepunkt damit zum Nulltarif. Zum symbolischen Spatenstich gestern hatten sich zahlreiche Mitglieder des Bezirksausschusses sowie des Nahverkehrsverbundes am Bahnübergang am Schatenweg eingefunden. Von dort aus wird der Haltepunkt erreichbar sein.
Paderborns Bürgermeister Heinz Paus nannte die Jahre langen Bemühungen um den neuen Haltepunkt eine "unendliche Geschichte". Aber es sei einfach widersinnig gewesen, dass die Sennebahn durch Neuhaus fahre, ohne den mit 24.500 Einwohnern größten Paderborner Stadtteil anzubinden. Paus: "Jetzt hoffen wir, dass die Gleisverbindung für viele eine Alternative zum Auto eröffnet."
Immerhin erfreut sich die Sennebahn steigender Beliebtheit. Die Fahrgastzahlen sind in den letzten Jahren um 40 Prozent gestiegen. Uwe Lüers, Leiter des Bahnhofsmanagements Bielefeld der DB Station& Service AG verschwieg aber nicht, dass umgekehrt manche Anwohner die neue Einrichtung kritisch beäugen. Allerdings seien die neuen Züge inzwischen sehr leise.
Gebaut wird auf der östlichen Seite der Gleise ein 105 Meter langer Bahnsteig, der mit 55 Zentimetern Höhe gut 20 Zentimeter niedriger ausfällt als andere Bahnsteige. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass breitere Züge für Industriekunden die Strecke benutzen. Auf dem Bahnsteig wird ein transparentes, beleuchtetes Schutzhaus mit Sitzgelegenheit und Funkuhr errichtet.
Ab September wird der Haltepunkt in Betrieb sein. Einziger Schönheitsfehler: es gibt nur den Zugang zum Schatenweg, die Busse haben Ihre Haltestelle aber in der Hatzfelder Straße, also am anderen Ende des Bahnsteigs.

Quelle: Neue Westfälische/Bahnmarkt
02.05.200817,9 Mio. für den Sennebahnausbau
Anscheinend kommt endlich Fahrt in den geplanten Ausbau der Sennebahn. Der aktuelle Entwurf für ein Investitionsprogramm des Landes NRW sieht allein für die Verbindung Paderborn - Brackwede 17,9 Mio EUR vor. Die komplette Liste, die auch weitere Investitionen in Ostwestfalen vorsieht, soll nun vom Regionalrat in Detmold beraten werden und bei positivem Votum noch vor der parlamentarischen Sommerpause offiziell auf den Weg gebracht werden.
Die gesamten Investitionen sollen bis 2013 freigegeben werden. Die 17,9 Mio EUR allein für die Sennebahn sind ziemlich genau der Betrag, der für einen Ausbau der Strecke auf 80 km/h (derzeit 60 km/h) notwendig ist. Weitere Bahnhöfe in der Region stehen auch mit größeren Beträgen auf der Liste: Ottbergen (6,8 Mio), Lage (6,2), Herford (3,1), Gütersloh (2,3), Rheda-Wiedenbrück (2,4), Bad Oeynhausen (5,3), Altenbeken (2,4) und Bünde (7,4).
Zusätzlich sollen noch folgende Stationen und Haltepunkte mit Fördermitteln bedacht werden: Steinheim (2,0), Holzhausen (0,59), Porta Westfalica (1,8) und Schieder (1,0) sowie die Sennebahn-Bahnhöfe Hövelhof (1,2), Paderborn-Nord (2,1), Schloß Holte (1,2), Sennestadt (1,2), Hövelriege (1,8) und Sennelager (1,2). Alles in Allem scheint sich der Kampf der gesamten Region für seine Bahnen gelohnt zu haben.
Einen Hemmschuh gibt es bei der ganzen Sache aber noch: NRW kann diese Investitionen in den nächsten Jahren nur leisten, wenn der Bund die Höhe seiner Investitionsfördermittel nicht senkt. Bei der aktuellen Nahverkehrspolitik der Regierung ist aber genau das zu befürchten.
Bis zum 09. Mai muß nun aus der Region ein Votum zu dem Vorschlag abgegeben werden, auch die Zweckverbände müssen sich noch bis Ende Mai äußern. Der Verkehrsausschuß soll dann das Papier in seiner Sitzung am 12. Juni endgültig verabschieden. So flott plant es jedenfalls das Verkehrsministerium.

Quelle: Neue Westfälische
29.04.200810.und 11.05: Zugausfälle zwischen Münster und Rheine
Am Wochenende des 10. und 11. Mai wird zwischen Greven und Emsdetten an den Weichen gearbeitet. Das bedingt einige Änderungen im Fahrplan. Betroffen ist die RB 89 und der RE 7. Deren Züge fallen zwischen Münster und Rheine ganztägig aus. Die DB empfiehlt die Benutzung der Züge der RE 15 oder der Westfalenbahn (RB 65).
Allerdings gilt für diese Züge, daß sie zwischen Greven und Emsdetten durch Busse ersetzt werden. Diese Busse haben aber so lange Fahrzeiten, daß teilweise erst der übernächste Zug wieder erreicht wird, sich die Reisezeit also um gut eine Stunde verlängert.

Quelle: DB
16.04.2008218 387 der Kurhessenbahn kommt zum Waldbahnfest der Waldbahn Almetal
Diese Lok der V160-Familie ist die einzige Maschine ihrer Baureihe, die im alten Bundesbahnfarbschema lackiert ist. Sie repräsentiert damit die Zeit der Deutschen Bundesbahn bis Anfang/Mitte der 70er-Jahre. In dieser Zeit (1974) endete auch der reguläre Zugverkehr auf der Almetalbahn zwischen Alme und Büren.
Die Lok wird gegen 11:30 Uhr in Ringelstein ankommen. Genaueres gibt es im Laufe des Tages auf der Homepage der Waldbahn Almetal.

Quelle: Waldbahn Almetal
04.04.2008Neuer Nahverkehrsplan des Zweckverbandes Ruhr-Lippe (ZRL)
Nach 1998 hat der Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL) nun aufgrund geänderter Rahmenbedingungen, wie z.B. der Kürzung der Regionalisierungsmittel und eines neuen ÖPNV-Gesetzes des Landes NRW, einen zweiten Nahverkehrsplan erstellt, der die planerische Grundlage für die nächsten Jahre darstellen soll. Zu den wichtigsten vorgesehenen Maßnahmen gehören die Rücknahme der Kürzungsmaßnahmen, bezogen auf die Region Hellweg-Hochstift das Auffüllen der morgendlichen Fahrplanlücke auf der Regionalexpresslinie RE11 (Paderborn-Düsseldorf) und die Wiedereinführung eines 30-Minuten-Taktes an Samstagen auf der Regionalbahn RB59 (Soest-Dortmund). Zur Optimierung der Verkehre in den Schwachlastzeiten und den geänderten Anforderungen der heutigen Zeit soll der Abendverkehr auf der Regionalbahn RB89 von Paderborn nach Hamm bis gegen 24.00 Uhr ausgedehnt werden. Darüber hinaus ist an den Aufbau eines systematischen Nachtverkehrs in den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag bis gegen 2.00 Uhr (Abfahrt an den Knoten) gedacht, an denen auch die Regionalbahnen RB59 und RB89 beteiligt werden sollen. Als ein weiterer Punkt findet sich die geplante Aufwertung der Regionalexpresslinie RE11 zur täglich verkehrenden Linie, also auch an den Wochenenden. In diesem Zusammenhang wird auch die Mitte-Deutschland-Verbindung (MDV) genannt, auf der der Erhalt des Fernverkehrs im durchgängigen 2-Stunden-Takt einschließlich der bereits gestrichenen Früh- und Spätzüge als Ziel formuliert wird, so dass dann Kassel wieder erstmals um 7.00 Uhr erreicht werden könnte und die letzte Rückfahrt von dort erst gegen 22.00 Uhr in Richtung Hellweg-Hochstift erfolgt. Mit dem Ablauf der Verkehrsverträge auf der Regionalexpresslinie RE17 (Hagen-Kassel) im Jahr 2015 und der Regionalbahn RB89 (Warburg-Münster) im Jahr 2018 soll dann auch ein Flügelzugsystem mit vereinten Zügen beider Linien zwischen Warburg und Kassel in Betracht gezogen werden. Hinsichtlich der Verkehrsinfrastruktur sollen bis 2015 auf der Relation Dortmund-Paderborn die noch ausstehenden Bahnübergangsbeseitigungen umgesetzt werden. Die Einrichtung eines neuen Haltepunktes ist an der Hellwegstrecke in Hamm-Westtünnen vorgesehen. Zudem sollen die in einem Pilotversuch an sieben Stationen erprobten Anzeiger mit minutengenauen Verspätungen auf zwölf weitere größere Bahnhöfe im Bereich des ZRL ausgedehnt werden. Der 382 Seiten umfassende Nahverkehrsplan kann unter www.zrl.de eingesehen werden.

Quelle: proBahn
17.03.2008Mechanisches Stellwerk abgeschaltet
Das aus dem Jahr 1915 stammende alte Stellwerk in Obervellmar hat seit dem 1. März 2008 ausgedient. Es war fast ein Jahrhundert für den Betrieb auf der Strecke Warburg-Obervellmar zuständig und regelte Weichen und Signale in diesem Abschnitt. Gegen 19 Uhr steuerte an diesem Tag die mechanische Seilzugtechnik des Stellwerkes noch einmal eine letzte Zugfahrt, als krönenden Abschluß den abendlichen Intercity nach Dortmund. Danach übernahm das neue elektronische Stellwerk in Warburg alle seine Aufgaben. Ab sofort werden damit Zugfahrten zwischen Warburg und Obervellmar von Frankfurt (Main) zentral gesteuert. Dank der modernen Technik stellen sich ab sofort die Züge ihre Weichen und Signale selber, nur im Ausnahme- oder Störungsfall muss noch ein Fahrdienstleiter per Mausklick eingreifen. Was mit dem alten Stellwerksgebäude geschehen wird, ist bisher noch unklar.

Quelle: proBahn
17.03.2008Über Ostern Schienenersatzverkehr nach Herford
Die Züge der Ostwestfalenbahn (RB72) von Paderborn nach Herford werden wegen umfangreichen Weichenarbeiten im Bereich Herford in der Zeit vom 21. bis zum 24. März 2008 von Paderborn kommend bereits in Bad Salzuflen enden, bzw. in die Gegenrichtung dort starten. Zwischen Bad Salzuflen und Herford wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Aufgrund der längeren Fahrzeit der Busse werden die Anschlussverbindungen nach Osnabrück in Herford nicht gehalten werden können. Reisende aus dem Gebiet Hellweg-Hochstift, die wichtige Anschlüsse in Osnabrück wahrnehmen möchten, sollten in dieser Zeit auf den etwas längeren Weg über Paderborn-Hamm-Münster ausweichen.
Auch am darauffolgenden Wochenende 29./30.03. werden so gut wie keine Nahverkehrszüge in Herford halten.
Über die umfangreichen Ersatzverkehre kann man sich bei der DB und den Privatbahnen Nordwestbahn, Westfalenbahn und eurobahn informieren.

Quelle: proBahn
11.02.20082009 beginnt Umbau des Paderborner Hbf
Seit Jahren wird davon geredet, immer wieder mit der DB verhandelt. Jetzt liegen die Finanzierungsbescheide vor. Ab 2009 kann das Umfeld des Paderborner Hbf begonnen werden. Die konkrete Planungsphase soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Zuerst werden Kanalarbeiten durchgeführt, danach die Bahnhofstraße umgebaut, danach sind der Busbahnhof und der Bahnhofsvorplatz dran. Im Herbst 2010 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Von den 5,5 Mio EUR muß die Stadt 2 Mio selbst tragen.
Davon wird aber der Hauptschandfleck, das Bahnhofsgebäude, noch nicht besser. Hier sind noch immer massive Verhandlungen mit der DB notwendig. Die Politik hofft, durch die Vorleistungen Druck auf die Bahn ausüben zu können. Diese Hoffnung wird allerdings nicht vom kompletten Paderborner Rat geteilt, zu oft schon hat die Bahn bewiesen, daß sie Paderborn abhängen möchte. Der Benhauser Bogen, der Containerbahnhof sind noch gut in Erinnerung.

Quelle: Neue Westfälische
11.02.2008Bahnanschluß in Paderborn nach 18 Jahren reaktiviert
Das Unternehmen Heidelberg Zement hat den aus dem Jahr 1927 stammenden Bahnanschluß reaktiviert und fährt nun Zementzüge ab Paderborn. 18 Jahre lang regte sich nichts auf den Gleisen, dann hat das Unternehmen aus ökonomischen Gründen den Anschluß umgebaut und saniert. Schließlich sollen nun knapp 100 Züge im Jahr 2008 von Paderborn nach Kattowitz in Polen rollen. Jeder Zug besteht aus 30 Waggons, insgesamt ist dieses Jahr eine Ladungsmenge von 150.000 Tonnen Zementklinker vorgesehen. Bis zum Jahr 2012 wird mit steigenden Zugzahlen gerechnet.
Gefahren werden die Leistungen bis zur polnischen Grenze von der Westfälischen Almetalbahn, in Polen übernimmt die private PCC die Züge.

Quelle: Neue Westfälische
15.12.2007Neue Bilder, Termine und Fahrpläne
Es gibt weitere Bilder zur Strecke Paderborn-Büren. Für 2008 sind reichlich Termine dazugekommen und weitere Fahrpläne. Zudem habe ich die Ansicht der Fahrtage der einzelnen Bahnen ein wenig überarbeitet, damit sie leserlicher sind.

Quelle: Webmaster
09.12.2007Neue Gleisbelegung in Paderborn
Im Paderborner Hauptbahnhof werden bedingt durch die Betriebsaufnahme der privaten Westfalenbahn auf der Regionalbahn RB72 (Paderborn-Herford) und der damit erfolgenden Trennung von der Regionalbahn RB89 (Paderborn-Hamm-Münster) einige Gleiswechsel erford So werden ab dem 9. Dezember die Züge in Richtung Herford grundsätzlich am Gleis 4 starten. Hiermit wird zukünftig der gesamte Verkehr der Privatbahnen Nordwestbahn und Westfalenbahn am etwas zurückliegenden und ohne Aufzug ausgestatteten Bahnsteig 4 und 5 abgewickelt. Im Gegenzug werden bis auf die alle zwei Stunden aus Warburg kommenden Züge der Regionalbahn RB89 am Gleis 3 West starten und sich damit die Umsteigevorgänge von der Ostwestfalenbahn aus Herford und der Sennebahn aus Bielefeld deutlich erschweren. Positiv ist dagegen der Rückkehr der Regionalexpresslinie RE11 an das Gleis 2 und den damit verbundenen kürzeren Wegen zum Zug.

Quelle: proBahn
09.12.2007Automaten für die 2008 startende Eurobahn
Die in einem Jahr unter anderem auf den Regionalbahnlinien RB59 (Soest-Dortmund) und RB89 (Paderborn-Hamm-Münster) startende Eurobahn hat kürzlich auf der Messe railtec 2007 beim Münchener Systemlieferanten ATRON 26 moderne Fahrscheinautomaten für ihre Triebwagen vom Typ FLIRT sowie mobile Terminals für die Zugbegleiter geordert. Alle Geräte sind jederzeit per Mobilfunk mit einem Zentralrechner verbunden, der unter anderem auch eine Fernwartung der Geräte zulässt. Die neuen Fahrkartenautomaten werden den Fahrgästen zukünftig wieder den Kauf einer Fahrkarte nach dem Zustieg im Zug erlauben. Die Automaten werden vom 5 Cent-Stück bis zur 2 Euro-Münze sowie alle Geldscheine bis zum 50 Euro Schein akzeptieren, wobei der 50 Euro Schein erst ab einem Fahrkartenwert über 30 Euro angenommen wird.

Quelle: proBahn/eurobahn
09.12.2007Zweckverband sucht Lösungen für Qualitätsmängel auf der RB 59
Die Nutzer der Regionalbahnlinie 59 von Soest über Unna nach Dortmund werden seit einiger Zeit häufig auf die Geduldsprobe gestellt. Immer wieder verspäten sich einige Fahrten auf dieser Linie oder fallen gar ganz aus. Darüber hinaus lässt oftmals auch die Sauberkeit zu wünschen übrig. Der zuständige Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL) hat sich deshalb auf die Suche nach Lösungen gemacht. Neben den ohnehin vereinbarten Strafzahlungen soll die Deutsche Bahn aufgefordert werden, hier kurzfristig Abhilfe zu schaffen. Vorgeschlagen wird in diesem Zusammenhang der kurzfristige Einsatz von Fahrzeugen der Baureihe ET425 auf dieser Linie, welche durch Übernahme einiger Strecken der Westfalenbahn GmbH am 9. Dezember frei werden. Darüber hinaus soll geprüft werden, ob es rechtlich und technisch möglich ist, die für Dezember 2008 geplante Betriebsaufnahme der Eurobahn auf der RB59 mit ihren neuen Fahrzeugen vorzuziehen.

Quelle: proBahn
09.12.2007Neue Zugzielanzeiger in Betrieb
Wie bereits angekündigt, sind Anfang November im Paderborner Hauptbahnhof die neuen Zugzielanzeiger in Betrieb genommen worden. Somit können nun auch die am Gleis 3 West abfahrenden Züge auf dem dort neu installierten Anzeiger dargestellt werden. Allerdings offenbarte die neue Technik auch schon schnell ihre Schwächen. So können auf den neuen Anzeigern an den Gleisen meist nur noch zwei bis drei Unterwegshalte eingeblendet werden, so dass bei langlaufenden Zügen der Streckenverlauf nur schwerlich erkannt werden kann. Darüber hinaus werden nun viele Bahnhöfe ihrer letzten Buchstaben beraubt. Sie fahren nun nach "Bad Meinber", "Hannover Flugha", "Brakel Kr.Höxte" oder auch "Driburg (Wes". Bei den Zügen in Richtung Hamm (Westf.) wird hingegen der unnötige Zusatz "Pbf" angefügt, der für "Personenbahnhof" steht.

Quelle: proBahn
09.12.2007Heimatzeitung "Die Warte" mit Bericht über die Almetalbahn
Die neueste Ausgabe der Heimatzeitung "die Warte" befasst sich in diesem Quartal mit der Almetalbahn zwischen Paderborn und Brilon-Wald. In einem acht Seiten langen Bericht wird von einer Zeitreise auf der Schiene berichtet. Zu haben ist das Heft für 3,50 Euro bei der Geschäftsstelle der Warte in 33142 Büren, Lindenstraße 12 (Kreisarchiv).

Quelle: proBahn
29.11.2007OWL-Nahverkehr neu strukturiert
Minister Wittke hat es zu Jahresbeginn bereits verkündet, nun ist es beschlossen: der Verkehrsverbund OWL hat seinem Nachfolger Platz gemacht. Der Verband stimmte für den Beitritt zum Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Unter diesem Namen sind ab 2008 fünf Verbünde vereint, darunter die beiden OWL-Verbünde VVOWL und Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter (nph). In NRW gibt es ab 2008 drei Dachverbände, die die Gelder verteilen. Sitz des NWL ist Unna. Gleichzeitig aber bleiben die Standorte und Arbeitsplätze der alten Verbünde bestehen.

Quelle: Neue Westfälische
16.11.2007Kleinbahnmuseum Enger kommt 2008
Der Rohbau steht. Finanziell unterstützt von Politik und Sponsoren baut der Kleinbahnverein Enger ein Museum. In Kürze beginnen die Innenarbeiten für das 250.000 EUR schwere Projekt. Läuft alles nach Plan, dann öffnet das Kleinbahnmuseum Mitte 2008.

Quelle: Neue Westfälische
09.11.2007erste Fahrpläne für 2008
Die ersten Museumsbahnen haben bereits die Fahrpläne für 2008 veröffentlich. Diese Pläne sind bereits in den Gesamtplan eingearbeitet.

Quelle: Webmaster
09.11.2007ICE wird Geschichte / RE11 mit Taktlücke / Sennebahn ohne Anschluss
Mit Beginn des neuen Jahresfahrplans 2008 wird es in der Region Hellweg-Hochstift wieder einige kleinere, aber durchaus bedeutende Veränderungen geben. Auf der Mitte-Deutschland-Verbindung wird das letzte verbliebende ICE-Zugpaar ab dem 9. Dezember durch einen Intercity Düsseldorf-Stralsund ersetzt und damit auch die letzte Direktverbindung nach Leipzig bzw. Dresden entfallen. Bei den Taktzeiten wird es zukünftig an einigen Halten kleine Verschiebungen geben. Richtung Kassel verlassen die IC-Züge demnächst Soest zur Minute 22 und Lippstadt zur Minute 33 etwas später, erreichen aber den Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe eine Minute früher. In Richtung Düsseldorf verlassen die IC-Züge den Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe bereits zur Minute 00, Lippstadt zur Minute 26 und Soest zur Minute 37. In Altenbeken, Paderborn und Hamm bleiben die derzeitigen Taktzeiten unverändert. In Richtung Osten wird der letzte IC wieder täglich bis Halle verkehren, außerdem der sonntäglich letzte IC bis Erfurt verlängert werden. In Richtung Ruhrgebiet wird der neue IC gegen 16 Uhr nur noch bis Düsseldorf verkehren, dafür der IC gegen 20 Uhr sonntags bis Köln Hbf verlängert werden.

Im Nahverkehr wird auf der Linie RE11 ein Zugpaar gestrichen (Soest an 10.21 Uhr,Lippstadt an 10.32 Uhr, Paderborn an 10.50 Uhr - Paderborn ab 11.09 Uhr, Lippstadt ab 11.25 Uhr, Soest ab 11.36 Uhr) und sich damit erstmals eine Lücke im ansonsten zweistündigen Taktverkehr ergeben. Darüber hinaus wird der RE11 Paderborn Hbf eine Minute später verlassen und so zur gleichen Taktzeit wie die IC-Züge Richtung Hamm verkehren. Mit Übernahme der Ostwestfalenbahn durch das private Unternehmen Westfalenbahn werden die Linien RB72 und RB89 getrennt und diese damit jeweils in Paderborn enden. Hierdurch bedingt werden zur Vermeidung von Namensverwechslungen die Züge der RB89 in Ems-Börde-Bahn umbenannt. Die erste Fahrt der RB89 von Warburg nach Paderborn wird zukünftig montags bis freitags eine Viertelstunde vorgezogen, so dass sich in Paderborn ein Anschluss an die RE11 um 7.10 Uhr nach Düsseldorf ergibt. Aufgrund einer um eine Minute späteren Ankunft der Züge der RB89 aus Hamm und einer eine Minute früheren Abfahrt der Züge der Sennebahn nach Bielefeld wird die Mindestzeit von 6 Minuten zum Umsteigen unterschritten und damit die offizielle Anschlussverbindung verloren gehen. Da dieses in Gegenrichtung durch die eine Minute spätere Ankunft der Sennebahn in Paderborn ebenfalls der Fall sein wird, werden Fahrgäste diese bei Umsteigeverbindungen zur RB89 demnächst in Auskunftssystemen nicht mehr genannt bekommen und auf Busverbindungen der BahnBusHochstift (BBH) verwiesen werden. Angesichts von Planungen der DB für einen gegen die Nordwestbahn konkurierenden Schnellbus Bielefeld-Paderborn lassen sich erste Vorwürfe von Fahrgästen, hier werde versucht, Fahrgäste der Nordwestbahn zur DB-Bustochter zu bringen, nicht ganz von der Hand weisen. Sportlichen Umsteigern sei aber an dieser Stelle empfohlen, es trotzdem weiterhin mit der Kombination Sennebahn und RB89 zu versuchen.

Quelle: proBahn

09.11.2007CDU-Landtagsfraktion will stillgelegte Bahntrassen in Radwege umwandeln
Mit einem Antrag will die CDU-Landtagsfraktion die Landesregierung auffordern, Teile des 600 Kilometer umfassenden stillgelegten Bahnnetzes in Radwege umzuwandeln. Etwa 50 %, also 300 Kilometer, wären nach Einschätzung der Christdemokraten kurzfristig zu attraktiven Radflächen geeignet. Nach Angaben der CDU haben die meisten stillgelegten Trassen auch in Zukunft keine wirtschaftliche Reaktivierungschance. Mit einer Landesinitiative "Alleenradwege auf stillgelegten Bahntrassen" soll so eine Plattform geschaffen werden, um Fahrradtourismus mit der Erhaltung des Landschaftsbildes zu verknüpfen.

Quelle: proBahn
12.10.2007Eggebahn zukünftig mit besserem Anschluss in Holzminden
Für die Fahrgäste der Eggebahn nach Holzminden, welche über den Endbahnhof Holzminden weiter in Richtung Kreiensen fahren wollen, wird zum Jahresende endlich wieder der Anschluss zwischen den Zügen der Nordwestbahn (NWB) und der Deutschen Bahn (DB) verbes Nachdem Ende 2003 die Nordwestbahn von der Deutschen Bahn den Verkehr auf der Eggebahn übernommen hatte, wurde hiermit nicht nur das Ende der durchgehenden Züge von Paderborn nach Kreiensen eingeläutet, sondern obendrein auch der Übergang zwischen beiden Zugbetreibern derart schlecht gestaltet, dass teilweise Wartezeiten von bis zu 50 Minuten anfielen. Kreiensen stellt dabei einen wichtigen Verknüpfungspunkt zur ehemaligen Nord-Süd-Strecke und unter anderem auch zur IC-Linie Hamburg-Frankfurt sowie in Richtung Bad Harzburg/Braunschweig dar. Nachdem die DB zum letzten Fahrplanwechsel auf der Mitte-Deutschland-Verbindung auch die Verbindungen zwischen Kassel und Altenbeken ausgedünnt hat, soll die Strecke über Kreiensen und Holzminden auch eine Art Ausweichverbindung darstellen.

Quelle: proBahn
12.10.2007ET425 wieder wegen Rutschgefahr ausgebremst
Das Eisenbahn-Bundesamt hat am 28. September beschlossen, dass die bundesweit im Einsatz befindlichen Triebwagen der Baureihen 423 - 426 ab sofort ihre Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h auf nun 125 km/h drosseln müssen. Betroffen hiervon sind in der Region Hellweg-Hochstift unter anderem die Linien RB72 (Paderborn-Herford), RB89 (Münster-Hamm-Paderborn-Warburg) sowie die S5 (Paderborn-Hannover). Grund hierfür ist erneut die Problematik des Durchrutschends der Züge aufgrund eines vor allem im Herbst vorhandenen Schmierfilms. Nach Meinung des Eisenbahn-Bundesamtes ist die Bremsproblematik bei diesen Zügen trotz Nachbesserungen immer noch nicht ausreichend gelöst worden, während die Deutsche Bahn die Sicherheit der Züge durch die Nachrüstung mit einem Anti-Blockier-System, modifizierten Sandstrahleinrichtungen sowie zusätzlichen Magnetschienenbremsen gesichert sieht. Bedingt durch die geringeren Höchstgeschwindigkeiten verspäten sich die Züge auf den genannten Linien teilweise um einige Minuten. Die Verspätungen können jedoch durch die planmäßigen Aufenthaltszeiten in den Bahnhöfen Paderborn und Hamm weitgehend wieder aufgefangen werden.

Quelle: proBahn
12.10.2007Gleisumbau- und Abbauarbeiten zwischen Altenbeken und Ottbergen
Im Zusammenhang mit dem Neubau eines Stellwerkes werden sich die Fahrgäste zwischen Ottbergen und Altenbeken an einige Veränderungen auf den Zwischenbahnhöfen gewöhnen müssen. Ottbergen behält nach vorliegenden Informationen nur noch die Gleise 1, 2 und 51. Die Gleise 3 und 52 sowie sämtliche Nebengleise verschwinden im Zuge des bereits angelaufenen Umbaus. Neuerungen auch in Brakel und Bad Driburg. Hier werden ebenfalls Gleise zurückgebaut und die Bahnhöfe damit zu Haltepunkten.

Quelle: proBahn
28.09.20072008 Baubeginn für Haltepunkt in Schloß Neuhaus
Anscheinend endet die unendliche Geschichte um den Haltepunkt in Schloß Neuhaus nach nur 10 Jahren mit einem Happy End. Landrat Manfred Müller gab nun am Rande der Nahverkehrsverbandsversammlung in Bad Driburg bekannt, daß im zweiten Quartal 2008 endlich der Baubeginn ist. Die Stadt Paderborn konnte endlich das letzte benötigte Grundstück zwischen Hatzfelder Straße und Schatenweg kaufen. Mittlerweile sind die benötigten Flächen an die DB AG abgetreten, die im ersten Quartal 2008 den Bau ausschreiben wird.
Hoffen wir, daß diesmal nichts mehr dazwischen kommt, damit spätenstens zum Fahrplanwechsel im Dezember 2008 endlich wieder an der Sennebahn der Stationsname "Schloß Neuhaus" auftaucht.

Quelle: Neue Westfälische
26.09.2007Zug der Waldbahn Almetal entgleist bei Brilon, keine Verletzten
Am Samstag, 22.09. sollte die jährliche Herbstsause der Waldbahn nach Willingen stattfinden, eine Tagestour mit typischen Nebenbahnfahrzeugen aus dem Jahr 1960 und reichlich Spaß im Sauerland. Doch die Fahrt gestaltete sich anders als geplant. Um 9:15 Uhr startete der mit 90 Fahrgästen voll besetzte historische Zug der Baureihe 798 in Ringelstein zu seinem Tagesausflug nach Willingen. Doch nach 1 Stunde geschah, womit niemand rechnete: der Zug entgleiste kurz vor Brilon bei Kilometer 48,23.

In der dort befindlichen Baustelle hatte die Gleisbaufirma Schienen am Streckengleis gelagert. Daß diese Schienen zu hoch gelagert waren, war für den Fahrer des Schienenbusses nicht zu erkennen und so setzten beide Triebwagen mit den Achslagern auf diesen Schienen auf und wurden regelrecht aus dem Gleis gehebelt. Der erste Triebwagen fuhr komplett in den Schotter, der zweite Triebwagen hing noch mit einem Rad im Gleis.

Verletzt wurde bei dem Unglück niemand. Die Fahrgäste verhielten sich die ganze Zeit über ruhig und konnten nach gut einer Stunde mit Bahnbussen ihren Ausflug fortsetzen.

Mit professioneller Unterstützung durch DBNetz wurde noch am Nachmittag die Bergung der Fahrzeuge durchgeführt, die sich bis weit nach 20 Uhr hinzog. Wie hoch die Schäden an den Fahrzeugen sind, muß nun durch einen Gutachter festgestellt werden. Ob die Waldbahn ihr für dieses Jahr geplante weitere Fahrtenprogramm noch durchführen kann, ist zur Zeit noch unklar.

Aktuelle Informationen zur Fortführung des Fahrtenprogramm sowie weitere Informationen gibt es im Internet unter www.waldbahnalmetal.de.

Quelle: Waldbahn Almetal

08.09.2007Neue Hoffnung für Bahnhalt in Schloß Neuhaus
Seit bald 20 Jahren versucht die Politik immer wieder, einen Haltepunkt in Schloß Neuhaus zu erzeugen. Nun ist man dem Ziel einen kleinen Schritt näher gekommen. Nach Angaben von Dr. Helmut Benteler, Fraktionschef der CDU im Kreistag Paderborn, ist seit Juli durch das EBA die Plangenehmigung für die Erichtung eines Haltepunkts der Sennebahn am Schloß Neuhäuser Schatenweg erteilt. Sobald die baurechtlichen und fördertechnischen Genehmigungen vorliegen würden, würden die nächsten Schritte eingeleitet, so Benteler.


Quelle: Neue Westfälische
08.09.2007Heckeneilzüge auf der Almetalbahn
Das Begleitbuch zur Ausstellung "Unter Dampf und Diesel bei Tag und Nacht" erscheint in der kommenden Woche. Das Buch ist Teil der Schriftenreihe des Kreismuseum Wewelsburg. Der Band (Nummer 6 der Reihe) behandelt die Eisenbahn- und Lokalgeschichte sowie die technischen und kommunikationshistorischen Aspekte. Mitgearbeitet an dem Buch haben Wolfgang Klee, Rainer Wester (er steuert Geschichten um die Almetalbahn bei), Wilhelm Grabe (Bau der Bahnstrecke) und Norbert Ellermann mit den Entwicklungen nach 1945. Siegfried Beatrix schreibt über die Heckeneilzüge, Hans-Erwin Schlenger und Manfred Brocke berichten über die eingesetzten Fahrzeuge.
Der mit zahlreichen, teilweise unveröffentlichten Aufnahmen versehene Band kostet 11,90 EUR und ist aber der kommenden Woche beim Kreismuseum Wewelsburg und im Buchhandel erhältlich.

Quelle: Neue Westfälische
08.09.2007Westfalenbahn nimmt Fahrt auf
Im Dezember übernimmt die Westfalenbahn den Zugbetrieb auf dem Teutoburger-Wald-Netz. Am 03.09. wurden die Verträge unter Dach und Fach gebracht. Vertreter des Zweckverband Schienenverkehr Münster (ZVM), des VVOWL (Verversverbund OWL) und der Westfalenbahn unterzeichneten den Verkehrsvertrag, passenderweise in einem Fahrzeug des Bautyps FLIRT. Diese Fahrzeuge werden ab Dezember auf der 300km langen Strecke zwischen Bad Bentheim, Rheine, Münster, Osnabrück, Bielefeld und Paderborn rollen. Sie sind behindertengerecht, haben Fahrkartenautomaten an Bord und bieten sogar Steckdosen für Laptops.
80 Mio EUR hat die Westfalenbahn in 19 neue Triebwagen investiert und damit 80 neue Arbeitsplätze geschaffen. Der Verkehrsvertrag hat eine Laufzeit von 10 Jahren und beinhaltet eine jährliche Betriebsleistung von 4 Mio Kilometern.

Quelle: Neue Westfälische
03.09.2007Eröffnung der Ausstellung zur Almetalbahn
Am Sonntag, 09.09. wird um 11 Uhr die Sonderausstellung zur Geschichte der Almetalbahnbahn im Kreismuseum Wewelsburg eröffnet. Bis zum 30.12.07 wird im Museum die Geschichte der Strecke Paderborn - Brilon aufbereitet. Im Rahmen der Ausstellung werden verschiedene Führungen und Aktionen durchgeführt, unter Anderem eine Fahrt mit der Waldbahn Almetal am 07.10..

Quelle: www.wewelsburg.de
09.07.2007Sonderzüge und Ticketermäßigungen zum Nordrhein-Westfalen-Tag in Paderborn
"Zwischen Tradition und Hightech!" lautet das Motto des diesjährigen NRW-Tages, der vom 25. bis 26. August 2007 in Paderborn stattfindet. Um von den erwarteten 300.000 Besuchern möglichst viele auf die Bahn zu locken, , bieten die örtlichen Verkehrsverbünde Paderborn-Höxter (NPH) und Ruhr-Lippe (ZRL) Sonderverkehre und Ticketermäßigungen an. Um die bestehenden Linien zu verstärken, werden Sonderzüge ab Düsseldorf, Herford, Münster und Bielefeld eingerichtet. Das einmal gekaufte NRW-Schöner-Tag-Ticket gilt an beiden Tagen. Das gleiche gilt für das 9-Uhr-Tages-Ticket und das 9-Uhr-Gruppenticket des Ruhr-Lippe-Tarifs, der des Tarifs "der Sechser" sowie denen des Hochstift-Tarifs. Diese Karten gelten jeweils für beide Tage der Veranstaltung. Weitere Infos, auch zum umfangreichen Programm, unter www.nrwtag-paderborn.de

Quelle: proBahn
09.07.2007Soest, Lippstadt, Paderborn und Altenbeken ab 2009 ohne Fernverkehr?
Der Mitte-Deutschland-Verbindung droht ab 2009 der Verlust des kompletten Fernverkehrs. Das berichtete jedenfalls der Geschäftsführer des Zweckverbandes Ruhr-Lippe (ZRL), Burkhard Bastisch auf dem Briloner Bahngipfel der SPD. So war zu hören, dass ein alternatives Regionalexpress-Konzept, welches die Deutsche Bahn bereits in Umlauf brachte, lediglich die Verbindung Ruhrgebiet-Paderborn beinhalte. Für die Strecke Paderborn-Kassel denken die Zweckverbände unter anderem über einen Flügelzug nach, der zwischen Warburg und Kassel mit dem Zug des Sauerlandes vereinigt fahren könnte. Probleme bereiten hierbei sicherlich die unterschiedlichen Traktionsarten (Strom/Diesel) sowie die unterschiedlichen Verkehrsunternehmen nach Umsetzung der Ausschreibung. Auch der Hoch-Sauerland-Kreis legt über die Obere Ruhrtalbahn weiterhin großen Wert auf eine durchgehende Verbindung nach Kassel. Wie bereits berichtet, entfällt ab Dezember 2007 der letzte ICE über Lippstadt-Paderborn. Dieser wird durch eine Intercity-Garnitur ersetzt.

Quelle: proBahn
20.06.2007Trasse der Almetalbahn für 5 Jahre gesichert
Die Frist für das 1-Euro-Angebot der Almetalbahn an den Kreis Paderborn ist um 5 Jahre verlängert worden. Der Kreis und die WAB haben sich vertraglich geeinigt, daß der Kreis für die nächsten 5 Jahre die jährlichen Unterhaltskosten von 38.000 EUR übernimmt, die WAB im Gegenzug aber auf eine Endwidmung verzichtet und das 1-Euro-Angebot aufrecht erhält.
Damit gewinnt der Kreis die notwendige Zeit, um Chancen und Kosten der Strecke sorgfältig abzuwägen und ggf. über Alternativen wie eine touristische Nutzung oder eine Referenztrasse des Rail-Cab nachzudenken.
Hätte der Kreis das Angebot zum jetzigen Zeitpunkt abgelehnt, wäre die Strecke verloren gewesen, hätte der Kreis das Angebot angenommen, so wären enorme finanzielle Risiken (eine Reaktivierung kostet ca. 44 Mio Euro) auf den Kreis zugekommen. Sollte sich zwischenzeitlich ergeben, daß es keine Chance auf eine Streckennutzung gibt, so kann der Kreis jederzeit aus dem Vertrag aussteigen.

Quelle: Neue Westfälische
08.06.2007Sperrung der Sennebahn von 21.06. - 29.07.
Die Sennebahn Paderborn - Bielefeld wird in den Sommerferien zwischen Paderborn und Hövelhof wegen Bauarbeiten gesperrt. Die Nordwestbahn bietet einen Schienenersatzverkehr nach folgendem Fahrplan:
Richtung Bielefeld - Paderborn:
Planmäßiger Verkehr zwischen Bielefeld Hbf und Hövelhof. Ab Hövelhof besteht ein Ersatzverkehr durch Busse. Haltestellen: Sennelager, Paderborn Nord, Kasseler Tor, Paderborn Hbf. Durch die längeren Reisezeiten besteht kein Anschluss an die RB 84 über Altenbeken nach Holziminden.
Richtung Paderborn - Bielefeld:
Achtung: Die Busse des Ersatzverkehrs starten vor dem Paderborner Hauptbahnhof am Zentralen Omnibus Bahnhof während der Bauarbeiten 18 Minuten früher, zur Minute 56 anstatt zur Minute 14. Die Busse fahren alle Bahnhöfe der Senne-Bahn an. In Hövelhof besteht Anschluss an die planmäßige NWB nach Bielefeld.

Quelle: Nordwestbahn
08.06.2007Sperrung zwischen Vlotho und Hameln vom 18.07.07 – 29.08.07
Vom 18.07.07 – 29.08.07 muss aufgrund umfangreicher Bauarbeiten auf der Weserbahn zwischen Vlotho – Rinteln – Hameln ein Schienenersatzverkehr eingesetzt werden. Die Bauarbeiten erfolgen in 3 Bauabschnitten:
  • 18.07.07 – 26.07.07 Sperrung Rinteln – Veltheim und Schienenersatzverkehr zwischen Vlotho und Hessisch Oldendorf
  • 26.07.07 – 08.08.07 Sperrung Rinteln – Hessisch Oldendorf und Schienenersatzverkehr zwischen Rinteln und Hessisch Oldendorf
  • 09.08.07 – 29.08.07 Sperrung Hessisch Oldendorf – Hameln und Schienenersatzverkehr zwischen Hessisch Oldendorf und Hameln

Aufgrund der längeren Busfahrzeiten muss mit einer längeren Reisezeit von bis zu 60 Minuten zwischen Hameln und Löhne gerechnet werden.
In der Zeit vom 07.07.07 – 27.07.07 werden zusätzlich zwischen Bünde und Bruchmühlen ebenfalls Bauarbeiten durchgeführt. Dies führt dazu, dass der Bahnhof Bünde durch die Weserbahn teilweise nicht bedient werden kann. Deshalb müssen in dieser Zeit einzelne Züge zwischen Bünde und Löhne im Schienenersatzverkehr fahren.

Quelle: eurobahn
31.05.2007Fahrplanentwürfe des NVV mit Möglichkeit zur Beteiligung
Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV), der unter anderem mit der Strecke Warburg-Kassel südöstlich an den Nahverkehrsverbund Paderborn-Höxter (NPH) grenzt, stellt ab sofort im Internet die Fahrplanentwürfe für 2008 zur Ansicht bereit. Außerdem ruft der NVV alle Fahrgäste auf, sich mit ihren Anregungen bis zum 6. Juli 2007 an der Fahrplangestaltung zu beteiligen. Auf den Linien RE3 bzw. RT3 von Kassel nach Warburg ergeben sich unter anderem durch die Eröffnung der Stationen Kassel-Jungfernkopf und Vellmar-Osterberg sowie der Angleichung der Abfahrtszeiten mit der RT4 geringfügige Verschiebungen der Fahrtzeiten. Daneben ist geplant, die bisherige werktägliche Fahrt um 20.30 Uhr ab Kassel zukünftig erst gegen 21.00 Uhr nach Warburg fahren zu lassen, um auf diese Weise noch Anschlüsse vom Fernverkehr in Kassel-Wilhelmshöhe zu sichern. In umgekehrter Richtung bleibt der abendliche Anschluß von einer RB89 aus Richtung Hamm an eine Regiotram nach Kassel Hbf in Warburg bestehen. Trotz zweier neuer Zwischenhalte wird diese Regiotram den Kasseler Hbf zukünftig drei Minuten früher um 22.34 Uhr erreichen, allerdings wird auch weiterhin der Fernbahnhof Kassel-Wilhelmshöhe nicht bedient.
Weitere Informationen unter www.nvv.de.

Quelle: proBahn
31.05.2007Westfälische-Landes-Eisenbahn (WLE) will Güterzugstrecke nach Rüthen erhalten
Die acht Kilometer lange Güterzugstrecke zwischen Warstein und Rüthen wird nicht stillgelegt, das beschlossen jetzt Aufsichtsrat und Beirat der WLE in einer Sondersitzung. Besonders die Holzwirtschaft atmet auf, denn durch den Beschluss können die Massen von Sturmholz aus den Wäldern im Möhnetal in den nächsten Jahren weiter über die Schiene abtransportiert werden. Nachdem in den letzten Monaten aus Sicherheitsgründen die Höchstgeschwindigkeit der Güterzüge immer mehr herabgesetzt wurde, drohte noch das Aus für die Strecke, die seit 1994 im Auslaufbetrieb stand und nicht mehr instand gesetzt wurde. Die notwendigen Arbeiten laufen "unter rollendem Rad", um eine Sperrung der Strecke zu vermeiden. Gleichzeitig will die WLE versuchen, einen Zuschuss zu den Baukosten von der Landesregierung zu erhalten.

Quelle: proBahn
31.05.2007Neue Weichenverbindung für Züge aus Warburg
Nördlich des Bahnhofs Kassel-Wilhelmshöhe hat die DB Netz am Osterwochenende für 850.000 Euro eine neue Verbindung eingebaut. Die neue Weichenverbindung erlaubt es zukünftig, Nahverkehrszüge von und nach Warburg, als auch von und nach Kassel Hbf, gleichzeitig an die Nahverkehrsbahnsteige in Wilhelmshöhe ein- und ausfahren zu lassen. Diese Maßnahme wurde durch die in Kürze geplante volle Aufnahme des Regiotram-Betriebs in Kassel notwendig. 

Quelle: proBahn
13.05.2007Lippstadt - Rheda wird abgebaut
Die stillgelegte Bahnstrecke von Lippstadt nach Rheda-Wiedenbrück wird zur Zeit abgebaut. Im Zuge der allgemeinen Umbauten im Raum Lippstadt wird anscheinend auch diese Strecke entsorgt. Die im Stadtgebiet von Lippstadt noch liegenden Gleisanlagen dieser Bahnstrecke werden von einer Schrottverwertungsfirma (Scholz Recycling, Espenhain) entfernt.

Quelle: Hans-Christian Schall
26.04.2007Haltepunkt Schloß Neuhaus in Sicht
Der seit zehn Jahren in Planung befindliche Bahnhaltepunkt zwischen dem Schloß Neuhäuser Schatenweg und der Hatzfelder Straße ist nun endlich in Sicht. Nachdem die Deutsche Bahn die notwendigen Komplementärmittel in Höhe von 10 Prozent zur Finanzierung des Haltepunktes freigegeben hat, wurden seitens der Bezirksregierung Detmold auch die Fördermitttel des Landes in Höhe von 90 Prozent der Gesamtkosten freigegeben. Nun ist noch der Ankauf einer Grundstücksfläche erforderlich, die für den Zugang zum Bahnsteig erforderlich ist. Nach Erteilung der Plangenehmigung durch das Eisenbahnbundesamt wird die Deutsche Bahn als Bauherr die Ausschreibung auf den Weg bringen. Ab Mitte 2008 kann mit einem Baubeginn gerechnet werden. Für die Baudurchführung werden etwa vier Monate veranschlagt.

Quelle: proBahn
26.04.2007Freizeit-Ticket zwischen Kassel-Wilhelmshöhe und Dortmund
Die Deutsche Bahn AG bietet vom 1. April bis zum 8. Dezember 2007 eine günstige Hin- und Rückfahrkarte zwischen den Bahnhöfen Kassel-Wilhelmshöhe und Dortmund an. Dieses nur im Intercity gültige Freizeit-Ticket kann auch von den Unterwegsbahnhöfen unserer Region genutzt werden. Es gibt keine Zugbindung oder Kontigentierung, die IC-Züge können frei gewählt werden. Das Ticket gilt einen Tag und kostet pro Person 39 Euro für die Hin- und Rückfahrt in der 2. Klasse (Kauf am Automaten oder im Internet). Am Fahrkartenschalter werden 44 Euro fällig. Weitere Ermäßigungen oder Umtausch sind ausgeschlossen.

Quelle: Deutsche Bahn
13.04.2007Guttwein bietet Almetalbahn für 1 Euro an
Die Westfälische Almetalbahn hat ihre Trasse von Paderborn nach Büren für einen ganzen Euro zum Verkauf angeboten. Vollkommen überrascht von der Offerte zeigen sich der Kreis Paderborn, der Nahverkehrsverband Paderborn-Höxter (nph), die Uni Paderborn und der Flughafen, denen dieses Angebot unterbreitet wurde. Man hat sich eine Entscheidungsfrist bis zum 30.06. erbeten, der Kreis hat bereits ein Gutachten über die zu erwartenden Unterhaltungskosten in Auftrag gegeben. Parallel dazu lässt der Kreis beim NRW-Verkehrsminister klären, ob eventuell auf Regionalisierungsmittel zugegriffen werden kann und ob diese zurückgezahlt werden müssen, auch wenn es keine Streckenreaktivierung gibt.
Durch das Angebot der WAB werden nun die politischen Entscheidungsprozesse beschleunigt, zumal ja bereits eine positive Machbarkeitsstudie zum Wiederbetrieb der Strecke vorliegt.
Bleibt zu hoffen, daß die Strecke lokal verkauft werden kann, denn ansonsten droht wohl schneller als erwartet der Antrag auf Entwidmung. Die WAB kann sich den Unterhalt anscheinend nicht mehr leisten denn mit dem Streckenverkauf geht der Ausverkauf bei dem Unternehmen weiter. Schließlich hat Guttwein ja direkt nach der Stilllegung zum 01.07. sämtliche Gleise abbauen lassen und zum Schrottpreis verkauft. In den Verkaufs-Listen des Verbands Deutscher Museumsbahnen tauchen sämtliche Dampfloks und die Plattformwagen der WAB auf und auch die anderen Strecken der WAB wurden sämtlich zumindest zum Verkauf angeboten.

Quelle: Neue Westfälische
07.04.2007Rail-Cab und Localbahn wollen zusammenarbeiten
Die Neue Bahntechnik Paderborn und der Verein Westfälische Localbahn e.V. wollen ihre Zusammenarbeit aktivieren. Prof. Dr. Joachim Lückel vom Rail-Cab: "Die Westfälische Localbahn hat mit breiten bahnfachlichen Kenntnissen wichtige Impule für uns geliefert. Besonders in der Frage einer Pilotstrecke für das für OWL wichtige Projekt wurde ein gemeinsames Vorgehen besprochen." Bernd Vollmer, Sprecher der Localbahn: "Wir konnten zeigen, daß auch ein historisch orientierter Verein Interesse an innovativen Projekten haben kann." Die Westfälische Localbahn ist durch ihre Bemühungen um die Reaktivierung der Strecke Rheda-Wiedenbrück - Langenberg bekannt geworden und hatte in diesem Zusammenhang auch das Rail-Cab als Nutzer der Strecke ins Gespräch gebracht.

Quelle: Neue Westfälische
01.04.2007Localbahn möchte Bahnstrecke Langenberg-Rheda-Wiedenbrück retten
Der Verein Westfälische Localbahn möchte dem Reststück der Bahnstrecke (Lippstadt-) Langenberg-Rheda-Wiedenbrück ein neues Leben einhauchen. Als mögliches Ziel strebt der Verein zunächst eine Draisinenbahn zwischen Battenhorst und Langenberg an, die zur Landesgartenschau in Rietberg fertiggestellt werden soll. Mit dem Termin in diesem Frühjahr dürfte es jedoch schwierig werden, da den Aktivisten heftiger Wind ins Gesicht bläst. Teile der Strecke sind bereits überbaut und auch die Stadt Rheda-Wiedenbrück kann sich mit dem Projekt nicht unmittelbar anfreunden, da sie auf einem Teilstück einen Radweg errichten möchte. Mit der von der DB AG beantragten Freistellung (genannt "Entwidmung") der Bahnstrecke dürfte es schwierig werden, da sich verschiedenste Institutionen bereits dagegen ausgesprochen haben. Zudem steht die Trasse noch im aktuellen Regionalplan. Aus Quellen vor Ort ist zudem zu hören, dass die Strecke auch für das Paderborner Railcab-Projekt der Universität erhalten werden soll.

Quelle: proBahn/Westfälische Localbahn
01.04.2007Erste geothermische Weichenheizung Deutschlands
Die Deutsche Bahn hat am 24. Januar in Holzminden die erste geothermische Weichenheizung in Betrieb genommen. Im Gegensatz zu den bisher meist mit Strom oder Gas betriebenen Heizungen spart die neue Technik nicht nur 50 Prozent der eingesetzten Energie, sondern reduziert auch den Kohlendioxidausstoß. Um die beweglichen Teile der Weiche frei von Schnee und Eis zu halten, wird aus einer Tiefe von 100 m Wärme durch Rohre in das Heizungssystem der Weiche eingespeist. Hierbei wird nunmehr lediglich eine geringe Energiemenge zum Betrieb der Pumpe benötigt.

Quelle: proBahn/DB AG
01.04.2007Aus für "3do"-Projekt in Dortmund?
Das von einem portugiesischen Investor geplante Projekt "3do", bei dem der Dortmunder Hauptbahnhof zu einer großen, bunten, futuristischen Einkaufs- und Erlebniswelt überbaut werden sollte, ist Ende Februar endgültig geplatzt. Berichten zufolge gab es offensichtlich zwischen Bahn, Investor und Stadt unüberbrückbare Differenzen, die nun zum Scheitern des ganzen Projekts geführt haben. Dass der Dortmunder Hbf nicht nur aus optischen Gründen schleunigst umgebaut werden muss, dürfte allgemein nicht bestritten werden. Es stellt sich nun allerdings die Frage, wie die Stadt Dortmund nach dem entstandenen Scherbenhaufen in absehbarer Zeit einen repräsentativen Bahnhof als vorzeigbare Empfangspforte verwirklicht bekommen will.

Quelle: proBahn
01.04.2007Umbau des Soester Bahnhofs nicht vor Dezember
Nach Mitteilung des Wirtschaftsförderungsamtes der Stadt Soest laufen die Vorbereitungen für den Umbau des Bahnhofs in Soest auf Hochtouren - mit dem Beginn ist aber vor Dezember nicht zu rechnen. Bis zu den Sommerferien wird geklärt, welche Unternehmen künftig im Bahnhofsgebäude ihre Zelte aufschlagen. Bis dahin wird in der Eingangshalle etwas Kosmetik betrieben und auch die Schließfächer werden zukünftig auf Bahnsteig 1 zu finden sein. Bereits im Frühjahr verschwinden die überflüssigen Rangiergleise vom Bahnhofsgelände.

Quelle: proBahn
01.04.2007Samstag, 30. Juni 2007: DB-Versteigerung in Altenbeken
Im Rahmen des diesjährigen Viaduktfestes findet wieder eine Sonderversteigerung von Fundsachen der Wuppertaler Zentrale der DB in Altenbeken statt. Von 9 bis 12 Uhr können alle interessierten Besucher, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und voll geschäftsfähig sind, an der Versteigerung teilnehmen und mitbieten. Bei den Fundsachen handelt es sich um Gegenstände, die in den Zügen und Bahnhöfen der DB gefunden und nicht abgeholt wurden.

Quelle: proBahn
01.04.2007ICE hält nicht mehr in Paderborn
Zum Fahrplanwechsel im Dezember bleibt Paderborn nur noch der Name eines ICE, einen Halt des Zuges gibt es nicht mehr. Die DB stellt im Dezember auf der Mitte-Deutschland-Verbindung zwischen Weimar und Düsseldorf den ICE-Verkehr ein. Die Züge werden durch normale IC ersetzt. Grund für die Streichung ist die mangelnde Auslastung, in manchen Zügen sitzen ganze 70 Personen, bei 500 möglichen Plätzen. Die Bahn will bis 2009 an der Taktung festhalten, schließt aber auf Dauer weitere Streichungen nicht aus.
Soweit die Meldung der NW. Ich persönlich gehe davon aus, daß bereits ab Fahrplanwechsel 2008 die nächsten IC gestrichen werden. Es ist wohl nicht anzunehmen, daß in den IC mehr Leute mitfahren als in den ICE. Denn die IC sind nach aktueller Fahrplanauskunft zwischen Paderborn und Weimar 2 Minuten langsamer und nur 3 EUR billiger (48 statt 51 EUR). Und für Fahrten von Paderborn nach Kassel bezahlt man stolze 22 EUR pro Richtung, absolut nicht konkurrenzfähig zum Auto (das kommt auf gerade mal die Hälte der Kosten)!

Quelle: Neue Westfälische
01.04.2007Großbaustelle Sennebahn
Alle Jahre wieder wird die Sennebahn in den Sommerferien zwecks Sanierung gesperrt. So auch dieses Jahr. Ab dem 21.06. ist der Abschnitt zwischen Schloß Neuhaus und Hövelhof an der Reihe. Die neuen Schwellen und Gleise liegen bereits seit Februar bereit. Thomas Johann, Leiter des Regionalnetzes Lipperland-Senne, hofft, daß die 6 Wochen Sommerferien ausreichen werden. In der Zeit werden für 5,5 Mio EUR Gleise, Schotter und Schwellen ausgetauscht. Bei der Erneuerung werden auch bereits die Planungen zum Ausbau der Sennebahn auf Tempo 80-100 berücksichtigt. Sollte sich das Land NRW irgendwann doch mal entschließen, den Ausbau zu starten, so müssten nur noch die Bahnübergänge angepasst werden und die Ausweichen gebaut werden. So aber wird es darauf hinauslaufen, daß nach den Ferien die Züge weiterhin mit 60 km/h fahren um im Fahrplantakt zu bleiben, dafür aber auf neuen Gleisen.

Quelle: Neue Westfälische
01.04.2007Der Bahn-Markt lebt noch!
Auch wenn seit Januar nicht mehr viel passiert ist, der Bahn-Markt lebt noch! Leider war ich beruflich und privat verhindert und konnte so nicht in gewohnter Weise die Seite aktualisieren. Nun aber bin ich wieder voll da und prompt gibt es eine ganze Reihe neuer Termine, News und auch die Fahrpläne sind bis auf zwei Bahnen aktuell. Lediglich die Dampfeisenbahn Weserbergland und das Eisenbahnmuseum Dieringhausen haben noch keine Daten für 2007 bereitgestellt. Die Euregiobahn in Alstätte hat leider den Museumsbetrieb einstellen müssen.

Quelle: Webmaster
25.01.2007Zweitägige Streckensperrung zwischen Geseke und Bad Sassendorf
Aufgrund von Weichenbauarbeiten im Bahnhof Lippstadt muss am Wochenende 24./25. Februar 2007 der Streckenabschnitt Geseke-Bad Sassendorf für den kompletten Zugverkehr gesperrt werden. Die IC-Züge der Mitte-Deutschland-Verbindung (MDV) werden an diesen beiden Tagen zwischen Paderborn Hbf und Soest gebrochen. Aus Richtung Kassel kommende Intercitys enden in Paderborn bzw. beginnen ihre Fahrt in Richtung Kassel erst dort. Zwischen Soest und Düsseldorf bzw. Köln Hbf werden an diesen beiden Tagen Ersatz-ICs angeboten. Die Regionalbahn RB89 verkehrt außerdem an diesem Wochenende aus Richtung Paderborn nur bis Geseke und aus Richtung Hamm kommend nur bis Bad Sassendorf. Zwischen Geseke und Bad Sassendorf wird ein Schienenersatzverkehr mit zwei Buslinien eingerichtet. Ein Schnellbus verbindet Geseke mit Bad Sassendorf ohne Zwischenhalt in ca. 26 Minuten. Ein weiterer Bus fährt in voraussichtlich 54 Minuten von Geseke über Ehringhausen, Dedinghausen und Lippstadt nach Bad Sassendorf. Fahrgäste sollten die hierdurch entstehenden längeren Fahrzeiten bei ihrer Reiseplanung berücksichtigen.

Quelle: pro Bahn
25.01.2007Neuer Einkaufsmagnet: Alter Güterbahnhof Lippstadt steht vor dem Abbruch
Die alte und seit Jahren leerstehende Güterabfertigung in Lippstadt steht offenbar vor dem Abbruch. Eine eigens eingesetzte Empfehlungskommission der Stadt Lippstadt sprach sich jüngst für ein Großprojekt in diesem Bereich aus, welches von Investoren auch zeitnah umgesetzt werden könnte. Die Expertenrunde favorisiert die Ansiedlung eines SB-Warenhauses mit einem großen Elektrofachmarkt. Damit soll Lippstadt im Kampf gegen die umliegenden Einkaufsmeilen fit gemacht werden. Die bisher im Dornröschenschlaf liegende Fläche rund um den Güterbahnhof wird somit zur größten Entwicklungsfläche in der Lippstädter Innenstadt. Beschlossen ist das Projekt aber noch nicht. Zudem haben sich erste kritische Stimmen zu Wort gemeldet. Viele befürchten weitere leerstehende Ladenlokale in der Innenstadt durch den dann am Bahnhof einsetzenden Verdrängungswettbewerb.

Abfertigung in Lippstadt bot bis zuletzt noch über 30 Arbeitsplätze:

Lange vorbei sind die Zeiten, in denen der Lippstädter bei seiner Güterabfertigung noch Pakete und Paletten als Frachtgut aufliefern konnte. Im Jahr 1975 stufte die Bahn die Güterabfertigung im Rahmen ihres "Stückgutkonzeptes 400" noch als Satellitenbahnhof hoch, um kleinere Abfertigungen wie die in Geseke schließen zu können. Die im Umland liegenden Orte sollten von den geschaffenen Satelliten per LKW angefahren werden, um Kosten zu sparen. Bundesweit verloren durch die Knotenpunktbildung so etwa 3.600 Städte und Gemeinden ihre Güterabfertigung. In Lippstadt freute sich der Bundesbahn-Dienststellenleiter noch 1988 über steigende Frachterlöse im Warenumschlag. Doch am 2. Januar 1990 war Schluß mit dem Güterverkehr der Staatsbahn: Sie übergab die Geschäfte der Westfälischen Landeseisenbahn (WLE), die mit 37 Mann Personal die Güterabfertigung vor Ort übernahm. Zu diesem Zeitpunkt liefen noch etwa 263.000 Sendungen Frachtgut pro Jahr "übern Schuppen", wie Eisenbahner oft zu sagen pflegten. Die Bundesbahn setzte 1990 nur noch auf große überregionale Frachtzentren. Schon damals wollte die Stadt Lippstadt die Abfertigung auf das WLE-Gelände an der Beckumer Straße verlagert wissen, um das Grundstück anderweitig zu verwenden. Doch daraus wurde zunächst nichts. Wenige Jahre später lief die Möglichkeit, bei der Bahn Pakete aufzuliefern, in Lippstadt endgültig aus. Nach der bundesweiten Aufgabe des Kleingutverkehrs musste auch die Lippstädter Abfertigung ihre Türen schließen. Einige Zeit beherbergte sie noch das Lager einer ortsansässigen Spedition, bevor die Halle sich selbst überlassen wurde. Wer genau hinsieht, kann auch heute noch allerlei geschichtliches am Gebäude erkennen. Direkt über der Tür des Verwaltungstraktes schimmern vor und hinter dem Schild "Frachtzentrum" noch unter brauner Farbe die Worte "Räder" und "Sieg". Diese gehörten in Tagen des zweiten Weltkrieges zum Aufruf "Räder müssen rolllen für den Sieg" und sollten die Lippstädter davon abhalten, mit unnötigen privaten Frachten die Abfertigung in Beschlag zu nehmen. Die damalige Reichsbahn sollte vornehmlich kriegswichtigen Dingen vorbehalten bleiben. Der Schriftzug hat die Zeit sicher nur deshalb so gut überdauert, da er schon Jahrzehnte mit dem Emailleschild "Güterabfertigung" überhangen war.

Quelle: pro Bahn
19.01.2007Weitere Schwächung des Schienenverkehrs in OWL
Als ob die Zuschußkürzungen des Bundes im Nahverkehr noch nicht genug Ärger wären, legt die Landesregierung NRW noch einen oben drauf. Laut einem Eckpapier des NRW-Verkehrsministers sollen die Verkehrsverbünde in NRW in Zukunft landesweit zu drei Kooperationsräumen inm Landesregie zusammengeschlossen werden. Die heutigen Verkehrsverbünde würden dabei massiv an Autonomie verlieren, denn die Aufgabenträgerschaft für den Schienennahverkehr würde an die neuen Kooperationen übergehen.
Folgende drei Räume sollen entstehen:
  • Verkehrsgemeinschaft Münsterland (VGM), Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe (VRL), Verkehrsverbund OWL (VVOWL) und Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter (nph)
  • Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (VRN)
  • Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), Aachener Verkehrsverbund (AVV), Verkehrsgemeinschaft Westfalen-Süd (VGWS)
Durch diese Zusammenschlüsse werden die ländlichen Regionen mit unter das Dach der Ballungsräume gestellt. Daher gibt es bei den bisherigen Verbänden und vielen Politikern große Befürchtungen, daß die Mittel in die Ballungsräume umverteilt werden, denn die neuen Kooperationsräume sollen nicht nur die Trägerschaft für den Nahverkehr übernehmen, sondern auch die Bewilligungsstelle für Investitionsmaßnahmen im Busnahverkehr sein. Und dank Metrorapid und den viel größeren angenommenen Bedarf im Ruhrgebiet würde das zu massiven Streichungen in OWL führen.

Quelle: Neue Westfälische
13.01.2007Endlich Umbau von Paderborn Hbf?
Für die Ruine kann unser Bürgermeister nichts: der Paderborner Hbf ist gammelig, weil niemand investiert. Das soll sich nun endlich ändern. Es gibt Gespräche zwischen der Stadt und der Bahn zum Thema Neubau des Empfangs- und der Nebengebäude. Zwei Varianten sind hier denkbar:
Die Bahn überlässt die Flächen und Gebäude einem Investor, der dann alles abreißt und dann Ladebflächen für den Einzelhandel baut und vermietet. Sprich: das sattsam bekannt Kaufhaus mit Gleisanschluß. Alternativ dazu arbeiten Stadt und Bahn zusammen. In diesem Fall würden die Gebäude nur modernisiert und nicht abgerissen.
Der Name des möglichen Investors ist noch unbekannt, fest steht nur, daß das Paderborner Architektenbüro Köning & Vedder an einem Entwurf arbeitet und schon mal nach Mietern sucht. Eine Entscheidung durch die Stadt ist noch nicht gefallen, ein belastbares Konzept steht auch noch aus. Eine kurz- bis mittelfristige Realisierung scheint aber möglich zu sein, denn im Etat der Stadt sind für die Jahre 2007 und 2008 insgesamt 7 Mio Euro für die Umgestaltung des Bahnhofsbereichs (zentraler Busbahnhof und Parkhaus und Umbau der Bahnhofstraße) vorgesehen.
Das Geld für den Umbau/Neubau der Gebäude muß der jeweilige Auftraggeber übrigens selbst aufbringen, da die Gebäude im Gegensatz zu den Bahnsteigen nicht förderungsfähig sind.
Zur Zeit wird noch eine neuen Toilettenanlage am Bahnsteig 1 gebaut. Diese dann auch behindertengerechten Aborte werden in ca. zwei Monaten fertig sein.

Quelle: Neue Westfälische
04.01.2007NRW will Neubewertung der Almetalbahn
Überraschendes von der NRW-Landesregierung: das Verkehrsministerium in Düsseldorf will eine Neubewertung der stillgelegten Almetalbahn vornehmen. Bei der jeztigen Verbandsversammlung des Nahverkehrsverbandes Paderborn-Höxter (nph) wurde bekannt, daß das Ministerium ein Gutachten in Auftrag geben wird. Die Strecke ist zur Zeit nur in der zweiten Stufe des Verkehrsinfrastrukturbedarfsplan enthalten, bekommt also bis 2015 keinerlei Fördermittel zur Reaktivierung. Wenn sich durch die Neubewertung die Bahn (inklusive Flughafenanbindung) als lohnende Investition und im Sinne der Verkehrsplanung als förderfähig erweist, dann könnte sich wieder etwas tun im Almetal. Die Entscheidung aus Düsseldorf wird im ersten Quartal 2007 erwartet. Vorher werden durch die Verbandsversammlung keine Beschlüsse getätigt.
Zum Thema Sennebahn gibt es auch Fortschritte zu vermelden: Vom Ministerium werden bereits Gespräche mit der DB Netz geführt, um einen Maßnahmenkatalog mit Zeit- und Finanzplan für den Ausbau auf höhere Geschwindigkeiten zu erstellen. Auch das soll noch im ersten Quartal 2007 geschehen.

Quelle: Neue Westfälische
04.01.2007Züge zwischen Bielefeld und Münster doch nicht schneller
Ein aufmerksamer Leser hat es gemerkt: die am 08.12. gemeldete Fahrzeitverkürzung zwischen Münster und Bielefeld gibt es leider nicht. Nach wie vor brauchen die Züge laut aktuellem DB-Fahrplan zwischen 78 und 91 Minuten. Vielleicht gelingt es zukünftig die Fahrzeiten weiter zu reduzieren, hierfür müssen insbesondere in Clarholz und wischen Clarholz und Beelen noch weitere Bahnübergänge geschlossen werden.

Quelle: Jochen Sänger
04.01.2007Dortmund-Westfalenhalle und Solingen-Ohligs mit neuem Namen
Mit Fahrplanwechsel hat der Haltepunkt Westfalenhalle an der Strecke Soest - Dortmund einen neuen Namen bekommen. Der zur Weltmeisterschaft ausgebaute Bahnhof unterhalb des Dortmunder Fußballstadions heißt jetzt "Signal Iduna Park". Namensgeber ist der Sponsor der Dortmunder Fußballarena. Da derartige Sponsoren häufig nach kurzer Zeit wechseln, bleibt abzuwarten, mit welchem Namen sich der Haltepunkt in Zukunft präsentiert. Ebenfalls umbenannt wurde der Bahnhof Soligen-Ohligs. Dieser heißt seit Fahrplanwechsel Solingen Hauptbahnhof. Den bisherigen Hauptbahnhof an der Nebenstrecke in Richtung Remscheid/Wuppertal ersetzen nun die Stationen Grünewald und Mitte. Damit scheint das Gerangel um die Solinger Bahnhöfe beendet zu sein. Bereits 1990 scheiterte eine Umbenennung des Ohligser Bahnhofs, der seit Eingemeindung im Jahre 1929 zu Solingen gehört. Der bisherige Hauptbahnhof hieß vor Jahrzehnten auch schon einmal Südbahnhof.

Quelle: proBahn
04.01.2007Breite Mehrheit für Soester Bahnhofskauf sicher
Einstimmigkeit herrscht bei den Soester Politikern über den Kauf des Bahnhofsgebäudes mit dem umgebenden Gelände. Für den Bahnhof selber zahlt die Stadt 430.000 Euro, für die 60.000 Quadratmeter Grund und Boden (im wesentlichen die ehemaligen Rangieranlagen) sogar 1,7 Millionen Euro. Gleichzeitig unterzeichnet die Bahn einen Mietvertrag, um langfristig das Reisezentrum im Bahnhof betreiben zu können. Miete pro Jahr: 50.000 Euro. Die Sanierung der Bahnsteige, den behindertengerechten Umbau samt der beiden Aufzüge sowie die Verbreiterung und Verlängerung des Tunnels zur Nordseite zahlt die Deutsche Bahn allein. Der "Park and Ride"-Parkplatz am Ende des Tunnels wird aus Gemeindeverkehrsmitteln finanziert.

Quelle: proBahn
04.01.2007Wohnungen im alten Bahnhof zu vermieten
Schöner Wohnen im denkmalgeschützten Sandsteingebäude nach neuesten energietechnischen Vorgaben - so wirbt ein am ehemaligen Bahnhof Bad Driburg angeklebter Zettel um neue Mieter fürs frisch renovierte Gemäuer. Großzügige Raumaufteilungen, geringe Nebenkosten und ein Bus- und Bahnanschluss in 20 Sekunden versprechen die zukünftigen Vermieter des umgebauten "Finanz-Bahnhofs" Bad Driburg. Seit Mitte 2006 ist dort ein Finanzdienstleister eingezogen, der ab Februar 2007 die angebotene Wohnung zur Verfügung stellt. Kontakt können Interessierte über www.finanz-bahnhof.de aufnehmen. Hier finden Sie auch einen interessanten und bebilderten Abriss über die laufenden Umbauarbeiten im ehem. Empfangsgebäude.

Quelle: proBahn
04.01.2007Verein möchte die alte Bahnstrecke Rheda-Wiedenbrück – Langenberg reaktivieren
Die Westfälische Localbahn, ein neuer Verein, möchte die alte Bahnstrecke Rheda-Wiedenbrück – Langenberg reaktivieren. Dazu hat es im Sommer bereits eine Kontaktaufnahme mit der DB Netz gegeben. Die Bahn ist zwar seit einigen Jahren stillgelegt, aber sie ist nach wie vor als Eisenbahnstrecke gewidmet und genießt daher als Verkehrsfläche einen besonderen Schutz. Als erstes Ziel soll zur Landesgartenschau 2008 zwischen Langenberg und Battenhorst der Oberbau wieder hergerichtet werden. Auf den Gleisen sollen dann Draisinen rollen. Mittelfristig möchte der Verein „Großvaters“-Eisenbahn und die Zukunftsbahn insbesondere für Kinder und Schüler als erlebbare Bahn zum Anfassen präsentieren. Auch haben bereits erste Gespräche stattgefunden, um den Güterverkehr wieder zu aktivieren. Die zur Zeit in Arbeit befindlichen Konzepte sehen sowohl für den Bahnhof in Langenberg als auch für den Bahnhof Wiedenbrück Süd für die Zukunft attraktive Nutzungs- und Gestaltungskonzepte vor.

Quelle: Westfälische Localbahn e.V.
03.01.2007Aktuelle Termine und Fahrpläne
Die ersten Termine und Fahrpläne für 2007 sind nun online. Einige Bahnen bieten bereits im Januar und Februar Fahrten an.

Quelle: Webmaster
31.12.2006Neuer Standort für den Hessencourrier
Nach über 35 Jahren muss Hessens erste Museumseisenbahn, der Hessencourrier, seinen Standort in Kassel - Wilhelmshöhe Süd verlassen. Der bevorstehende Neubau einer Werkstatt der Hessischen Landesbahn erfordert diesen Schritt.
Doch der Verein kann wieder hoffnungsvoll in die Zukunft blicken, denn nach einjährigen Verhandlungen unterzeichnen am Donnerstag, 14.12.2006, Vertreter der Museumseisenbahn Hessencourrier den Kaufvertrag für ein neues Betriebsgelände in Kassel.
Im neu geschaffenen Technologiepark Marbachshöhe wird der Hessencourrier mit seiner Fahrzeugsammlung eine neue Heimat finden. Am östlichen Ende des ehemaligen Kasernengeländes befand sich eine Panzerverladerampe, die bereits im Auftrag der Museumsbahn von einem Bauunternehmen abgerissen wurde. Die beiden vorhandenen Abstellgleise müssen für den historischen Zug erweitert werden. Zunächst sollen zwei Weichen, ein drittes Gleis, sowie ein Bahnsteig aufgebaut werden.
Die Suche nach einem für die Fahrzeugsammlung geeigneten Gelände war nicht einfach. Ein Rückzug aus Kassel kam für den Verein nicht Infrage, schließlich kommen die meisten der rund 7.000 Fahrgäste pro Jahr aus Kassel und der näheren Umgebung. Für den Museumsbetrieb ist die Nähe zur Kleinbahnstrecke nach Naumburg wichtig, denn so kann auf kostspielige Überführungsfahrten über die Gleise der Deutschen Bahn verzichtet werden.
Der Ankauf des Grundstückes stellt für den Verein eine außerordentlich große finanzielle Belastung dar. Denn eigentlich sollte das Geld in den nächsten Jahren für den Bau eines neuen Lokomotivdampfkessels verwendet werden. Doch die Vereinsmitglieder sind überzeugt, mit dem Grundstückskauf einen großen Schritt in eine sichere Zukunft der Fahrzeugsammlung getan zu haben. Damit die Fahrgäste des historischen Zuges im nächsten Jahr am neuen Standort einsteigen können, muss zunächst ein neuer Bahnsteig gebaut werden. Dafür bittet der Verein um finanzielle Unterstützung. Die Kosten für den etwa 120 Meter langen Bahnsteig werden auf 30.000,- € geschätzt.
Bei Spenden ab 100,- Euro wird der Spender zu einer Eröffnungsfeier am neuen Betriebsgelände eingeladen. Außerdem stellt der als gemeinnützig anerkannte Verein ab diesem Betrag eine Spendenquittung aus. Spendenkonto: AK Hist. Zug e.V. (Hessencourrier) Konto 45272 bei Kasseler Sparkasse, BLZ 52050353.

Quelle: Hessencourrier
30.12.2006Letzte Bilder vom Abbau
Die letzten Bilder vom Abbau der Strecke Paderborn - Büren stehen nun im Netz. Die Bilder sind vom 29.12. und umfassen den Abschnitt von Tudorf bis Brenken. Allem Anschein nach wird mehr abgebaut, als anfangs angekündigt: in Ahden und Wewelsburg sind große Bereiche des Schotters abgetragen worden, in Wewelsburg wurden sogar die Holzschwellen ausgebaut.

Quelle: Webmaster
30.12.2006Keine Fahrten mehr auf Alstätte - Ahaus
Aufgrund der Streckenstilllegung werden in 2007 keine Fahrten des Pengelanton mehr stattfinden. Ob der Verein seine Fahrzeuge auf anderen Strecken einsetzen kann, ist zur Zeit noch unklar. Bereits zum Jahresbeginn 2006 war der Verein nicht sicher, seine Fahrten durchführen zu können. Während in 2006 aber noch Züge rollten, ist in 2007 auf der Stammstrecke Ahaus - Alstätte definitiv Schluß.

Quelle: www.euregio-eisenbahn.de
22.12.2006Zwei neue Bücher über die Bahn in Ostwestfalen
Pünktlich zum Weihnachtsfest kommen zwei neue Bücher über die Hannover-Altenbekener Eisenbahn und die WLE auf den Markt. Nach mehreren Jahren Wartezeit ist nun endlich im Verlag Kenning das Buch "Die Hannover-Altenbekener Eisenbahn" erschienen. Der Autor Michael Bahls beschreibt hier nicht nur die Strecke von Altenbeken nach Hannover inklusiver aller Bahnhöfe, sondern auch noch die Strecken Löhne – Hameln – Elze – Hildesheim – Vienenburg, Weetzen – Haste, Bad Münder – Bad Nenndorf und Schieder – Blomberg.
Über die Westfälische Landeseisenbahn (WLE) gibt es bereits Bücher, nun wird ihren Dampfloks ein literarisches Denkmal gesetzt. Friedrich Risse und Günter Krause haben nach jahrelanger Recherche die Daten und Fakter aller 91 jemals der WLE gehörenden Dampfloks zusammengetragen. Das Buch "Die Dampflokomotiven der WLE" ist im Verlag DGEG Medien erschienen.
Beide Bücher sind über die Verlage und den guten Buchhandel zu beziehen.

Quelle: Neue Westfälische
22.12.2006Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!!!!!
Ich wünsche allen Freunden des Bahnmarkt ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2007.

Quelle: Webmaster
20.12.2006Sennbahnausbau nun doch gesichert
Nachdem Anfang des Jahres der Ausbau der Sennebahn aus der integrierten Verkehrsplanung gestrichen worden ist, rudert das Land NRW nun zurück. Der Planungsstop ist aufgehoben, teilte Günter Kozlowski, Staatssekretär im NRW-Verkehrsministerium, mit. Aufgrund veralterer Zahlen war der Ausbau für zu teuer befunden worden. Neue Zahlen und zahlreiche Proteste aus der Region haben nun den Umschwung bewirkt. Das Ministerium will nun auch Druck in eine zügige Umsetzung bringen.

Quelle: Neue Westfälische
08.12.2006Fahrplanwechsel hängt Paderborn fast vom Fernverkehr ab
Mit dem Fahrplanwechsel am 10.12. verliert Paderborn durch die Kürzungen auf der Mitte-Deutschland-Verbindung radikal an Fernverkehrsverbindungen. Durch die Reduzierung der Zugpaare von 8 auf 5 ergibt sich eine Ausdünnung in den Tagesrandlagen und in der Mittagszeit. Für den Fernverkehr von Paderborn in Richtung Düsseldorf bedeutet dies, daß bis 12 Uhr kein Zug mehr verkehrt, in der Gegenrichtung ab 16 Uhr kein Zug mehr Paderborn erreicht. In Richtung Kassel fallen alle Früh- Mittags- und Abendverbindungen weg. Aus Richtung Kassel fehlen die Früh- und Mittagsverbindungen.
Zudem geht durch die Aufgabe des durchgehenden Zweistundentakts der Stundentakt mit der Regionallinie RE 11 in Richtung Düsseldorf verloren. In Warburg laufen die Züge der Oberen Ruhrtalbahn ins Leere, da die Anschlüsse wegfallen.
Die Strecke Detmold - Altenbeken wird heute schon nur als Zubringer zum Fernverkehr gefahren, die Züge sind in der Regel mit 20 Personen besetzt. Daher werden auch hier täglich vier Fahrten entfallen. Um die Streichungen halbwegs zu kompensieren, hat der nph weitere Nahverkehrsleistungen bestellt. So wird die RE 11 bereits zwei Stunden früher eingesetzt werden.

Quelle: Neue Westfälische
08.12.2006Zugverkehr nach Münster wird stark verbessert
Selten genug gibt es gute Bahnnachrichten aus Ostwestfalen. Hier ist eine: Ab dem 11. Dezember fahren mehr Züge zwischen Bielefeld und Münster. Nach den baulichen Investitionen von 6.5 Mio Euro kann die Nordwestbahn ihre Züge nun stündlich fahren lassen, bisher galt ein Zwei-Stunden-Takt. Schneller sind die Züge zudem auch noch: statt 90 brauchen die Triebwagen nur noch 60 Minuten.

Quelle: Neue Westfälische
26.11.20062007 Ausstellung über Almetalbahn im Kreismuseum Wewelsburg
Vom 09.09.2007 bis 31.12.2007 findet im Kreismuseum eine Ausstellung über die Almetalbahn Paderborn - Büren - Brilon statt. Im Burgsaal der Wewelsburg soll an die Eröffnung der Strecke am 20.10.1898, den Schüler- und Berufsverkehr und den Güterverkehr und seine Bedeutung berichtet werden. Weitere Themen werden die Bahnhofswirtschaften und der Heckeneilzug Bremen - Frankfurt sowie der Abbau der Strecke sein.
Dazu gibt es ein attraktives Begleitprogramm. Ursprünglich war auch eine Ausstellung von Fahrzeugen im Bahnhof Büren und ein Shuttledienst Wewelsburg - Büren mit dem Schienenbus angedacht. Da dies nun nicht mehr möglich ist, wird die Waldbahn Almetal mit Ihrem Schienenbus Sonderfahrten zwischen Büren und Brilon durchführen.

Quelle: Neue Westfälische
23.11.200625 neue FLIRT-Triebwagen für das Hellweg-Netz
Der Gewinner der Ausschreibung des Hellweg-Netzes, die Eurobahn Rhenus Keolis, wird für den Betrieb von der Stadler Pankow GmbH 25 fabrikneue Elektrotriebwagen vom Typ FLIRT im Wert von mehr als 100 Mio. Euro erhalten. Die von dem Leasingunternehmen Angel Trains Europa für die Eurobahn bestellten 4-teiligen Triebwagen werden eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h besitzen und über 184 Sitzplätze in der 2. Klasse und 16 Sitze in der 1. Klasse verfügen. Neben einer stufenlosen Durchgängigkeit und einer barrierefreien Gestaltung des Innenraums werden die Elektrotriebwagen auch über großzügige Mehrzweckbereiche zur Beförderung von Fahrrädern, Rollstühlen und Kinderwagen verfügen. Die ersten Fahrzeuge werden ab Mitte 2008 ausgeliefert und sollen dann ab Dezember 2008 auf dem Hellweg-Netz an den Start gehen. Das Hellweg-Netz umfasst neben den Strecken Dortmund-Soest und Münster-Hamm-Paderborn-Warburg auch die Strecken Münster-Hamm-Bielefeld und Dortmund-Münster.

Quelle: proBahn
23.11.2006Unfall sorgte für gesperrte Strecke - Fahrgast-Kritik wegen fehlender Infos
In der Nacht zum 1. November stieß im nordhessischen Bahnhof Obervellmar (Strecke Paderborn-Kassel) ein Güterzug mit einem Bauzug zusammen, wobei sich beide Lokführer sowie eine weitere Person teils erheblich verletzten. Teile der Strecke Warburg-Kassel waren drei Tage lang wegen Bergungs- und Reparaturarbeiten gesperrt, so dass die ausfallenden Züge durch Busse ersetzt werden mussten. Auch dieser Unfall ließ wieder Unmut unter den Fahrgästen aufkommen, allerdings weniger wegen des eigentlichen Unglücks. Viele vermissten die nötigen Informationen, um Reiseabsichten abzuändern, im Vorfeld bereits Umwege einzuplanen oder einfach nur, um eher loszufahren. Die Bahnauskunft konnte nichts zum Ersatzverkehr mitteilen, da ihr "keine Informationen vorlagen". Auf Rückfrage im Zug teilten die IC/ICE-Zugbegleiter der Mitte-Deutschland-Verbindung mit, dass der Zugunfall bereits in Paderborn oder Lippstadt bekannt gewesen sei. Doch auch hier vermissten die Fahrgäste konkrete Informationen im Vorfeld, zum Beispiel über die örtlichen Lautsprecherdurchsagen. Erst im Zug erfuhren die Reisenden, dass der Fernzug in Warburg endet und es ab dort mit einem Triebwagen zu einem nicht näher benannten Ort weitergeht. Von dort sollte dann der Schienenersatzverkehr organisiert sein. Bis Warburg war dabei schon eine Verspätung von fast einer Stunde aufgelaufen, die sich bis Kassel auf fast zwei Stunden summierte. Zum Durcheinander passte auch die Pressemitteilung der DB vom 14. November, Stand 14.00 Uhr: "Zweite Meldung zum Bahnunfall in Obervellmar: Gleise auf rechter Rheinstrecke wieder frei".

Quelle: proBahn
23.11.2006Bahnsteig behindertenfreundlicher gestaltet
Seit einiger Zeit sind nun die Bahnsteige der Gleise 1 - 3 im Paderborner Hbf dank des Einbaus von Aufzügen und der Installation von Blindenleitstreifen für behinderte Fahrgäste leichter zu erreichen. Ein Problem stellte aber bisher noch der Zugang zu den Die Bahn hat hier nun Abhilfe geschaffen. So wurden in die Griffleisten der Treppengeländer in fühlbarer Schrift sowie Braille-Blindenschrift Informationen eingeprägt, zu welchen Gleisen der betreffende Treppenaufgang führt und auf welcher Seite sich die jeweiligen Gleise befinden. Eine sicherlich lobenswerte Maßnahme. Ebenfalls installiert wurde an diesem Bahnsteig ein Treppenlift, der Rollstuhlfahrern nun einen barrierefreien Zutritt zu den Gleisen 4 und 5 verschafft. Einziger Wehrmutstropfen bleibt allerdings, dass für dessen Benutzung die Hilfe der Bahnhofsaufsicht nötig ist.

Quelle: proBahn
22.11.2006Webseite am 24.11. zeitweilig nicht erreichbar
Unser Hoster Host-Europe hat uns darüber informiert, daß er am 24.11. zwischen 7 Uhr und 10 Uhr Wartungsarbeiten an den Servern durchführen wird. In dieser Zeit wird die Webseite nicht erreichbar sein.

Quelle: Webmaster
19.11.2006weitere Bilder von der Almetalbahn
Im Bereich Bilder gibt es nun weitere Bilder über den aktuellen Zustand der Strecke Paderborn - Büren. Der Abschnitt Wewer bis Borchen ist nun aktualisiert.

Quelle: Webmaster
16.11.2006Entwidmung der Almetalbahn frühestens in 3 Jahren
Ludgr Guttwein, Besitzer der Almetalbahn Paderborn - Büren, gibt nach eigenen Aussagen der Politik 3 Jahre Zeit für ein Nutzungskonzept. In dieser Zeit will er nichts verschenken oder verkaufen und er plant auch keinerlei Freistellungen von Betriebsflächen. Guttwein trat damit jetzt Befürchtungen entgegen, daß er bereits Teile der Strecke zu verkaufen versuche.
Denn nach Angaben der Landtagsabgeordneten Sigrid Beer bietet er bereits Flächen links und rechts der liegengebliebenen Schwellen zum Verkauf an. Da die Strecke aber noch nicht entwidmet ist, kann er die Flächen nicht verkaufen. Das Geld könnte die WAB aber gut gebrauchen, denn trotz abgebauter Strecke ist sie nach wie vor für die Sicherung der Brückenbauwerke verantwortlich, auch wenn die Behörden die Zuständigkeit zur Zeit prüft.
Weiterer Nährstoff für die Befürchtungen war das Verschwinden einiger Holzschwellen. Hier scheint es sich aber um ganz "profanen" Diebstahl zu handeln.
Eine Absage an eine eisenbahntechnische Nutzung der Strecke kam nun aus Wewelsburg. Dort kam im Rahmen einer Bürgerversammlung heraus, daß nur dann überhaupt eine Rentabilität der Bahnfahrten vorhanden ist, wenn der Busverkehr vollkommen eingestellt würde. Da der Bahnhof aber weit außerhalb des Dorfs im Tal liegt, dürfte die Zeit für einen Bahnhalt in Wewelsburg endgültig abgelaufen sein.

Quelle: Neue Westfälische vom 14.11.06
04.11.2006Almetalbahn Paderborn - Büren nun komplett abgebaut
Bis auf wenige Gleisreste bei Tudorf sind die Schienen der Westfälischen Almetalbahn zwischen Paderborn und Büren nun komplett abgebaut. Unklar ist, ob die hölzernen Schwellen ebenfalls noch abgetragen werden. Diese liegen nach wie vor noch an vielen Stellen im Gleisbett. Aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr PRO BAHN, dass es bereits mehrere Anfragen besorgter Bürger an die jeweiligen Bürgermeister der Anrainerkommunen gegeben habe. Die Mitbürger zeigten sich angesichts der vorerst liegengelassenen Schwellen besorgt und fragten konkret nach einem Abtransport. In ihren Augen stellen die mit Schadstoffen getränkten Schwellen Altlasten dar, die ebenfalls entsorgt werden müssten. Unklar ist auch, was mit dem ehemaligen und mittlerweile leerstehenden Bahnmeistereigebäude passiert, welches noch auf dem Bürener Bahnhofsgelände steht. Dieses befindet sich im Besitz der Bahn AG. Da ab Februar 1973 die Fahrkartenausgabe für wenige Jahre dort eingezogen war, sprechen viele heute bei diesem Bau vom alten Bürener Bahnhofsgebäude. Der eigentliche Bahnhof, ein nebenstehender Fachwerkbau mit Güterabfertigung, fiel aber schon Mitte der siebziger Jahre der Spitzhacke zum Opfer.

Quelle: proBahn
04.11.2006Eisenbahnmuseum sollte 1987 nach Wewelsburg
"Eisenbahnmuseum nach Wewelsburg - Verein Museums-Eisenbahn Paderborn will bauen" titelte eine Paderborner Lokalzeitung im Sommer 1987 in Größe einer halben Seite. "Die größte Loksammlung Deutschlands", so das Blatt, solle dabei direkt am alten Bahnhof in Wewelsburg entstehen. Der Verein Museums-Eisenbahn Paderborn mit seinem Geschäftsführer Ludger Guttwein wollte dazu "technische Leckerbissen" wie Lokomotiven und Fahrzeuge aus Landwirtschaft und Straßenverkehr zur Verfügung stellen. Der damals wie heute noch aktiven Bahnhofswirtin Änne Hecker (mittlerweile 90 Jahre alt) stellte die Zeitung in Aussicht, demnächst "ein paar Bier mehr zapfen zu dürfen". Danach ist dieses Thema nie wieder aufgegriffen worden. (Quelle: Westfälisches Volksblatt vom 22. August 1987/ PRO BAHN Hellweg-Hochstift-Pressearchiv)
Pikant: eben jeder Ludger Guttwein hat sein Museum mittlerweile in Prora auf Rügen realisiert und gerade erst den Bahnhof Wewelsburg seiner Gleise beraubt.

Quelle: proBahn/Michael Kreutner
05.10.2006Erste Kürzungen im Zugverkehr beschlossen
Durch die Ausdünnung der Mitte-Deutschland-Verbindung ab Dezember sieht sich der nph gezwungen, auch an den Anschlüssen zu sparen. Der Nahverkehrsverband Paderborn-Höxter hat nun seine ersten Kürzungen bekannt gegeben. Die Line 82 Altenbeken - Bielefeld (der Leineweber) verliert pro Tag vier Fahrten und Samstags nochmal zwei. Die so eingesparten fast 22.000 Zugkilometer (kosten gut 140.000 EUR) führen dazu, daß in Altenbeken zwischen 6.47 Uhr und 23.45 Uhr acht Züge im 2-Stunden-Takt fahren, mit einer Lücke zwischen 11.46 Uhr und 15.46 Uhr sowie 19.46 Uhr und 23.45 Uhr. Die Züge konzentrieren sich damit fast vollständig auf den Berufsverkehr. Zusätzlich wird die Kapazität der Züge zwischen Paderborn und Holzminden von 184 auf 141 Sitzplätze reduziert, damit lässt sich ein zweiteiliger Triebwagen einsparen (37.000 EUR).
Die Streichung von Zügen auf der Mitte-Deutschland-Verbindung erzeugt Lücken in Richtung Ruhrgebiet. Diese soll durch einen weiteren Zug auf der Linie RE 11 (Paderborn - Düsseldorf) gemildert werden, zunächst für 1 Jahr.
Ingesamt bringen die Maßnahmen (gut 1.5 Prozent des Schienennahverkehrs) dem nph Einsparungen von gut 360.000 EUR, was rund 45 Prozent der Landesmittelkürzungen ausmacht. Trotzdem befürchtet der nph weitere massive Streichungen in 2008.

Quelle: Neue Westfälische
05.10.2006Machbarkeitsstudie zur Almetalbahn vorgestellt
Trotz des derzeitigen Schienenabbaus scheinen Verbände und Politiker die Strecke Paderborn - Büren nicht aufgeben zu wollen. Am 14.09. wurde in der Verbandsversammlung des nph eine Machbarkeitsstudie vorgestellt, die eine Reaktivierung der Bahn inklusive Flughafenanbindung für durchaus machbar hält. Die Studie war Anfang des Jahres vom nph und vom Flughafen in Auftrag gegeben worden.
Zwei Varianten wurden untersucht, beide kosten ca. 40 Millionen EUR und es wird von einem Nachfragepotential von 4650 - 6145 (mit Flughafen) bzw. 3300 bis 4105 Fahrgästen täglich ausgegangen. Zusätzlich würden noch jährliche Zuschüsse in Höhe von 3.2 Mio EUR notwendig, dafür wäre aber bei einem Stundentakt werktags mit einer halbstündigen Verdichtung im Berufsverkehr ein Kostendeckungsgrad von sehr guten 32 Prozent erreichbar. Zum Vergleich: das Weser-Ems-Netz kommt nur auf 23 Prozent Deckung.
Die Strecke müsste auf 80 km/h ausgebaut werden, mit einem Kreuzungsbahnhof in Niedertudorf sowie der Wiederherstellung der Haltepunkte Wewer, Borchen, Alfen, Tudorf, Wewelsburg, Brenken und Büren.
Die Flughafenanbindung wurde in zwei Varianten untersucht:
  1. Die kurze Trasse führt auf kürzestem Weg zum Flughafen (2380 m Neubau kurz hinter dem Wewelsburger Tunnel) und kostet gut 44.4 Mio.
  2. Die Hellwegvariante mit einem Neubauabschnitt zwischen Paderborn und der Einfädelung auf die vorhanden Strecke ist 5900 m länger, kommt ohne die Haltepunkte Ahden und Brenken aus und kostet gut 42,9 Mio.
Sämtliche Zahlen sind für das Jahr 2015 ausgelegt, denn erst dann ist das Projekt im Bedarfsplan des Landes vorhanden. Bis dahin aber muß die Politik laut Landrat Müller alles daran setzen, die Strecke zu erhalten, denn sonst wird die Trasse doch noch entwidmet. Das Problem wird die Finanzierung werden, denn die Verbände haben definitiv nicht genug Geld dafür. Vielleicht aber kann ja zumindest ein Teilstück über Wissenschaftsmittel finanziert werden, denn die Uni Paderborn würde gerne ihr Railcab dort testen. Gespräche mit der WAB hat es mittlerweile dazu gegeben.

Quelle: Neue Westfälische
08.09.2006mögliche Zukunft für Paderborn - Büren
Auch wenn zur Zeit sämtliche Schienen der Strecke Paderborn - Büren abgebaut werden, könnte sie noch eine Zukunft haben, wenn auch wohl erst ab 2015. Doch der Reihe nach. Der jetzige Abbau der Schienen ist ärgerlich, weil damit für längere Zeit keinerlei Schienenverkehr im Almetal möglich ist, vor allem keine Gütertransporte oder touristische Museumsbahnfahrten. Allerdings müssten für eine Aufrüstung der Strecke auf höhere Geschwindigkeiten oder Lasten so ziemlich alle Schienen durch neue Gleise ersetzt werden. Insofern ist es durchaus verständlich, daß ein Unternehmer seine Gleise abbaut, um sich bis zur Aufrüstung die Pflegekosten zu sparen.
Möglicherweise besteht für die Almetalbahn noch die Chance auf Wiederbelebung. Nämlich dann, wenn die zur Zeit durchgeführte Machbarkeitsstudie zur Anbindung es Flughafens zu einem positiven Ergebnis kommt. Diese Studie wird am 14.09. bei der Verbandssitzung des nph vorgestellt werden. Wenn die Studie ein positives Ergebnis hat, was bei einem Kostendeckungsgrad von 30-35 Prozent der Fall wäre, müsste das Land mit in die Finanzierung der Infrastruktur und der Betriebskosten einsteigen. Und genau hier liegt der größte Unsicherheitsfaktor. Zwar ist die Strecke nach wie vor im Bedarfsplan des Landes eingetragen (was eine Endwidmung fast unmöglich macht), allerdings erst in der zweiten Stufe. Und damit sind nach dem jetzigen Stand bis 2015 keine Landesmittel für die Strecke eingeplant.
Weiterhin laufen noch Verhandlungen für die Errichtung einer Teststrecke für das Railcab-Projekt der Uni Paderborn. Auch hierfür sind neue Gleise mit Betonschwellen notwendig. Eine Realisierung der Teststrecke würde aus Wirtschafts- und Forschungsfördermitteln mitfinanziert werden und könnte damit weit vor 2015 passieren.
Es bleibt nun also abzuwarten, was die Politik hier wirklich erreichen möchte. Bisherige Erfahrungen lassen keine große Hoffnung aufkommen, denn weder das über 10 Jahre alte Stadtbahnkonzept sind je wirklich weiter verfolgt worden, noch haben sich die Lokalpolitiker wirksam für den Erhalt der Bahn im Kreis Paderborn überhaupt eingesetzt. Von der Verwirklichung touristischer Bahnkonzepte (z.B. Draisinenverkehr im Almetal) ganz zu schweigen.

Quelle: Neue Westfälische/eigene Recherchen
08.09.2006Endlich Urlaub
Bis zum 27.09. bin ich in Urlaub. In der Zeit wird es keine Aktualisierungen des Bahnmarkt geben.

Quelle: Webmaster
27.08.2006Bilder der Strecke Paderborn - Büren nun online
Unter dem Punkt Bilder befinden sich nun Aufnahmen der Strecke Paderborn - Büren vom 16.08. Sie zeigen den Zustand der Strecke am Tag der Beginns der Abbauarbeiten. Die Bilder werden in den nächsten Wochen laufend aktualisiert. Später kommen noch Aufnahmen aus den 90ern hinzu.

Quelle: Michael Kreutner
24.08.2006Einstellung der Regio-Tram zwischen Warburg und Hofgeismar
Die Kürzungen der Regionalisierungsmittel haben nun erstmals auch Auswirkungen auf den hiesigen Raum. Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) sieht sich gezwungen, deutliche Einschränkungen im Nahverkehr vorzunehmen, um Kürzungen in Höhe von 10 Mio. Euro Am stärksten betroffen ist neben anderen Strecken vor allem die Regio-Tram-Linie R3 von Kassel nach Warburg, die nun auf dem Abschnitt Hofgeismar-Warburg vollständig eingestellt werden soll. Von Seiten des NVV sowie des Nahverkehrsverbundes Paderborn-Höxter (nph) wird derzeit geprüft, inwieweit einige Fahrten der R3 zwischen Hofgeismar und Warburg noch erhalten werden können. Ein Ergebnis der Prüfung wird für Anfang September erwartet.

Quelle: proBahn
24.08.2006Umbau des Soester Bahnhofs beginnt im Jahr 2007
Sechs Millionen Euro wird der Umbau des Bahnhofs in Soest kosten. Bund und Land schießen davon 5,3 Mio. Euro zu. Den Rest teilen sich die Stadt Soest, die Deutsche Bahn und der Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL). Mit Baubeginn in 2007 werden beide Bahnsteige auf 76 Zentimeter erhöht, erhalten neue Beläge und werden neu ausgestattet. Der Tunnel wird nach Norden bis zu den geplanten Parkplätzen verlängert. Ein Aufzug erleichtert den Zugang zum Mittelbahnsteig. Umgebaut wird bei laufendem Betrieb. Bis spätestens Anfang 2009 soll der gesamte Bahnhofsbereich einschließlich des benachbarten City-Centers fertig sein.

Quelle: proBahn
24.08.2006DB-Versteigerung in Paderborn
Neben den regelmäßigen Versteigerungen von Fundsachen in der Zentrale in Wuppertal findet dieses Jahr auch eine Sonderversteigerung in Paderborn statt. Am Mittwoch, 18.10. können in der Zeit von 14 bis 17 Uhr alle Besucher, Gäste und Kunden der Bahn, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und voll geschäftsfähig sind, an der Versteigerung teilnehmen und mitbieten. Bei den Fundsachen handelt es sich um Gegenstände, die in den Zügen und Bahnhöfen der Bahn gefunden und nicht abgeholt wurden.
20.08.2006Abbau von Paderborn - Büren hat begonnen
Kaum ist die Strecke stillgelegt, da beginnt auch schon der Abbau. Im Bahnhof Büren werden seit dem 17.08. die Gleise ausgebaut. Laut WAB werden nur die Gleise und Schwellen entfernt, die sowieso nicht mehr befahrbar sind. Der Grund für die Eile des Abbaus ist, daß die Strecke noch nicht so zugewachsen ist und somit ein Abbau von der Schiene aus möglich ist.
Das bedeutet aber auch, daß die WAB die Strecke innerhalb kürzester Zeit komplett abbauen muß, denn sie ist größtenteils bereits zugewachsen.

Quelle: Neue Westfälische/Eigene Beobachtungen
18.08.2006DB will Regionalnetz Lipperland-Senne ausbauen
Die Deutsche Bahn will bis 2012 rund 57 Mio Euro in das Regionalnetz Lipperland-Senne investieren. Thomas Johann, Leiter des Netzes, bezeichnete das Netz als klein und effizient. Es umfasst die Strecken Bielefeld - Osnabrück (Haller Willem), Bielefeld - Herford - Detmold - Altenbeken sowie Bielefeld - Paderborn (Sennebahn). Die DB beschäftigt zur Zeit 140 Mitarbeiter auf dem 174-Kilometer-Netz. Noch, denn die meisten Mitarbeiter sitzen auf den Stellwerken (noch so richtig mit Hebelbank). Und die werden zwischen 2007 und 2010 überflüssig, weil auf den Strecken Brackwede - Halle und Bünde - Rahden (Ravensberger Bahn) elektronische Stellwerke gebaut werden. Weitere Maßnahmen sind die Erneuerung der Schienen der Strecke Herford - Detmold - Himmighausen zwischen 2009 und 2012.
Laut Johann wird die Sennebahn in den nächsten Jahren weiter ausgebaut, der Oberbau wird für Tempo 100 ertüchtigt. Eine Stilllegung ist nicht vorgesehen.

Quelle: Neue Westfälische
13.08.2006Sennebahn wieder befahrbar/ Neue Bauarbeiten angekündigt
Nach 6 Wochen Bauzeit kann die Sennebahn seit dem 08.08. wieder durchgehend befahren werden. DB Netz hat in den Ferien den Abschnitt zwischen Schloß Holte und Hövelhof gesperrt und auf der gut 8 Kilometer langen Strecke die Gleise erneuert. Dazu wurden die teilweise 50 Jahre alten Gleise sowie die noch älteren Stahlschwellen gegen neue Schienen mit Betonschwellen ausgetauscht. Auch der Schotter musste zu 70 Prozent erneuert werden, der Rest wurde gereinigt. 4,8 Mio EUR haben die Baumaßnahmen gekostet.
In gut 8 Wochen müssen die 14 Bahnübergänge des frisch sanierten Streckenabschnitts erneut gesperrt werden, damit den Gleisen mehr Grundfestigkeit gegeben werden kann. Dann wird auch nachts gearbeitet werden müssen. Und im nächsten Jahr steht die nächste Sperrung in den Sommerferien an: der Abschnitt Hövelhof - Husarenstraße (Schloß Neuhaus) ist dann an der Reihe.

Quelle: Neue Westfälische
13.08.2006Paderborn - Büren stillgelegt
Seit dem 01.07. ist die Strecke Paderborn - Büren der WAB stillgelegt. Laut Aussage der WAB sind die Wartungsarbeiten von angeblich jährlichen 200.000 - 300.000 EUR nicht mehr aufzubringen. 80 Prozent der Schienen hätten ausgetauscht werden müssen. Weil die WAB keine Fördermittel für diese Maßnahmen bekommen konnte, hat sie die Stilllegung beantragt.
1999 hatte Ludger Guttwein, Eigentümer der WAB, die 1997 stillgelegte Strecke von der DB für 1.4 Mio DM gekauft und für ca. 600.000 DM (also die Kosten, die nun angeblich jedes Jahr anfallen) saniert. Seitdem flossen keine Mittel mehr in die Strecke. Der erhoffte starke Güterverkehr erwies sich als Seifenblase: lediglich die Firma Kleeschulte in Büren transportierte pro Jahr ca. 6000 Tonnen Dünger über die Strecke. Verhandlungen mit Egger in Brilon und der Bürener Maschinenfabrik sind nicht von Erfolg gekrönt gewesen. Die Transporte für Egger wären aber sowieso von Brilon Wald aus gefahren worden.
Besonders ärgerlich ist die Stilllegung für den Bürener Landhandel: eigentlich hatte Kleeschulte vor, zusätzlich noch Pellets über die Schiene anliefern zu lassen, obwohl der Transport per LKW preiswerter gewesen wäre. Das Düngergeschäft wird Bernd Kleeschulte wohl nun einstellen: der Transport über die Straße ist zu teuer.
Guttwein will nun mal wieder auf politische Signale warten. Doch ob die kommen, ist fraglich: die Bahn zum Flughafen kommt nur, wenn damit der Flughafen Kassel verhindert werden kann. Der nph hat, trotz des Angebotes der WBA, zum Thema Personenverkehr auf der Almetalbahn bisher nur Lippenbekenntnisse abgegeben. Hinter vorgehaltener Hand heißt es sogar, daß der nph keinerlei Interesse an der Strecke hat. Zudem werden auch noch die Landeszuschüsse für den Nahverkehr gekürzt. Und daß die WBA Zuschüsse für andere Verkehrsleistungen bekommen könnte, ist mehr als unsicher. Irgendwann scheuen auch Behörden das Feuer.
Es sieht eher so aus, als ob die WAB die Strecke zu einem Spekulationsobjekt ummodeln würde. Sie hat die Gleise bereits der Stadt Büren zum Kauf angeboten, die kein Interesse. Auch in den drei Monaten, in denen die Strecke im Bundesanzeiger zum Verkauf stand, gab es keine Interessenten. Laut Guttwein kann jeder die Strecke kaufen. In den nächsten Monaten wird die WBA wohl mit dem Rückbau der Gleise beginnen, was aber keine Entwidmung bedeutet: die muß gesondert beantragt werden.
Damit fügt Guttwein ein weiteres Kapitel an seine Liste der Mißerfolge und Merkwürdigkeiten an:
  • Anfang der 80er: Eisenbahn- und Technikmuseum am Buchenhof in Borchen. Ende nach wenigen Jahren
  • 90er: Eisenbahn und Technikmuseum in Prora auf Rügen
  • 1997: Kauf der Klützer-Ostsee-Eisenbahn Grevesmühlen - Klütz. Geringer Touristikverkehr bis 2005, nun Umbau auf Schmalspur
  • 1999: Kauf von Paderborn - Büren, geringer Güterverkehr und 2001, 2002 Dampflokfahrten, Fahrten danach wegen zu hoher Instandhaltungskosten der Lok eingestellt
  • ca. 2000: Beteiligung an der Eisenbahn-Betriebsgesellschaft Oberelbe in Pirna. Austieg, danach Insolvenz der GmbH
  • 2000-2005: Betreiber des Berlin - Malmö Express
  • 2003: Zuschlag für Museumsblock 3 des alten Nazi-Koloss Prora (Rügen). Schnelle Rückabwicklung des Kaufs
  • 2004: Pacht der 16km Strecke Helmstedt - Grasleben, Stilllegung 2005
  • 2004: kurzzeitiger Besitzer des Rügenschen Kleinbahn (Rasender Roland) für wenige Wochen. Nach Stilllegung der Strecke und Streitigkeiten mit Belegschaft, Kreis und Voreigentümer wurde der Verkauf rückgängig gemacht
  • 2006: Kauf der stillgelegten Strecke Scharzfeld - Bad Lauterberg im Harz (4 km)


Quelle: Neue Westfälische
06.07.2006Neue Züge in Paderborn
Ab Mitte Juli wird der Rhein-Hellweg-Express (Linie RE 11) Düsseldorf - Hamm - Paderborn mit Doppelstockwagen fahren. Die Wagen sind vollklimatisiert und deutlich komfortabler als die bisher eingesetzten Triebwagen.

Quelle: Neue Westfälische
06.07.2006NRW-Verkehrsminister stoppt Sennebahnausbau
Gerade erst war die Sennebahn nach einigem Hin und Her in die Prioritätenliste für den Schienenverkehrsausbau aufgenommen worden, da liegen die Pläne schon wieder auf Eis. NRW-Verkehrsminister Wittke hat die weitere Planung zum Ausbau auf 80-100km/h mit der Begründung gestoppt, daß zunächst abgewartet werden muß, wie sich die drastischen Kürzungen der Nahverkehrssubventionen durch den Bund auf die von den Verbünden bestellten Fahrleistungen auswirken werden.
Die Sennebahn ist damit eine von 15 Nahverkehrslinien, die zunächst in ihrem Status Quo stehen bleiben sollen. Die Auswirkungen auf die Planungen und den Ausbau sind fatal: Da erst ab 2007 die Regionalisierungsmittel gekürzt werden, liegen aussagekräftige Zahlen zu der Bahnnutzung frühestens 2008 vor. Und bis dann das Ministerium und die Gremien neu entschieden haben, ist es mindestens 2009, d.h. vor 2010 wird die Planung (!) nicht wieder aufgenommen werden.
Für die Sennebahn bedeutet das faktisch das Aus. Denn die Strecke ist mittlerweile in einem so maroden Zustand, daß selbst die seit drei Jahren immer in den Sommerferien durchgeführten Bauarbeiten nur mit Mühe die Strecke intakt halten.
Es bleibt zu hoffen, daß die bestellenden Verbünde weiter die Fahrleistungen auf der Sennebahn bestellen und daß die Landesregierung wirklich ein Interesse an der Bahn im ländlichen Raum hat. Die Bundesregierung jedenfalls setzt doppelt auf das Auto: Einsparungen beim Nahverkehr erhöhen die Zahl der Autofahrer, was mehr Mineralölsteuer in das Staatssäckel spült.

Quelle: Neue Westfälische/eigener Kommentar
06.07.2006Sonderfahrt nach Bochum-Dahlhausen
Am 16.09. findet eine Sonderfahrt von Holzminden zum DGEG-Museum nach Bochum-Dahlhausen statt. Es kommt ein Triebwagen der Nordwestbahn zum Einsatz. Abfahrt in Holzminden ist um 7.04 Uhr, Ankunft in Bochum 11 Uhr. Die Rückfahrt erfolgt um 16 Uhr. Die Fahrt kostet 33 Eur incl. Eintritt.
Anmeldeschluß ist der 16.08.06. Alle weiteren Informationen finden sich in diesem Flyer.

Quelle: Heiner Polten
14.06.2006Bauarbeiten und Ersatzverkehr auf der Sennebahn
Die DB Netz AG wird auch dieses Jahr wieder die in Kürze beginnenden Schulferien für umfangreiche Bauarbeiten auf der Sennebahn (RB74) nutzen. Aus diesem Grund wird der Abschnitt Hövelhof - Sennestadt vom 24. Juni bis zum 8. August gesperrt. Die NordWestBahn wird in dieser Zeit einen Ersatzverkehr mit Bussen einrichten. Nähere Informationen hierzu gibt es in Kürze unter www.nordwestbahn.de

Quelle: NordWestBahn/proBahn
14.06.2006Ab fünf Minuten Verspätung Geld zurück
Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV), zu dessen Streckennetz auch die Strecke Warburg-Kassel gehört, bietet ab sofort eine Pünktlichkeitsgarantie an. Diese umfasst neben einer Erstattung des Fahrpreises ab einer Verspätung von 5 Minuten auch weitere Garantien für saubere Fahrzeuge und Haltestellen, gesicherte Anschlüsse, sowie Service, Informationen und eine freundliche Bedienung. Die Auszahlung der Erstattungen erfolgt ausschließlich in bar in jedem NVV- Kundenzentrum oder NVV-InfoPoint. Nähere Informationen gibt es auf der Homepage des NVV unter www.nvv.de .

Quelle: NVV/proBahn
14.05.2006Bahnhof Kirchlengern ausgebrannt
Am Nachmittag des 12.05. brannte das Empfangsgebäude des ehemaligen Bahnhofs Kirchlengern aus. Aus noch ungeklärter Ursache hatte das Dach Feuer gefangen, 70 Feuerwehrleute mussten zum Löschen anrücken. Die Bahnstrecke Herford - Osnabrück musste mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt werden.

Quelle: Neue Westfälische
04.05.2006Neubau eines elektronischen Stellwerks
An der Strecke Warburg-Kassel werden derzeit umfangreiche Vorarbeiten für die geplante Umstellung auf ein elektronisches Stellwerk durchgeführt. So werden bereits Kabelschächte verlegt und Fundamente für die neuen Lichtsignale in den Boden eingelassen. Voraussichtlich ab November 2007 wird das neue Stellwerk in Warburg die vielen unterschiedlichen, und zum Teil noch mechanischen Einzelstellwerke ablösen.

Quelle: proBahn
04.05.2006Zugausfälle und veränderte Abfahrtzeiten zwischen Altenbeken und Paderborn
Aufgrund von Gleisarbeiten an der Strecke Paderborn-Altenbeken ergeben sich in der Zeit vom 15.05.2006 bis zum 19.05.2006 zahlreiche Änderungen im Fahrplan. So entfallen in diesem Zeitraum alle Züge der S5 (Paderborn-Hannover) in diesem Abschnitt. Eine Weiterfahrt ist mit den Zügen der RB72 (Paderborn-Herford) möglich, die während dieser Zeit zu geänderten Abfahrtszeiten verkehren. In Richtung Altenbeken verlassen die Züge der RB72 den Paderborner Hauptbahnhof bereits zur Minute 15, also 6 Minuten früher als üblich, um den Anschluss nach Hannover sicherzustellen. In Gegenrichtung fahren die Züge der RB72 erst zur Minute 35 ab Altenbeken und erreichen Paderborn zur Minute 47. Ebenfalls betroffen von den Bauarbeiten sind auch die Züge der Eggebahn (Paderborn-Holzminden). Diese verkehren nicht während der Bauarbeiten zwischen Paderborn und Altenbeken. Über einen Ersatzverkehr mit Bussen gibt es in Kürze Informationen unter www.nordwestbahn.de

Quelle: proBahn/NWB
04.05.2006Eintägige Streckensperrung auf der Sennebahn
Die Sennebahn (RB 74 Paderborn-Bielefeld) kann aufgrund von umfangreichen Bauarbeiten an den Bahnübergängen am Samstag, 20. Mai 2006 nicht zwischen Paderborn Hbf und Sennelager verkehren. Es erfolgt ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Paderborn Hbf und Sennelager mit Halten am Kasseler Tor und am Nordbahnhof. Nähere Informationen zu dem Ersatzfahrplan gibt es in Kürze unter www.nordwestbahn.de

Quelle: proBahn/NWB
27.04.2006Waldbahn Almetal versteigert Schienenbussonderfahrt am 21.05.2006
Bei der Sonderfahrt handelt es sich um eine Fahrt für bis zu 50 Personen auf der Stamm-strecke der Waldbahn Almetal zwischen Büren und Alme mit einem Schienenbus der Baureihe VT 98. Die Fahrt dauert 4 Stunden und hat einen Wert von 450 EUR. Im Gegensatz dazu dauern die regulären Sonderfahrten 3 Stunden.
Der Gewinner der Versteigerung legt die Daten der Fahrt fest, d.h.
  • Eine Abfahrtzeit zwischen 10 und 13 Uhr
  • Wahl des Einstiegsorts (Alme, Ringelstein oder Büren)
  • Wahl des Ausstiegsorts (Alme, Ringelstein oder Büren)
  • Anzahl der Personen (max. 50)
  • Halte auf der Strecke
Lediglich die Getränke sind an Bord zu kaufen, wobei die Preise moderat sind (Cola/Fanta/Wasser 80 Cent, Bier 1,40 Euro, Kaffee 1 Euro). Ersteigert werden kann die Fahrt unter dem Titel „Schienenbussonderfahrt Waldbahn 21.05.06“ bei ebay zwischen dem 28.04. und dem 07.05., Startgebot ist 1 Euro.

Quelle: Waldbahn Almetal
25.04.2006Euregio-Eisenbahn fährt auch in 2006
Nach langem Bangen gibt es auf der Strecke Ahaus-Alstätte Entwarnung. Auch in 2006 fährt der Pengel-Anton. Den Saisonauftakt machen die Fahrten am 30.04. Weitere Fahrten sind in Planung.

Quelle: www.euregio-eisenbahn.de
20.04.2006Großauftrag für Loks nach Kassel
Bombardier hat einen Großauftrag über 20 Mio Euro für Lokomotiven erhalten. Die Maschinen werden im Werk Kassel gebaut. Das Amsterdamer Unternehmen MRCE hat 6 Maschinen vom Typ TRAXX geordert. Gebaut werden die Fahrzeuge in Kassel, die Wagenkästen kommen aus dem polnischen Werk Wroclaw, die Drehgestelle aus Siegen.

Quelle: Neue Westfälische
18.04.2006Sennebahn wird beschleunigt
Nachdem der Regionalrat im Februar bereits den Ausbau der Sennebahn beschlossen hat, setzt nun auch der Landtag von NRW die Bahn auf die Prioritätenliste. Bis Mitte des Jahres will der Düsseldorfer Landtag die integrierte Gesamtverkehrsplanung bis 2015 verabschieden. In der nun vom Verkehrsminister eingereichten Vorlage sieht die Stufe I der Prioritätenliste den Ausbau der Sennebahn zwischen Paderborn und Bielefeld vor.
Nach einer Untersuchung des NPH lassen sich durch den Ausbau 8-13 Minuten Fahrzeit einsparen, die Gesamtfahrzeit liegt damit dann unter einer Stunde.

Quelle: Neue Westfälische
06.04.2006Hellweg-Netz geht an die eurobahn
Von 2008 an wird die eurobahn den Schienennahverkehr zwischen Dortmund, Münster, Bielefeld und Paderborn durchführen. Als letzter der fünf am Wettbewerbsverfahren beteiligten Aufgabenträger entschied nun der VVOWL sich für die eurobahn. Die Bahn, die bereits die Strecken Bielefeld - Rahden und Bielefeld - Lemgo befährt, verdreifacht damit ihr Netz in NRW. Das Unternehmen der Rhenus-Gruppe hatte das billigste von 6 Angeboten abgegeben. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 10 Jahren und ein Auftragsvolumen von knapp 600 Mio Euro.
Der offizielle Vertragsabschluß wird aber erst in zwei Wochen stattfinden, so lange haben die unterlegenen Bieter noch die Möglichkeit, bei der Bezirksregierung in Arnsberg Einspruch einzulegen.

Quelle: Neue Westfälische
02.04.2006Kursbuch der Museumseisenbahnen erschienen
Das "Kursbuch der Museums-Eisenbahnen 2006" ist erschienen. Bei der Waldbahn Almetal ist das begehrte Werk ab sofort erhältlich. 158 Seiten Fahrpläne, zum ersten Mal auch mit der Waldbahn Almetal, die das Herz eines jeden Eisenbahnfans höher schlagen lassen. Sichern Sie sich dieses Kursbuch, bevor es vergriffen ist. Für nur 4.50 Eur können sie das Kursbuch auf www.waldbahnalmetal.de erwerben.

Quelle: Waldbahn Almetal
29.03.2006Paderborner Bahnhof bekommt wieder Gaststätte
Lange Jahre stand sie leer, nun kehrt wieder Leben in die Gaststätte des Paderborner Hbf ein. Am 31.03. eröffnet McDonalds dort eine Filiale. Damit ist die Kette bereits viermal in der Domstadt vertreten. Durch die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen wurde auch die Straßenfassade optisch aufgemöbelt. Bleibt zu hoffen, daß auch der Rest des Bahnhofs sich von einer Ruine in ein ansehnliches Gebäude verwandelt - bevor die DB den Fernverkehr ganz einstellt!

Quelle: pro Bahn
29.03.2006Demnächst Erlebnisgatronomie im Geseker Bahnhof?
Gerüchte über einen möglichen Umbau des Geseker Bahnhofs gibt es schon seit geraumer Zeit. Nun plant ein 29jähriger Privatmann dort eine Erlebnisgastronomie im großen Stil, mit Cafe, Dachterasse, Diskothek, Hotel sowie Schießanlage im Keller. Gekauft hat er das Gebäude bereits und möchte in diesem demnächst Live-Bands, Motto-Partys und andere Veranstaltungen anbieten. Optisch wird er das betagte Empfangsgebäude zu einer Art Skihütte herrichten, mit Rundbogenfenstern und künstlichen Eiszapfen. Auch um mögliche Gäste der neuen Anlage bewirbt er sich massiv, denn Geseke soll als Haltepunkt für Sambazüge in den Reisekatalogen verschiedener Veranstalter aufgenommen werden. Die jetzige Wartehalle wird einer Bäckerei weichen und Fahrkarten gibt es nach den Vorstellungen der Planer auch nicht mehr an der heutigen Stelle. Beim Agenturnehmer der Fahrkartenausgabe sind diese Pläne zunächst einmal auf Widerstand gestoßen, er ließ den Fraktionen im Rat Stadt Geseke bereits einen Brief mit seinen Bedenken zukommen. Sehr ruhig geworden ist es in diesem Zusammenhang auch mit den Ausbauplänen der Stadt Geseke. Diese beabsichtigt, in dem, in ihrem Besitz befindlichen Ostflügel des Bahnhofs, eine Radstation einzurichten.

Quelle: pro Bahn
05.03.2006Sonderfahrt zum Modellbahn-Miniatur-Wunderland in der Hamburger Speicherstadt
Abfahrt mit NordWestBahn-Talent am 20.05. um 5.53 Uhr in Paderborn. Zustiegsmöglichkeit an allen Stationen der "Egge-Bahn". Fahrt über Holzminden, Kreiensen, Hannover, Celle und Uelzen nach Hamburg. Entweder Besuch der Modellbahn oder beliebiges eigenes Programm ab Hamburg Hauptbahnhof.
Rückkehr in Paderborn um 22.04 Uhr, zusammen mit planmäßiger Egge-Bahn aus Holzminden. Getränke ab/bis Holzminden im Zug erhältlich.
Fahrpreis ohne Eintritt 45 Euro, mit Eintritt 53 Euro.
Anmeldeschluß: Ostermontag, 17. April 2006
Anmeldung bei:
Heiner Polten, Barkhäuser Str. 37, 33142 Büren
Tel.: 0171/4790728
e-Mail: Heiner.Polten@web.de

Quelle: Heiner Polten
05.03.2006Waldbahn Almetal versteigert Schienenbussonderfahrt am 21.05.2006
Bei der Sonderfahrt handelt es sich um eine Fahrt für bis zu 50 Personen auf der Stamm-strecke der Waldbahn Almetal zwischen Büren und Alme mit einem Schienenbus der Baureihe VT 98. Die Fahrt dauert 4 Stunden und hat einen Wert von 450 EUR. Im Gegensatz dazu dauern die regulären Sonderfahrten 3 Stunden.
Der Gewinner der Versteigerung legt die Daten der Fahrt fest, d.h.
  • Eine Abfahrtzeit zwischen 10 und 13 Uhr
  • Wahl des Einstiegsorts (Alme, Ringelstein oder Büren)
  • Wahl des Ausstiegsorts (Alme, Ringelstein oder Büren)
  • Anzahl der Personen (max. 50)
  • Halte auf der Strecke
Lediglich die Getränke sind an Bord zu kaufen, wobei die Preise moderat sind (Cola/Fanta/Wasser 80 Cent, Bier 1,40 Euro, Kaffee 1 Euro).
Ersteigert werden kann die Fahrt unter dem Titel „Schienenbussonderfahrt Waldbahn 21.05.06“ bei ebay zwischen dem 28.04. und dem 07.05., Startgebot ist 1 Euro.

Quelle: Waldbahn Almetal
28.02.2006Oberleitung der Extertalbahn erneut gestohlen
Die Oberleitung der Extertalbahn ist erneut gestohlen worden. Auf ca. 1 km Länge wurde am Wochenende der Fahrdraht entwendet. Die Diebe müssen mit einem LKW unterwegs gewesen sein, denn es geht hier um gut eine Tonne Material.
Dies ist bereits der sechste (!) Diebstahl dieser Art bei der Bahn. Der Saisonstart zu Ostern mit elektrischen Zügen ist damit so gut wie ausgeschlossen, der geplante Wiederaufbau der Oberleitungen der Extertalbahn ist vorerst gestoppt worden.
Wenn also jemand am Wochenende einen LKW direkt an der Strecke gesehen hat, dann sollte er das der Polizei melden.

Quelle: Neue Westfälische/WDR Bielefeld
26.02.2006Sennebahn gerettet
Der Ausbau der Sennebahn ist vom Regionalrat in der Prioritätenliste der "Integrierten Gesamtverkehrsplanung" auf Platz 1 gesetzt worden. Damit wurde am 20.02. die weitere Zukunft der direkten Eisenbahnverbindung zwischen Paderborn und Bielefeld gesichert. Möglich wurde dies, nachdem eine erneute Studie die aktuellen Fahrgastzahlen und die bereits geleisteten Investitionen berücksichtigt hat und damit zu einem günstigen Kosten-Nutzen-Verhältnis des 14,8-Mio-Euro-Projekts gekommen ist.
Weiterhin wurde entschieden, daß die Sennebahn an den Flughafen Paderborn-Lippstadt angebunden werden soll. Damit verbunden ist ein Ausbau der Almetalbahn zwischen Paderborn und Büren, zumindest aber zwischen Paderborn und dem Flughafen.
Vom Regionalrat nicht berücksichtigt wurden die Strecken Lemgo-Barntrup und der Ausbau der Strecke Herford-Detmold-Altenbeken.

Quelle: Neue Westfälische
26.02.2006Fahrpläne 2006 fast vollständig/Neue Bahnen
Die Fahrpläne der Museumsbahnen für die Saison 2006 liegen nun (fast) vollständig vor. Lediglich die Dampfeisenbahn Weserbergland kann noch keinen Plan vorweisen. Die Euregioeisenbahn Alstätte-Ahaus wird aller Voraussicht nach dieses Jahr nicht fahren können, da der Streckenbetrieb nicht gesichert ist.
Der Fahrplan wurde kräftig erweitert, es sind 10 neue Museumsbahnen und Feldbahnmuseen hinzugekommen.
Viel Spaß bei der Fahrtenplanung 2006.

Quelle: Webmaster
22.01.2006Sennebahnausbau vor dem Aus?
Am 20. Februar wird der Regionalrat über die "Integrierte Gesamtverkehrsplanung" entscheiden. Die Sennebahn läuft dabei Gefahr, aus dieser Planung herauszufallen. Die "Integrierte Gesamtverkehrsplanung" ist die Liste der 241 Verkehrsprojekte, die bis 2015 in NRW realisiert werden sollen. Bisher galt es als relativ sicher, daß der Ausbau der Sennebahn Paderborn - Brackwede - Bielefeld von heute 60 auf dann 80-100 km/h schnellstmöglich angegangen werden soll. Doch nun gibt es eine Studie, die den Kosten-Nutzen-Faktor des Ausbaus als zu gering einstuft. Nach dem Ausbau soll angeblich nur mit 1400 Fahrgästen mehr zu rechnen sein.
Doch es regt sich bereits Widerstand an allen Fronten. Ausnahmsweise einmal ziehen die Politiker und die Wirtschaft an einem Strang. Neben fast allen Lokalpolitikern der Anrainergemeinden macht sich auch die IHK Bielefeld für die Sennebahn stark. Denn das Land NRW hat gerade erst eine Machbarkeitsstudie in Aussicht gestellt, mit der eine Anbindung der Bahnlinie an die geplante Anbindung des Flughafen Paderborn/Lippstadt geprüft werden soll. Zur Erinnerung: die Bahnanbindung ist eine der wichtigsten Waffen im Kampf gegen den Flughafenausbau Kassel-Calden. Zudem sollen in der Studie die bereits vorgenommenen Modernisierungen, die ja bereits eine Fahrgastzuwachs um 44 Prozent bewirkt haben, nicht berücksichtigt haben und damit von viel zu hohen Kosten ausgegangen sein.

Quelle: Neue Westfälische
23.12.2005Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch
Ich wünsche allen Freunden des Bahnmarkt ein frohes Weihnachtsfest, eine besinnliche Zeit zwischen den Jahren und einen guten Rutsch in das Jahr 2006. Leider hatte ich dieses Jahr nicht die Zeit für den Bahnmarkt, die ich gerne gehabt hätte, und so ist vieles leider auf der Strecke geblieben. Trotzdem haben sich die Besuchszahlen sogar noch verbessert. Vielen Dank, daß Sie mir die Treue gehalten haben. Ich hoffe, daß ich in 2006 mich wieder stärker auf diese Seiten konzentrieren und dann einen neuen, besseren Bahnmarkt präsentieren kann.

Quelle: Michael Kreutner/webmaster bahnmarkt
20.12.2005Strecke Rahden - Bremen ist unterbrochen
Die stillgelegte Bahnlinie Rahden - Bremen ist kein durchgehender Schienenstrang mehr. Die Stadt Sulingen ließ im Rahmen von Straßenbauarbeiten Gleisteile herausreißen. Damit wird eine Wiederinbetriebnahme der Strecke erschwert bis unmöglich gemacht, weil natürlich Fakten geschaffen worden sind. Der VCD und der Kreis Minden-Lübbecke bedauern den Schritt.

Quelle: Neue Westfälische
25.11.2005Bahn widerruft Entwidmung
Umdenken bei der Bahn. Die Strecke Rahden - Bremen soll nun doch nicht entwidmet werden. Der Konzern hat am Montag eigene Ausssagen widerrufen, nach denen er die Strecke von Rahden nach Bremen entwidmen wolle. Entwidmet worden sind lediglich einige Meter Gleis an Übergängen, an der Kreis Straßen saniert hatte. Eine Reaktivierung der Bahn sei dadurch nicht gefährdet.

Quelle: Neue Westfälische
08.11.2005Sennebahn am Wochenende gesperrt
Am 12. und 13.11. ist die Sennebahn zwischen Sennelager und Schloß Holte gesperrt. Der Grund sind mal wieder dringend notwendige Bauarbeiten. Ein Bus-Ersatzverkehr ist eingerichtet und es ändern sich keine Fahrzeiten. Der komplette Fahrplan kann bei der (Nordwestbahn heruntergeladen werden.

Quelle: Nordwestbahn
27.10.2005NordWestBahn erhält Zuschlag für Emscher-Münsterland-Netz bis 2018
Nach einer europaweiten Ausschreibung haben die beiden Aufgabenträger Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und Zweckverband SPNV Münsterland jetzt die NordWestBahn bis 2018 mit dem Verkehr auf den Strecken RE 14 Essen – Borken (Westfalen), RB 45 Dorsten - Coesfeld und RB 43 Dorsten - Dortmund beauftragt. Die RB 43 soll bereits nach zwei Jahren wieder in ein Ausschreibungsverfahren gehen. Mit dem Zuschlag für das Emscher-Münsterland-Netz sichert das Unternehmen, Arbeitsplätze in Osnabrück und der Region. Der Verkehr wird von Osnabrück aus organisiert und gesteuert. Dazu gehört auch die Betriebsleitstelle im Osnabrücker Hafen.

Für die beiden NordWestBahn Geschäftsführer Martin Meyer und Manfred Kienzler ist der neue Auftrag ein sicheres Zeichen, für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. "Der erste Schritt ins Ruhrgebiet ist getan und erschließt uns einen ganz neuen Markt," freuen sich Meyer und Kienzler.

In den vergangenen fünf Jahren seit ihrer Gründung hat sich die NordWestBahn als kompetenter Partner für die Aufgabenträger erwiesen. Das noch junge Unternehmen blickt bereits auf mehrere erfolgreiche Betriebsaufnahmen zurück. Die letzte war im Juni diesen Jahres mit der Strecke RB 75 "Haller Willem", zwischen Bielefeld und Osnabrück, die nach über 20 Jahren wieder für den Personenverkehr eröffnet wurde.

Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2006 nimmt das private Unternehmen den Betrieb auf den rund 140 km langen Strecken des Emscher-Münsterland-Netzes auf. Über 30 Bahnhöfe werden durch die NordWestBahn mit neuen, modernen Fahrzeugen und mit mehr Service und Qualität bedient. Das Unternehmen verhandelt zurzeit mit dem Fahrzeughersteller Bombardier Transportation über ein Paket von für das Netz erforderlichen Fahrzeugen mit zusätzlichen Optionen.

Quelle: NordWestBahn
25.10.2005Neue Bahn im Fahrplan
Die historische Eisenbahn Gelsenkirchen ist nun auch in der Fahrplanübersicht enthalten. Die Bahn fährt rund um Gelsenkirchen mit einem Schienenbus der Baureihe VT98.
24.10.2005Altenbekener 44 soll beleuchtet werden
Nachdem der Viadukt in Altenbeken nun jeden Abend beleuchtet ist, soll auch die Denkmallok der BR 44 beleuchtet werden. Damit die Lok möglichst schnell in neuem Licht erstrahlt, ruft die Gemeinde Altenbeken zur "Aktion Glanzlichter" auf, einer Spendenaktion. Unter dem Kennwort "Glanzlichter" können ab sofort Spenden auf die Konten der Gemeindekasse eingezahlt werden.

Quelle: Neue Westfälische
18.10.2005Bei der Bahn klappt was
Ab und zu klappt auch bei der DBAG etwas, und wenn es nur die Einstiegsstufen an den Zügen sind. Auf der S5 (Hannover Flughafen - Hameln (-Paderborn)) jedenfalls klappen ab sofort an den Triebwagen der BR 425 zusätzliche Treppenstufen heraus. Der Grund liegt in der Höhe der Bahnsteige. Während auf dem S-Bahn-Abschnitt zwischen Hannover und Hameln die Bahnsteige auf 76cm Höhe liegen, gibt es zwischen Paderborn und Hameln noch einige Bahnsteige mit nur 38cm Höhe. Um dort das Einsteigen zu erleichtern wurden jetzt die dort verkehrenden Triebwagen vom Hersteller Bombardier mit den zusätzlichen Tritten nachgerüstet.

Quelle: Neue Westfälische
30.09.2005Kein ICE-Halt mehr in Bad Oeynhausen
Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember wird das Fernverkehrsangebot in der Kurstadt weniger attraktiv. Denn zumindest die ICE-Züge sollen nicht mehr im Bahnhof halten. Als Grund gibt die Bahn Sicherheitsbedenken an. Die Bahnsteige sollen für die DB-Flagschiffe nicht hoch genug sein.

Quelle: Neue Westfälische
24.09.2005Kurhessenbahn wird reaktiviert
Ab voraussichtlich Ende 2008 werden auf der Kurhessenbahn zwischen Korbach und Frankenberg wieder Züge fahren. Im Herbst 2006 werden dazu die Arbeiten zur Reaktivierung dieser seit 1992 stillgelegten Strecke beginnen. Somit werden dann nach fast 20 Jahren wieder durchgängige Verbindungen zwischen Brilon Wald und Marburg angeboten werden können. Damit werden die Tourismusschwerpunkte Hochsauerland, Nationalpark Kellerwald und Edersee wieder per Schiene erschlossen.

Quelle: pro bahn
24.09.2005Ausstellungsprojekt zur Almetalbahn Paderborn-Büren-Brilon
Im Jahr 2007 plant das Kreismuseum Wewelsburg in Zusammenarbeit mit vielen historisch Interessierten eine Ausstellung zur Almetalbahn. Besonders gesucht werden in diesem Zusammenhang noch Fotografien aus den Jahren vor 1950 sowie Originaldokumente und Zeitzeugenberichte. Wer derartiges zur Ablichtung zur Verfügung stellen kann, melde sich bitte bei den Mitinitiatoren Jost Wedekin (Schloss Neuhaus) Tel.: 0 52 54/ 36 35 oder Rainer Wester (Salzkotten) wester@probahn-ruhr.de . Alle Originale werden umgehend zurückgegeben.

Quelle: pro bahn
24.09.2005Erneuerung und Anhebung von Bahnsteigen
Auf der Strecke der Egge-Bahn von Paderborn nach Holzminden werden an den Haltepunkten Godelheim, Höxter-Rathaus und Lüchtringen die vorhandenen Bahnsteige von bisher 38 cm auf eine Höhe von 76 cm angehoben. Um auch mobilitätseingeschränkten Fahrgästen den Zugang zu den Zügen der Nordwestbahn zu erleichtern, werden die Bahnsteige mit Rampen, einem Wegeleitsystem und Blindenleitstreifen versehen. Eine neue Beleuchtung und Bahnsteigausstattung mit Fahrplanvitrinen und Sitzbänken soll das Warten auf den Zug in Zukunft angenehmer gestalten. Alle Projekte sollen bis Ende November 2005 fertiggestellt sein.

Quelle: pro bahn
24.09.2005DB-Nostalgiefahrt "Modellbahnschau Bad Driburg"
Am 15. und 16. Oktober gibt es je eine Fahrt mit 012 100 und Eilzugwagen aus den 70ern nach Bad Driburg. Der Fahrplan:
Samstag 15.10.:
Fahrt mit Dampflok 012 100 und Eilzugwagen aus den 70 er Jahren von Köln (ab ca. 7.40 Uhr) über Duisburg, Essen und Bochum nach Bad Driburg (an ca. 12.30 Uhr, Rückfahrt ca. 16.55 Uhr mit Dampflok 41360). Weitere Infos unter www.bahn.de (Nostalgiereisen).

Sonntag 16.10.:
Fahrt mit Dampflok 012 100 und Eilzugwagen aus den 70 er Jahren von Braunschweig (ab ca. 9.40 Uhr) über Hildesheim und Elze nach Bad Driburg (an ca. 12.30 Uhr, Rückfahrt ca. 17.30 Uhr).

Weitere Infos unter www.bahn.de (Nostalgiereisen).

Quelle: pro bahn
24.09.2005Eröffnung der Modellbahnschau Bad Driburg
Am 15. und 16.10. ist es soweit. Im Güterbahnhof Bad Driburg eröffnet mit einem großen Programm die Modellbahnschau Bad Driburg. Die Schau zeigt den Bahnhof Bad Driburg und das legendären BW Ottbergen im Maßstab 1:87. Zur Eröffnung kommen Sonderzüge aus Köln und Braunschweig und es gibt eine Pendelfahrt mit einer Lok der BR 41 zwischen Bad Driburg und Ottbergen.

Quelle: Modellbahnschau Bad Driburg
24.09.2005Wettbewerbsverfahren Hellweg-Netz hat begonnen
Die vier Zweckverbände Ruhr-Lippe (ZRL), Münsterland (ZVM), Paderborn-Höxter (NPH) und Ostwestfalen-Lippe (VVOWL) haben mit einer Zugleistung von 5,65 Mio Zugkilometern eines der bundesweit größten Netze ausgeschrieben. Es umfaßt die Linien RB50 Münster-Dortmund, RB59 Dortmund-Soest, RB69 Münster-Bielefeld und RB89 Münster-Paderborn-Warburg. Interessierte Unternehmen haben bis Mitte Januar 2006 Zeit, ein Angebot zu unterbreiten. Die Betriebsaufnahme auf dem bisher von DB-Regio betriebenen Netz ist für Dezember 2008 vorgesehen, die Laufzeit beträgt 10 Jahre.

Quelle: pro bahn
24.09.2005Neue Fahrzeuge auf der "HarzWeserBahn"
Auf dem Netz der Harz-Weser-Bahn, zu dem unter anderem die Strecken Holzminden-Kreiensen, Kreiensen-Bad Harzburg und Ottbergen-Göttingen gehören, werden ab Dezember 27 neue Fahrzeuge des Typs VT 648 den Verkehr aufnehmen. Die mordernen Niederflurfahrzeuge verfügen über eine behindertengerechte Toilette, Klimaanlage und eine mechanische Einstiegshilfe für Rollstuhlfahrer.

Quelle: pro bahn
22.09.2005Altenbekener Bahnhofsgebäude wird halbiert
Eigentlich sollte das Bahnhofsgebäude an die Gemeinde verkauft werden. Doch die hat zur Zeit keine Verwendung für den Bau. Denn es war geplant, im hinteren Teil des Bahnhofsgebäudes eine Informationszentrale für den Nationalpark Senne einzurichten. Doch der Park kommt nicht. Damit hat niemand mehr eine Verwendung für den Bau, in dem früher die Betriebsküche und die Umkleide der Bahn untergebracht war. Die DB AG schon mal gar nicht, die Gemeinde Altenbeken aber auch nicht. Und die Modernisierung von 750.000 EURO will sich so verständlichlicherweise auch niemand ans Bein binden.
Und so wird es wohl auch in der Eggegemeinde so kommen, wie schon so oft: die DB will den nicht mehr benötigten Teil in den nächsten zwei Monaten abreißen lassen. Und damit wäre der Bau nur noch halb so lang wie heute.

Quelle: Neue Westfälische
22.09.2005Gleisrückbau in Sylbach
Am vergangenen Wochenende hat die DB ein Überholgleis im Bahnhof Sylbach (Strecke Altenbeken - Herford) abgebaut. Der VVOWL befürchtet nun vermehrt Verspätungen. Laut DB war das Gleis sanierungsbedürftig und wurde nicht benutzt. Der Verkehrsverbund OWL kritisierte den Abbau, denn genau im Bahnhof Sylbach wurden im Herbst 2003 die verspäteten Züge aus Paderborn angehalten, um zumindest den Gegenzug noch pünktlich fahren zu lassen. Diese Ausweichmöglichkeit ist nun genommen.
Leider wird mit dem Rückbau ein Teufelskreis in Gang gesetzt: es gibt mehr Verspätungen -> der VVOWL zahlt weniger an die Bahn wegen nicht erreichter Pünktlichkeitsquote -> die Züge sind nicht mehr rentabel (ebenso wie die Strecke) -> mehr Sparmaßnahmen von DB Netz -> mehr Unpünktlichkeit -> ...
Wer jetzt ganz böse denkt, könnte auf den Gedanken kommen, daß dies der perfide Plan ist, die DB-Konkurrenten auf der Strecke auszubremsen und für die nächste Ausschreibung unattraktiv zu machen. Aber so gemein wird auch die DB nicht sein.

Quelle: Neue Westfälische
11.08.2005Streckensperrungen auf Sennebahn im September
Wie bereits angekündigt werden im September Bauarbeiten an der Sennebahn im Bereich Paderborn durchgeführt, bei denen es zu Sperrungen kommen wird. Gesperrt wird der Abschnitt Paderborn Hbf - Sennelager:

05.09.-16.09.: Ausfall von einigen Früh- und Spätfahrten
17.09.-18.09.: Sperrung der Strecke
19.09.-25.09.: Ausfall von einigen Früh- und Spätfahrten

Ein Busersatzverkehr wird eingerichtet.

Quelle: Nordwestbahn
09.08.2005Sennebahn: Baustelle weg, Baustelle kommt
Seit dem 08.08. ist die Sennebahn wieder durchgehend befahrbar. Dafür kommen im September aber neue Baumaßnahmen auf die Fahrgäste zu. Vier Wochen lang war die Sennebahn zwischen Brackwede und Sennestadt gesperrt, die DB hat die Gleise in der Zeit zur Zufriedenheit der Verkehrsverbünde saniert. Seit Montag rollen die Züge zwischen Paderborn und Bielefeld wieder durch.
Aber der störungsfreie Betrieb währt nicht lange. Im September werden mehrere Baumaßnahmen im Raum Paderborn durchgeführt, bei denen mindestens eine Langsamfahrstelle beseitigt werden wird. Dabei wird es zu geänderten Fahrzeiten kommen, an einem Wochenende sogar zu einer Streckensperrung.

Quelle: NPH
26.07.2005NordWestBahn erhält Zuschlag für Haller Willem bis 2013
Der Verkehrsverbund Ostwestfalen Lippe und die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen haben heute entschieden, daß der Haller Willem (Bielefeld - Dissen - Osnabrück) weiterhin von der NordWestBahn betrieben wird. Die Bahn erhielt damit den Zuschlag bei den europaweit durchgeführten Ausschreibungen. Die NordWestBahn hat am 12. Juni den Betrieb auf der Gesamtstrecke des Haller Willem einschließlich des reaktivierten Abschnitts Dissen/Bad Rothenfelde - Osnabrück aufgenommen. Der aktuelle Vertrag endet im Dezember 2006. Der jetzt nach einer Ausschreibung vergebene Auftrag läuft bis 2013. Diese Vertragslaufzeit gibt dem privaten Eisenbahnunternehmen Planungssicherheit für die nächsten Jahre. Auch die Arbeitsplätze am Standort Osnabrück stehen so auf einer soliden Basis. Die Züge des Haller Willem und aus dem westfälischen Netz im Raum Bielefeld kommen auf dieser Strecke zur Wartung nach Osnabrück. Im Hafen findet auch das neue Projekt seine zentrale technische Infrastruktur wie Werkstätten, Tank- und Waschanlage. Auch wichtige Servicedienstleistungen für den Haller Willem erfolgen von der Osnabrücker Zentrale der NordWestBahn aus. Die NWB wird durch die Vergabeentscheidung langfristig ein wichtiger Arbeitgeber für die Region bleiben.

Quelle: NordWestBahn
10.07.2005Weiterer FLIRT-Auftrag für Stadler Pankow
Ab Dezember 2007 werden 19 drei- und fünfteilige Triebzüge des Typs FLIRT in elektrischer Ausführung unter der Regie der Westfalenbahn auf den Strecken des Teutoburger Wald-Netzes zwischen Paderborn, Bielefeld, Münster, Osnabrück und Rheine in Nordrhein-Westfalen fahren. Am 23. Juni 2005 hat Stadler Pankow GmbH mit Angel Trains Europa GmbH, Köln, den Liefervertrag geschlossen, der ein Gesamtvolumen von rund 80 Millionen Euro umfaßt.
Der Flirt ist ein für den Interregio- und S-Bahn Verkehr ausgelegtes Fahrzeug mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Die moderne Ausstattung des Innenraumes ist hell und freundlich und bietet eine stufenlose Durchgängigkeit und barrierefreie Gestaltung des Passagierraumes. Der Teuto-FLIRT verfügt über großzügige Mehrzweckbereiche mit einer hohen Kapazität für Fahrräder, Rollstühle und Kinderwagen. Entsprechend weist der dreiteilige FLIRT insgesamt 181 Sitzplätze und 169 Stehplätze auf. Der fünfteilige FLIRT verfügt über insgesamt 300 Sitzplätze und 289 Stehplätze.
Die Stadler Pankow GmbH mit den Standorten in Berlin und Velten ist ein Unternehmen der Schweizer Stadler Rail Group, zu der zwei weitere Standorte in der Schweiz, die Stadler Bussnang AG sowie die Stadler Altenrhein AG gehören. Im Januar 2005 wurde die Stadler Rail Group um einen Standort erweitert, die Stadler Weiden GmbH. Auf einer Gesamtfläche von 15.000 m2 werden seit 1996 in Pankow Schienenfahrzeuge für den Regional-, S-Bahn- und Stadtbahnverkehr entwickelt, konstruiert und gebaut. Ebenfalls werden Wartungen, Modernisierungen und Reparaturen an bewährten Schienenfahrzeugen durchgeführt. Die Stadler Gruppe beschäftigt derzeit ca. 1200 Mitarbeiter/Innen, davon gut 300 in Deutschland.

Quelle: Stadler/M. Schulthess
04.06.2005100 Jahre Ringlokschuppen Bielefeld
Am 02. und 03. Juli feiern die Bielefelder Eisenbahnfreunde das 100jährige Bestehen des Ringlokschuppen. Gleichzeitig wird die Drehscheibe wieder in Betrieb genommen.
1905 begann die Köln-Mindener Eisenbahn mit dem Bau des BW Bielefeld. Zuerst nur mit einer 20m-Scheibe, ab 1923 mit einer 23,5m-Scheibe und einem Schuppen mit 22 Ständen. 1985 befand die DB das BW für überflüssig und ließ es verfallen, bis 17 Jahre später Investoren aus Ibbenbüren aus dem Ringlokschuppen eine Veranstaltungshalle machten.
Der Ringlokschuppen feiert am 02. und 03. Juli sein 100jähriges Jubiläum. Am 02.07. nehmen die Bielefelder Eisenbahnfreunde die Drehscheibe nach langen Restaurierungsarbeiten wieder offiziell in Betrieb. Bis 17 Uhr gibt es Rangierfahrten durch die Dampflok 41 360. Am 03.07. gibt es ein reichhaltiges Programm von 10 Uhr an, darunter Rundfahrten mit historischen Wagen des Vereins Eisenbahntradition, gezogen von 24 009.

Quelle: bielefelder-eisenbahnfreunde.de/Neue Westfälische
30.05.2005Sonderfahrt ins Traditions-Bahnbetriebswerk Staßfurt
Am Samstag, 24. September 2005, findet eine Sonderfahrt ins Traditions-Bahnbetriebswerk Staßfurt (Sachsen-Anhalt) statt. Gefahren wird ab/bis Paderborn mit einem Triebwagen der NordWestBahn. Der Reisepreis incl. Eintritt liegt bei etwa 30 Euro. Interessenten sollten sich möglichst rasch anmelden bei:
Heiner Polten
Barkhäuser Str. 37
33142 Büren
Tel. 0171/4790728 oder 02951/1380 (auch Fax).
Weitere Einzelheiten zur Fahrt folgen oder werden Interessenten auf Wunsch direkt zugesandt.

Quelle: Heiner Polten
22.05.2005Sonderausstellung im Bahnhofsmuseum Borgholz bis 05. Juni
Zum 125 jährigen Geburtstag der Sollingbahn zeigt das Bahnhofsmuseum Borgholz eine Sonderausstellung. Thema ist "Dorf Ottbergen - BW Ottbergen". Geöffnet ist die Ausstellung jeden Sonntag bis zum 05.06. von 13.30 Uhr bis 18 Uhr. Sonderöffnungen sind auf Anfrage möglich. Der Eintritt ist frei. Informationen zur Ausstellung und zum Museum gibt es unter www.museumsbahnhof.de

Quelle: Bahnhofsmuseum Borgholz
29.04.2005Streichungen auf Mitte-Deutschland-Verbindung in Sicht
Ab 2007 ist wohl damit zu rechnen, daß die DB 3 der acht täglichen Zugpaare streicht. Der Grund ist die mangelnde Auslastung. Für schwarze Zahlen werden pro Zug 200 Fahrgäste benötigt, im Schnitt fuhren 2003 aber nur 130, 2004 sogar nur 120 Passagiere mit. Zudem ist damit zu rechnen, daß die Bundesländer NRW, Hessen und Thüringen ihren jährlichen Gesamtzuschuß von 13,4 Mio Euro für den Fernverkehr in der Form nicht mehr aufrecht erhalten werden.
Die IC-Halte Paderborn und Altenbeken stehen aber nicht zur Disposition. In diese Bahnhöfe wird sogar noch investiert. Gut 1.4 Mio Euro werden dieses Jahr in Paderborn für Aufzüge und Toiletten verbaut, für 2008 steht die Generalsanierung im Finanzplan der Bahn.
Ein Problemfall sind dagegen die Bahnhofsgebäude in Altenbeken. Hier hat die Bahn in letzter Zeit viel in die Bahnsteige und die Zugänge investiert. Die Gebäude aber sind teilweise vom Einsturz bedroht. Eigentlich will die Gemeinde Altenbeken mindestens einen Bau übernehmen, doch das hängt vom Ergebnis eines zur Zeit laufenden Gutachtens über den Sanierungsbedarf ab.

Quelle: Neue Westfälische
29.04.2005Rangierbahnhof Paderborn wird dicht gemacht
Mitte Mai wird es ruhig in Paderborn. Denn dann schließt der Rangierbahnhof. Die Bahn stuft dann den Güterverkehrsknoten Paderborn zum Satelliten herab. Die 10 arbeitsplätze werden nach Hamm verlegt.

Quelle: Neue Westfälische
24.04.2005Haller Willem bald durchgängig befahrbar
Die Tage des Prellbocks in Dissen sind gezählt. Das Teilstück Dissen - Osnabrück des Haller Willem ist fertig. Zur Zeit werden intensive Testfahrten mit einem Talent der Nordwestbahn zwischen Dissen und Osnabrück-Höhne durchgeführt. Die Lokführer lernen die 23 km lange Strecke kennen, der Triebwagen testet den Oberbau.
Am 10. Juni ist es dann soweit, dann wird die Strecke offiziell für den Verkehr freigegeben. Am 12. Juni findet ein Eröffnungsfest statt, zu dem die Dampflok 41 360 einen Personenzug auf der Runde Bielefeld - Halle - Osnabrück - Bünde - Herford - Bielefeld ziehen wird.
Die Nordwestbahn wird die Strecke Bielefeld - Osnabrück bis zum Fahrplanwechsel 2006 durchgängig betreiben, danach wird die Linie neu ausgeschrieben. Die Fahrzeit zwischen den beiden Städten beträgt 75 Minuten

Quelle: Neue Westfälische
05.04.2005Investitionsruine Eggetunnel?
Im Dezember 2003 wurde der Eggetunnel auf der Strecke Paderborn - Kassel eingeweiht und alle Beteiligten hatten sich eine ernorme Aufwertung der Mitte-Deutschland-Verbindung versprochen. Doch jetzt sieht es ganz anders aus. Die Auslastung der Züge auf der Relation Ruhrgebiet - Paderborn - Kassel - Erfurt ist weit niedriger als angestrebt, die DB AG will ab 2007 sogar das Zugangebot ausdünnen. Und das, obwohl in den letzten Jahren zwischen Hamm und Warburg gut 500 Millionen Euro verbaut wurden. Allein 180 Mio. kostete der 3 Kilometer lange Tunnel bei Willebadessen.
Gründe für die schlechte Auslastung sind die immer noch zu langen Fahrzeiten (die Strecke zwischen Hamm und Paderborn wurde bereits 1994 für Tempo 200 ertüchtigt, doch die Züge fahren immer noch ihr altes Tempo) und die Tatsache, daß Reisende aus Bielefeld in Richtung Süddeutschland von der Fahrplanauskunft über das Ruhrgebiet und die NBS Köln - Frankfurt geschickt werden (der weit kürze Weg führt über die Sennebahn nach Paderborn, betrieben von der Nordwestbahn...).
Und der Tunnel hat auch keine Verbesserungen auf dem Stück Paderborn - Kassel gebracht. Die Züge brauchen immer noch mindestens 67 Minuten, und das im ICE bei nur 2 Zwischenhalten auf 100 km.

Quelle: Neue Westfälische
18.03.2005Perspektiven für Scherfede – Borgholz (- Holzminden)
Der Verein Draisinenverkehr Egge-Weser e.V., der sich zum Ziel gesetzt hat, einen touristischen Draisinenverkehr auf der Bahnstrecke Scherfede – Borgholz einzurichten, hat sich umstrukturiert. Unter dem neuen Namen „Erlebnisbahn Warburger Börde e.V. – Förderverein für regionale Eisenbahngeschichte“ kommt als neuer Aufgabenbereich neben dem Draisinenprojekt die Unterstützung des Bahnhofsmuseums Borgholz bei der Gestaltung einer Fahrzeugausstellung im Gleisbereich hinzu. Der Verein hat kürzlich gemeinsam mit der Stadt Borgentreich einen Förderantrag bei der Europäischen Union gestellt, und zwar sowohl für den Ausbau des Bahnhofsmuseums als auch für das Draisinenprojekt.

Quelle: Erlebnisbahn Warburger Börde e.V.
13.03.2005Wieder Ausschreibungen bedeutender Nahverkehrsnetze in NRW
Auch in diesem Jahr werden wieder vier Netze sowie eine Strecke in NRW neu vergeben. Neben der linken Rheinstrecke, dem Emscher-Niederrhein-Netz und dem Haller Wilhelm werden 2005 auch zwei die Region Hellweg-Hochstift betreffende Netze ausgeschrieben. Dieses ist zum einen das Ruhr-Maas-Netz mit den Linien RE3 Düsseldorf-Hamm und RE13 Venlo-Hamm. Die Betriebsaufnahme über die 3,2 Millionen Zugkilometer ist für Dezember 2007 geplant. Darüber hinaus wird mit dem Davert-Hellweg-Netz die wohl größte Ausschreibung mit insgesamt 5,9 Millionen Zugkilometern ausgeschrieben. Es umfaßt die Linien RB50 Dortmund-Münster, RB59 Dortmund-Soest, RB69 Münster-Rheda Wiedenbrück, RB79 Bielefeld-Oelde und RB89 Münster-Paderborn(-Warburg). Betriebsbeginn soll hier zum großen Fahrplanwechsel im Jahr 2008 sein.
Unterdessen hat DB Region seine Beschwerde um die Vergabe des Teutoburger-Wald-Netzes an die Bietergemeinschaft Westfalenbahn zurückgezogen. Die Vergabe ist aber weiterhin noch nicht rechtskräftig, da noch ein Nachprüfverfahren durch die Eurobahn beantragt wurde.

Quelle: proBahn
13.03.2005Schlechte Aussichten für die Mitte-Deutschland-Verbindung
Nach einem Bericht der Zeitung "Westfälischer Anzeiger" drohen der Mitte-Deutschland-Verbindung ab 2006 empfindliche Einsparungen. So wird geplant, zukünftig nur noch fünf IC/ICE-Zugpaare täglich fahren zu lassen. Andere Quellen befürchten sogar eine Reduzierung auf bis zu drei Zugpaare pro Tag. Begründet werden diese Pläne mit zu geringen Fahrgastzahlen. Angesichts eines solchen Umfangs möglicher Streichungen würde der bisherige 2-stündige Taktverkehr nicht mehr aufrecht gehalten werden können. Ob und in welchem Maße gegebenenfalls Ersatzlösungen von den Zweckverbänden angeboten werden, ist derzeit noch nicht bekannt. Aufgrund der begrenzten Finanzmittel dürfte sich aber eine mögliche Ersatzlösung durch das Land NRW sehr schwierig gestalten.

Quelle: proBahn
13.03.2005Schrankenwärter zurückgekehrt
Seit einigen Wochen bilden sich an der Schrankenanlage "Elsen Bahnhof" in Paderborn immer wieder lange Autoschlangen. Aufgrund eines defekten Kabels, welches wegen der kalten Witterung noch nicht ausgewechselt werden konnte, sichern zwei Posten mit Absperrband und roter Lampe den Übergang. Da in diesem Jahr bereits zweimal die Schranken nicht ordnungsgemäß geschlossen waren, versehen die Schrankenwärter an dieser Stelle weiterhin ihren Dienst. Seit Abbruch der "Blockstelle Elsen" in den siebziger Jahren läuft der Betrieb dieser Anlage normalerweise vollautomatisch.

Quelle: proBahn
13.03.2005Wieder Streckensperrung auf der Sennebahn
Wie bereits im letzten Jahr mehrfach praktiziert, werden auch die diesjährigen Osterferien für umfangreiche Bauarbeiten an der Sennebahn genutzt. Vom 19. März bis 3. April 2005 muss deshalb die Strecke zwischen Paderborn Hbf und Sennelager gesperrt werden Zwischen Paderborn Hbf und Sennelager werden Ersatzbusse verkehren, die auch am Kasseler Tor sowie dem Bahnhof Paderborn Nord halten werden. Ab Sennelager können dann wieder die Triebwagen genutzt werden, die aber während dieser Zeit zu geänderten Abfahrtszeiten verkehren. Ein Ersatzfahrplan kann unter www.nph.de heruntergeladen werden.

Quelle: proBahn
13.02.2005Scherfede - Holzminden endgültig tot
Die Strecke Scherfede - Holzminden ist nun endgültig zum alten Eisen gelegt worden. Wie nun bekannt wurde, wurden die beiden Eisenbahnbrücken über die B83 bei Beverungen und Wehrden abgerissen. Nach den Streckenunterbrechnungen bei Borgholz (Entfernung eines Bahnübergangs und Abriss der Brücke am Bahnhof) ist das verbliebene Gleis nun endgültig ein totes Gleis. Es besteht zwar noch eine Verbindung nach Scherfede, doch wenn die DB das Teilstück Scherfede - Nörde nicht verkauft bekommt, wird wohl auch dort der Bagger anrücken.

Quelle: Dennis Feuerhahn
06.02.2005Informationen zum Viaduktfest 2005 und Umbauten Homepage
Es gibt weitere Neuerungen auf der Homepage. Die Händlner stehen nun auch in der Datenbank und es gibt eine Bildergalerie. Da sich mittlerweile 112 Händleradressen angesammelt haben, sind diese in die Datenbank gewandert. Vorteil: nun kann man in dem Wust von Daten suchen!
Weiterhin ist nun der Auftakt für eine Bildergalerie gelegt worden. Im Moment stehen dort zwar nur die schon bekannten Bilder vom Viaduktfest 2003 in Altenbeken, aber das ist ja erst der Anfang.
Apropos Viaduktfest: mittlerweile sind im Netz Informationen zum diesjährigen Viaduktfest vorhanden. Daher führt der Link im Menü nun nicht mehr zu den Bilder, sondern zu den aktuellen Informationen.
Ein kleiner Tip noch aus den Links: Frank Bachmann aus Paderborn hat auf seiner Homepage www.zu-den-zuegen.de 1435 Fotos aus dem Eisenbahnalltag, darunter auch zahlreiche aus dem Raum Hellweg/Hochstift, veröffentlicht. Ich muß schon sagen, die Bilder können sich sehen lassen.

Quelle: Webmaster
03.02.20051,2 Millionen für Bahnhof Salzkotten
Der Bahnhof in Salzkotten wird kräftig aufgewertet. Stadt und Land investieren rund 1,2 Millionen Euro für den behindertengerechten Ausbau der Bahnstation. Kernstück der Umgestaltung werden die Zugangsbereiche der Unterquerung und die Bahnsteige, die rollstuhl und kinderwagengerechte Rampen erhalten, sein. Zudem werden die Eingangsbereiche mit einem transparenten Satteldach versehen, um der Untertunnelung Tageslicht zuzuführen. Auf der Nordseite entstehen außerdem 30 zusätzliche Fahrradabstellplätze.

Quelle: proBahn
03.02.2005Anschluss an Haller Wilhelm wird verpasst
Auf der Strecke Bielefeld-Osnabrück (Haller Wilhelm) sollen von Mitte April an wieder auf der kompletten Strecke Züge verkehren. Zunächst wird der Abschnitt zwischen Dissen / Bad Rothenfelde und Osnabrück aber nur im Probebetrieb von der NordWestBahn befahren. Für den 12. Juni ist dann die offizielle Freigabe des reaktivierten Streckenabschnitts geplant. Für Fahrgäste aus dem Raum Paderborn wird diese Wiedereröffnung aber leider keine Vorteile bringen. Reisende der Sennebahn verpassen jeweils in beide Richtungen ihren Anschluss in Brackwede nur um wenige Minuten, so dass dort ein Aufenthalt von einer Stunde notwendig wird. Somit dürfte für Reisende auf der Relation Paderborn-Osnabrück die Verbindung über Altenbeken-Herford-Bünde, bzw. Hamm-Münster weiterhin vorteilhafter sein.

Quelle: proBahn
03.02.2005Drohende Stilllegung
Die Deutsche Bahn AG beabsichtigt, die Strecke Paderborn Nord - Benteler/An der Talle demnächst stillzulegen. Über dieses Reststück der ehemaligen Strecke Paderborn Nord - Bad Lippspringe wird derzeit ausschließlich das dortige Benteler Stahlwerk mit zwei Zügen pro Werktag bedient. Die Firma Benteler hat deshalb nun mit der Deutschen Bahn AG und der Stadt Paderborn Verhandlungen aufgenommen, um die Gleisanlagen aufzukaufen und die weitere Nutzung als Industriegleise zu sichern.

Quelle: proBahn
28.01.2005Land hilft bei Verkauf von Bahnflächen
Das Land NRW und die Deutsche Bahn wollen in einer gemeinsamen Gesellschaft nicht mehr benötigte Bahnflächen vermarkten. In Ostwestfalen sind allein 18 Kommunen betroffen. Insgesamt sollen in NRW 105 Grundstücke zum Verkauf angeboten werden, in der Regel stillgelegte Bahnhöfe und nicht mehr benötigte Gleisanlagen. Mit Hilfe der Gesellschaft sollen die Möglichkeiten, Kosten und Beschränkungen einer neuen Nutzung ermittelt werden.
Betroffen sind unter anderem Flächen in Bielefeld, Paderborn, Gütersloh, Löhne und Warbug, insgesamt sollen 1700 Hektar verkauft werden.

Quelle: Neue Westfälische
28.01.2005Eisenbahn-Romantik filmt in Ostwestfalen
Hagen von Ortloff, der durch seine Sendung Eisenbahn-Romantik bekannt ist, kommt im Frühjahr zu Filmaufnahmen nach Ostwestfalen. Der Altenbekener Dampflokfreund Franz-Josef Babik holt ihn im Frühjahr zu Filmaufnahmen in das ehemalige BW Ottbergen und nach Bad Driburg, dort zum Thema Modellbahn.

Quelle: Neue Westfälische
28.01.2005Neue Fahrpläne
Es hat länger gedauert, als geplant, aber nun ist es geschafft. Die Fahrpläne kommen nun aus einer Datenbank. Der Verwaltungsaufwand ist für mich dadurch weit geringer und Änderungen können nun auch schneller in den Fahrplan einfließen.
Die ersten Fahrtermine stehen bereits fest, die nächsten werden in den nächsten Tagen und Wochen folgen.

Quelle: Webmaster
18.12.2004Teutoburger-Wald-Netz ist vergeben
Der Zweckverband des Verkehrsverbundes OWL (VVOWL) hat am 14.12. entschieden, wer in den nächten Jahren das Teutoburger-Wald-Netz betreiben soll. Zum Zuge gekommen ist die Bietergemeinschaft aus den kommunalen Verkehrsunternehmen Abellio (Essen), Mindener Kreisbahn, MoBiel (Bielefeld) und Verkehrsbetriebe Extertal. Das Teuto-Netz umfasst unter anderem die Strecken Bielefeld - Bentheim und Paderborn - Detmold - Herford. Ab 2007 will die Bietergemeinschaft die Strecken betreiben

Quelle: Neue Westfälische
18.12.2004Bahnhofsanmietung in Altenbeken gescheitert
Die Verhandlungen zwischen der Gemeinde Altenbeken und der DB AG über die Anmietung des Bahnhofsgebäudes sind geplatzt. Dies teilte Marion Renner, zuständig für Wirtschaftsförderung in Altenbeken, mit. Die Gemeinde möchte das seit Jahren leer stehende Gebäude mieten, um es zu erhalten und nutzen. Schließlich ist die Eisenbahn der Tourismusmagnet in Altenbeken. Doch eine Anmietung wollte die DB Station&Services AG nicht. Sie bestand auf einem Kauf, möglichst noch dieses Jahr. Das aber ist der Gemeinde zu schnell, schließlich muß noch geklärt werden, wie aufwändig die Sanierung des Baus werden wird. Sobald ein entsprechendes Gutachten im Januar vorliegt, sollen alle Beteiligten wieder an einen Tisch um ein langfristiges Gesamtkonzept und die Finanzierung aufzustellen.

Quelle: Neue Westfälische
06.12.2004Kreismuseum Wewelsburg sucht Gegenstände für Ausstellung
Das Kreismuseum Wewelsburg sucht für eine Ausstellung über die Geschichte der Eisenbahn im Almetal Original-Ausrüstungsgegenstände, Fotos, Pläne, Frachtbriefe o.ä., die von der Strecke im Almetal (Paderborn - Büren - Brilon Wald) stammen. Für diese Ausstellung werden nun (als Leihgabe) Originalteile gesucht, die so oder baugleich (Fahrkartenautomaten, Signaltechnik etc.) im Almetal im Einsatz waren. Hinweise und Leihangebote bitte an Heiner.Polten@web.de

Quelle: Heiner Polten
05.12.2004Kalender mit Altenbekener Eisenbahnmotiven erschienen
Für das Jahr 2005 gibt es nun einen Kalender mit Eisenbahnmotiven von Altenbekener Ansichtskarten. Er ist als Wandkalender (20x30cm) oder Tischkalender (10x30cm) erhältlich in der Eggebuchhandlung am Kirchplatz, Gökes Lokschuppen, Christian Schütze Straße und im Egge-Printshop, Adenauerstraße 74 in Altenbeken erhältlich.

Quelle: Neue Westfälische
05.12.2004Buch über Dampfloks in Ostwestfalen erschienen
"Ostwestfalens letzte Dampflokomotiven" heißt ein neues Buch von Wolfgang Klee. Der Hövelhofer Eisenbahnhistoriker erinnert in seinem Werk mit vielen Bilder an die Dampflokzeit in OWL. Ca. 100 Fotos zeigen die legendären 44er und viele andere Dampfrösser in Ottbergen, Löhne, Altenbeken und auf den Strecken. Das Buch ist zum Preis von 19,80 EUR im Handel erhältlich.

Quelle: Neue Westfälische
11.11.2004Weitere Fahrten
Der Fahrplan ist noch einmal kräftig gewachsen. Mittlerweile stehen von allen Bahnen die Termine für die Nikolausfahrten fest. Allerdings sind einige Touren bereits ausverkauft. Viel Spaß auf den Zügen!
10.11.2004Stadt Detmold kauft Bahnhof
Nun ist es amtlich. Die Stadt Detmold hat ihren Bahnhof gekauft. Bereits seit dem 22.10. sind die Verträge unterschrieben. 250.000 Euro kostet die Stadt der Deal. Nun wird ein Nutzungskonzept erarbeitet. In der Zwischenzeit investiert auch der Verkehrsverbung OWL in den Bahnhof: das undichte Bahnsteigdach wird repariert.

Quelle: Neue Westfälische
23.10.2004Modellbahnausstellung in Altenbeken
Die Altenbekener Eisenbahnfreunde zeigen am letzten Oktoberwochenende ihre Anlage. Vom 29. bis 31. Oktober wird die 45m lange Modulanlage im Altenbekener Eggemuseum gezeigt. Weiterhin ist ein H0-Modell des Altebekener Viadukts zu bewundern sowie die Anlagen von zwei weiteren Ausstellern.
Der Eintritt ist frei, geöffnet ist am Freitag von 15-18 Uhr, Samstag und Sonntag von 11-18 Uhr.

Quelle: Neue Westfälische
22.10.2004Misslungener Herbststart
Es wurde von der Bahn als große Pünktlichkeitsoffensive beworben, aber obwohl noch kein Laub und Regen fiel, verspäteten sich bereits in den ersten Tagen zahlreiche Nahverkehrszüge im Bereich Hellweg/ Hochstift um ca. 10 bis 15 Minuten. Betroffen waren sowohl die neuen Elektrotriebwagen der Baureihe 425 als auch die mit den Baureihen 141 und 143 bespannten Lokzüge. Ursache der Verspätungen waren laut DB aber nicht die Witterung, sondern zwei Langsamfahrstellen im Bereich Borgeln und Detmold, so dass sich im Laufe des Tages die Verspätungen aufaddierten. Inzwischen ist aber seitens der DB reagiert worden und als Reserve ein zusätzlicher Zug in Herford bereitgestellt worden, wodurch sich die Pünktlichkeit zum Teil gebessert hat.

Quelle: proBahn
22.10.2004WLE in Warsteiner Farben
In Kürze wird das Streckennetz der Westfälischen Landeseisenbahn (WLE) bis zur Warsteiner Brauerei verlängert werden. Neues Flagschiff wird außerdem eine neue Diesellok G2000 von Fossloh werden, die zukünftig in den Farben der Warsteiner Brauerei durch die Lande fahren wird. Diese 2,3 Millionen teure Lok wird nicht nur den Lieferverkehr der Brauerei abwickeln, sondern darüber hinaus auch in ganz Deutschland eingesetzt werden. Die "WLE21" ist Fernstrecken-tauglich und besitzt eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h.

Quelle: proBahn
28.09.2004Museumszüge zwischen Lemgo und Barntrup?
Die Landeseisenbahn Lippe will ab 2006 regelmäßig Museumszüge zwischen Extertal und Lemgo fahren. Ein entsprechendes Konzept hat der Verein nun vorgelegt. Die Realisierung scheint möglich zu sein: der Verkehrsverbund OWL und die Kommunen entlang der Strecke haben bereits Zustimmung signalisiert. Und da aufgrund der Mittelknappheit der Ausbau der Bahnstrecke Lemgo-Barntrup für den Nahverkehr sich wohl verzögern wird, steht dem Museumsbetrieb auch hier kaum etwas im Weg.
Das Konzept sieht vor, die Strecke der Extertalbahn von Rinteln bis Extertal für die schon verkehrenden Draisinen vorzusehen, die Strecke von Extertal nach Barntrup und die direkt anschließende Begatalbahn Barntrup-Lemgo für den Museumszug zu benutzen. Insgesamt entstehen so 42 km Museumsbahn. Die Fahrten der Züge sollen so angelegt werden, daß sie als Zubringer zu den Draisinen fungieren können.
Das Konzept kann unter folgender Adresse eingesehen werden: Extertalbahn

Quelle: Neue Westfälische/Extertalbahn
28.09.2004Erste Regiotrams für Kassel-Warburg ausgeliefert
Vom Bahntechnikhersteller Alstom LHB sind die ersten Regiotrams vom Typ Citadis für die RegioTram Kassel ausgeliefert worden. Nach umfangreichen Testfahrten werden diese ersten 8 von insgesamt 28 Regiotrams ab Dezember 2004 im Regionalverkehr zwischen Warburg und Kassel eingesetzt. Diese Zweisystemfahrzeuge sind sowohl für den Betrieb auf Eisenbahntrassen als auch auf den ab Anfang 2006 geplanten Anschluß an das Kasseler Straßenbahnnetz ausgelegt. Hierzu wird 2005 das Eisenbahnnetz über einen Tunnel unter dem Kasseler Hbf mit dem Straßenbahnnetz verbunden. Weitere 20 Regiotrams sollen dann 2005/06 über die Strecken Melsungen-Kassel und Wolfhagen-Kassel die Innenstadt Kassels anfahren. Dazu werden für die letztgenannte Strecke 10 Regiotrams neben dem Betrieb unter den Straßenbahnfahrdraht auch mit einem Dieselaggregat für die nichtelektrifizierten Eisenbahnstrecken ausgerüstet.

Quelle: pro bahn/eisenbahn magazin
31.08.2004Modellbahn im Güterbahnhof
Das BW Ottbergen wird wieder auferstehen, allerdings nur im Modell. Im ehemaligen Bad Driburger Güterbahnhof soll bis zum Herbst 2005 eine große Schauanlage entstehen. Vorbild für die Anlage im Maßstab H0 soll das BW Ottbergen und der Driburger Bahnhof in den 70er-Jahren sein. Für den Bau konnte der Nürnberger Modellbauer Gerhard Dauscher gewonnen werden, der 1999 eine große Schauanlage im Harz gebaut hat und auch als Chefplaner im Miniaturwunderland Hamburg tätig war. Im Herbst 2005 soll die Eröffnung mit einem großen Fest erfolgen.

Quelle: Neue Westfälische
31.08.2004Ausschreibung der Strecke PB Nord- An der Talle
Die Deutsche Bahn AG hat die Zugstrecke Paderborn Nord- Anschlußstelle Benteler Talle zur Abgabe an Dritte ausgeschrieben. Auf diesem Reststück der früher bis Bad Lippspringe führenden Strecke fahren derzeit montags bis freitags täglich vier Zugpaare. Bis zum 14.August konnten Kaufinteressenten ein Gebot abgeben. Ob ein Käufer gefunden wurde, ist bisher noch nicht bekannt geworden.

Quelle: pro Bahn
31.08.2004Bahnhof Soest soll abgebrochen werden
Wie eine Lippstädter Zeitung Anfang Juli berichtete, soll das Soester Bahnhofsgebäude abgebrochen werden. Der Stadt wäre ein Abriss am liebsten, nachdem die Bahn mitgeteilt hat, dass sie nur noch einen kleinen Teil des Gebäudes benötigt. Wirtschaftsförderer Ferdinand Griewel bestätigte der Zeitung, dass "nicht mehr über einen Kauf, sondern über einen Abriss verhandelt würde". Die Stadt wolle eine "städtebaulich vernünftige und geradlinige Anbindung zum Tunneldurchstich in den Norden schaffen."

Quelle: pro Bahn/Der Patriot
02.08.2004Neue Bahntechnik Paderborn für Besucher geöffnet
Die Neue Bahntechnik Paderborn, besser als Rail-Cab bekannt, öffnet ab sofort ihre Pforten für Besucher. Die Versuchsstrecke an der Uni Paderborn ist jeden ersten Mittwoch im Monat von 15-17 Uhr geöffnet. Eine Voranmeldung ist notwendig unter Telefon 05251-605580 oder per Mail: railcab@nbp.upb.de

Quelle: Neue Westfälische/Neue Bahntechnik Paderborn
31.07.2004Mehr Privatisierung in OWL angestrebt
Die Nordwestbahn und die eurobahn befördern bereits 39 Prozent der Fahrgäste in OWL. Nun sollen weitere Strecken privatisiert werden. Zur Zeit ist das gut 300km umfassende Teutoburger-Wald-Netz durch den Zweckverband Schienenpersonen-Nahverkehr in Münster ausgeschrieben, mehrere Angebote von Verkehrsunternehmen liegen bereits vor. Der Zuschlag soll bis Jahresende erfolgen, im Dezember 2007 soll der Bahnbetrieb dann vom Gewinner aufgenommen werden. In Ostwestfalen gehören zu dem Netz die Wiehengebirgsbahn RB 61 Osnabrück - Herford - Bielefeld, der Cherusker RB 62 Osnabrück - Herford - Altenbeken und die Ostwestfalenbahn RB 72 Bielefeld - Herford - Altenbeken. Von der Privatisierung der Strecken erhofft sich der VVOWL einen ähnlichen Fahrgastanstieg wie nach den bisherigen Ausschreibungen: Nordwestbahn und eurobahn haben auf ihren Strecken fast 20 Prozent zugelegt.

Quelle: Neue Westfälische
17.07.2004Vivat Viadukt auch in 2005
Die 150-Jahr-Feier "Vivat Viadukt" in Altenbeken hat 2003 alle Erwartungen übertroffen und war einmalig. Die Gemeinde Altenbeken möchte nun ab 2005 jährlich ein Eisenbahnfest feiern. Auch wenn noch nicht alle Daten bekannt sind, folgendes steht bereits fest: vom Freitag, 1. Juli bis Sonntag 03.07.05 wird gefeiert. Historische Züge und eine Modellbahnausstellung, ein umfangreiches Musikangebot. Dazu kommt noch ein Highlight für Eisenbahnfreunde, daß noch nicht verraten wird.

Altenbeken steht also wieder unter Dampf.

Quelle: Neue Westfälische
17.07.2004Sie bauen wieder
Das Wunder ist eingetreten, in Bielefeld wird am Bahnhof weitergebaut. Eigentlich sollte die Renovierung bereits zur Expo (2000!) abgeschlossen sein, doch dank Planungspannung und dem Konkurs eines Bauunternehmers stoppte die Bahn den Bau. Man erinnert sich auch noch an das für die DB nicht gerade schmeichelhafte Plakat, daß die Telefonnummer von H. Medorn als Beschwerdestelle angab.

Doch nun wird wieder gebaut. Nach mehreren Konferenzen ist die Finanzierung geklärt: die Kosten von 26 Millionen werden von der Bahn mit 10 Mio gezahlt, die restlichen Millionen übernehmen die Partner. 2006 soll nun alles fertig sein.

Sofern nicht wieder jemand die Notbremse zieht.

Quelle: Neue Westfälische
17.07.2004Wagen der Bielefelder Kreisbahn wird saniert
Die Odyssee von Wagen 105 ist zu Ende. Auf dem Gelände der Bielefelder Ankerwerke wartet der Wagen der Bielefelder Kreisbahn nun auf seine Aufarbeitung durch die Mitglieder des Engeraner Kleinbahnvereins.

Gebaut wurde der Wagen vor 100 Jahren, 1938 erfuhr er die erste Sanierung. Bis 1954 rollte er für die Bielefelder Kleinbahn, danach 2 Jahre bei der Herforder Kreisbahn. Dann ging es auf die Insel: 40 Jahre lang lief der Wagen auf Borkum. 1994 wechselte 105 seinen Arbeitsplatz, er ging ins Brohltal und fuhr zwischen Brohl und Engeln auch im Schülerverkehr.

Nun ist er wieder in Bielefeld angekommen. Der Kleinbahnverein wartet noch auf die staatlichen Mittel, dann es mit der 5000 Euro teuren Aktion losgehen. In einem Jahr soll 105 dann wieder in altem Glanz erstrahlen.

Quelle: Neue Westfälische
17.07.2004Sennebahn: Bauarbeiten mit Streckensperrung
Auch in diesem Jahr werden wieder die Sommerferien zum weiteren Ausbau der Sennebahn genutzt. In der Zeit vom 23. Juli bis 5. September wird deshalb der Abschnitt zwischen Sennestadt und Brackwede für den gesamten Zugverkehr gesperrt. Für Reisende mit der RB74 wird zwischen Sennestadt und Bielefeld Hbf ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Fahrzeit zwischen Paderborn und Bielefeld verlängert sich damit allerdings auf 97 Minuten. Eine Fahrradmitnahme in den Bussen ist leider nicht möglich. Ersatzfahrpläne werden in Kürze in den Zügen der Nordwestbahn ausgelegt, bzw. können im Internet unter www.nordwestbahn.de heruntergeladen werden.

Quelle: pro Bahn
17.07.2004Neue Regiotrams
Ab Mitte Dezember sollen acht neue Regiotrams auf der Strecke Kassel Hbf-Hofgeismar-Warburg eingesetzt werden. Insgesamt hat der Nordhessische Verkehrsverbund 28 Regiotrams im Gesamtwert von 80 Millionen Euro bestellt. Die aus drei Wagenteilen bestehenden 36 Meter langen Züge bieten 90 Fahrgästen Sitzplätze und können maximal 200 Menschen fassen. Neben einer Klimaanlage, gepolsterten Sitzen mit großer Beinfreiheit wurde auch eine Klapprampe für Rollstuhlfahrer eingebaut. Ein automatisches Infosystem, viele Gepäckablagen und ein Mehrzweckraum sollen die Komfortmerkmale abrunden.

Quelle: pro Bahn
01.06.2004Auch NordWestBahn hat Probleme mit den Bremsen
Leider bleibt auch die NWB mit ihren neu beschafften Talent-Zügen nicht von Problemen mit den Bremsen verschont. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um ein technisches, sondern "nur" um ein akustisches Problem. So beklagen sich bereits mehrere Anrainer der Sennebahn aus Hövelhof über wesentlich lautere Bremsgeräusche, die sich durch ein extremes Quietschen auszeichnen. Von Seiten der NWB und des Herstellers Bombardier ist man aber bereits intensiv um eine Lösung des Problems bemüht. So werden derzeit von Bombardier neue Bremsbeläge getestet, die die Züge deutlich geräuschärmer abbremsen. Allerdings muß die neue Technik noch vom Eisenbahnbundesamt genehmigt werden. Seitens der NWB rechnet man aber damit, dass dieses bis zum Jahresende möglich sein könnte.

Quelle: Pro Bahn
01.06.2004Schienendiebe unterwegs
Nachdem nach der Eröffnung des neuen Eggetunnels die alte Schienenstrecke nicht mehr benötigt wurde, begann man vor einigen Monaten mit der Demontage des Schienenstrangs. Die entfernten Schienenprofile und die Schwellen wurden dazu in Herbram Wald, Paderborner Berg und Willebadessen zwischengelagert. Wie nun festgestellt wurde, entwendeten Diebe das wertvolle Rohmaterial. Ca. 5000 Meter Gleis und 200 Schwellen verschwanden dabei auf mysteriöse Weise. Für den Abtransport dieser bis zu 15 Meter langen Gleisprofile dürften dabei größere Fahrzeuge erforderlich gewesen sein. Die Polizei bittet deshalb um die Mithilfe der Bevölkerung.

Quelle: Pro Bahn
01.06.2004Lossetalbahn kann komplett reaktiviert werden
Auch das letzte Teilstück der Lossetalbahn der Regionalbahn Kassel von Kassel nach Hessisch Lichtenau kann jetzt reaktiviert werden. Das Land Hessen hat nun 20.9 Mio Euro für das Teilstück von Helsa nach Hessisch Lichtenau bewilligt. Bis Ende 2005 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Quelle: Eisenbahn-Kurier
01.06.2004Großauftrag für TWE
Seit Anfang Februar kommen TWE-Züge jeden Werktag bis Oberhausen-West. Von dort werden sie in den nächsten fünfeinhalb Jahren jährlich rund 200.000 t warme Stahlcoils der Mannesmann-Werke zur Weiterverarbeitung in den Hafen Hamm bringen. Die Züge fahren in der Regel nachts. Mit diesem Großauftrag ist der Verlust der TWE-Bananentransporte von Hamburg nach Dortmund (wird nun von LKW gefahren) mehr als ausgeglichen.

Quelle: Eisenbahn-Kurier
14.05.2004Alte Züge sollen Pünktlichkeit erhöhen
Im letzten Herbst gab es in OWL reichlich Verspätungen, weil die modernen Triebwagen mit den rutschigen Schienen nicht zurechtkamen. In diesem Jahr will die Bahn das verhindern, mit alten Triebwagen. Im Herbst 2003 trat ein Schmierfilm auf den Schienen auf, der so nur in NRW und im Saarland auftritt. Dieser Schmierfilm verlängert bei den eingesetzten Triebwagen der BR ET425 den Bremsweg.
Die alten Fahrzeuge der BR 628 und die lokgeführten Züge scheinen damit keine Probleme zu haben. Da die DB im letzten Jahr aufgrund der entstandenen Verspätungen allein an den nph über 100.000 EUR Strafe zahlen musste, will der Konzern nun mit dem Einsatz des alten Materials die Pünktlichkeit halten. Voraussichtlich sind von dieser Maßnahme die Bahnstrecken von Paderborn nach Hamm/Dortmund, Warburg, Hannover und Detmold/Bielefeld betroffen.

Quelle: Neue Westfälische
11.05.2004Fahrpläne sind vollständig
Die letzten Fahrpläne sind endlich erschienen, der Schluff und die Bergische Museumseisenbahn sind nun auch vertreten. Viel Spaß beim Fahren.
11.05.2004Bund an Rail-Cab interessiert
"Auf Bundesebene prüfen derzeit das Forschungs- und Verkehrsministerium, ob Machbarkeitsstudien zu Rail-Cab vergeben werden können", so Ute Berg, MdB aus Paderborn. Vertreter des Verkehrsministeriums werden demnächst an der Uni Paderborn technische Fragen besprechen und sich das Projekt präsentieren lassen. Die Umsetzbarkeit einer Streckenführung in Leipzig steht dabei zur Debatte. Eine weitere Machbarkeitsstudie könnte grundsätzliche technische und wirtschaftliche Aspekte klären.

Quelle: Neue Westfälische
11.05.2004Bahnhofssanierung wieder verschoben
Der Bielefelder Bahnhof wird wohl noch einiges länger eine Baustelle bleiben. Die DB hat den für den 12.05. vorgesehenen Starttermin abgesagt, aus "vergaberechtlichen Gründen", so Bahnsprecher Torsten Nehring. Ein neuer Starttermin wurde nicht genannt.

Quelle: Neue Westfälische
11.05.2004Hürden für Rahden - Bremen
Manuel Alzmanzor und sein Team möchten die Strecke Rahden - Bremen reaktivieren und dazu das Sulinger Kreuz mit den Strecken Nienburg - Diepholz und Rahden - Bassum für Güter- und Personenverkehr nutzen. Obwohl die Verträge mit der DBAG unterschriftsreif seien, will die Bahn Abschnitte verkaufen oder stilllegen.
Der Grund ist der, daß die Finanzierung für das Projekt (28 Mio Euro) noch nicht steht. Daher bietet die DB die Abschnitte Barenburg - Sulingen und Sulingen - Diepholz nun zum Verkauf an. Findet sich bis zum 14.07. kein Interessent, so ist eine Stilllegung nicht ausgeschlossen. Bahnsprecher Hans-Jürgen Frohns möchte sich weder zu den Verhandlungen noch zu den Stilllegungen äußern.

Quelle: Neue Westfälische
15.04.2004Bahn verkauft Bahnhöfe
In OWL stehen einige Bahnhöfe zum Verkauf. Doch nur wenige davon dürften in private Hände gelangen. In Warburg und Höxter sind die Empfangsgebäude schon in die Hände der Städte übergegangen , die diese auch als (aufgepeppte) Bahnhöfe weiternutzen werden. Laut DB Station & Service ist auch für die Gebäude in Löhne, Detmold, Lage, Brackwede, Sennestadt und Quelle nur noch der Termin des Verkaufs offen. Allerdings wissen die Bauämter in Löhne und Bielefeld davon noch nichts. Wirklich teuer sind die Empfangsgebäude nicht: Höxter-Rathaus ist für 68.000 EUR über die Theke gegangen.

Quelle: Neue Westfälische
15.04.2004Pläne zum Sennebahnausbau
Sie ist eine der marodesten Strecken in Ostwestfalen und sollte eigentlich schon längst saniert sein: die Sennebahn zwischen Paderborn und Bielefeld-Brackwede. Im Nahverkehrsplan NRW sollte sie als prioritäres Projekt bis 2005 erledigt sein, doch dank der Mittelknappheit wurden die Pläne auf 2007 verschoben.
Doch der Verkehrsverbund OWL will nicht länger mit dem Zustand leben. Es hat nun ein Planungsgutachten in Auftrag gegeben, daß zum Ziel hat, die Züge von 60 auf 100 km/h zu beschleunigen. Angedachte Maßnahmen sind dafür die Einrichtung von Schloß-Holte als Kreuzungsbahnhof, die Abschaffung des Haltepunkts Brackwede-Süd (dafür ein neuer Halt an der Bielefelder Wächterstraße) und die Verschiebung der Haltepunkte Windelsbleiche und Sennestadt.
Handfeste Termine gibt es dagegen bereits für die 1 km lange Verlängerung der Strecke von Lemgo nach Lemgo-Lüttfeld zur Anbindung der Lipperlandhalle und der Fachhochschule. Noch in diesem Sommer soll der Bau beginnen, 2005 könnten dann die Züge rollen.

Quelle: Neue Westfälische
15.04.2004Saisoneröffnung in Borgholz
Am Sonntag 18.04. beginnt wieder die Saison im Bahnhofsmuseum Borgholz. Ab 13.30 Uhr kann die Ausstellung wieder besichtigt werden.
15.04.2004Neue Fahrpläne
Es ist fast vollbracht: bis auf zwei Nachzügler sind alle Fahrpläne online. Viel Spaß bei den Fahrten.
28.03.20042005 eingleisig durch die Egge
Der dritte Bauabschnitt der Strecke Dortmund-Kassel soll im Januar 2005 begonnen werden. Dann wird zwischen dem neuen Eggetunnel und Bonenburg der Gleiskörper für Tempo 200 ertüchtigt. Stellenweise ist der Unterbau dermaßen schlecht, daß er bis in 4 Meter Tiefe ausgetauscht werden muß. Gute 17 Mio Euro wird der einjährige Ausbau kosten. Während der kompletten Zeit kann nur ein Gleis befahren werden.

Quelle: Neue Westfälische
28.03.2004Streckensperrung zwischen Horn-Bad Meinberg und Altenbeken
Eine Brücke über die Eisenbahnstrecke Herford - Altenbeken im Horn-Bad Meinberger Ortsteil Leopoldstal wird am 24.04.2004 abgerissen. Daher verkehren an diesem Tag auf den Linien RB 62/72 (Paderborn - Herford - Bad Bentheim/Bielefeld) und RE 82 (Altenbeken - Bielefeld) auf dem Abschnitt Horn-Bad Meinberg - Altenbeken Ersatzbusse. Weitere Infos gibt es beim nph.

Quelle: www.nph.de
28.03.2004nph streicht Züge
Mittelkürzungen des Landes um fast 50 Prozent lassen dem nph keine Wahl: er streicht mit dem kleinen Fahrplanwechsel am 13.06. Züge in den Tagesrandlagen. Betroffen sind:

Linie RB 83Paderborn - Hameln - Hannover
Mo-Fr: ZugNr. 24103, Paderborn Hbf an 5.45 Uhr
Mo-Fr: ZugNr. 24138, Paderborn Hbf ab 23.14 Uhr
Linie RB 89Paderborn - Hamm
So und Fei.: ZugNr. 39871, Paderborn Hbf ab 7.46 Uhr
So und Fei.: ZugNr. 39873, Paderborn Hbf ab 8.46 Uhr
So und Fei.: ZugNr. 39872, Paderborn Hbf an 9.11 Uhr
So und Fei.: ZugNr. 39874, Paderborn Hbf an 10.11 Uhr

Weiterhin werden zahlreiche Sonderverkehre sowie die kostenlose Fahrradmitnahme in den Sommermonaten gestrichen.

Quelle: www.nph.de
28.03.2004100 Tage Nord-West-Bahn
Seit nun über 100 Tagen fährt die Nord-West-Bahn im Ems-Weser-Netz. Nach den heftigen Anlaufschwierigkeiten zieht die NWB nun ein positives Fazit: 90 Prozent aller Züge sind pünktlich. Um die aufgrund der maroden Sennebahn nicht immer zu vermeidenden Verspätungen abzufangen steht in Paderborn ein Springerzug bereit, der zur Not die Strecke nach Holzminden bedient, wenn der Zug aus Bielefeld weit hinter der Zeit liegt. Auch wenn mittlerweile nph und NWB recht zufrieden sind, will sich die NWB nicht auf dem Erreichten ausruhen. Sie strebt eine Pünktlichkeit von 95% an und legt auch im Service nach: die im Dezember versprochenen Heißgetränkeautomaten werden mittlerweile in den Zügen nachgerüstet.

Quelle: Neue Westfälische/Nordwestbahn
28.03.2004Umbau des Benhauser Bogens verzögert sich
Eigentlich sollte 2005 mit den Bauarbeiten an der neuen Trasse begonnen werden, nun gibt es gar keine Zeitplanung mehr. Laut einem Schreiben der DBAG an die Stadt Paderborn sind die "Planungen vorläufig eingestellt. Die schnelle Umsetzung kann leider nicht erfolgen." Grund für den Planungsstop dürfte wohl der finanzielle Reinfall des Bundes mit der LKW-Maut sein, es fehlt nun schlicht das Geld.

Quelle: Neue Westfälische
14.03.2004Espelkamp kauft Bahnhof
Die Stadt Espelkamp hat den eigenen Bahnhof gekauft. Der Bahnhof mit Vorplatz, Wartehalle und Teilen der ehemaligen Güterabfertigung, insgesamt 3780 Quadratmeter, soll in den nächsten Jahren städtebaulich aufgewertet werden: eine Park&Ride Anlage mit 30 Stellplätzen, überdachte Fahrradständer, ein Haltepunkt für den Bürgerbus und weitere Maßnahmen sind geplant.

Quelle: Neue Westfälische
14.03.2004Bahnhofswirt verkauft Fahrkarten
Knapp ein Jahr nach der Schließung der Fahrkartenausgabe im Bahnhof Altenbeken kann man nun wieder Tickets im Bahnhof kaufen. In der Bahnhofsgaststätte von Ingo Klüter hat nun eine Bahn-Agentur eröffnet, landesweit ist sie die erste Bahnhofsgaststätte mit Fahrkartenverkauf. Ein besonderer Service ist das "Altenbekener Gedeck": der Wirt serviert zur Fahrkarte eine Tasse Kaffee.

Quelle: Neue Westfälische
16.02.2004Diesellok verschenkt
Das Herforder Unternehmen Sulo hat dem Kleinbahnmuseumsverein Enger eine 16-Tonnen-Diesellok aus dem Jahr 1947 geschenkt. Die 107 PS-Lok stammt ursprünglich von der Herforder Kleinbahn, die 1966 den Betrieb einstellte. Der Verein besitzt bereits einen restaurierten Personenwagen der Kleinbahn und hat es sich zum Ziel gesetzt, ein Museum in Enger zu errichten. Dort trafen sich früher die Strecken der Bielefelder Kreisbahn und der Herforder Kleinbahn.

Quelle: Neue Westfälische
16.02.2004Railcabs im Almetal?
Seit einem Jahr betreibt die Neue Bahntechnik Paderborn (NBP) neben der Universität eine Teststrecke im Maßstab 1:2.5 für ihre Railcabs, Schienenfahrzeuge mit Magnetantrieb. Nun werden die Möglichkeiten einer Teststrecke im Maßstab 1:1 ausgelotet. Im Gespräch ist eine privatisierte Strecke bei Harsewinkel, aber auch die Almetalbahn zwischen Borchen und Büren ist ein guter Kandidat. Professor Lückel von der NBP schätzt den Bedarf für Fahrzeuge und Betrieb auf 18 Mio Euro, mit dem Betreiber der Strecke habe man bereits erfolgversprechende Vorverhandlungen geführt.

Bis 2007 soll ein serienreifes Pilotsystem unter realen Bedingungen fahren, für 2012 hofft man auf den Start des kommerziellen Einsatzes.

Quelle: Neue Westfälische
16.02.2004Schienennetz ausgeschrieben
Die Regionalbahnlinie "Der Cherusker" Bad Bentheim - Altenbeken und die Ostwestfalenbahn Bielefeld - Altenbeken sollen in Zukunft bis Paderborn fahren. Der Zweckverband SPNV Münsterland hat zusammen mit den anderen beteiligten Verbünden nun den Betrieb auf diesen Strecken ausgeschrieben. Bis Anfang Juni können interessierte Unternehmen dem Verkehrsverband OWL ihre Angebote vorlegen. Der Zuschlag soll noch in diesem Jahr vergeben werden. Der Betrieb soll dann im Jahr 2007 für 10 Jahre aufgenommen werden.

Quelle: Neue Westfälische
16.02.2004Löhner Bahnbuch schon vergriffen
Kaum ist es erschienen, schon ist es vergriffen: "Bahnhof Löhne/Westfalen - Ein Eisenbahnknoten im Wandel der Zeit". Die erste Auflage von 1000 Stück ist innerhalb von 5 Wochen verkauft worden. Nachschub ist aber in Sicht: Ende Februar soll die zweite Auflage (ebenfalls 1000 Stück), des Buches von Garrelt Riepelmeier ausgeliefert werden.

Quelle: Neue Westfälische
18.01.2004Bahnmarkt auf neuem Server/Neue Email-Adresse
Der Bahnmarkt ist seit Jahresbeginn auf einem neuen Server. Unser alter Provider NordwestNet bot außer Webspace nichts an. Nun sind die Seiten bei HostEurope gehostet. Hier haben wir reichlich Platz und können auch Datenbanken nutzen. In den nächsten Monaten wird die Homepage schrittweise auf PHP und MySql umgestellt, dann wird es hier noch bessere und aktuellere Fahrpläne und News geben. Lasst Euch überraschen.

Was aber ab sofort gilt, ist eine neue Email-Adresse

info@bahn-markt.de

Die alte Adresse bahnmarkt@web.de wird in den nächsten Wochen abgeschaltet, also bitte benutzt nur noch die neue Adresse.
02.02.0215Erster Zug nach zwei Jahren Zwangspause
Nach der Anfang 2013 verfügten Zwangssperrung der Begatalbahn zwischen Dörentrup und Lemgo fuhr am 11. Januar 2015 der erste Zug über die teilertüchtige Bahnstrecke: Ein Triebwagen der Osningbahn holte zwei jahrelang im Bahnhof Bega hinterstellte Waggons einer Privatperson in deren Auftrag ab.

Vorangegangen waren erhebliche Investitionen in die Infrastruktur. Augenscheinlich für alle Anlieger der Strecke waren umfangreiche Rodungs- und Forstarbeiten, etwas unbemerkter dagegen die eigentlichen Hauptbaustellen. Das Brückenbauwerk über die Maibolte wurde vollständig saniert, eine Verwerfung im Oberbau beseitigt und im Benehmen mit der Stadt Lemgo die Schlammstelle in Höhe Gut Dinglinghausen begonnen zu sanieren - alles im Einklang mit den Erfordernissen des Landschaftsschutzes in der Begatalaue. Nach Einbau der Maiboltenbrücke konnten die geschätzten Kollegen der Osningbahn aus Bielefeld die beiden Waggons übernehmen und an den neuen Abstellort überführen.

Damit ist die Strecke nunmehr noch einige Wochen offen für die Rückkehr der Dampflok 93.1410 aus dem Bahnpark Augsburg, wo sie die vergangenen acht Jahre als Dauerleihgabe gut geschützt und zugänglich ausgestellt war. Die Lok soll nach ihrer Rückkehr binnen vier Jahren betriebsbereit restauriert werden.

Nicht ganz so lang ist der Horizont für die weiteren Arbeiten an der Begatalbahn. Unmittelbar nach Zugang der Dampflok soll die zweite große Baustelle, das Brückenbauwerk der Hillebachbrücke in Dörentrup, ebenfalls erneuert und durch ein Ersatzbauwerk ausgetauscht werden. Diese "neue" Brücke ist bereits in der Endlackierung. Damit rückt der Anschluß der Extertalbahn an das übrige Bahnnetz und damit der sichere Fortbestand der Museumsbahn im Extertal in greifbare Nähe.

Der Vorstand der Landeseisenbahn Lippe bedankt sich für das schöne Zwischenergebnis nach zwei Jahren harter Arbeit bei den Verkehrsbetrieben Extertal, die diesen stetigen Weg nach dem für den Verein harten Einschnitt begleitet haben sowie bei den Kollegen der Osningbahn und den Bielefelder Eisenbahnfreunden für die angenehme Zusammenarbeit, die künftig wiederholt und vertieft werden soll.



Quelle: Newsletter der Landeseisenbahn Lippe vom 01.02.2015

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